Ab wann wird stillen schön - Durchhaltetips gesucht!!!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von chokonane 23.04.10 - 07:56 Uhr

Guten Morgen, ihr lieben Urbis!

Heut ist meine süße Lena schon 11 Tage alt. Das stillen "klappt" diesmal relativ gut.

Nur wirklich wohl fühle ich mich damit leider nicht! Und als dann gestern mittag noch meine BW tierisch wund geworden sind (habs mittlerweile mit Frischluft wieder in den Griff bekommen), da war es dann ganz vorbei und ich hätt am liebsten direkt das Handtuch geworfen.

Dazu kommt, das grad abends, wenn die Luft ja eh raus ist, Lena von 8-12 fast nonstop trinken will!

Gottchen, war ich gestern abend fertig!!!!

Erzählt mir mal von euch, wie ist es / war es! Was habt ihr gemacht?

Wir sind auch selbstständig und ich hab die Befürchtung, das das jetzt jeden Abend so geht und grad abends ist meine Hauptarbeitszeit! Ich kann das auf Dauer nicht mitmachen.

Lg, leicht verzweifelte Choko

Beitrag von schwilis1 23.04.10 - 08:12 Uhr

lass die arbeit erst mal ein wenig links liegen, du hast gerade ebern erst ein kind bekommen.
das die kleinen abends nehr trinken wollen ist normal und normalisiert sich in wenigen wochen.
ansonsren kann dir niemand garantierten dass es mit flasche besser wird und du hast die zuätzliche arbeit mit sterilisieren, anrühr, wasser kochen etc... stillen ist soviek einfacher, bequemer, günstiger und gesünder

Beitrag von maikiki31 23.04.10 - 08:33 Uhr

Hey,

wegen selbstständig...aber du hast schon elterngeld beantragt? so das du auch pausieren kannst?

Leider sind die ersten Monate oder Wochen mit Kind anstrengend... auch das Stillen....das dauert....ihr müsst euch doch auch erstmal kennenlernen.

Ich habe oft auch jede Std stillen müssen.

Und ein guter Tipp von meiner Hebi.... IMMER SCHLAFEN WENN DAS KIND SCHLÄFT!

Nur so kommst du über die ersten harten wochen.

Kopf hoch, Dein Baby hat jetzt erstmal die Hosen an;-)

LG Maike

Beitrag von line81 23.04.10 - 09:26 Uhr

Hallo,

ich werde sicher gleich gesteinigt, aber ich habe SOFORT mit stillen aufgehört. BEim 2. habe ich von Anfang an nicht gestillt.


Hatte Milchstau, da mein Sohn bedingt durch ein KIss Syndrom nicht richtig anliegen konnte und ICH fühlte mich auch einfach nicht wohl dabei. Habe dann aufgehört und aufs Fläschchen umgestellt und alle waren glücklich.


Wenn es nicht geht - dann lass es halt. Wenn Mutter nicht glücklich, dann das Kind auch nicht zufrieden...

Beitrag von mini-wini 23.04.10 - 10:42 Uhr

Hallo,

also bei mir ists erst nach 8 Wochen schön geworden.
Das Babys Abends mehr trinken ist normal, das nennt man Clusterfeeding und wird mit der Zeit immer weniger.
Durchhalten!
LG

Beitrag von summersunny280 23.04.10 - 11:33 Uhr

Ach ich könnte mich dafür :-[
Ich hab nicht durchgehalten. Gut es fing auch alles schon beswchissen an. Meine Tochter musste nach der Geburt leider auf die Kinderintensivstation in den Brutkasten ,ich sah sie erst drei Tage nach der Geburt.
Es war schrecklich ...mein Bauch war weg aber ich hatte kein Baby.Ich fing dann mit der Milchpumpe an anfangs wars sehr komisch aber es kam richtig viel Milch und es klappte super.
Am vierten Tag hab ich es dann mit ihr zusammen das erste mal versucht......boah tat das weh,ich erhoffte mir das es besser wird. Ich hetzte eine Woche lang hin und her ,vom pumpen zum stillen und umgekehrt. Zuhause wurde es auch nicht besser und nach 14 Tage bekam ich ne Brustwarzenentzündung und Milchstau....zwei Tage lang hielt ich durch und es wurde nur schlimmer. Es half nichts . Durch den Stress und die Angst vorm stillen blieb mir dann die Milch weg. Ich musste aufhören und wollte es auch.
Ich hatte Wochen damit zu kämpfen weil ich aufgegeben hatte ....auch wenn es noch so weh tat es war schon schön.
Ich musste sogar#heul wenn ich dran dachte und sie ansah . Meine Schwägerin stillt und unsere Kinder sind zwei Monate auseinander und es macht mich heut noch traurig das ich die Flasche anrühren muss.

Ich hab es aus reiner Neugierde vor zwei Monaten nochmals "versucht" sie quasi einfach mal so nuckeln lassen.......es tat immer noch verdammt weh. Ich bin anscheinend sehr empfindlich#schmoll

Wenn ich es könnte würd ich es Rückgängig machen (sag ich jetzt,hab ja keine schmerzen mehr)aber damals sah es anders aus .Wenn man da sitzt und beim stillen einem die Tränen laufen dann sieht man das doch anders.


LG

Beitrag von evamari 23.04.10 - 11:51 Uhr

Also ich hab zwar beide Kinder 6 MOnate gestillt. aBer ich glaub, wenn dus jetz schon nicht schön findest, wird es auch nicht schöner werden. entweder gleich oder gar nicht. immerhin werden die Kinder größer und lebhafter. Meine haben mit zunehmenden Alter immer an meinem Busen gebissen, gezogen,... war nicht immer so toll.
Aber ist ganz alleine deine Entscheidung! Will dir das Stillen jetz nicht schlechtreden.

lg, eva

Beitrag von taschila 23.04.10 - 12:21 Uhr

Meine Kleine ist jetzt fast 8 Wochen alt und ich hatte die ersten 3-4 Wochen etwa Probleme. Brustwarzen waren dauerwund, bin nur oben ohne rumgelaufen und hatte beim anlegen jedesmal so dolle Schmerzen, dass ich grad abends oft geheult hab dabei. Und sie wollte ständig trinken. Die erste Woche im KH hab ich fast nichts anderes getan als Stillen.
Fläschen kam für mich irgendwie überhaupt nicht in Frage. Das existierte gar nicht, hatte auch kein Pulver und Fläschen im Haus für den Notfall. Hatte nur im Kopf: Ein Baby muss doch die Brust haben, das ist das Normale. Und jetzt ist es super, dabei ist sie erst knapp 8 Wochen!! Also wenn du es wirklich willst, wirst du durchhalten!
LG
Natascha

Beitrag von ernabert 23.04.10 - 15:32 Uhr

Hallo,
ab drei Monaten wurde es bei mir "schön", d.h. es war eine angenehme Routine drin, ich wußte, was ich da tue, das baby wusste, was es da tut. Es ging alles relativ flott und auch die Uhrzeiten hatten sich eingespielt (zumindest eine zeitlang).

Abends war bei uns allerdings auch oft "cluster-stillen angesagt, d.h. er hat dann teilweise in Abständen von ca 1 Stunde 2-3 mal getrunken, das letzte mal dann meistens um 22 Uhr und dafür dann aber auch durchgeschlafen bis 6.

Wenn du dir das mit dem stillen erleichtern willst, dann würde ich früh (also quasi jetzt) anfangen auch mal abzupumpen und einmal am Tag (oder so) Mumi-Fläschchen zu geben. dann kann auch mal dein freund oder ein Babysitter ran und du kannst arbeiten. Wir haben das leider versäumt und als ich es mit 6 Monaten einführen wollte, hat das nicht mehr geklappt und er war absoluter Fläschchen-Verweigerer geworden.