Wo wird Euer Baby am Anfang schlafen?

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von jem78 24.04.10 - 19:35 Uhr

Hallo,
ich bekomme mein erstes Kind in 6 Wochen und hatte eigentlich mit meinem Mann vorgehabt, das das Baby von Anfang an im Bett im eigenen Zimmer schläft. Habe mir aus diesem Grund auch extra das Babyphone mit Bewegungsmonitor gekauft. Nun sagten mir ein paar Freundinnen, das sie das nicht gemacht haben und ich würde das auch nicht über Herz bringen und alleine aus Bequemlichkeit, da man so müde am Anfang ist.
Was ist Eure Meinung zu dem Thema?

LG
Jem

Beitrag von emmy06 24.04.10 - 19:38 Uhr

Unser Sohn ist 2,5 Jahre und schläft noch immer den zweiten Teil der Nacht im Familienbett...
Familienbett ist toll und hat viele Vorteile, die wir zu schätzen gelernt haben in den vergangenen 2 Jahren.

Auch Baby Nummer 2 wird bei uns schlafen :-)



LG

Beitrag von blockhusebaby09 24.04.10 - 19:42 Uhr

Niiiiiiiemals würde ich mei neugeborenes Krümelchen in einen anderen Zimmer schlafen lassen#zitter
Ich hab eine Wiege direkt neben meinen Bett stehen und höre so jeden Schnaufer und das brauch ich auch.
Außerden brauch ich wenn die Kleine knast bekommt nicht mal aufstehen sonder hol Sie mir nur rüber ins Bett .
Überleg Dir das lieber nochmal Überwachung hin oder her es geht nichts über die direkte Nähe zur Mutter.

Ganz liebe Grüße#herzlich

Beitrag von aliciakommt 24.04.10 - 19:56 Uhr

Meine Meinung als Mutter dazu ist: Lass es auf dich zukommen! Es gibt keinen Grund, es vorher zu entscheiden, und du kannst es letztlich auch nicht. Wir wollten ein Balkonbettchen haben- aber unser Würmchen hat darin nur geschrien. Also schlief sie im Familienbett. Freunde von uns wollten Familienbett: Babychen und Eltern haben sich so sehr gegenseitig gestört, dass Babychen von Anfang an glücklich im eigenen Bettchen geschlafen hat (Im Schlafzimmer allerdings).

Es ist gut einen Plan zu haben- aber man sollte auch davon abweichen können. Besonders wenn man ein Kind hat #klee

Beitrag von eresa 24.04.10 - 20:22 Uhr

So haben wir es auch gemacht.
Wir hatten eine Wiege, die neben meinem Bett stand, haben wir geliehen bekommen.
Das ging gar nicht.

Am nächsten Tag hat mein Mann ein Beistellbettchen gekauft. Super!

Inzwischen schläft er in seinem Bett neben meinem und die zweite Nachthälfte bei uns.

eresa

Beitrag von lienschi 24.04.10 - 19:57 Uhr

huhu,

mein Kleiner hat von Anfang an in seinem Bett in seinem Zimmer geschlafen.

Ich hatte aber auch das Glück, dass er schon im Krankenhaus nachts durchgeschlafen hat und immer noch tut.

Beim ersten Wachstumschub mit Dauerstillen hatte ich ihn ein paar Nächte mit im Elternbett... da haben wir alle drei nicht gut geschlafen. Glücklicherweise war das bis jetzt das einzige Mal.

Gerade dieses "jeden-Atemzug-hören" war mir viel zu viel, da bin ich ständig aufgeschreckt... und mein Mann noch viel schlimmer. Mein Babyphone ist auch so eingestellt, dass ich erst höre, wenn er was lauteres als nen Schnaufer von sich gibt.

Aber wie es bei Dir werden wird, kannste vorher nicht wissen.

Lass das einfach auf Dich zukommen... wenn´s mit dem eigenen Zimmer funktioniert ist´s gut, wenn ihr doch auf´s Familienbett oder zumindest Babybett mit im Elternschlafzimmer umsteigt, auch gut.

Das wird sich einfach nach den Bedürfnissen des Babys, der Stillzeiten, dem Schlafverhalten und nach Deinem eigenen Gefühl richten.

lg, Caro

Beitrag von bade_frau 24.04.10 - 20:01 Uhr

Hallo....

Also unser Kleiner ist jetzt 2,5Jahre alt und schläft noch immer mit im Schlafzimmer in seinem eigenen Bett... Hätten wir den Platz, dann hätte er schon sein eigenes Zimmer... Doch das wird noch ein bissel dauern...

lg

Beitrag von nayita 24.04.10 - 20:08 Uhr

Unsere Kleine wird wohl anfangs im einer Wiege oder Stubenwagen bei uns im Schlafzimmer schlafen. So muss ich nicht immer hin und her und zum Stillen hol ich sie dann mit in unser Bett - das haben mir jetzt schon mehrere Freudinnen empfohlen.

Wenn du euer Baby im normalen Kinderbettchen schlafen lassen willst wuerde ich zumindest versuchen mit einem Stillkissen oder anderweitig das Bettchen zu "verkleinern" denn Babies fuehlen sich in engeren Umgebungen am wohlsten und brauchen raeumliche Grenzen.

Ob bei euch oder im eigenen Zimmer ist glaub ich mehr eine Frage der Bequemlichkeit weil du wahrscheinlich wirklich bei jedem Mucks sofort auf den Beinen bist und zum Kind laeufst um zu gucken ob alles ok ist.

Beitrag von perserkater 24.04.10 - 20:09 Uhr

Hallo

Bei mir natürlich, ich steh doch nicht mitten in der Nacht auf!#schock Gitterbetten sind nur ne Modeerscheinung, eine ziemlich schlechte noch dazu.

Aus dem Buch "Schlafen und Wachen" von William Sears. **************************************************************************

Es war einmal ein kleines Baby, das schlief bei seiner Mutter.

Bevor ich geboren wurde, dachte das Baby, freute ich mich auf die Nächte. Mami war weg von all dem Lärm von außen und ich konnte es mir gemütlich machen und mit den Geräuschen, an die ich mich gewöhnt hatte und die ich liebte, einschlafen; Mami-Geräusche. Vor der Geburt schliefen wir zusammen, und das war gut so.

Als ich geboren wurde, änderte sich mein Schlafplatz, aber meine Mami änderte sich nicht. Wir waren noch immer in der Nacht beisammen, so wie wir es neun Monate lang gewesen waren. Ich war sehr aufgeregt wegen dieser neuen Welt, die ich noch nicht verstand, aber in der Nacht fürchtete ich mich nicht. Mami und ich schliefen zusammen und mir war wohl.

Ich liebe die Nächte. Während des Tages hat Mami viel zu tun, aber in der Nacht ist sie nicht so beschäftigt. Sie ist immer da, und ich kann mich zu ihr kuscheln und trinken, wann immer ich hungrig bin. Ich habe einen winzigen Magen und Mamis Milch ist so leicht zu verdauen, dass er nicht lange voll bleibt. Ich muss sehr oft essen. Aber weil Mami und ich zusammen schlafen, bin ich nie sehr lange hungrig, und das ist ein gutes Gefühl.

Ich wüsste keinen besseren Platz zum Schlafen als bei Mami. Ich habe gehört, dass mir Tante Marianne ein schönes Bettchen gekauft hat. Es gibt dort Plastiktiere, die sich bewegen, wenn ich sie berühre, und Metallglöckchen, die läuten, wenn ich daran ziehe. Einige Leute glauben, dass Babys in Kinderbetten schlafen sollten, aber ich glaube nicht, dass mir das gefallen würde. Ein solches Bett kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen oder singen. Es quietscht nur. Und es ist finster und hart und einsam. Wer wäre da, wenn ich aufwache? Ich greife gerne in der Nacht hinüber und berühre Mami. Ich liebe es, wie sie sich anfühlt und wie sie spricht.

Tante Marianne ist wirklich lieb. Wir sagen ihr nicht, dass ich kein Bettchen mag. Mami sagt, ich kann meine Spielsachen hinein geben, wenn ich größer bin. Es wird einen guten Käfig für meine Stoffbären und Elefanten abgeben. Ich werde weiter bei Mami schlafen. Es tut so gut.

Ich werde schon sehr groß. Man braucht viel Energie zum Wachsen und ich esse jetzt mehr. Gott sei Dank ist Mami die ganze Nacht da, weil ich wirklich ihre gute Milch brauche. Mamis Milch schmeckt nachts besser, vielleicht, weil Mami so entspannt ist. Ich wache oft auf, nur um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Dann sauge ich ein bisschen, aber ich störe niemanden dabei. Ich kann ganz schnell wachsen, weil ich keine Sorgen habe. Ich bin ohnehin zu klein für Sorgen. Außerdem muss ich mir überhaupt keine Sorgen machen, weil Mami und ich beisammen schlafen und ich mich gut fühle.

Manchmal hat Mami einen schweren Tag und sie kann nicht einschlafen. Aber dann beginne ich zu trinken, und weißt du was? Sie wird schläfrig und manchmal schläft sie schon fest, noch bevor ich es tue. Wir helfen einander beim Einschlafen. Weil ich bei Mami schlafe, geht es ihr gut.

Ich habe auch manchmal schlechte Tage und schlechte Nächte. Ich bin nervös und verwirrt, meine neuen Zähne tun weh, mein Popo brennt, meine Nase ist verstopft (Babys brauchen freie Nasen zum Atmen, weißt du!). Wenn es mir nicht gut geht, ist es ein Trost, hinüber zu greifen und Mami oder Papi zu berühren. Ich trinke ein bisschen und schlafe wieder ein. Es geht uns allen wieder besser.

Die Freunde meiner Mama geben ihr immer Bücher und sagen ihr, sie soll nicht immer zu mir laufen, wenn ich weine. Sie verwenden schrecklich klingende Worte wie Manipulierung. Mami lacht nur darüber und sagt, sie liest mich statt eines Buches. Ich bin sehr froh, dass sie mir zuhört. Mit jedem Tag wird sie eine bessere Mutter. Wir schlafen beisammen, wir vertrauen einander, und wir fühlen uns wohl. Ich gehe gerne ins Bett, dort bekomme ich so viel Aufmerksamkeit. Es ist niemand sonst da, nur Mami, Papi und ich. Unser Bett ist nicht elegant, aber es hat Platz für uns alle. Mami sagt Oma, sie soll nicht so viel Geld für teure Sachen für mich ausgeben. Sie brachte mir einen Teddybären, der Geräusche wie die Mutter von irgend jemand macht. Es klang nicht wie meine Mutter, und wenn man ihn hielt, tat er gar nichts. Warum sollte sich ein Baby an die Geräusche der Mutter von irgendjemand anders gewöhnen? Mein Lieblingsteddy ist meine Mami. Sie hält mich fest, wenn ich mich an sie schmiege. In der Nacht schlafen wir beisammen und berühren uns und fühlen uns gut.

Jetzt lerne ich auch Papi besser kennen. Ich bin nicht sicher, dass er von Anfang an gern bei mir geschlafen hat. Er ist so groß und ich bin so winzig. Wir hatten beide ein bisschen Angst. Außerdem war ich vor einigen Monaten noch sehr laut. Einmal sagte Papi sogar zu Mami in der Nacht, es wäre an der Zeit, dass ich in meinem schrecklichen Bettchen schlafe. Ich schlafe wirklich gern bei Papi, und jetzt schläft er auch gern bei mir. Am Tag sehe ich nicht so viel von ihm. Er arbeitet schwer. Es ist schön, in der Nacht mit ihm zusammen zu sein. Papi und ich schlafen beisammen und fühlen uns gut.


Lass es auf dich zukommen, irgendwelche hirnrissigen Vorhaben schmeißt man eh über Bord. So geht es mir heute noch manchmal.#schein

LG

Beitrag von gretchen1981 24.04.10 - 20:38 Uhr

unseren zwerg hätten wir niemals, schon gar nicht, wie er soooo klein war, in sein eigenes zimmer gelegt. wir wollten ganz nah bei ihm sein! die ersten monate hat er sowieso bei uns im bett geschlafen und das war ein tolles erlebnis, diese nähe!

dann wollten wir unseren sohn mit über 1 jahr ausquartiert, weil im okt baby nr 2 kommt u wir dachten uns, dass er sich bis dahin daran gewöhnt hat, aber schon nach der 1.nacht haben wir ihn wieder zu uns geholt & baby nr 2 wird einfach auch bei uns 3 im zimmer schlafen! nur wenn es gar nicht klappt und max dauernd aufwacht, müssen wir uns was anderes überlegen, aber probieren wollen wir es auf jeden fall!

vlg

Beitrag von nine-09 24.04.10 - 20:47 Uhr

Ganz ehrlich,das muss man sich ausprobieren.
Also meine Erste ist bei jedem Umdrehen im Bett von mir wach geworden,also hab ich sie ganz schnell in ihrem Zimmer schlafen lassen.
Bei meiner Zweiten wars anders,Ihr Bett steht heut noch bei uns im Schlafzimmer. Ohne sie könnte ich garnicht mehr einschlafen,aber sie schläft nicht bei uns im Bett.

LG Janine 18 SSW

Beitrag von escada87 24.04.10 - 21:22 Uhr

wir werden unser Baby natürlich bei uns schlafen lassen alles andere käme für uns nicht in Frage

überlege allerdings mir ein Beistellbett anzuschaffen falls unser Sohn (15 Monate alt) auch mal zu uns ins Bett kommen möchte, dann auch platz findet:-)

Beitrag von ann-mary 24.04.10 - 21:58 Uhr

Hi,

mein Sohn ist zwar schon 2 1/4 Jahre alt, aber er war von Anfang an in seinem Bettchen in seinem Zimmer. Unser Schlafzimmer grenzt an seinem Zimmer, so dass ich sofort da war, wenn er sich meldete.

Im übrigen wirst du nicht nur am Anfang müde sein, sondern irgendwie immer ... ;-)

Mach es am besten so, wie du es für richtig hälst und lass dir kein schlechtes Gewissen einreden.

HG ann und jan

Beitrag von hailie 25.04.10 - 00:07 Uhr

meine tochter schläft direkt neben mir. warum sollte ich nachts aufstehen, wenn es auch so geht? ;-)

es wird empfohlen, das baby mindestens 6 monate lang im schlafzimmer der eltern zu lassen. im eigenen zimmer ist das risiko für den plötzlichen kindstod höher!

lg

Beitrag von murmel69 25.04.10 - 08:36 Uhr

Ist vielleicht übervorsichtig, aber ich hätte bei dem Babyphone kein so gutes Gefühl. Erzeugt das nicht Elektrosmog? Man soll ja möglichst ohne Stromquellen schlafen und dann lege ich das Babyphone neben mein Baby? #gruebel

Ist nur so ein Gedanke von mir, ich würde ein Babyphone nur ein Ausnahmesituationen benützen.

Beitrag von cooky2007 25.04.10 - 11:52 Uhr

Unser Großer schlief in seinem Bettchen (Kinderbett 70x140) am Fußende unseres Bettes bis er 1 Jahr alt war.

Für das baby jetzt haben wir ein baby bay erstanden, darin wird sie liegen bis sie ca. 6 Mon. alt ist und dann nochmal 6 Mon. im Babybett wie ihr großer Bruder damals.

Der Umzug ins eigene Zimmer bei unserem Sohn war problemlos.

RFamilienbett-Mensch bin ich nicht, da kann ich nicht schlafen!

Beitrag von snakegirl 25.04.10 - 15:31 Uhr

huhu

also wenn ich schwanger werden sollte dann bekomme ich von meiner schwiegermama ein beistellbett das man am best fest machen kann...

dan braucht man das baby nur noch "rüberrollen" und stillen oder der geleichen...


lg snake

Beitrag von pregnafix 25.04.10 - 16:28 Uhr

Tagsüber legen wir unsere Tochter in den Stubenwagen, nachts kommt sie zu uns in ihr Beistellbett :-)