Darf die Schule das ?? ohne Einverständnis machen ??

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von minusl 23.04.10 - 15:30 Uhr


Hallo Liebe Urbianer !!

Ich würde Eure Meinung gerne mal zu folgendem wissen.

Es betrifft die Klasse meiner kleinen. (erste Klasse ).

Die Lehrerin meiner kleinen is älteren Baujahres und Vertritt die Meinung das ein Grossteil der Klasse schlecht Erzogen is und nicht hört.

einigen Eltern wurde gweraten zum schulpsychologischendienst zu gehen. Is ja auch ok.

Nu kam gestern meine Tochter aus der Schule und meinte wir hatten heut besuch von 2Frauen die wollen auch Lehrerin werden.
Na denn dacht ich .

Heute Erfuhren wir das diese Frauen nicht Lehranwärter waren sondern Psychologinnen welche alle Kinder in der Klaase beobachten sollten.

Jetzt meine Frage ? Darf die Schule so etwas Veranlassen ohne unser Einverständnis. ?
Was darf aus solchen Besuchen Verwertet werden ??

Wie sollen wir uns Verhalten ??

Beitrag von arkti 23.04.10 - 15:41 Uhr

Was ist denn schlimm daran wenn sie sich einen Eindruck von der Klasse machen?

Beitrag von mansojo 23.04.10 - 16:44 Uhr

Hallo,

ich würde es nicht überbewerten

stutzig macht mich das die Lehrerin gleich mehrerin Eltern empfiehlt den Schulpsychologischen Dienst in betracht zu ziehen

warum?
hat sie Gründe angegeben

habt ihr viell. noch ein Elternsprechabend da könnt ihr es doch gut ins Gespräch bringen

LG

Beitrag von emmapeel62 23.04.10 - 17:26 Uhr

Was ist denn schlimmt daran, die Lehrerin hat vermulich recht mit ihrer Aussage und die beiden Damen können bestimmt Tips geben-auch für die Lehrerin.

Beitrag von miomeinmio 23.04.10 - 18:33 Uhr

Ja sie darf das. Das kann doch nur positiv sein für die Klasse. Denn diese Damen geben ja auch der Lehrerin Tipps, wie sie mit der Klasse umgehen kann und was sie verändern kann.
Ich finde das SEHR positiv, dass die Lehrerin sich so kümmert. Sie könnte ja auch einfach alles ignorieren und denken: sollen die Elternmal selbst sehen, Pech für die Schüler......
Ich finde das sehr gut. Zeugt von einer engagierten Lehrerin!!!!!!!!!!!!

Beitrag von celina1002 23.04.10 - 18:37 Uhr

Also ich habe da eine andere Meinung als die anderen. Ich bin der Meinung sie hätte Euch Eltern wenigstends mal mitteilen sollen das die 2 Damen Eure Klasse besucht und das die halbe Klasse auffällig ist find ich auch ein starkes Stück vielleicht kommt Sie nicht klar mit der Klasse.
LG Kathi

Beitrag von gh1954 23.04.10 - 20:09 Uhr

Es war nicht von der halben Klasse die Rede, sondern von "einigen Eltern"....

Beitrag von celina1002 23.04.10 - 20:35 Uhr

Der Grossteil der Klasse wäre schlecht erzogen. Und mit meinem Kind würde das keiner machen

Beitrag von gh1954 23.04.10 - 20:41 Uhr

Kann doch sein...

Beitrag von wasteline 25.04.10 - 22:33 Uhr

Ich wünsche Dir mehr Gelassenheit.

Beitrag von parzifal 26.04.10 - 19:32 Uhr

Wer ist denn besser geeignet festzustellen wer auffällig ist, als die Psychologen? Was ist daran auszusetzen?

Beitrag von itsmyday 23.04.10 - 20:49 Uhr

Ich finde es unmöglich, dass Ihr nicht davon verständigt wurdet!!! #schock #augen

Ich lasse mir noch nicht mal gefallen, dass ein wildfremder Zahnarzt vom Amt meinen Kindern vor aller Augen in den Mund schaut, noch viel weniger wäre mir recht, dass Psychologen, die ich nicht kenne und deren Urteil ich auch gar nicht vertraue, mein Kind beobachten. #schwitz

Da würde ich aber mal einen Brief an die Klassenlehrerin verfassen.....oder auch ein persönliches Gespräch suchen, falls das kurzfristig möglich ist. #kratz

Allerdings scheint mir grade, wäre das nun eine Sache, die vielleicht am besten ein Elternvertreter übernimmt, da ja alle Schüler der Klasse betroffen sind. Es wäre nun auch nicht uninteressant, was denn Schreckliches in der Klasse passiert ist, dass die Lehrerin solche Maßnahmen ergreift. Auch hier habt ihr das Recht, informiert zu werden! #pro

LG Itsy

Beitrag von parzifal 26.04.10 - 19:40 Uhr

Dann darf Dein Kind also nicht zum Schulzahnarzt, wenn er sich nicht vorher bei Dir persönlich vorgestellt hat?

Und wenn Du vom Psychologenbesuch erfährst bleibt Dein Kind zu Hause?

Eine Mitteilung (ohne konkrete Terminsnennung) vorher hätte ich auch für angebracht gehalten. Ein Einverständnis nicht.

Wenn die vorherige Mitteilung dazu führt, dass die Eltern ihre Kinder wie Du zu Hause lassen, dann macht der Psychologenbesuch keinen Sinn.

Beitrag von itsmyday 27.04.10 - 12:10 Uhr

Vorstellen reicht nicht! #augen

Wer wird denn Amtsarzt? Denk mal kurz nach....

Das sind die Ärzte, die es in der freien Wirtschaft zu nichts gebracht haben oder meinst Du ein Arzt mit Potential läßt sich von der Gemeinde anstellen, wenn er eine eigene Praxis aufmachen könnte? Vergiß es....#contra

Und solche verkrachten Existenzen lasse ich definitiv nicht an meine Kinder ran.....und schon gar nicht vor aller Augen, in der Schlange angestellt mit all den anderen bedauernswerten Kinderchens. #schock Das ist ja wie der Weg zur Schlachtbank, einfach nur entwürdigend. #augen

Wenn Dich das Porcedere so genau interessiert, bitte sehr: ich melde meine Kinder schriftlich von diversen Untersuchungen ab und bringe dann eine Bestätigung des Arztes meines Vertrauens mit. Damit hatte eigentlich noch keine Schule ein Problem.....wieso hast Du eigentlich eins????? #kratz #gruebel

LG Itsy

Beitrag von ichclaudia 28.04.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird zwar erst nächstes Jahr eingeschult, aber er wird definitiv nicht zum Schulzahnarzt gehen !!!
Ich habe damals an diesen Untersuchungen teilgenommen, jedes Mal habe ich einen Zettel mit nach Haus bekommen, dass ich Karies habe und dringend zum Zahnarzt müsste. Der Besuch in der Zahnarztpraxis hat dann ergeben, dass unser Zahnarzt trotz gründlichem Suchen und sogar Röntgen (!) nix gefunden hat....Diesen Schulärzten vertraue ich seither nicht mehr !!

LG

Beitrag von murmel1006 23.04.10 - 20:49 Uhr

Hallo!

Ja, das darf die Lehrerin jederzeit machen. Und zwar ohne Erlaubnis bzw Zustimmung der Eltern. Ich selber habe das auch schon gemacht, weil ich mir Klarheit über einige Kids verschaffen wollte. Allerdings habe ich "meine" Eltern bei einem Elternabend vorher informiert, dass demnächst jemand kommen würde. Aber: Ich habe es nicht zur Diskussion gestellt, ob die Eltern das gut finden.

Meiner Meinung nach ist die Lehrerin deiner Tochter sehr engagiert, und du könntest froh sein, dass sie sich kümmert.

murmel1006

Beitrag von itsmyday 23.04.10 - 21:08 Uhr

Hi Murmel!

Darf ich kurz fragen, warum Du die Eltern vorab informiert hast?

Interessiert mich nur.....#hicks

Ich denke mal, es ist einfach netter für die Eltern, wenn sie einbezogen werden und Verständnis entwickeln können, weil sie gut informiert sind. #pro

Heimlich und hinter dem Rücken der Eltern macht schon böses Blut....wie man ja hier sieht! #augen

LG Itsy

Beitrag von murmel1006 24.04.10 - 17:46 Uhr

Hi!

Natürlich darfst du fragen ;-).

Ich bin ein Typ, der gern mit offenen Karten spielt. Deswegen informiere ich die Eltern über viele meiner Schritte. Damit kein böses Blut aufkommt bzw sie die Chance haben, sie zu erkundigen. Es liegt dann in meinem Ermessen, wie viel Erklärungen ich dazu abgebe. Heimlichkeiten sind nichts für mich. Und ich will nicht, dass es Gerede gibt, das dann schnell auch in Gerüchte umschlagen kann.

Liebe Grüße!

murmel1006

Beitrag von parzifal 27.04.10 - 08:42 Uhr

"Ich denke mal, es ist einfach netter für die Eltern, wenn sie einbezogen werden und Verständnis entwickeln können, weil sie gut informiert sind."

In Deinem Fall hätte das doch auch nichts genützt oder? Du hättest doch den Besuch ohnehin boykottiert. Ebenso wie den Schulzahnarztbesuch.

"Ich lasse mir noch nicht mal gefallen, dass ein wildfremder Zahnarzt vom Amt meinen Kindern vor aller Augen in den Mund schaut, noch viel weniger wäre mir recht, dass Psychologen, die ich nicht kenne und deren Urteil ich auch gar nicht vertraue, mein Kind beobachten. "

Beitrag von itsmyday 27.04.10 - 10:45 Uhr

Natürlich hätte ich das boykottiert!! #augen

Aber es wäre leichter für mich, wenn ich informiert würde :-p....ich bin doch kein Hellseher und wenn man manches nicht zufällig erfährt, wird man als Elternteil gerne überfahren. #schwitz

Wenn die Lehrkraft aber ihre Termine mit mir abspricht, bringe ich ihr gerne zahnärztliche oder von mir aus auch psychologische Gutachten meiner Kinder und zwar _von den Ärzten meiner Wahl und meines Vertrauens_. #pro

LG Itsy

Beitrag von parzifal 27.04.10 - 15:48 Uhr

"Natürlich hätte ich das boykottiert!! #augen "

Kannst Du mir die rollenden Augen erklären?

Deiner Antwort entnehme ich, dass Du Dein Kind beim Schulzahnarzt. und Psychologenbesuch ohnehin zu Hause gelassen hättest. Vorabinformation hin oder her.

Sollen das die rollenden Augen wieder aufheben? Meinst Du es ironisch?

Was fällt Dir leichter bei Vorabinformation? Den Unterricht zu boykottieren und Dein Kind zu Hause zu lassen?

Und wenn Psychologen den Unterricht besuchen um das Verhalten der Klasse an sich, sowie das Verhalten Einzelner zu bewerten, dann boykottierst Du das und holst ein eigenes psychologisches Gutachten (auf Deine Kosten ) ein?

Meinst Du ich glaube das?

Wie lässt sich außerdem das Verhalten Deines Kindes in der Klassengemeinschaft bewerten beim Besuch Deines Psychologen?

Wenn Dein Kind Ziel einer solchen Untersuchung ist, kann ich das mit dem "eigenen" Psychologen noch nachvollziehen. Aber doch nicht bei einem Gesamteindruck?

Gerade Deine Einstellung zeigt doch, dass es kontraproduktiv wäre einen Termin zu nennen.

Ebensowenig verstehe ich Deine Einstellung zum Schulzahnarzt.

Ohne Dir zu nahe treten zu woillen, kann ich Dein Verhalten nicht als adäquat bewerten.

Meine Kinder gehen z.B. auch regelmäßig zum Zahnarzt. Warum sollte ich man aber den Schulzahnarztbesuch unterbinden?




Beitrag von itsmyday 28.04.10 - 22:23 Uhr

Meine Güte, ich glaube langsam, Du willst nicht verstehen.....aber bitte, hier also gerne nochmal:

- Meine Kinder brauchen keinen mittelmäßigen Amtszahnarzt unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen in ihren Schnabel schauen lassen, weil ich das schon als Kind gehaßt habe und weil sie sich in guter zahnärztlicher Behandlung bei einem Zahnarzt _meiner sorgfältigen Wahl_ befinden.

- Wenn mein Kind nicht das Problem der Klasse ist, muss es auch nicht von einem Psychologen durchgecheckt werden. Sollte es das Problem darstellen, wird _von mir_ ein Psychologe beauftragt. Nebenbei: die schulpsychologische Beratungsstelle arbeitet völlig kostenfrei. Du kannst mir also glauben, dass ich das schon gemacht habe! (Du bist damit anscheinend unerfahren, sonst wüßtest Du von diesem kleinen, feinen Detail)

- Wenn die Info über einen anstehenden Arztbesuch zu mir vordringt, lasse ich mein Kind natürlich nicht zu Hause!! Mir ist die Bedeutung des Wortes "Schulpflicht" nämlich bekannt. Allerdings nehme ich mir die Freiheit, die Untersuchung meines Kindes schriftlich zu untersagen.

- Und die rollenden Augen sind ausschließlich für Dich bestimmt! #augen #augen #augen

LG Itsy

Beitrag von parzifal 29.04.10 - 08:59 Uhr

"mittelmäßigen Amtszahnarzt"

Und deshalb soll die Untersuchung schaden? Er behandelt doch gar nicht?

"fragwürdige hygienische Bedingungen?"

Liegt da der Hase im Pfeffer? Angst das Kind könnte sich beim Schularzt etwas einfangen?

Leidest Du unter unbegründeten Ängsten gegen Ärzte etc? Glaubst Du er geht mit den gleichen Instrument von einem Kind zum Anderen?

Warum verstehst Du nicht den Sinn einer psychologischen Klassenbegutachtung?

Beitrag von itsmyday 29.04.10 - 18:12 Uhr

Ok, also nochmal:

"Und deshalb soll die Untersuchung schaden? Er behandelt doch gar nicht? "
Wozu soll das ganze Brimborium also gut sein? Meine Kinder sind keine Versuchskaninchen und ich bin auch keine Asi-Mutter, die zu faul ist, mit ihren Kindern Vorsorgeuntersuchungen zu machen.

"Angst das Kind könnte sich beim Schularzt etwas einfangen?" Genau. Diese Massenabfertigung ist widerlich und im Grunde entwürdigend. Das mute ich meinen Kindern nicht zu.

"Leidest Du unter unbegründeten Ängsten gegen Ärzte etc?"
Unbegründet???? Wahnsinn.....du bist noch unbedarfter, als ich dachte....

"Glaubst Du er geht mit den gleichen Instrument von einem Kind zum Anderen?"
Instrument vermutlich nicht......aber Handschuh.

"Warum verstehst Du nicht den Sinn einer psychologischen Klassenbegutachtung?"
Dass ich den Sinn intellektuell verstehe, heißt noch nicht, dass ich ihn für meine Familie akzeptabel finde. Ich habe absolut keine Lust, meine Elternrechte einem fragwürdigen Kollektiv unterzuordnen.

Sonst noch Fragen?

Beitrag von parzifal 30.04.10 - 08:32 Uhr

Nein, keine weiteren Fragen mehr.

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