Bitte um Formulierungshilfe - Thema: Kinderunfreundliche Nachbarn

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Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 19:17 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich möchte einen Brief an meinen Vermieter schreiben (Baugenossenschaft), in dem ich mich über die Kinderunfreundlichkeit gewisser Nachbarn "beschweren" möchte. Es soll kein böser Brief sein und es sollen auch keineFeindseeligkeiten geschaffen werden, es soll eher eine Bitte an den Vermieter sein, bei seinen Mietern für mehr Kinderfreundlichkeit zu appelieren. Jetzt wollte ich euch bitten, ob euch nicht ein paar gute Ideen einfallen, was ich schreiben könnte und wie.

Die Situation ist folgende: Wir leben in einer Baugenossenschaft. Und es gibt eine Grünanlage auf der jetzt ein Kinderspielplatz ist. Früher war es nur eine Grünanlage mit ein paar Gelegenheitn Wäsche aufzuhängen, einem Müllhäuschen und ein paar Kirschbäunen. Dann wurde vor 2 Jahren begonnen eine Tiefgarage zu bauen und wir hatten hier monatelang Baulärm und Dreck. Im Zuge des Tiefgaragenbaus wurde auch die Oberfläche neu angelegt, unter aderem Wurde eben dieser Kinderspielplatz geschaffen. Dieser wird von den Kindern der Baugenossenschaft bei schönem Wetter auch rege genutzt. Man muss aber sagen, eigentlich ist die Benutzung des Spielplatzes in der Mittagszeit verboten, von 12 bis 15 Uhr, ebenso ist verboten: Radfahren und Fußballspielen. Naja, aber immerhin, besser als nichts.

So und nun folgendes: Heute war ja recht schönes Wetter und ich bin it meinem Sohn, er ist fast 22 monate alt spazierengegagen. Da ich kein bestimmtes Ziel hatte, bin ich einfach dahinge´laufen, wo er halt hingehen wollte. Und er ist dann in die Anlage gegangen. Er hatte seinen Puppenbuggy dabei (und nein erist nicht schwul, falls das jetzt kommt:-p) und ich hab seinen Buggy geschoben. in der Anlage waren noch 3 Mädchen und ein Junge, die dort verstecken gespielt haben. Der Spielplatz ist teilweise von Hecken umgeben und von Efeu bzw. einer Art Bodenbedeckerblume (lila ist die, keine Ahnung wie die heißt), es ist kein richtig angelegtes Beet mit Zierblumen, sondern eher sowas robusteres. So und mein Sohn hat seinen Puppenbuggy ins Efeu geschoben, weil er auf den Spielplatz wolte. Er hat wahrscheinlich nur den direkten Weg gesehen, ich weiß es nicht, er hätte auch außenrum fahren können. Aber ich hab ihm gesagt, er darf das nicht und soll rauskommen. Aber damit ich nicht auch durchs Efeu fahren muss bin ich außenrum und hab ihn rausgehoben. Ich hab ihm auch wirklich gesagt, dass man nicht dadurch fahren darf ondern auf den Wegen bleiben soll (oder auf der Wiese, aber nicht in die Pflanzen rein).
Aber leider hat eine böse Nachbarin aus einem anderen Haus rausgerufen und mich derart blöde angemacht, dass ich JETZT NOCH wütend bin! (Der Vorfall war heute Mittag, aber es ärgert mich immernoch). Sie sagte, dass hier die Kinder sowieso überall spielen und alles kaputtmachen und jetzt trampeln die Kinder auch noch durchs Blumenbeet und es sei so eine schöne Anlage. Und hat eben gewettert. Mich störte sowohl, DASS sie es gesagt hat und noch mehr WIE sie es gesagt hat. Total unfreundlich! So als ob mein Kind Ungeziefer wäre.
(Wahrscheinlich hat sie noch nie das Benutzungsschild vom Spielplatz gelesen, sonst wüsste sie, dass es mittags verboten ist auf dem Spielplatz zu sein und sie häte sich darüber auch noch beschweren können. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass wir ja nicht auf dem Spielplatz waren, sondern "nur" in der Anlage. Er wollte zwar zum Spielplatz hin, er war aber nicht dort).

In den brief an den Vermieter würde ich nun gerne schreiben, dass
1. So lange Baustelle war und die Grünanlage nicht genutzt werden konnte, die Wohnqualität dadurch gelitten hat, wir aber davon abgesehen haben die Miete zu mindern
2. Jetzt da sie Anlage so schön ist und ein KINDERspielplatz da ist, wir sie auch benutzen möchten
3. Dass die Anlqage von den diversesten Kindern rege genutzt wird und dass es seit diesem Frühjahr richtig viel Leben in der Anlage gibt. Leider sieht man kaum "nur Erwachsene" draußen auf den Bänken sitzen, wäre schön, wenn mehr Leute rauskämen. Es sind meistens die KINDER, die den Spielplatz und die Anlage nutzen und
4. Dass es schonmal vorkommen kann, dass ein Kind durch die "blumenbeete" oder wie man das nennen soll (der teil mit dem Efeu und den Bodenbedeckerblumen) läuift, wo sie doch gerade einen Teil des Spielplatzes begrenzen und
5. Dass die Baugenossenschaft an ihre Mieter für mehr Kinderfreundlichkeit appelieren soll.


Meint ihr, ich soll die böse Nachbarin namentlich erwähnen oder allgemein schreiben?
Habt ihr Ideen, was noch in den Brief reinsollte?

DANKE fürs lesen, ich weiß, es ist lang geworden.

Beitrag von olle-deern 24.04.10 - 19:30 Uhr

Hallo,
ich kann verstehen, dass dich der Kommentar der Dame sehr ärgert, aber ich sehe den Zusammenhang zur Genossenschaft nicht so ganz.
Die können doch nichts für die Einstellung der Anwohner und "nur" wegen dem Spruch wird sicher kein Schreiben an alle aufgesetzt. Sicher ist es schade wenn die Anlage nicht von kinderlosen zum spazieren gehen o.ä. genutzt wird, aber raustragen kann man die Leute aus ihrer Wohnung doch auch nicht, oder?

Wie gesagt, ich kann verstehen, dass du dich ärgerst, aber die Genossenschaft hat damit sicher nix zu tun.

Gruß
o-d

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 19:37 Uhr

Hallo,

ich werde es aber nicht auf sich beruhen lassen. Es ärgert mich wirklich sehr, es war überhaupt das erste Mal, dass sich jemand gezielt über meinen Sohn beschwert hat. Und noch dazu wo ich gerade dabei war zu erklären, dass man nicht durchs Efeu fahren darf. Sie hat das aus dem dritten Stock aus dem Fenster gebrüllt, das fand ich auch voll unmöglich.

Wenn die BG schon keinen Brief an ale mieter schickt, kann ich ja wenigstens eine allgemeine Stellungnahme der BG zu Kindern in ihrer Anlage fordern. Und in dieser Sache - es ist das erste Mal, dass ich mich über jemanden beschwere - werde ich auch nicht nachgeben oder es auf sich beruhen lassen. Sollte wieder ein dummer Spruch kommen, schreibe ich wieder an den Vermieter.

Es ist zwar total ü+bertrieben, aber in meiner Wut habe ich heute schon überlegt mich an den oberbürgermeister zu wenden, aber ich lass das, das bringt eh nix.

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:29 Uhr

"Wenn die BG schon keinen Brief an ale mieter schickt, kann ich ja wenigstens eine allgemeine Stellungnahme der BG zu Kindern in ihrer Anlage fordern. "

Nicht Dein Ernst, oder?


Gruß,

W

Beitrag von manavgat 24.04.10 - 19:32 Uhr

Warum kommst Du nicht einfach wieder runter? Du verbreitest nur negative Energie.

Gruß

Manavgat

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 19:38 Uhr

Ich hatte um Formulierungshilfegebeten, in diesem Sinne:

#danke dir für garnichts

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:31 Uhr

Dir ist nicht zu helfen.

Beitrag von 17876 24.04.10 - 23:02 Uhr

Diese Antwort hat ihr ganz bestimmt weitergeholfen!!#augen
Manchmal ist es besser sein Kommentar für sich zu behalten....

Beitrag von bienchensg 25.04.10 - 09:43 Uhr

Ja und? Aber sie hat wie so oft Recht!


Anstatt zum Vermieter heulen gehen, sollte sie lieber die Nachbarin direkt ansprechen und ihr ins Gesicht knallen was sie stört.

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:31 Uhr

Wäre sie bereit, auch unschöne Antworten zu überdenken, hätte diese Antwort sehr wohl helfen können!

Beitrag von arkti 24.04.10 - 19:57 Uhr

Du übertreibst maßlos.
Willst du jedesmal Briefe schreiben wenn jemanden dein Kind nicht passt?

Deine Formulierung finde ich auch völlig verkehrt.
Mietminderung für Verschönerungsmaßnahmen?
Sorry aber hab ich noch nie gehört, wenn was gemacht werden muss muss es gemacht werden da müssen Mieter durch.
Also ist der Satz völlig überflüssig.

Ein Brief an den Oberbürgermeister?
Sorry aber musste lachen, der hat sicherlich besseres zutun....

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 20:25 Uhr

Danke, mit dem Satz vonwegen der Mietminderung war ich mir auch unsicher, weil ich garnicht weiß, wann man das überaupt machen dürfte. Aber dass die Wohnqualität zur Zeit der Baustelle gelitten hat würde ich schon gerne mit aufnehmen in dem Zusammenhang, dass jetzt wo die Anlgae fertig und ist und endlich genutzt werden kann, sie auch genutzt werden SOLL.

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:33 Uhr

"und ist und endlich genutzt werden kann, sie auch genutzt werden SOLL. "

Soll?
Soll der Vermieter Deine Nachbarn zwingen, die Anlage zu nutzen?
Sei doch froh, wenn Du dort Deine Ruhe hast.

Beitrag von accent 24.04.10 - 20:00 Uhr

Hallo,

Du darfst hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen.
Dass Du eine Zeit die Grünanlage nicht nutzen konntest und die Miete deshalb nicht gekürzt hast, hat ja wohl mit der Spielplatz-Situation nix zu tun. Im übrigen wäre das sowieso kein anerkannter Grund gewesen.

Also ich finde, dass Du Dich über eine einzelne Person wirklich zu sehr echauffierst. Du schadest Dir dadurch nur selbst, ohne dass Du etwas erreichst. Hake es ab und aus die Maus. Bis Dein Kleiner groß wird, wirst Du noch manchen bösen, aber auch netten Kommentar anhören. Der Brief an die Baugenossenschaft geht ins Leere; deshalb würde ich mir das schon sehr, sehr gut überlegen.
Linda

Beitrag von hilli2 24.04.10 - 20:08 Uhr

Hallo!

Ich kann dich total verstehen!!!! Mir ging es als kind (und das ist schon lange her ;-)) nicht anders!!

Falls du dich das traust, würde ich die Nachbarin direkt darauf ansprechen und mit ihr deine Punkte durchgehen! Mal gucken, welche Argumente sie dagegen zu sagen hat!

Vor allem: damit rechnet die blöde Kuh bestimmt nicht!!! Solche leute können sich immer nur vom Balkon aus beschweren (aus der Sicherheit heraus), im direkten Kontakt (Auge in Auge) sind solche Leute dann sehr unsicher und nur noch halb so laut!!! Haben dann selbst Schiss!!

Bereite deine Argumente gut vor (kurze und knackige Sätze, das was du geschrieben hast in 1.-5. ein bisschen kürzen) und v.a.: bleibe SACHLICH!!!

Die Dame wird wahrscheinlich persönlich werden und dich auf dieser Ebene ansprechen bzw. reagieren. Bleibe auf jeden Fall trotzdem sachlcih!

Wahrscheinlihc lässt sie dich nicht mal in ihre wohnung oder macht sofort die Tür wieder zu, wenn sie kapiert, was du von ihr willst. Dann würde ich ihr (sachlich! ;-)) sagen, dass du es sehr schade findest, dass sie sich einer sachlihcen Diskussion bzw. einer sachlichen Klärung entzieht und sie anscheinend daran nicht interessiert ist. Dass sie dann aber auch bitte Beschwerden vom Balkon aus unterlassen sollte, da dies nicht einer sachlichen Klärung dient.

Das ganze würde ich schon mal schriftlich vorbereiten und dann, nachdem sie die Tür zugemacht hat, in den Briefkasten werden oder als Einschreiben schicken, dann hast du zumindest versucht, freundlich und höflich eine Ein igung bzw. Klärung zu erzielen.

Viel Spaß!!! (so mach ich das immer, einige Leute sind dankbar, einige sind pissig, auf jeden Fall bist du auf der sicheren Seite, wenn du höflich und freundlich und sachlich bleibst!!)

h.

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 20:35 Uhr

Hallo,

dein Vorschlag hört sich an und für dich gut an, könnte direkt von einem professionellem Schlichter sein :-)
Aber wenn ich ganz ehrlich bin, denke ich, dass ich mit einem Gespräch bei dieser Frau nichts ausrichten werde. Sie ist ja kein Gericht, das man mit guten Argumenten überzeugen kann oder wie soll ich sagen, sie ist ja nicht unparteiisch und über den Dingen stehend, sie ist ja im Grunde genommen meine Gegnerin, die nicht will, dass in der Anlage Kinder spielen, weil sie eh alles kaputtmachen.
Ich hätte gerne, dass der Vermieter ein Machtwort spricht (es muss nichts böses sein) aber eben eine Stellungnahme, dass Kinder dort spielen dürfen und es auch vorkommen kann, dass mal ein Kind über die heiligen "Blumenbeete" läuft, ich hätte also den Vermieter gerne als Rückendeckung.

Beitrag von shampoo 24.04.10 - 21:02 Uhr

hallo,
du möchtest , dass diese frau freundlich eins auf den deckel von "oberster" stelle bekommt !

was du da allerdings gerade denkst und fühlst, ist ziemlich unsympathisch. und die leute von der genossenschaft werden wahrscheinlich nur lachen über so ein schreiben.
am besten wäre es nämlich, mit dieser frau in kontakt zu treten - wenn auch schriftlich- mit einem bild deines kindes und dem satz: ich lerne doch noch! :-) ich wollte nicht die blumenbeete zerstören.
irgend etwas nettes, aber etwas, was auf diese situation aufmerksam macht. weißt du nämlich , was du damit erreichst. somit seid ihr keine anonymen personen mehr, die man von weither beobachtet und über deren fehlverhalten man sich ärgert.
und das kannst du mit vielen eltern gemeinsam machen und in den häusern aushängen.

himmel, wenn ihr soviel zeit habt, euch über solche scheiße aufzuregen und am besten gleich zum bürgermeister zu laufen, dann geht doch einfach mal in euch und versucht wirklich dinge zu klären oder zumindest einen weg zu einem miteinander zu finden.

wie sollen dich andere menschen respektieren, wahrnehmen und akzeptieren, wenn auch du den weg einer "beschwerde" über obere instanzen lassen willst, weil diese böse frau ja sowieso voreingenommen ist.
DAS bist DU nämlich auch.

du bist genervt von der angeblichen kinderunfreundlichkeit - weil du nämlich ein kind hast.
andere sind genervt von den folgen, die nunmal mit kindern passieren - weil sie vielleicht einfach nicht mehr wissen, wie es ist, wenn kinder spielen. #aha
denk darüber mal nach, bevor du es noch schlimmer machst.

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 21:09 Uhr

WOW - DIE IDEE ist KLASSE! Ich werde andere Eltern fragen ob sie schonmal ähnliche Probleme hatten und sie fragen, was sie von so einer Aktion halten würden, und ob sie evtl. mitmachen würden.

Beitrag von hilli2 24.04.10 - 21:11 Uhr

Hallo!

Eben, weil du sie als "Gegnerin" empfindest, würde ich es zunächst über den persönlichen Kontakt probieren, dann kannst du das auch dem Vermieter oder wem auch immer mitteilen, dass du es über den persönlichen Kontakt probiert hast!

Nimm dochallen den Wind aus den Segeln, wenn sie sowieso nicht mit dir redet, brauchst du ja auch nix zu fürchten (obwohl, so ein bisschen gruselig ist das ja schon immer, so ein persönliches Gespräch).

Schlaf einfach einmal drüber und dann mach das mal (und schreib mir mal, wie es war)!!! Ärger dich danach nicht über die Frau, sondern sei stolz, dass DU es versuchst, die Sache zuklären!!!

Danach kannst du imme rnoch einen Brief schreiben!

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:36 Uhr

Sorry, aber Du bist Mutter, brauchst Du ernsthaft wegen einer aus dem Fenster gerufenen Meckerei jemanden, der mit Deiner Kontrahentin schimpft????

Dein Sohn war zu einer Zeit, zu der der Spielplatz nicht genutzt werden soll, in den Grünanlagen....
Die Dame mag unhöflich gewesen sein aber im Prinzip hatte sie Recht, dass er dort nicht rumlaufen sollte und Du hättest Dich auch freundlich entschuldigen können.

Beitrag von wasteline 24.04.10 - 20:25 Uhr

EINE Nachbarin!!!!!!!! Und Du willst gleich einen Brief an die Genossenschaft schicken?
Vielleicht brauchst Du eine Formulierungshilfe für ein ruhiges Gespräch mit dieser Nachbarin.

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 20:39 Uhr

Hallo,

ich wende mich lieber direkt an den Vermieter, damit ich von dem Rückendeckung bekomme. Ich möchte von meinem Vermieter schriftlich bestätigt bekommen, dass Kinder in dieser Anlage WILLKOMMEN sind und nicht nur geduldet werden. Am besten würde ich finden, wenn man im Sinne aller Familien mit Kinder hier in der Anlage mal ein Schreiben an alle Mitbewohner schickt (kann ja nicht so schwer sein) in dem sich mal zum Thema Kinder geäußert wird.
Sonst wirft die Genossenschaft ja auch wegen jedem Scheiß Briefe ein. Zuletzt war es wegen Kompetenzstreitigkeiten der Führungskräfte oder Vprstände, aber soweit ich das gelesen habe ist das geklärt. Hoffentlich.

Beitrag von gh1954 24.04.10 - 20:49 Uhr

Ich konnte jetzt nicht rauslesen, dass Kinder nicht willkommen sind.

Ich habe das so verstanden, dass die Nachbarin sauer war, dass dein Kind durch Pflanzen gelaufen ist..das kann ich auch verstehen, mich ärgert es auch, wenn durch Beete gelatscht wird.

Allerdings ist dein Kind noch sehr jung und wird es sicher bald begreifen... von daher halte ich die Aktion der Nachbarin für übertrieben.

Aber deswegen würde ich mich nicht den ganzen Tag lang aufregen.

Beitrag von suedseeinsel 24.04.10 - 21:02 Uhr

Du hast vollkommen recht damit, dass man nicht durch Beete latschen sollte und dass mein Sohn noch zu klein ist um es zu verstehen. Deswegen versuche ich ihm auch immer wieder zu erklären wenn er etwas nicht darf, z.B. durchs Efeu laufen, aber ich glaube ich muss es wohl noch ein paar Tausendmal sagen, bis es auch wirklich ankommt. Er ist einfach noch nichtmal 2 Jahre alt.
nur in dieser Anlage sind keine wirklichen Blumenbeete wie man sich das vorstellt mit Tulpen, Narzissen und was weiß ich, es sind "nur" Bodenbedeckerpflanzen wie Efeu und etwas, das lila Blüht aber von der Struktur auch Bodenbedeckermäßig ist wie Efeu. Und es gibt einige Büsche. Und dieses Pflanzengemisch grenzt nun den Spielplatz teilweide ein, so dass es öfter mal vorkommt, dass ein Kind drüberläuft. Mehr als ihm zu erklären dass er das nicht darf kann ich nicht. Die größeren Kinder haben eh ohne Eltern dort gespielt, wer weiß, was die alles "angestellt" haben.
Ich finde die Reaktion der Nachbarin auch übertrieben. Aber es ärgert mich wirklich. Was erlaubt die sich eigentlich in einem derartigen Ton über mein Kind und über Kinder im allgemeinen herzuziehen.

Beitrag von windsbraut69 25.04.10 - 10:40 Uhr

"Was erlaubt die sich eigentlich in einem derartigen Ton über mein Kind und über Kinder im allgemeinen herzuziehen. "

Sag DU IHR das und zieh da nicht die ganze Genossenschaft mit rein. Du machst Dich doch nur lächerlich und wenn Du in Zukunft ein echtes Problem bekommen solltest, nimmt Dich niemand mehr ernst.

Die Nachbarin hat sich sicher auch nicht über ein Kleinkind geärgert, dass Blumenbeete nicht von der Wiese unterscheiden kann, sondern darüber, dass Du es nicht rechtzeitig dort weggeholt hast.

Die Pflanze heißt übrigens "Immergrün" und ist eine Zierpflanze und kein Sportrasen.

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