Was macht die Nachsorge-Hebi? MUß ich sie haben?

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Beitrag von manja. 23.04.10 - 13:09 Uhr

Hallo,
ich wurde gestern nach Kaiserschnitt aus dem Krankenhaus entlassen und mir geht es gut. Der Kleinen auch. Ich habe keine Probleme, stillen klappt, Babywaage und Fieberthermometer habe ich auch.
Ich möchte eigentlich nur meine Ruhe haben und fühle mich am wohlsten allein mit meiner Kleinen. Jeder Besuch ist mir momentan ein Graus.
Nun wurde mir im Krankenhaus gesagt, ich müsste unbedingt eine Hebi haben, die gleich am nächsten Tag (heute) kommt und dann jeden Tag. Muss das denn sein? Ich will schon nicht die Oma da haben, die heute kommt. Vielleicht bin ich komisch, aber wenn ich die Zweisamkeit genießen will, spricht denn was dagegen?
Darf ich ihr absagen und sie Montag kommen lassen ? Oder muß schon morgen sein? Was macht die Hebi überhaupt?
Manja

Beitrag von manja. 23.04.10 - 13:10 Uhr

Achso, es ist nicht mein erstes Kind.
Manja

Beitrag von katzejoana 23.04.10 - 13:37 Uhr

Huhu,

ich hatte weder eine Vorsorge- noch eine Nachsorgehebamme und bin auch froh drum. Wollte auch nur meine Zeit genießen und nicht immer parat stehen, wenn die Hebamme kommen will. Meine Maus ist trotzdem normal entwickelt und wenn es ihr irgendwie schlecht gegangen wäre-wäre ich eh zum Kinderarzt gegangen.

LG Joana

Beitrag von dragonmother 23.04.10 - 13:13 Uhr

Grad nach einem KS find ich sie wichtig.

Sie kontrolliert die Narbe, den Wochenfluss und schaut das es dir gut geht.
Ich hatt nen Wochenflussstau und die Hebamme hat mit Naturheilmitteln nachgeholfen. Mein Arzt hätte mir sofort antibiotika und Chemie rein gehauen.

Lg

Beitrag von miau2 23.04.10 - 13:31 Uhr

Hi,
nach meinem KS hat die Hebamme
- mir einmal wickeln am Tag abgenommen ;-)
- meinen Kleinen gewogen, den Nabel kontrolliert
- mir beim Anlegen geholfen
- meine Narbe kontrolliert
- die Rückbildung der Gebärmutter kontrolliert (wie so viele nach einem KS hatte ich damit leichte Probleme)
- den Faden gezogen, als es soweit war

Auch beim zweiten Kind, wo das Kapitel "Babypflege" eigentlich erledigt war hatte ich eine und war sehr froh. Es gab wieder Tipps zum Stillen, Überprüfung von Gewicht und Nabel, Rückbildung...

Ich hatte mir lange im Voraus eine Hebamme gesucht, die mir wirklich sympathisch war und wo ich mir durchaus vorstellen konnte, sie auch mittags noch ungeduscht zu empfangen ;-).

Ich habe das nie als "Eindringen" gesehen, sondern als sinnvolle Hilfe...für mich war es eine gute Sache.

Abgesehen davon, dass ich ohne ihre Hilfe zumindest mein erstes Kind nie gestillt hätte.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von stefkad 23.04.10 - 13:32 Uhr

Obwohl ich am Anfang auch nur meine Ruhe haben wollte, hat mich der Besuch der Hebi nie gestört..Sie kommt ja auch nur kurz, schaut sich das Baby an (z. B. Nabelschnurrest) und natuerlich Dich (Rückbildung Gebärmutter, Narbe, Wochenfluss)...Gewogen wurde bei uns erst nach einer Woche...man sah aber auch so ganz gut, dass die Kleine stetig zunahm ;)
Ich fands gut, dass sie so oft gekommen ist, man konnte seine 1000 Fragen loswerden, beim 1. Kind fuehlt man sich ja doch sehr unsicher..

Aber da es ja nicht dein 1. Kind ist und Ihr Euch gut fühlt, reicht es sicherlich auch aus, wenn sie erst am Montag kommt! Ruf sie doch mal an und frag nach, ob es geht.

Beitrag von haseundmaus 23.04.10 - 13:36 Uhr

Hallo Namensschwester! :-)

Genau dieselbe Frage habe ich mir anfangs auch gestellt. Ich wollte eigentlich auch nur meine Ruhe haben, aber ich dachte mir für meinen Freund wärs eine gute Sache, weil er sehr unsicher mit er Kleinen im Umgang war. Also hab ich meine Hebi kommen lassen. Es war im Grunde eine gute Idee, mein Freund hat von ihr viele Tipps bekommen und mir hat sie beim Stillen sehr geholfen, denn es gab viele Probleme anfangs. Um den Nabel hat sie sich auch gekümmert. Nach ein paar Tagen dachte ich dann aber auch, nun kann sie wegbleiben, aber sie kam dann in größeren Abständen noch ein paar mal mehr vorbei und ich fands dann schon was nervig. Aber im Grunde war ich froh, dass ich sie hatte.

Das kann jeder machen wie er will. Wenn ihr gut zurechtkommt und alles wunderbar läuft, dann musst du keine Hebi haben zur Nachsorge. Steht ja nirgendwo geschrieben, dass man das muss, es ist eine freiwillige Sache. Dir wird keiner böse sein wenn du absagst.

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.09

Beitrag von haseundmaus 23.04.10 - 13:37 Uhr

Ach und um meine Narbe hat sie sich auch gekümmert, hatte auch nen KS.

Beitrag von leah-sophie 23.04.10 - 13:39 Uhr

Hallo Manja.

Es geht auch ohne Hebamme!
Mir gings bei meiner Grossen ganauso wie dir jetzt, hatte 0 Probleme mit KS-Narbe, mit Wochenfluss, mit dem Baby...

Weils das erste Kind war und alle gesagt haben "du brauchst das unbedingt" hatte ich mir ne Hebamme gesucht, aber schon der erste Besuch hat mich dermassen gestresst, dass ich ihr gesagt hab sie braucht nicht mehr kommen...

Jetzt bin ich mit dem zweiten schwanger, bekomme wieder nen KS und werde mir definitiv keine Hebamme suchen.

Zumal ich jederzeit meinen Arzt und auch meine Geburtsklinik kontaktieren kann, wenn wirklich was wäre.

Hör einfach auf dein Gefühl!

Lg Leah
mit Kindergartenkind Sophie und #baby im Bauch (20.SSW)

Beitrag von 19jasmin80 23.04.10 - 14:02 Uhr

So ging es mir beim ersten Kind. Ich hatte nen KS und war nur froh Daheim meine Ruhe zu haben. Die Hebi kam zwar aber wirklich notwendig fand ich es nicht. Sie hat mich nur gefragt wie es mir geht (nichts nachgeschaut) und den Kleinen gewogen (hät ich auch hinbekommen). Danach ging sie wieder.

Deshalb seh ich bei Kind Nr. 2 keine Notwendigkeit für eine Nachsorgehebamme, was irgendwie keiner verstehen mag.

Beitrag von canadia.und.baby. 23.04.10 - 14:12 Uhr

Nein du musst keine haben.

Ich habe auch mein erstes Kind und bin sehr gut alleine zurecht gekommen!

Beitrag von blume82 23.04.10 - 14:37 Uhr

Hallo,

ohne meine Hebi würde ich nicht mehr leben oder wenigstens keine Gebärmutter mehr haben.
Unser großer hatte damals Fieber und Husten, als ich ganz leichtes Fieber bekam und sie abends noch mal schnell angerufen habe, was ich nehmen kann und ab welcher Tempi am besten. Sie hat mich sofort in die Klinik geschickt zur Kontrolle und dort hat sich herausgestellt das ich Wochenbettfieber habe, die Entzündungswerte sind plötzlich heftig gestiegen und wäre ich erst Nachts oder am nächsten Morgen gekommen hätte meine Gebärmutter nicht mehr wenn ich es überhaupt überlebt hätte.

Ausserdem schaut sie auch nach ob dein Kind Gelbsucht hat und wenn ob es schlimmer wird. Ich finde immer das sieht man selber nicht so gut, weil man das Kind immer sieht.

Meine Hebi hat auch einfach mal nur unseren Geschirrspüler anggestellt oder mal gerade die Wäschekörbe runter getragen.

Sie war immer für mich da und ich konnt auch ruhig ungeduscht im Bett liegen, das hat sie nicht gestört.

LG

Beitrag von manja. 23.04.10 - 16:35 Uhr

Danke euch allen!
Ich hab sie angerufen und ihr gesagt, wies ist: dass ales in Ordnung ist und ich lieber meine Ruhe hätte. Wir haben verabredet, dass ich sie jederzeit anrufen kann und sie Mo abend kommt. Nun bin ich zufrieden....
Manja