kann ich depresionen bekommen wegen dem abstillen..

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von arzu1981 25.04.10 - 18:49 Uhr

hallo an alle,
vorweg: entschuldigt bitte eventuelle schreibfehler, mein deutsch ist nicht mehr das beste..
mein problem:
ich habe einen vier monate alten sohn..weil meine aerztin gesagt hat, dass er nicht genug zunimmt, habe ich pre aptamil zugefüttert..ich wollte eigendlich nur zufüttern, doch er hat dann angefangen die brust zu verweigern..da er die brust mal nahm, mal nicht, ist alles durcheinander geraten und die milch wurde immer weniger..
da ging ca. einen monat so..jetzt habe ich mich vor drei tagen dazu entschieden abzustillen,da ich sonst staendig schmerzen in den brüsten (wenn er die brust verweigert) hatte..
seit drei tagen bekommt er also nur noch die flasche..aber ich schaff es einfach nicht die milch auszustreichen (abpumpen hat bei mir auch nie funktioniert, sonst würde ich ihm muttermilch anbieten).
deshalb hab ich jetzt wieder ganz pralle brüste, die ich nicht vernünftig entleeren kann.
aber mein eigendliches problem ist meine psyche, ich fühle mich seit diesen drei tagen nicht gut..muss staendig weinen und bin unglücklich..ich sag mir ja das ich alles versucht habe, aber trotzdem komme ich mit diesem zustand irgendwie nicht klar..
kann man durch das abstillen depressionen bekommen, wegen der hormone oder so, oder legt sich das wieder?

ich danke für alle antworten,
lg.arzu1981

Beitrag von perserkater 25.04.10 - 19:00 Uhr

Oh Schreck. Ruf gleich morgen eine Stillberaterin an: http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93 und schilder ihr deine Probleme. Sie wird auch gerne zu dir nach Hause kommen. Mit einem wirklichen Experten (Kinderärzte sind es meist nicht, schon gar nicht in Sachen Stillen(sieht man ja, total traurig wie diese "Tipps immer enden)) reden hilft dir sicher weiter.

Für deine Schmerzen rate ich dir einen warmen Lappen oder unter der warmen Dusche deine Brust zu erwärmen, dann ist das ausstreichen leichter. Hast du vielleicht eine Pumpe? Die Milch sollte da unbedingt raus bevor du eine Brustentzündung bekommst.

Depressionen, natürlich wenn du so früh abstillen musstest. Das ist für deinen Körper und für die Seele nicht so toll besonders, weil du es ja nicht wolltest. Aber so lange du noch Milch hast kannst du weiter stillen. Ruf die Stillberaterin an, die wird dir da am besten weiter helfen können.

Möchtest du aber wirklich nicht mehr stillen dann trink Salbei- und Pfefferminztee, trag enge Bh`s.

Alles Gute

Beitrag von arzu1981 25.04.10 - 19:04 Uhr

vielen dank für die tolle antwort, und die vielen tipps..
ich hab eine manuelle handpumpe, aber das klappt bei mir gar nicht..es kommt kein tropfen raus..und unter der dusche auch nicht besonders..
ich werde es mal mit dem erwaermen versuchen..
leider lebe ich nicht in deutschland und werde mich leider nicht an diese stillgruppe wenden können..
blöderweise gibt es hier sowas wie stillexperten auch nicht, so das ich ziemlich alleine dastehe..
lg.arzu1981

Beitrag von tina4370 25.04.10 - 21:39 Uhr

Die lalecheliga berät (soweit ich weiß) auch per e-Mail, also versuch es bitte!

Nebenbei: ich kann gut verstehen, dass Du sehr traurig bist! #liebdrueck
Ich hab ja schon ein seltsames Gefühl dabei, dass meine Tochter nun mittags, abends und ab und zu auch zwischendurch Beikost bekommt... #schmoll

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09

Beitrag von hebigabi 25.04.10 - 20:13 Uhr

Nimmst du Abstilltabletten?

LG

Gabi

Beitrag von arzu1981 25.04.10 - 20:51 Uhr

nein,nehme ich nicht..
lgz.

Beitrag von marienkaefer74 25.04.10 - 22:28 Uhr

Hallo,

wegen der Hormone bekommt man keine Depression, aber durch Traurigkeit über eine Situation evtl.. #liebdrueck

Wenn du weiter stillen möchtest, dann lass dich nicht beirren, gib nicht auf. Es kann in einer Stillzeit immer wieder mal schwierige Phasen geben.

Der Kinderarzt wird wohl seinen Grund gehabt haben, um zu dieser Einschätzung zu kommen. Vielleicht kannst du in deiner Nähe mal Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen und dich dort auch nochmal beraten lassen?

Das Zufüttern mit einer Flasche kann zu einer Saugverwirrung führen und manchmal denkt sich so ein kleiner Wurm auch >was soll ich mich an der Brust abmühen wenn das hier soviel einfacher geht?!<

Versuch mal, ihm die Milch mit einem Becher oder einem Löffel zu geben. Dass ist nicht so einfach und auch ziemlich zeitaufwendig.
Wenn der erste Hunger gestillt ist, versuch immer wieder, ihn anzulegen.

Das die Milch weniger wird, wenn du nicht stillst, ist normal. Die Nachfrage regelt das Angebot.

Es gibt verschiedene Milchpumpen. Vielleicht gehts du mal in einer Apotheke und lässt dich beraten, welche Modell für dich geeignet ist.

Überlege mal, was du möchtest. Dass du so traurig bist, zeigt ja eigentlicht, dass du weiter stillen möchtest.

Es gibt auch eine Hotline 0180-5-STILLEN (7845536) für 0,14 Euro pro Minute , die du kontaktieren kannst.

LG

Beitrag von kaykay86 25.04.10 - 22:30 Uhr

Sprich mit einer Hebamme oder einer Stillberatung!!!

LG und alles Gute!

KayKay