Gibt es Mamis mit bewußter Entscheidung für Vollnarkose bei KS?

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Beitrag von stef68 23.04.10 - 12:57 Uhr

Hallo,

das Thema beschäftigt mich sehr, so dass ich mich heute noch mal hier an die Mamis wende. In 2 1/2 Wochen ist bei mir aus verschiedenen Gründen ein KS geplant. Nun habe ich gestern im SS-Forum schon mal gepostet (http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=2600439). Heute habe ich mit meiner Frauenärztin über das Thema Narkoseart gesprochen, weil ich doch solche Angst vor den evtl. Folgen einer Spinalen habe (seit ich gelesen habe, dass in seltenen Fällen Kopfschmerzen als Folge sogar über Monate bis Jahre anhalten können). Meine FÄ meinte nun, sie kenne tatsächlich einen Fall, wo es so lange anhielt und man sei tatsächlich nicht davor gefeit. Ich als chronische Kopfschmerzpatientin (hatte über Jahre Tag für Tag Kopfschmerzen, die ich dann Gott sei Dank mit Hilfe der Homöopathie in den Griff bekam), habe den absoluten Horror vor einer solchen evtl. Nebenwirkung (auch vor einer bleibenden Lähmung, die ja auch nicht ausgeschlossen ist). Meine FÄ meinte nun, dass sie selbst, wäre bei ihr eine Sectio geplant, sich für eine Vollnarkose entscheiden würde! Sie stand selbst Jahre lang im OP und weiß, was eben auch alles schief gehen kann, dass die Narkose z.B. nicht richtig wirkt, Schmerzen auftreten während der OP und man dann trotz der Spinalen noch Notfallmäßig eine Vollnarkose bekommen muss. Außerdem das Risiko mit den Kopfschmerzen sei eben nicht von der Hand zu weisen. Mich würde jetzt einfach nur mal interessieren: Gibt es hier Frauen, die sich bei einem geplanten Kaiserschnitt bewußt für eine Vollnarkose entschieden haben und mit dieser Wahl zufrieden waren? Ich höre immer wieder von Frauen, dass ihnen dann etwas fehlt später, wenn sie den 1.Schrei nicht miterlebt haben, den 1.Blick nicht erleben durften - ihnen einfach ein Stück fehlt. Auch dem Mann nimmt man somit ja das Geburtserlebnis, da er nicht dabei sein kann. Andererseits denke ich mir, wenn die Folge tatsächlich Jahre lange Kopfschmerzen wären, was ist dann besser? Und: Ich hatte 4 Fehlgeburten und nun erleben wir das Wunder, womit wir nicht mehr gerechnet hatten und werden doch noch Eltern. Wir werden unser Kind so oder so über alles lieben! Wir hätten auch ein Adoptivkind (wo man ja auch kein Geburtserlebnis hat) über alles geliebt!

Sorry, lang geworden, aber ich stehe momentan total neben mir. Bin ängstlich und verwirrt, weiß einfach nicht, was ich machen soll. Würde mich über ein paar Antworten pro Vollnarkose freuen. Natürlich sind auch andere Antworten - zur Entscheidungsfindung - willkommen. Danke!

Ängstliche, verwirrte Grüße
Stef

Beitrag von chibimoon 23.04.10 - 13:02 Uhr

Hallo,

ich denke wenn du zu ängstlich bist dann soltest du es mit dem Krankenhaus wirklich abklären eine Vollnarkose zu machen . Es bringt ja nichts wenn du die Spinale machen lässt und im OP dann so ne Paik wegen den Nebenwirkungen bekommst und dann sowieso in Vollnarkose gelegt werden musst . Ich wollte bei meinem KS eigentlich auch eine Vollnarkose , doch bei mir haben die sich strickt geweigert .Ich denke weil sie zu faul waren. Denn wenn man das unter Vollnarkose machen lässt, müssen die sich sehr beeilen das Baby raus zu holen damit es nicht zuviel von der Narkose abbekommt .

Also ich würde wirklich bei so einer starken Panik, eine Vollnarkose durchsetzen wollen .

Chibimoon

Beitrag von jumarie1982 23.04.10 - 13:03 Uhr

Ohne dich jetzt angreifen zu wollen, ganz sachlich:

Wenn du solche Panik hast, dann tu, was du für richtig hältst.
Aber sei dir bewusst, dass du wegen einer geringen MÖGLICHKEIT einer Nebenwirkung einen UNWIDERBRINGBAREN, einzigartigen Moment verpassen wirst und dich das unter Umständen viel viel länger verfolgen wird.

Du wirst dein Kind - von dir selbst geplant - nicht auf dieser Welt willkommen heißen können.

DAS wäre mir jeden Kopfschmerz wert !
Wirklich!
Und das wäre es dir auch, wenn du den Moment erstmal erlebt hast!

Versuch doch über deinen Schatten zu springen.

LG
Jumarie

Beitrag von snailshell 23.04.10 - 13:08 Uhr

"DAS wäre mir jeden Kopfschmerz wert !"

Das sagt jemand, der anscheinend keine über Jahre andauernde Kopfschmerzen hat(te).

Von daher wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit solchen Behauptungen.

Beitrag von jumarie1982 23.04.10 - 13:14 Uhr

#rofl

und das sagt jemand, der mich und meinen Kopf nicht kennt!

Beitrag von snailshell 23.04.10 - 13:15 Uhr

Ja, dann erzähl' doch mal?!

Leidest du unter chronischen Kopfschmerzen?
Oder hast du mal drunter gelitten?

Klär' mich auf, bevor du dich lustig machst.

Beitrag von jumarie1982 23.04.10 - 13:21 Uhr

Wenn ich nicht wüsste, wie es ist, würde ich nicht schreiben, dass es mir das wert wäre!

Aufklären muss ich dich nicht, aber lachen über deine übertrieben Agressivität kann ich trotzdem :-p

Immer toll, wenn Menschen denken, sie tragen die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern und niiiiieeemand sonst kann das beurteilen #gaehn

Beitrag von snailshell 23.04.10 - 13:36 Uhr

Naja, wenn du meinst, dass ich agressiv bin, bitte.

Manchmal Kopfschmerzen oder Migräne zu haben, ist ein himmelweiter Unterschied zu einer chronischen Erkrankung.

Wenn du dich mit chronischem Kopfschmerz aus eigener Erfahrung auskennst - dann entschuldige bitte.

Beitrag von jumarie1982 23.04.10 - 13:42 Uhr

Entschuldigung angenommen #schein :-p ;-)

Beitrag von schullek 23.04.10 - 15:11 Uhr

hallo,

ich versteh zwar was du generell meinst. das man die ersten momente einfach nicht wissen will, aber diesen satz nicht:

"DAS wäre mir jeden Kopfschmerz wert ! "

wer einmal über einen längeren zeitraum tagtäglich mit kopfschmerzen geplagt war, dem kommt so ein satz sicher nicht über die lippen. ich habe das durch und ebenfalls panik, sowas jemals wieder erleben zu müssen. da ist kaum noch ein normales leben möglich. um mich um mein kind zu kümmern musste ich alle kräfte mobilisieren.

mir gehts nicht primär um die entscheidung der posterin. das muss sie mit sich allein ausmachen.

lg

Beitrag von bw01 23.04.10 - 13:11 Uhr

Ich hatte einen geplanten KS, weil eine normale Geburt nciht mgl war und einen Vollnarkose weil bei mir keine Spinale gesetzt werden kann.

Ich würds nie wieder tun. Ich hatte echt dran zu knabbern hinterher. Also jetzt nicht an der Narkose sondern an dem fehlenden Geburtserlebnis.

Und ohne dich nochmehr stressen zu wollen: jede Narkose ist ein Risiko. Eine Vollnarkose ausserdem noch für dein Kind.

Ich würde abraten.

Beitrag von ce76 23.04.10 - 13:15 Uhr

Hallo Stef,
also mein 1. Kaiserschnitt wurde unter Vollnarkose gemacht, weil die Sectio beim 1. Versuch nicht gewirkt hat und es musst alles schnell gehen, da keine Herztöne von unserem Sohn mehr da waren. Ich persönlich habe heute noch damit zu kämpfen, dass ich nicht die Geburt habe mit erleben dürfen. Es ist tatsächlich so, dass dieser ganze "Vorgang" irgendwie doch fehlt. Dann musste ich noch so lange auf der Aufwachstation bleiben und kam dann erst nach 6 Stunden wieder in den Kreissaal. Bei unserer Tochter hat es mit der Sectio aber funktioniert und ich fand das Ganze sehr ergreifend, zumal ich sie somit auch kurz sehen konnte (musste allerdings direkt auf die ITS die Kleine). Allerdings hatte ich diese extremen Kopfschmerzen gehabt, doch ich würde mich immer wieder so entscheiden.

Gruss Christine mit Phillip 3 Jahre 4 Monate und Katie 7 Monate

Beitrag von murphymaus1983 23.04.10 - 13:37 Uhr

Hallo,

ich hatte zwei mal einen KS unter Vollnakose. (bewusst von mir entschieden)

lg

Beitrag von tragemama 23.04.10 - 13:58 Uhr

Lies mal nach, wie viele Menschen an den Folgen einer Vollnarkose sterben - dann nimmst Du gern die Spinale...

Das mit den Kopfschmerzen (Punktionskopfschmerz) ist extrem selten. Mein Mann ist Anästhesist und hatte das in drei Berufsjahren genau ein einziges Mal (ist in einer Frauenklinik, da gibts viele PDAs und Spinale).

Ich würds nicht riskieren, dass mein Kind nach der Geburt erstmal beatmet werden muss, weil es das Narkosemittel abbekommen hat.

Andrea

Beitrag von stef68 23.04.10 - 14:12 Uhr

Danke schon mal für alle Antworten!
@tragemama: Muss dazu sagen, ich hatte schon mehrere Vollnarkosen und habe diese immer sehr gut vertragen, von daher ist meine Angst diesbezüglich nicht so groß.

Leider werde ich diese Frage (welche Narkose) wohl letztlich für mich selbst beantworten bzw. eine Entscheidung treffen müssen. Ich fürchte letztlich kann mir da niemand wirklich bei helfen.... Im Moment weiß ich halt nur, dass diese Kopfschmerzen nach der Spinalen (wenn sie denn auftreten) wohl extrem sein müssen und man sie nur im Liegen aushält. Und nachdem ich Jahrelange chronische Kopfschmerzpatientin war (und diese Kopfschmerzen im Vergleich zu dem Punktionskopfschmerz wohl noch harmlos waren), habe ich wirklich regelrecht Panik. Trotzdem bin ich hin und her gerissen. Auch habe ich gelesen, dass man heute dünnere Nadeln als früher verwendet und es wirklich nur noch selten zu den Kopfschmerzen kommt. Aber was ist, wenn es dazu kommt!? Und sooo selten sind die Kopfschmerzen wohl nicht (ich hatte auch dazu mal einen Thread vor einigen Wochen, wo sich einige Frauen gemeldet haben, die davon betroffen waren und auch meine Hebamme kennt ein paar Frauen, die davon betroffen waren). Meine Angst wäre halt, dass es dann nicht mehr weg geht mit den Kopfschmerzen über Monate oder Jahre (ein paar Tage wäre ja aushaltbar - für mich war der Schock, als ich las, dass die Schmerzen sich sogar Jahre halten können!). Ich bin halt ein gebranntes Kind und weiß, was Kopfschmerzen für die Lebensqualität bedeuten...

Wie gesagt, ich muss das wohl letztendlich selbst entscheiden, niemand kann mir da eine Entscheidung abnehmen. Aber danke für die Antworten!


LG
Stef

Beitrag von tragemama 23.04.10 - 14:23 Uhr

Ruf doch mal in Deiner Entbindungsklinik an und vereinbare einen Gesprächstermin mit einem Anästhesisten, evtl hilft Dir das?

Beitrag von stef68 23.04.10 - 16:45 Uhr

Danke für den Tipp! Das werde ich versuchen!

Beitrag von romance 23.04.10 - 15:07 Uhr

Huhu,

Ich hatte Not-KS aber ich bekam eine Spinale und hatte Angst davor. Da ich aus beruflichen Gründen es kannte, habe Schiss vor der Spritze. Ich habe dem Arzt angebettelt eine Narkose geben zu lassen. Gott sei Dank ging er nicht darauf ein...denn sonst würde mir was fehlen.

Den ersten Schrei und ihr ersten Geruch, den vergisst du niemals. Das hätte mir gefehlt und ich hätte gelitten...da ich schon nicht auf normalen Wege ginge.

Ich hatte bis einmal und das war vor zwei Tagen nie Kopfschmerzen und ich bin bekannt für Kopfschmerzen und Migräne. Ich habe nicht darunter gelitten....
Und meine Schwester bekam die PDA, die litt auch nicht darunter. Nicht mal unter Rückenschmerzen. Okay das hatte ich davor schon, Ischiasnerv. Damit kann ich eher leben.

Wenn ich ehrlich bin. Nimm dir nicht die Chance, du wirst dannach traurig sein. Denn da zu liegen und zu warten, wann du den ersten Schrei hörst...es ist Weihnachten und Ostern zusammen. Es ist unbeschreiiblich.

Du wartest drauf und dann hörst du es...unglaublich. Und dein Mann wird nichts sehen von Blut oder so....
Mein Mann ist ein Schisser, der lässt sich nicht mal Blut abnehmen oder Spritzen...da ist er wie kleines Kind. Und doch war er froh, das ich eine Spinale bekam. Das Warten bis er reingerufen worden ist, das da sitzenund mir die Hand halten und die Scherze von den Ärzte hören. Und es gibt noch sooooooooooo vieles.

Die Narkose ist das einfachste aber nicht das schönste.....denn in dem Moment wo du Mutter wirst, wird dir gerade genommen wenn du in der Narkose liegst. Und je wie fitt du bist, wirst du nicht so schnell dein Kind sehen.

Ich hatte Schiss, auf beide Varianten...die natürliche und der KS. Und nachhinein bin ich froh...das der Arzt mir das ausgeredet hat. Denn die wissen schon warum sie es nicht so gerne machen...für die Mutter.

Es gibt KS wo es nicht geht, wo eine Narkose sein mußte. Und ich glaube das sie später hinein gelitten haben...den ersten Schrei nicht zu hören. Auch wenn sie keine Wahl hatten...

Ich kann deine Entscheidung nicht abnehmen aber vielleicht bissl die Angst dir nehmen. Ein KS ist zwar komisch, das geruckel und so...du lachst er als das du Angst hast. Und die Spritze ist nicht so schlimm wie ich es mri vorgestellt habe.

Ich wünsche dir alles gute.

LG Netti

Beitrag von briina 23.04.10 - 15:27 Uhr

ich hatte auch nen wunsch ks gemacht mit vollnakose da ich auch panik hatte
sag das den kh ruhig und so viele haben gesagt vollnakose dies das es war überhaupt nicht schlimm und ich bereue es nicht es gemacht zu haben

Beitrag von stef68 23.04.10 - 16:55 Uhr

Hab Dir gerade mal noch eine PM geschickt, würde mich freuen, wenn Du mir noch mal antwortest. ;-) Danke!

Beitrag von stef68 23.04.10 - 16:59 Uhr

Danke Netti für Deinen ausführlichen Bericht und die guten Wünsche! Die Angst ganz nehmen kann mir aber wohl niemand, da mir niemand garantieren kann, dass die Spinale ohne Folgen bleibt... Ich werde jetzt mal versuchen noch einen Gesprächstermin bei einem Anästhesisten zu bekommen und dann mal sehen, wie ich entscheide. So 100%ig weiß ich es einfach noch nicht...

LG
Stef

Beitrag von wollschaf 23.04.10 - 16:30 Uhr

Hallo,

ich hab mich unbewußt für die Vollnarkose entschieden.
Schon vor der Schwangerschaft (!) hab ich immer gesagt, NIE NIE NIE eine PDA... die Vorstellung, das da 1. jemand an meinem Rückenmark rumpfriemelt und
2. ich bei vollem Bewußtsein den Bauch aufgeschnitten bekomme, war für mich der absolute Horror.
Ich hätte alles getan, um eine PDA zu verhindern! Und wenn ich vor Schmerzen in die Wanne gebissen hätte!

Tja, und dann hieß es wegen schlechtem CTG und grünem Fruchtwasser: Kaiserschnitt.
Der Anästhesist hat 5 mal versucht, zu stechen, ich hab unbewußt jedesmal weggezuckt. Ich hab versucht, mich zu beherrschen... keine Chance.
Also Vollnarkose.

Mein Mann hat den Kleinen dann in Empfang genommen, begrüßt und er durfte ihn dann in den Inkubator legen (Alex war unterversorgt und mußte überwacht werden.)
Als ich wach wurde, stand das Wärmebettchen neben mir und wenig später durfte ich ihn dann auch kurz rausnehmen.
Ich habe nicht das Gefühl, das mir irgendetwas fehlt, mein Sohn und ich wir haben trotzdem eine gute Bindung.

Ich denke, da ist vieles auch Einstellungssache. Ich bin da ehrlich der pragmatische Typ: Solange am Ende alle gesund und munter sind, ist es doch gut. Mir ist ein gesundes Kind zum mit heim nehmen wichtiger als ein wie auch immer geartetes Geburtserlebnis. Viele sehen das anders, ist halt typabhängig.
Und ich kann dich verstehen, hab Migräne, als Teenager 4 bis 5 Anfälle pro Woche, jetzt seltener. Wenn du schon mehrere Jahre chronische Kopfschmerzen hast, kann ich nachvollziehen, das du sowas nicht mehr riskieren möchtest. Und jemand der chronische Schmerzen nicht am eigenen Leib kennt, hat da auch leicht reden, denk ich mal.

LG, Das Wollschaf

Beitrag von stef68 23.04.10 - 16:52 Uhr

Danke Wollschaf, vielen Dank für Deinen Bericht! Hat mir sehr geholfen! Ich denke da wohl sehr ähnlich, eher pragmatisch. Das Wichtigste ist, das am Ende alle gesund und munter sind! Ich bin auch nicht der Typ, der nun unbedingt ein wie immer geartetes Geburtserlebnis braucht, mir ist einfach nur in 1.Linie wichtig, dass ALLES gut geht, nach allem was ich schon hinter mir habe (4 Fehlgeburten, chronische Jahre lange Kopfschmerzen)! Hauptsache ist für mich: alles geht gut!
Ich werde aber mal sehen, ob ich in meiner Entbindungsklinik noch einen Gesprächstermin bei einem Anästhesisten bekommen kann vorab und letztlich wird die Entscheidung wohl recht kurzfristig fallen. Ganz 100%ig entschlossen bin ich noch nicht auch wenn ich vielleicht in die eine Richtung eher tendiere, als in die andere,... Jedenfalls nochmals lieben Dank Dir!

LG
Stef

Beitrag von katharina-kluge 23.04.10 - 17:17 Uhr

Hallo!

Ich hatte einen ungeplanten KS mit einer Spinalen. Ich hatte, außer lange ( fast 7 Monate) ein taubes Gefühl an der Einstichstelle, keine Nebenwirkungen. Ich habe sonst auch sehr oft starke Kopfschmerzen, aber ich denke, dass es da keinen direkten Zusammenhang gibt. Seitdem meine Tochter da ist habe ich nur noch selten Kopfschmerzen.

Eine Vollnarkose kann auch starke Nebenwirkungen habe! Wenn ich noch ein Kind bekommen sollte und aus welchen Grunden auch immer ein KS nötig ist würde ich auf jeden Fall wieder eine Spinale haben wollen!
Da mein KS nicht geplant war, war/ist es sowieso schwierig das ganze was da passiert ist zu verarbeiten. Aber ich habe meine Tochter wenigstens ganz kurz gesehen und ihren ersten Schrei gehört.

Überleg es dir ganz genau! Nur du kannst diese Entscheidung treffen und das nur einmal!

Ich wünsche dir alles Gute!

LG Katharina

Beitrag von stef68 24.04.10 - 12:53 Uhr

Danke für Deine Antwort! Ich werde jetzt versuchen noch mal einen Termin vorab mit einem Anästhesisten zu bekommen. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen... Ich bin mir nach wie vor sehr, sehr unsicher...

LG
Stef

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