allein entbinden...wer noch??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunflower333 23.04.10 - 12:58 Uhr

Hallo ihr Lieben!

bin grad bissl geknickt...denn wenn ich richtig großes "Glück" hab, muss ich mein Baby allein auf die Welt bringen...!

Mein Mann muss, je nachdem wann es losgeht, auf die 2 großen aufpassen (nein, verwandte oder freunde können das nicht übernehmen...!!) und meine liebe Hebi hat gerade um meinen ET wohl recht viele andere, die auch um den Dreh rum liegen und kann mir nicht zu 100 % garantieren, das es dann bei bzw mit mir klappt, was ja auch logisch ist.
Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenk, es kann ja jederzeit losgehn, macht es mich doch schon sehr traurig, zur Geburt vielleicht keine einzige vertraute Person dabe zu haben!

Steht sowas in der Richtung vielleicht noch einer von Euch bevor??


LG, Nadi, 39.ssw

Beitrag von mini-sumsum 23.04.10 - 13:04 Uhr

Hi,

ich war bei der ersten Entbindung allein. Naja, mal von den diensthabenden Hebammen und Ärzten mal abgesehen.

Aber ich habe das vorher auch so entschieden. Mein Mann "durfte" mich ins KH begleiten. Aber als die Wehen stark waren, sollte er gehen. Ich wollte / musste / konnte das nur mit mir selbst ausmachen.

Pünktlich zum Baby-baden wurde er dann wieder reingeholt.

Also ganz alleine war ich nicht. Aber ich hätte auch kein Problem damit. Aber ich kann es auch andersrum nachvollziehen, wenn sich dadurch jemand alleine fühlt.

LG
mini-sumsum

Beitrag von marion0689 23.04.10 - 13:04 Uhr

Hallo!!!

Ach mensch du arme #knuddel

Aber denk immer daran, alles wird gut :-)

Ich bin damals um 4.00 ins KH ( mit Freund ), es hieß aber, dass es noch ne Weile dauert ( erste Entbindung, MuMu 2-3 cm ), also ist mein Freund nochmal los um in der Arbeit zu regeln, dass er nun 2 Tage frei braucht. ( Er hätte um 4.30 anfangen müssen ).

Er ist dann los und kam so gegen 6.30 zurück. Naja, soviel zum Thema "erste Entbindung"...zu dem Zeitpunkt war der MuMu nämlich schon bei 8 cm und irgendwie war dass dann zuviel für ihn. Er kam in den Kreißsaal und ist blass geworden wie ne Leiche.
Ich hab ihn dann rausgeschickt. Und hab den Kleinen dann alleine zu Welt gebracht ( Beleghebammen sind nicht zugelassen ).

Ist natürlich bisschen anders, weil mein Freund ja da war. Auch wenn er auf dem Flur saß.
Aber bei der Geburt an sich war ich allein.

Wünsche dir ganz viel Kraft!!
Und siehs positiv.
Wenn du nämlich allein bist, kannst du dich ganz und gar auf dich und deinen Körper konzentrieren.

Liebe Grüße!!

Beitrag von s.klampfer 23.04.10 - 13:06 Uhr

"Und siehs positiv.
Wenn du nämlich allein bist, kannst du dich ganz und gar auf dich und deinen Körper konzentrieren. "

#pro

Beitrag von s.klampfer 23.04.10 - 13:04 Uhr

Ich, ja ich.
Aber ich hab das auch bei meiner ersten Geburt gemacht, und ich find es nicht :-( .
Mir isses sogar lieber so. Mein Mann würd mich nur noch mehr nervös machen usw.
Er sagt auch selbst (auch bei der ersten ss) das er nicht dabei sein möchte.
Voher war er natürlich dabei und hat mich unterstützt, zb beim stiegen gehen usw. Nur wie ich ihn auf die Welt gebracht hab wollte er nicht, macht nix. Deswegen bin ich nicht traurig oder so. Ist halt seine entscheidung.

Ach und ja, deswegen ist er kein schlechter Vati, (was sicher einige denken) er kümmert sich reizend um unseren Sohn!

Viele grüße
und viel #klee

Bine 13+3

Beitrag von nudelmaus27 23.04.10 - 13:05 Uhr

Hallo!

Wieso nehmt ihr nicht ein paar Euro sucht euch einen guten Babysitter, der auf die 2 Großen aufpasst? Dann könnte dein Mann doch mitkommen.

Nur mal so......

Ansonsten finde ich das fürchterlich und würde alles dran setzen diese Situation zu ändern.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von yamboolady 23.04.10 - 13:05 Uhr

Hast du deine hebamme denn als Beleghebamme gebucht? dann zahlst du ja die bereitschaft dafür das sie dann auch dabei ist. sie muss ihne schwangeren die sie in beleg aufnimmt ja so annehmen das es bei allen gewährleistet ist das dann eine hebi dabei ist.
Ich hab eine beleghebamme, das ist ein 2 er team.
beide super nett. Gut die eine ist noch in urlaub bis zum 2.mai aber wenn ich dann entbinde wäre die andre ja da. dafür zahle ich ja.
Gibt es bei dir keine möglichkeit für die kids?
ZB ne sehr gute freundin?
Liebe grüße #liebdrueck

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 13:22 Uhr

Meinen ersten Sohn habe ich in Deutschland per KS zur Welt gebracht. Dieses Kind wird nun in Italien geboren werden, und da ich schon mal einen KS hatte, kommt hier eine spontane Geburt nicht in Frage. Also ein KS. Und den müssen die Frauen hier alleine durchstehen, denn Begleitpersonen sind im OP nicht erlaubt.

Mein Mann wird zwar draußen auf der Babystation warten und unser Kind in Empfang nehmen, aber zur "Welt bringen" werde ich es alleine.

LG aus Rom
Simone

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 14:37 Uhr

Warum weigerst du dich nicht dich aufschneiden zu lassen?

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 14:39 Uhr

Weil mich dann hier kein Krankenhaus nimmt!

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 14:41 Uhr

dürfen die dir die hilfe verweigern wenn du da mit wehen stehst?

ich würde mein kind bewusst allein bekommen oder eben nach deutschland reisen, aber erpressen lassen würd ich mich nicht.

lg

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 14:49 Uhr

Ja, das sagt sich alles immer so leicht.
Nach Deutschland reisen ist mit einem immensen Aufwand verbunden. Zudem beginnt die Scuola Materna, also der Kindergarten, für unseren Großen genau um den ET herum. Sowas wie in Deutschland, dass man das Kind dann eben schon ein paar Wochen vorher mal hinbringt, gibt es hier nicht.

Mein Mann könnte maximal zur Entbindung mit nach Deutschland, danach müsste er sofort wieder nach Italien, da das mit dem Urlaub hier auch anders geregelt ist. Hier gibt es meist feste Urlaubszeiten, d.h. dass z.B. im August so gut wie alle gleichzeitig Urlaub machen, weil die Firmen über den Monat zu machen.

Wir haben das immer und immer wieder durchgespielt, eine Entbindung hier ist für uns alle wesentlich entspannter, als das hingehetzte Reisen nach Deutschland. Und zurück müssen die Kinder und ich ja dann auch wieder.

Das hat ja nix mit Erpressung zu tun, die italienischen Krankenhäuser entbinden nun mal prinzipiell nach einem KS nicht mehr spontan. Da kann ich mich querstellen, soviel ich will.

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 15:05 Uhr

Mir wäre deren Prinzip egal. Wie gesagt: ich würde mein Kind lieber alleine kriegen.

lg

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 15:06 Uhr

Hä?
Ich krieg mein Kind doch alleine!

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 15:10 Uhr

Ich mein alleine ohne Ärzte und ohne diese sinnbefreite OP.

LG

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 14:51 Uhr

Und wenn ich da mit Wehen stehe: packen sie mich in den OP und machen mir einen KS. Ganz einfach.

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 15:04 Uhr

Ist das da erlaubt? Gibt es da keinen Tatbestand wie Freihetsberaubung, schwere Körperveltzung oder so? Dürfen die das in Italien machen auch wenn du nicht einwilligst?

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 15:07 Uhr

Was soll ich stattdessen machen?
Mich auf den Klinikboden werfen und da gebären?

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 15:09 Uhr

Entwder das oder gleich zu Hause in Sicherheit bleiben.

lg

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 15:10 Uhr

Und da mache ich dann alles alleine?

Beitrag von nisivogel2604 23.04.10 - 15:19 Uhr

Ja, genau.

guck mal hier: http://meinegeburt.blog.de/

Die Seite dreht sich um Alleingeburten.

lg denise

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 15:23 Uhr

Sorry, aber das käme für uns nie, nie, nie in Frage.
Entbinden im Geburtshaus? Ok, kein Thema. Wäre ich in Deutschland würde ich das machen.
Daheim? Auf keinen Fall.
Und da es hier nun mal nicht anders geht, wenn man im KH entbunden werden will, wird es bei mir ein KS werden.

Ich habe mich i.Ü. nie darüber beschwert, dass das so ist. ;-)

Beitrag von dydnam 23.04.10 - 13:26 Uhr

Bei mir ist auch alles so unsicher. Mein Freund ist momentan auf Bundeswehr-Lehrgang in München, dieser entscheidet wahrscheinlich über seine weitere Laufbahn bzw. ob er Berufssoldat werden kann oder sich in 5 Jahren andersweitig umschauen muss. Das ganze geht bis Ende Juli, ET ist der 15.6. München ist anderthalb Stunden von hier, ich bin hier mit meinem 15-Monate alten Scheisser allein zu Hause, die gesamte Verwandtschaft wohnt gut 600km weit weg und wir wohnen noch nicht allzu lange hier. Freunde sind also auch keine richtigen da. Weiß wirklich nicht, was das werden soll, wenn es losgeht bzw. ob mein Mann dann wegkann/wie schnell er dann wegkann. Der Spieß meines Mannes fährt mich zwar notfalls ins Krankenhaus, aber prickelnd ist das auch nicht und wie das mit der Betreuung vom Kurzen während der Entbindung wird, weiß ich auch nicht. Hab ein total schlechtes Gewissen dem Kurzen gegenüber. Auch, wenn ich die Tage im KH liege, weiß ich nicht wirklich, was aus dem Kleinen werden soll. Männe kann, wie gesagt, vom Lehrgang nicht länger wegbleiben, weils so wichtig ist.

Alles Mist. Und neulich eröffnete mir mein Mann dann so nebenbei in einem unbedeutenden Nebensatz, dass er ja genau zum ET nicht mal in München sei (wär ja schon schlimm genug), sondern in Hammelburg! Sind ja nur mal eben 4h von hier... So richtig freuen kann ich mich bis jetzt auf die Geburt nicht wirklich, weil ich nicht weiß, ob mein Mann rechtzeitig da sein wird, und keiner für meinen Kurzen da ist. #schmoll#heul

Mal sehen, was mir noch einfällt.

Liebe Grüße

Beitrag von sunflower333 23.04.10 - 13:33 Uhr

Oh man, dann gehts dir ja noch bescheidener als mir!
Mein Mann kann wenigstens die zeit, in der ich im KH bin, auf die kids aufpassen...!

Hast du denn schon mal bei der Krankenkasse nach einer Haushaltshilfe gefragt? Müssten die dir eigentlich bezahlen, da ja die betreuung deines jüngsten auch stehn muss...die Bedingungen dafür sind bei dir glaub ich alle gegeben!!

LG!! #liebdrueck

Beitrag von dydnam 23.04.10 - 13:46 Uhr

Nein, müsste ich vielleicht mal versuchen. Betreuen die denn auch über Nacht? Trotzdem doof, wenn man sein Kind einer völlig fremden Person anvertrauen muss, zumal der Kurze wirklich ein Mama-Kind ist. Mein Mann meinte schon, er nimmt den Kurzen dann einfach mit auf den Lehrgang, da passt dann schon "irgendjemand" auf ihn auf. #aerger Tolle Aussage. Hatte auch schon überlegt, ob man den Kurzen im KH vielleicht mit in ein Familienzimmer nehmen könnte, aber ich glaube das wäre dann verdammt anstrengend mit Neugeborenen und so.


Mal schauen, ein sehr guter ehemaliger Arbeitskollege aus der alten Heimat hat vor längerem angeboten, dass ich, sobald es losgeht, ihn anrufen soll und er macht sich dann mit seiner Frau die 600km auf den Weg hier her und verbindet einen kurzen Spontanurlaub mit der Betreuung des Kurzen (sind beide selbständig, von daher wohl kein Problem). Werde ihn vielleicht wirklich noch mal darauf ansprechen, ob er das wirklich immer noch machen würde. Da weiß ich wenigstens, dass er gut aufgehoben ist. Da setze ich z.Z. alle Hoffnung rein.

Liebe Grüße :-)

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