Cavalier King Charles Spaniel - Erfahrungen bitte

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Beitrag von ylenja 26.04.10 - 00:40 Uhr

Hallo,

ich habe schon vor einiger Zeit hier geschrieben, dass wir einen Hund möchten.

Mittlerweile habe ich weiterhin versucht, mich so gut wie möglich zu informieren.
Wie damal schon geschrieben, wären wir Erst-Hundebesitzer mit null praktischer Erfahrung.
Das wir einen Hund möchten, ist aber jetzt sicher #huepf
Mein Sohn wollte ja immer einen Chihuahua. Der ist mir aber als Familienhund und im Umgang mit Kinder einfach zu empfindlich. Hätte immer Angst, dass ich oder jemand anderer ihn versehentlich tritt.
Wir haben uns jetzt auf einen Cavalier King Charles Spaniel geeinigt, falls es nicht einen Grund gibt, der absolut dagegen spricht.

So, jetzt würde ich gerne von Euren Erfahrungen, Tipps und Ratschlägen hören.
Worauf sollen wir achten, wie ist es mit Erkrankungen (sind wohl anfällig für Herzerkrankungen ?), sind sie wirklich leicht erziehbar und verzeihen auch mal "Anfängerfehler"?
Worauf sollen wir beim Kauf und auch bei Züchtern achten ?

Also, immer her mit Euren Meinungen :-D

LG
Ylenja

Beitrag von bienchensg 26.04.10 - 07:24 Uhr

Sorry ich würds nicht machen. Spaniel sind Dickköpfe.

Ich habe selber nen Cocker Spaniel.


Mit mir hat der Hund kein Problem aber mit meinem Kind. Ich habe es immer wieder versucht in den Griff zu kriegen aber der Köter dominiert das Kind immer wieder. Er scheisst ihm in die Bude, er knurrt weil er im Bett vom Kind pennen will (mittlerweile muss ich den nachts einschliessen in nem anderen Raum damit wir in Ruhe schlafen können!), weise ich ihn dabei zurecht, knurrt er, kriegt er seinen Willen nicht, knurrt er, es vergeht nicht einen Tag wo ich den Hund nicht komplett zusammenfalten muss weil er meint er sei Rudelchef gegenüber dem Kind. Ich habe drei Hundetrainer mitlerweile aufgesucht, kein Erfolg.

Erst wollte ich ihn nicht abgeben mittlerweile gebe ich zu, sobald ihn wer haben will, weg damit.

Wenn das Tier mit mir alleine ist, ist es wie ausgewechselt, Folgsam, lieb, aufgeweckt. Ein traumhund dann eben.

Aber er hasst meinen Sohn, dann ist das Tier nicht zu bändigen. Also wird er wegkommen. Und Spaniel nie wieder, obwohl es ebenfalls meine Traumrasse ist.

Beitrag von sabinchenmami2 26.04.10 - 10:36 Uhr

Also Dickköpfch ist unser Cavalier überhaupt nicht.

Beitrag von cunababy 26.04.10 - 14:51 Uhr

hi,

sorry wenn ich das so sage, aber dann hoffe ich, dass du keinen Hund mehr holst!

Denn das ist nichts anderes als falsche bzw. keine Erziehung. Nicht mehr und nicht weniger. Da kann der Hund nichts dafür und die Rasse schon gar nicht!

LG Cunababy

Beitrag von bienchensg 26.04.10 - 16:25 Uhr

Hast du meine Geschichte hier verfolgt? Nein? Also halt den Rand.


Ich hab den Hund aus schlechter Haltung geholt. Ich bin der dritte Besitzer innerhalb drei Jahren und habe wirklich viel Zeit und Energie in den Hund gesteckt. Und es ist weder mein erster Hund noch mein erster Problemfall.

Aber Siggi hasst Kinder und das kriege ich auch nicht mehr raus.

Und doch, wenn ich den passenden Hund finde, werde ich mir einen neuen holen.- Aber Siggi brauch eine einzelperson oder paar ohne Kinderwunsch.

Und wenn du wüsstest, wie Spaniel sind würdest du erst recht nicht so einen Rotz schreiben. Rassetypische Eigenschaften der Spaniel sind zb sehr wohl sturköpfe und das sie sehr domaninat sein können.

Beitrag von bottroperin1987 26.04.10 - 07:44 Uhr

hallo

man muss so oder so als anfänger mit jedem hund in die hundeschule..

meine nachbarn haben einen CKCS und er hatte einen nabelbruch und ein löch im herz..

sie haben damals beimzüchter 2.000€ hingeblättert..

also alle CKCS die ich kenne sind freundliche hunde..
kann aber auch andere geben..

ab besten einen vernünftigen züchter suchen und sich da mal erkundigen..

lg Sandra

Beitrag von hundefloh 26.04.10 - 08:56 Uhr

guten morgen:-)
bekannte von mir haben zwei mädchen und die sind total entspannt:-D
sind aber auch kleine prinzessinin, krankheitsanfällig sind eigentlich so gut wie alle hochgezüchteten rassehunde:-(
aber sonst spricht nicts dagegen:-)
wir haben alle mal angefangen;-)
das sind übrigends hunde die man gut zu zweit haben kann#hund#hund, aber bitte erst wenn der erste super erzogen ist;-)
ich wünsche dir viel spaß und genieße es#pro
lg

Beitrag von aussiegirl600 26.04.10 - 09:38 Uhr

Hab mich auch ziemlich viel mit der Rasse beschäftigt, weil sie auch in mein Beuteschema fällt. Was ich im Gespräch mit Besitzern und Züchtern gehört habe:

- sie sind wirklich im Vergleich sehr leicht zu erziehen. Viel weniger Spaniel-Dickkopf als zB beim Cocker. Aber es tritt durchaus Jagdtrieb auf, den man aber wohl mit normaler KOnsequenz in den Griff kriegen kann. Sie sind sehr sanft, anhänglich und verschmust.
- Ich persönlich bin immer dafür dass Anfänger in die HuSchu gehen sollten, aber ich denke dass CKCS zu den Hunden gehören, die Fehler auch verzeihen. Also nicht die Art von Fehler, wo man den Hund verprügelt oder so, da sind sie zu sensibel. Aber wenn du zB MAL nicht konsequent bist, dann hast du beim CKCS deswegen nciht verschissen.
- Gesundheit: da gibts schon Baustellen. Das Herz ist ein Riesenproblem, dem kommt man nur bei wenn die Zuchttiere wirklich genau kontrolliert werden. In England gibts auch noch ein Problem mit Hirn/Kopf, aber das ist bei uns wohl nicht so verbreitet.

- Worauf solltet ihr beim Kauf achten. Wie fast immer rate ich dazu zu einem Züchter zu gehen, der dem VDH angeschlossen ist. Damit wird so weit wie möglich garantiert, dass die Zuchttiere auf x Krankheiten wirklich kontrolliert werden und dass auch die Hündin nicht ausgebeutet wird. Hunde vom guten Züchter haben ihren Preis, darüber musst du dir bewusst sein. Aber dafür hast du eben ein größeres Maß an Sicherheit als bei den ganzen Züchtern ohne Papiere oder von den meisten Nicht-VDH Vereinen.

Züchter findest du hier:
www.ccd-cavaliere.de
www.cavaliere-vom-icc.de
www.kleinhunde.de

Beitrag von liesa41 27.04.10 - 05:20 Uhr

ist nur ein kleiner tip - aber ein großer unterschied. wenn ihr euch euren ersten haund anschafft, dann rate ich zu einer hündin. die sind meist " lieber". bei rüden treten mit der geschlechtsreife oft dominanzprobleme auf, die man mit einer hündin nicht hat.
ich selber habe eine lhazahündin. du kannst ein foto von ihr auf meiner seite finden. diese rasse ist sehr sanft, schmusig, lieb und unkompliziert. krankheiten sind mir nicht bekannt - aber da solltest du dich nach erkundigen. ich habe meine süße als notfall aufgenommen und mich nicht danach erkundigt. sie hat überhaupt keine macken und ist einfach nur lieb. lhazas vertragen sich auch gut mit kindern und nahmen so schnell nichts überl.
ABER: wenn sie sich binden, dann richtig. meine kleine hat fast ein jahr gebraucht, um sich mir richtig anzuschliessen und ihre " ehemalige" familie hinter sich zu lassen. lhazas leiden fürchterlich, wenn man sie abgibt.

Beitrag von aussiegirl600 27.04.10 - 08:19 Uhr

Bei der Rüde/Hündin Frage hab ich ganz andere Erfahrungen gemacht - zumindest wenn ich mir so meinen Freundeskreis anschaue.

Da sind butterweiche Rüden dabei, die nie auf Macho gemacht haben und Hündinnen die es ihren Besitzern richtig schwer gemacht haben. Unabhängig von der Rasse wohlgemerkt.

Schon klar, beim Rüden wird er mal auf Macho gemacht, aber Hündinnen sind dafür oft zickig.

Ich würde da eher auf den Züchter vertrauen und darum bitten, dass einem ein Welpe empfohlen wird, der vermutlich eher einfach zu haben ist.

Beitrag von colinsmama 26.04.10 - 09:56 Uhr

hab dir auf VK geschrieben...

Beitrag von octobergirl 26.04.10 - 11:31 Uhr

Hi,

die süßen Cavalierchen sind meiner Meinung nach die liebsten Hunde der Welt. Total treudoof, anhänglich und lieb, aber auch wild und sportlich.

Unser Moritz ist 6 Jahre alt, wir haben ihn von privaten Züchtern: http://www.cavaliere-vom-heckerhof.de
Kenne einige Cavaliere und sie sind wirklich alle gleich lieb, einen Rüpel habe ich noch nicht kennengelernt (aber wird es sicherlich auch geben) ;-)

Ein "Dickkopf" ist unser Cavalier nicht. Denke auch nicht dass man Cavalier mit Cocker vergleichen kann.

Liebe Grüße
Denise

Beitrag von cloud07 26.04.10 - 14:44 Uhr

Ein Tipp noch, viele Cavaliere sind momentan auch im Tierschutz untergebracht. guck doch mal auf www.liberty-for-dogs.de.
Die Hunde dort sidn alle in Pflegefamilien untergebracht, oft mit Kindern so das man genau sagen kann ob der Hund famileintauglich ist ect.
Für mich als Mutter wären die Hunde dort eine riesen Alternative