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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:17 Uhr

Ich glaub da kennen wir wohl alle eine Geschichte zu :rolleyes:

Die Damen und Herren von der GEZ wollen schon wieder Ärger mit mir.
Folgendes: Ich wohne schon 7 Jahre nicht mehr bei meinen Eltern. Ich wohne mit meinem Mann zusammen (welch überraschender Zustand ) und wir sind ordnungsgemäß bei denen angemeldet.
Seit einigen Wochen schicken die nun Post zu meinen Eltern und fordern, dass ich dort meine Rundfunkgeräte anmelden soll. Halloooooo???? Ich wohne dort nicht mehr Schon seit Jahren nicht mehr Jetzt drohen die schon mit Sanktionen!
Bisher haben wir die Schreiben ignoriert, aber so langsam kotzt mich das an. 'Mein Vater hat da schon ein paar mal angerufen und auch hingeschrieben, dass ich dort gar nicht wohne. Dieses wurde von den Deppen dort scheinbar nicht wahrgenommen
Was machen wir denn nun? Was würdet ihr tun? Wir haben ja nun schon Bescheid gegeben, dass ich dort nicht wohnhaft bin. Ich heiße ja noch nicht mal mehr so. Ach Mann, ich will mich mit den Idioten nicht rumärgern. Ich halte die für Verbrecher, die mit Zustimmung des Staates unrechtmäßig Kohle abzocken.

Beitrag von virginiapool 24.04.10 - 22:30 Uhr

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Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:33 Uhr

LOL
Die drohen halt mit Anwalt und Inkasso usw.
Aber wie gesagt, bin ja angemeldet, in meiner eigenen Wohnung und heiße nicht mal mehr so wie in den Schreiben#augen

Beitrag von honeymoon05 24.04.10 - 22:34 Uhr

Hallo,

naja ich wäre das en wenig vorsichtiger.

Die GEZ kann ohne vorherige Ankündigungen oder Anschreiben einen Titel erlassen ....

An Deiner Stelle würde ich der GEZ eine An- bzw. Abmeldungbescheinigung zukommen lassen.

VG Heidi

Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:37 Uhr

Eine An- oder Abmeldebescheinigung nach 7 Jahren?
Ich find das Alles reichlich ärgerlich.
Ich hab sowas gar nicht mehr, wozu auch. Stellt die Stadt denn sowas nach sooo vielen Jahren noch aus?
Ich weiß gar nicht, wie die plötzlich drauf kommen an diese Adresse zu schreiben. Aber versuchen kann mans ja mal.

Beitrag von honeymoon05 24.04.10 - 23:13 Uhr

7 Jahre ist natürlich eine Ewigkeit.

Ich persönlich hätte das auch nicht mehr ...aber entweder mal bei der Stadt nachfragen oder ein anderer Tipp schau auf die Rückseite Deines Personalausweises, da trägt die Stadt/Gemeinde auch die Anschrift ein und reich das bei der GEZ ein.

Glaub mir dann ist Ruhe..

VG Heidi

Beitrag von susannea 25.04.10 - 07:12 Uhr

Einen Titel erlassen für eine nicht nachweisbare Schuld und an eine Person wo sie weder Namen noch Adresse kennen. Könnte interessant werden!

Beitrag von kittythecat 25.04.10 - 09:43 Uhr

Hallo Heidi,

also Titel erlässt in D immer noch ein entsprechendes Gericht... wenn dann kann die GEZ höchstens nen Mahnbescheid beantragen, aber schwierig zuzustellen, wenn die noch nichtmal die korrekte Meldeanschrift herausfinden können.
Und selbst wenn: Widerspruch gegen den Bescheid und gut ist - hab die GEZ in solchen Dingen noch nie klagen sehen.

VG - kitty

Beitrag von honeymoon05 25.04.10 - 10:38 Uhr

Ist gar kein Problem .... dann kommt der Gerichtsvollzieher halt zur neuen Adresse....



Beitrag von aeni 25.04.10 - 11:55 Uhr

ja, aber es gibt ja nichtmal mehr eine Frau unter dem Namen an den die Briefe gehen...sie hat ja jetzt nen anderen Nachnamen...

Beitrag von honeymoon05 25.04.10 - 12:56 Uhr

Als ob das juckt.... wenn Sie Dich finden wollen dann finden Sie Dich auch.

Ich sprech aus Erfahrung (nicht meine eigene aber meiner Schwägerin ergings genauso)

Beitrag von regentaenzer 25.04.10 - 12:49 Uhr

Stimmt nicht ganz,

denn auch Behörden (z. B. ARGE, DRV, Familienkasse) können Forderungen sofort vom GVZ vollstrecken lassen.

Der Titel (Bescheid) muss nicht vom Gericht erlassen werden.

Nu überleg ich aber, ob die GEZ eine Behörde ist. Ja, oder?

LG

Beitrag von piep1988 25.04.10 - 13:42 Uhr

Die GEZ schickt keine Mahnbescheide, die wenden sich an die entsprechenden Landkreise und schicken deren Vollstrecker los, der Laden ist immer noch öffentlich rechtlich, sprich Mafia vom Feinsten.

Beitrag von virginiapool 25.04.10 - 10:40 Uhr

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Beitrag von wasteline 24.04.10 - 22:34 Uhr

Nicht drum kümmern. Ihr seid angemeldet und gut ist.

Beitrag von gh1954 24.04.10 - 22:36 Uhr

>>>Seit einigen Wochen schicken die nun Post zu meinen Eltern und fordern, dass ich dort meine Rundfunkgeräte anmelden soll. Halloooooo????<<<

Das kenne ich auch, meine tochter wohnt seit sieben jahren nicht mehr hier und regelmäßig kommen aufforderungen, ihre Geräte anzumelden, dabei hat sie von Anfang an in ihrer neuen Wohnung Gebühren bezahlt.

Aber wenn ich Berichte im TV sehe, dass sogar Hunde und Katzen zum Zahlen aufgefordert werden, wundert mich gar nichts mehr.

Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:41 Uhr

Wie reagiert ihr darauf bzw. reagierst du überhaupt darauf?

LG

Beitrag von gh1954 24.04.10 - 23:09 Uhr

Ich habe von meiner Tochter die Erlaubnis, diese Briefe zu öffnen und zu entsorgen, nachdem sie einige Male reagiert hat und der GEZ ihren staus quo mitgeteilt hat.
Die raffen das offensichtlich nicht.

Beitrag von snoopster 24.04.10 - 22:42 Uhr

Hallo,

ach wenn ich jetzt meine Geschichte mit denen auspacke, dann bin ich morgen noch hier....

Ich hab mal im Fernsehen einen Bericht gesehen, wo die auch extra gesagt haben, dass man, wenn man der GEZ was schickt, immer was zum nachweisen braucht. Also nicht einfach so mit der Post schicken, per Einschreiben oder als Fax und den Sendebericht aufheben.
Es gab da Fälle, die die GEZ gekündigt hatten (Laden hat dicht gemacht, etc...), und die haben die Kündigung einfach ignoriert. Niemand konnte es nachweisen, und dann durften die ewig nachzahlen.

Ich sollte mal meine Eltern fragen, was die gemacht haben, ich bin da auch schon mal angeschrieben worden... war aber auch schon ausgezogen.

Also: Schick denen ein deftiges Fax, sag Ihnen deutlich, dass Du da nicht mehr wohnst, und dass sie die Anschreiben zu unterlassen haben... Du brauchst Dich da nicht zurück zu halten, was anderes verstehen die da einfach nicht.

Viel Erfolg,
LG Karin

Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:46 Uhr

Ok. Also Fax.
Das geht wenigstens einfach.
Meine Befürchtung ist nämlich, dass die das, wie ja angedroht, ans Inkassobüro weiterleiten und ich dann am Ende n negativen Schufa-Eintrag habe#schock

Beitrag von snoopster 25.04.10 - 09:27 Uhr

Ja halt irgendwas, wo Du nachweisen kannst, dass Du denen was geschrieben hast und die das auch bekommen haben. Sonst steht Aussage gegen Aussage.

Problem ist nur, da mal durchzukommen. Aber Ihr habt es ja telefonisch schon geschafft, das war bei uns auch immer ein riesen Problem!

Viel Erfolg!

Beitrag von virginiapool 25.04.10 - 10:46 Uhr

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Beitrag von shasmata 24.04.10 - 22:49 Uhr

Mein Freund wohnt seit bestimmt zehn Jahren oder so nicht mehr bei seinem Vater und bekommt dort auch immer noch Post von der GEZ, er solle doch seine Geräte anmelden ;)
Er ignoriert die Briefe bisher einfach.

Beitrag von mebsi2010 24.04.10 - 22:51 Uhr

Dank Euch für Eure Antworten am späten Abend.
Ich geh jetzt erstmal in Bettchen, denn in ein paar Stunden woird mein Lottchen wach und dann ist die Nacht vorbei.


GLG, Mebsi

Beitrag von susannea 25.04.10 - 07:14 Uhr

Du kannst inzwischen diese Dinge bei ihen Online bearbeiten. DAmit sind sie dann gleich im System drin und das hat dann genauso geklappt bei meinem einen Bruder, dass es keine Post mehr gab, wie bei meinem anderen, der ein Fax geschickt hat, wo er mitteilte, dass er ab sofort Bearbeitungsgebühren in Höhe von x Euro pro Schrieben verlangt. Damit war sofort Ruhe!

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