Wunsch-Kaiserschitt warum?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunni1207 23.04.10 - 21:19 Uhr

Hallo,

ich bin wieder mal zu einer schwierigen Entscheidung gezwungen..da meine Plazenta wieder fast vor dem mumu sitzt könnte ich zwar natürlich Entbinden es besteht dennoch die Gefahre das man dann doch schnell einen ks machen müsste wenns doch nich klappt.

So nun überleg ich gleich einen zu machen angenehm is es sicher nich das weiß ich denn es wäre der 2... der erste war leider nicht vermeidbar.Und ich habe sowieso ein Geburtstrauma von Nr. 1 wenns dann bei Nr. 2 auch wieder schnell schnell gehen muss weils Komplikationen gibt ich weiß nich ob ich das dann verkrafte.

Wie war das bei euch und wenn ihr dann einen KS gewählt habt musstet ihr euch damit durch setzen oder wurde es so hingenommen?

schönen Abend LG sunni

Beitrag von binchen2105 23.04.10 - 21:32 Uhr

Hallo,

ich hatte beim 1. Kind auch nach 17 h und Geburtststillstand einen KS bekommen. Jetzt beim 2. Kind lasse ich einen Wunsch-KS machen, da mir keiner garantieren kann, das diesmal alles ohne Probleme verläuft. Ich könnte auch gar nicht entspannt in die nächste Geburt gehen, nach den Erfahrungen.

Bei der Klinikvorstellung wurde ich nach der 1. Geburt gefragt und ohne irgendwelche komischen Fragen wurde der Termin ausgemacht.

Nun bekomme ich am 19.05.2010 meine kleine Mia, und ich habe mir das gut überlegt.

Ich finde immer, dass die Frauen die eine normale komplikationslose Geburt hatten, nicht über Frauen urteilen sollten, deren Geburt eine Hölle war. Das diese Frauen sich für einen KS entscheiden kann ich ihnen nicht verdenken.

lg binchen2105

Beitrag von heike0479 23.04.10 - 21:40 Uhr

hallo,

ich hatte 2007 einen geplanten kaiserschnitt wegen bel. nun hatte ich vor kurzem ein gespräch (geburtsplanung), mir wurde erklärt das wenn das erste kind per kaiserschnitt kam steht sowieso die entscheidung im raum: vaginale geburt oder re-sectio. ich habe mich auch nach gründlichen abwägen aller risiken zu einer re-sectio entschieden.

du musst das also nicht gegenüber den ärtzen rechtfertigen, ich wurde gründlich aufgeklärt und durfte dann entscheiden.

lg heike mit bauchpüppi (ks -7)

Beitrag von sarah21484 23.04.10 - 21:41 Uhr

Nabend :-D

also ich kann dir nur zu dem Wunsch-KS raten denn wenn wieder alles ganz schnell gehen muss darf man ncih vergessen dass du bis dahin schon wieder einige Schmerzen etc. erleiden musstest.

Also meine 1. Entbindung war die Hölle pur:
72Stunden Kreissaal, Fruchtblase künstlich öffnen, MuMu künstlich weiten....ständige neue Venöse Zugänge (anschließend 2Wochen starke Venenentzündungen)...und nachdem ich echt nicht mehr konnte und dem Oberarzt den Wehentropf durch den gesamten Kreissaal geschmissen habe weil ich endlich nen KS wollte , bekam ich ihn auch! Nur es musste dann alles ganz flott gehen da mein Mäuschen keine Herztöne mehr aufwies.

Zack Zack Zack war sie da und ich konnte mich nach der Vollnarkose nich wirklich freuen denn ich war einfach nur fertig und froh es endlich hinter mir zu haben.

Daher haben wir schon jetzt gesagt dass ich dieses Mal definitiv ein Wunsch-KS will...ich werde mir den Termin geben lassen, entspannt ins KH gehen und ausgeruht mein Baby auf die Welt holen lassen.

Die Leute, die sowas verurteilen wissen nicht wie schlimm so eine traumatische Geburt(entbindung) sein kann...also lass dich nicht davon beeinflussen.

In erster Linie ist wichtig was DIR und DEINEM BABY gut tut.
Alles alles Gute

Beitrag von wir3inrom 23.04.10 - 21:58 Uhr

Mir ist unbegreiflich, wie dich die Ärzte und Hebammen im KH volle 72 Stunden das haben durchstehen lassen!
Sowas ist doch echt unverantwortlich! Bei mir war nach 18 Stunden Schluß und sie hätten es maximal noch 1 weitere Stunde probiert, wenn ich nicht gesagt hätte, es reicht.

Aber zweiundsiebzig Stunden??? Unfassbar! #schock

Beitrag von 19jasmin80 23.04.10 - 22:32 Uhr

Hi Sunni

Mir gehts ähnlich.
Mein Sohn kam 2006 per Not-KS zur Welt. Alles andere als eine schöne Erfahrung, zudem lag er danach noch 10 Tage auf Intensiv, garkeine schöne Erinnerung.
Ich hab nun enorme Angst, das gleiche wieder zu erleben, wieder neben dem Brutkasten stehen zu müssen bei meinem Baby :(

Ich habe am Dienstag das Gespräch zur Geburtsvorbereitung und bin gespannt, wie die reagieren; man wird ja leider direkt verurteilt wenn man das Thema Kaiserschnitt erwähnt, obwohl sich einige Frauen darüber kein Urteil erlauben dürften, wenn sie es nicht am eigenen Leib erlebt haben.

Der KS selbst war für mich nicht schlimm. Ich hatte keine Probleme oder gar Schmerzen, aber BIS es zu dem KS kam und die Zeit im KH bis ich mit dem Kleinen Heim durfte, war alles andere als schön.

Ich bin hin- und hergerissen. Würde dem Zwerg nun gern die Chance geben auf normalen Weg zu kommen aber auch mir kann keiner garantieren dass es diesmal klappt. Es ist wohl so, dass sich mein Becken nicht dehnt und der Muttermund trotz Wehen sich nicht öffnet und da bisher diese SS genau wie meine erste verläuft, ist das Thema KS immer mehr auf dem Plan.

Gruß Jasmin (35. SSW)

Beitrag von mia-julie 23.04.10 - 22:41 Uhr

Hallo Sunni,

höre auf Dein Herz und entscheide für Dich.
Wenn die anderen eine andere Meinung haben, laß sie.
Es ist Dein Körper und Dein Kind.
Du weißt instinktiv, was am besten ist.
Und wenn Du glaubst, daß es der KS ist, dann wird das auch die richtige Wahl sein.

Ich hatte beim ersten Kind einen KS in VN - aus medizinischen Gründen, da kam sehr vieles zusammen. Gestose, Blutgerinnungsstörung, Kind zu früh....

Dieses Mal sprechen wieder viele Gründe dafür, daß es ein KS wird, aber aus anderen Gründen (außer Blutgerinnungsstörung, die bleibt mir natürlich erhalten)
Auch wenn die Ärzte sagen könnten, eine natürliche Geburt wäre auch möglich - ich will sie nicht.
Da unser Kind mit Fehlbildung auf die Welt kommt, möchte ich jedes zusätzliche Risiko vermeiden (zB Sauerstoffmangel, zudem habe ich Angst, daß alte Narben aufgehen etc - das hätte bei mir viel schlimmere Folgen durch die Blutgerinnungsstörung.
Eine normale Geburt dürfte ich auch deshalb nur OHNE jedes Schmerzmittel - davor hätte ich große Angst, die Gewissheit, dann völlig ausgeliefert zu sein.
Mit KS weiß ich bereits, was auf mich zukommt und die Risiken sind für mich in meiner Situation viel besser kalkulierbar. Klar, die Schmerzen danach sind nicht lustig, es ist eine richtige OP, aber letztendlich werden sie die gleiche Narbe wieder öffnen und schließen.
Und dieses Mal stört es mich auch noch weniger, daß erst der Papa seinen Sohn im Arm halten darf.
Ich habe eh Angst davor, ihn anzusehen.
#zitter

Ich weiß, daß KS ohne medizinische Gründe überhaupt keine Alternative zur normalen Geburt sind und ich finde den Trend zum "Wunschkaiserschnitt" auch merkwürdg.

Aber bei Dir reicht als medizinischer Grund alleine schon die Tatsache, daß Du bereits einen KS hattest.

Eure Fotos sind übrigens super super süß!
Wie schön, daß Dein Kleiner sich so prächtig entwickelt hat und ihr die schwere Zeit überstanden habt.
Uns steht die schwere Zeit noch bevor...

Ich wünsche mir vom Herzen, daß Dein Bauchzwerg es dieses Mal bis zum Schluß schafft und Deine 2. Geburt
"leichter".

Alles Liebe für Dich,
Mia


Beitrag von girasoul 23.04.10 - 23:33 Uhr

hallo,
also ich kann leider noch nicht mit sprechen weil ich mein erstes knd erwarte #hicks. aber ich hoffe du liest dir meinen beitrag trotdem durch.

ich finde es ok wenn man sich für einen geplanten kaiserschnitt entscheidet und würde auch nie darüber urteilen oder schlecht über diese frauen reden.
aber meiner meinung nach gehört die geburt doch als krönender abschluss mit zur scwangerschaft.
ich würde mich irgendwie nicht mit dem gedanken anfreunden können das man mich aufschneidet und das kleine einfach aus mir rausholt. da wäre ich echt enttäuscht wenn es dazu kommen würde.
natürlich ist eine geburt sicher schmerzhaft und es kann einiges passieren. aber für das kind hat es nur vorteile. und für einen selber auch. den der ks ist zwar im moment einfach, aber danch hat man ein bisschen zu kämpfen.
ich habe auch freundinnen die einen ungeplanten ks hatten und dadurch einfach sehr traurig waren.
wenn man sehr angst hat: es gibt viele schmerzmittel. und eine pda hilft ganz enorm.
aber jedem wie er hilft. ich würde mir nur nicht die schwangerschaft kaputt machen weil ich ide ganz zeit angst habe. wenn es wirklich so schlimm ist aufgrund schlechter erfahrungen, sollte man natürlich das machen was einem hilft. aber jede geburt ist anders und man sollte es immer auf natürlichen wege versuchen :-)

ich habe dieses thema übrigens im gynäkologie unterricht von oben bis unten durchgekaut und sehe das jetzt etwas anders :-)
wollte früher auch immer einen haben.

viel glück bei deiner entcheidung#klee

Beitrag von nordseeengel1979 24.04.10 - 17:40 Uhr

Hallo sunni,

ich hatte einen "Wunsch-Kaiserschnitt" und würde es immer wieder machen.

Ich hatte in der ganzen Schwangerschaft mit dem Restles-Legs-Synddrom zu kämpfen, das sind Beine die man nicht still halten kann. Das führte dazu, dass ich ab Morgend schon nicht sitzen konnte und so nur am laufen war... selber TV gucken im stehen, ich war fertig mit den Nerven.

Erst hieß es dann, sie wollten Einleiten, ok, da mein Krankenhaus keine WSK macht hab ich zugestimmt,

Die Einleitung ging 24 Stunden, Wehen waren leicht ( aber schmerzhaft ) da, aber keine Wirkung auf den Muttermund. Und CTG konnten sie kaum bzw gar nicht schreiben, da ich nicht still bleiben konnte, ich musste ständig laufen und dabei ist das Ding immer abgeflogen... ich hatte nach einen Kaiserschnitt gebettelt aber nix... ich solle mich nicht so anstellen Wünsche gibts nicht :-(

Nach 24 Stunden war ich so fertig, dass ich echt "die Schneuze voll hatte" und hab auf einen Kaiserschnitt bestanden... mein Freund war auch dabei.

Der Chirurg hatte ein Einsehen und am gleichen Tag wurde dieser noch gemacht... Im Nachhinein sagte auch ein anderer Arzt zu mir dass das wohl unverantwortlich war von den Hebammen nicht eher bescheid zu sagen, denn ohne auswertbaren CTG wäre alles unnütz gewesen man konnte ja gar nicht die Herztöne beobachten von meiner Maus :-(

Die haben dann nachher in der Begründung für den Kaiserschnitt "Geburtsstillstand" reingeschrieben was ich bis heute nicht verstehe, weils eindeutig gesundheitlich wegen der Beine war :-(

Aber ich würd immer wieder ein Kaiserschnitt machen... von wegen lange noch zu kämpfen... ok die ersten Tage hat man zimperchen an der Narbe und es ziehpt aber das wars schon, ich weiss nicht warum sich da alle so anstellen... und die Naht ist in der Hautfalte das sie danach kaum noch auffällt, wo ist da ein Problem ???

Ich wünsch Dir viel Glück :-)

Lg Nordseeengel & Kira Marie 24.03.2010