Flaschenfütterung - Menge - Erbrechen - Tipps?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sharizah 24.04.10 - 15:56 Uhr

Unser Kleiner ist heute 5 Tage alt. Anfangs wollte ich stillen, aber er hat die Brust entweder überhaupt nicht genommen, maximal 1x täglich ein wenig angesaugt, und/oder alles sofort wieder ausgekotzt. Nachdem er schon über 10% seines Körpergewichts verloren hatte und ganz kraftlos im Bettchen lag, dachte ich mir "Egal, Hauptsache er verhungert nicht" und seitdem wird er mit Fläschchen gefüttert. Flaschenmilch hat er wenigstens akzeptiert.
Er bekommt Beba Pre Milch, weil er die im Krankenhaus schon bekommen hat und ich nicht spontan umsteigen wollte.

Nun ist es aber so, dass er ein sehr schlechter Trinker ist und ich hab ja absolut keine Erfahrungen mit Babys oder Füttern. Die Hebamme meint, er sollte jetzt ca. 60ml pro Mahlzeit trinken und insgesamt auf ca. 300ml kommen, aber irgendwie schafft er das nicht.
Er nuckelt immer ganz gierig die ersten 10ml herunter, dann will er Pause machen, also spuckt den Sauger einfach aus und keine Chance, ihn weiter zum Nuckeln zu bewegen - oder schläft beim Trinken ein. Nach einigen Minuten trinkt er nochmal 5ml... dann Pause... oder schlafen. Wenn man ihn ins Bettchen legt, dann wacht er aber wieder auf und will nochmal etwas trinken. Nach einer quasi stundenlangen Prozedur kommen wir dann grade mal auf ca. 40ml, manchmal etwas mehr. Und das ganze Theater dann alle paar Stunden.
Dazu kommt noch, dass er sich seit gestern wieder ständig erbricht. Es kommt zwar nicht alles wieder raus, aber schon eine Menge. Bäucherchen machen tut er auch sehr schlecht, habe schon sämtliche Tricks herausgesucht und alles ausprobiert, aber es kommt nur ab und zu eins raus und das oft nach ewigem Herumgetue.

Mach mir jetzt natürlich Sorgen und als total unerfahrene Mami fühlt man sich da schon etwas hilflos. Deshalb brauch ich dringend ein paar Tipps.
- Zum Füttern, wie man das Ganze vielleicht ein wenig beschleunigen könnte
- Bäuerchen machen (da hab ich die ganzen gängigen Tipps aber eigentlich schon alle ausprobiert)
- Zur Flaschennahrung, hab schon gehört, dass Nestle Beba nicht so gut vertragen wird, stimmt das?
- Was mach ich gegen das Erbrechen und wie schlimm ist es?
- Wie krieg ich den Kleinen dazu, mehr zu trinken und auf seine 300ml täglich zu kommen?

Danke schonmal

Beitrag von ikeagirl 24.04.10 - 16:14 Uhr

Hallo!

Ich kann leider noch nicht aus Erfahrung sprechen (ET ist morgen!), aber hast Du keine Nachsorgehebamme, die Du um Rat fragen kannst?

Dies wäre mein erster Ansprechpartner. Es scheint Deinem Kind ja nicht gut zu gehen, besser, Du lässt es abklären.

Alles Gute und hoffentlich trinkt Dein Kleiner bald besser.

Ich drück die Daumen!
LG IkeaGirl

Beitrag von neelix1979 24.04.10 - 18:48 Uhr

Zum Thema Bäuerchen kann ich dir nur einen Tipp meiner Hebi geben. Die hat unseren Junior nicht so wie üblich über die Schulter geschmissen und auf den Rücken geklopft, sondern sie hat ihn in eine quasi Sitzposition auf ihren Schoss genommen, ihn unter die Achseln gegriffen und immer so hin und her und rauf und runter bewegt. Sanft halt. Da kamen immer ganz schöne Bäuerchen raus.

Vielleicht liegt es auch an den Saugern, dass er so wenig trinkt ? Wir haben immer Hipp Bio Pre genommen und die 1er Sauer von Avent. Das hat dann immer ganz gut geklappt.

Beschleunigen kannst du aber sicherlich nicht viel, denn zum trinken zwingen geht ja nicht.

Das Erbrechen würde ich im Auge behalten, evtl. gibst du ihm zwischendurch Fencheltee zum Trinken, das beruhigt den Magen und den Darm ein bisschen.

Ansonsten wirklich eine Nachsorgehebamme fragen, die hat mir am Anfang auch sehr geholfen und unser Junior wächst und gedeiht prächtig.

Am Anfang war das bei uns nämlich auch so ne Sache mit Stillen und Trinken, kann es dir also ein bisschen nach empfinden.

Ih hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen

Viel Glück

Beitrag von tanteju78 24.04.10 - 19:44 Uhr

Hallo,

ich kann dir nur zum Spucken etwas schreiben, da ich stille und mich daher mit Flasche geben nicht auskenne.

Mein Sohn ist jetzt 4 Monate alt und spuckt seit dem 3.Lebenstag (da hatte ich Milcheinschuss) auch stäääääändig. Anfangs habe ich mir auch Sorgen gemacht, weil es nach soooo viel aussah, aber die Sorgen waren unnötig: Meine Hebamme sagte, das das bei manchen Kindern eben so sei und das aber nicht schlimm wäre, solange sie gut zunehmen. Und das hat mein Kleiner definitiv!

Kleiner Tipp: Schaff dir ausreichend Lätzchen und Spucktücher an, so musst du nach dem spucken dein baby nicht komplett umziehen!

LG,
ju

Beitrag von maxi03 24.04.10 - 20:43 Uhr

hallo, dein wurm ist erst 5 Tage alt.

Gib ihm einfacfh zeit. Die Trinkmenge wird sich automatisch regulieren und mehr werden. Wenn er erst weniger trinkt ist das auch okay. Meiner hat bis zum 5 Tag fast gar nichts getrunken und wirklich nur Minimengen.

nachdem ich meinen Still- Abpump- zufütterungsmarathon aufgegeben habe und komplett zur Flasche ja gesagt habe, dauerte es noch ein paar Tage und dann hat er getrunken und zwar soviel, dass er 500g die Woche zugenommen hat.

Spucken in gewissen maße ist auch okay. Wenn es sehr viel wird (Hebe und Kia helfen weiter) kannst du AR füttern oder die Nahrung mit Nestargel andicken. Vllt hat er ein Problem mit dem magen Pförtner.

zu Beba kann ich nichts sagen, denn ich füttere Aptamil

Wichtig ist, dass du deinem Baby die Zeit gibst im Leben anzukkommen und du entspannt bist. Alles andere regelt sich von selbst.

LG

Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 21:34 Uhr

Zum Füttern, wie man das Ganze vielleicht ein wenig beschleunigen könnte

Hast Du schon mal andere Sauger probiert. Lotti hat kam nur mit bestimmten Saugern gut klar.

Bäuerchen machen

können wir am besten auf dem Bauch liegend oder wenn ich sie in FliegerHALTUNG TRAGE

Zur Flaschennahrung, hab schon gehört, dass Nestle Beba nicht so gut vertragen wird, stimmt das?

Das muss man halt sehen. Ist ja jedes Kind anders

Was mach ich gegen das Erbrechen und wie schlimm ist es?

Lag bei uns auch am falschen Sauger. Wenn er trotzdem zunimmt, ist es laut meiner Hebamme nicht so schlimm

Wie krieg ich den Kleinen dazu, mehr zu trinken und auf seine 300ml täglich zu kommen?

Siehe oben, lag bei uns auch am Sauger

Beitrag von sharizah 25.04.10 - 04:31 Uhr

Also erstmal danke für den Tipp mit dem Sauger, welche gibt es denn da zur Auswahl? Ich hab halt die, die im Nuk-Starterset dabei waren und dann noch einen, der auf einer Nuk-Glasflasche drauf sitzt. Wo sind da die Unterschiede?

Beitrag von schnucki025 24.04.10 - 21:59 Uhr

hallo,

erstmal #herzlich Glückwunsch zum Nachwuchs.

Zu Beba kann ich dir leider nix sagen meine kleine bekommt Aptamil.

Aber ich kann dir nur was zum spucken sagen:

Meine kleine hat des öfftern auch gespuckt manchmal einen richtigen schwall und hatte somit dann nach 1std wieder hunger.Manchmal musste ich sie auch umziehen weil sie sich so voll gesaut hat ;-)
Jedenfalls hab ich mir dann das Nestargel besorgt in der Apo zum andicken der Milch und seitdem ich es nehme kommt fast gar nix mehr raus und ich bin echt zufrieden damit. Das zeug muss man vorher kochen, 150ml und 2 Löffel das ganze aufkochen lassen und fertig. Gebe ihr dann immer 2 Teelöffel in ihre #flasche .

wie gesagt es kann auch mit den Magenpförtner zu tun haben das er noch nicht richtig schließt. Ich würde jetz noch eine weile warten so 1bis2 wochen denn er ist ja erst 5 Tage alt gib ihn noch bissi Zeit den kleinen und wenn du denkst es kommt dir schlimmer vor dann würde ich zum Kinderarzt gehen und einen blick drauf werfen lassen.
Ansonsten kannst du es ja mal probieren mit den Nestargel.

Zum mehr tirnken kann ich dir nur ein paar tips geben wie ich es bei meiner tochter gemacht habe:

wenn ich gemerkt habe das sie einschläft beim Trinken habe ich meistens an der #flasche bissi nach links und nach rechts gedreht aber nicht raus genommen dabei. ODER
ich hab sie gekitzelt am Nacken oder an den füßen oder laut gesprochen (außer in der Nacht) oder ich habe mich kurz bewegt oder ich habe mal gehustet.

Vielleicht hilft dir das.

So ich hoffe ich konnte dir ein bissi helfen. Wenn du noch fragen hast kannste mich über die VK anschreiben.


lg schnucki

Beitrag von sharizah 25.04.10 - 04:32 Uhr

Vielen Dank für den Tipp mit dem Nestargel, werd ich mal ausprobieren =)
Am Sauger drehen probier ich auch immer, aber hilft nicht, er schläft halt ein und sabbert den Sauger aus, selbst wenn er wieder aufwacht und mag dann erstmal ne Weile nix mehr.