Vorhautverengung

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von kasa76 26.04.10 - 09:01 Uhr

Hallo ihr Lieben! Mein 8-jähriger Sohn leidet unter einer Vorhautverengung. Wir haben im letzten Jahr eine Kortisonsalbe verschrieben bekommen. Danach konnte er die Vorhaut gut zurückschieben, sie war nur noch etwas verklebt. Leider hielt dieser Zustand aber nicht lange an und die Vorhaut lässt sich ohne die Salbe nun wieder nicht zurückschieben. Habt ihr Erfahrung damit? Ist eine OP unausweichlich?

Beitrag von connie36 26.04.10 - 09:55 Uhr

hi
es ist nur ein kleiner eingriff.
mach in einem krankenhaus in eurer nähe ein termin in der urologischen sprechstunde aus. dort wird man dich gut beraten können,und im falle einer op sind die unterlagen schon da.
lg conny

Beitrag von mardita 26.04.10 - 10:36 Uhr

haben das gleiche erlebt mein Sohn war 4 Jahre..
haben es erst mit der Salbe behandelt hat auch eine Zeitlang gehalten aber leider hielt es nicht lange haben einen eingriff machen lassen es wurde die Verklebung entfernt ohne Vorhautentfernung...ging 2 Monate gut dann war sie wieder verklebt wurde sogar schon blutig und es nervte den kleinen ständig zum Arzt zu rennen..haben die Vorhaut vollständig entfernen lassen war ein kleiner eingriff er hatte keine schmerzen danach ist wie eine schürfwunde..
zum Teilentfernung der Vorhaut würde ich nicht empfehlen sie könnte auch wieder verkleben...
lass Dir Infos beim Arzt geben besser wie im Netz:-)
Lg Mardita

Beitrag von 0908578 26.04.10 - 11:35 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist im März 6 Jahre alt geworden.

Bis vor wenigen Wochen war es so, dass wir zwar schon wußten, dass es sehr schwer bei ihm geht und es war ihm auch immer sehr unangenehm.

Leider hat uns beim Kinderarzt nie jemand näher darauf hingewiesen.

Somit waren wir Ende Feb. bei einem Kinderchirurgen! und der schlug die Hände über den Kopf zusammen. Bei Moritz ist es einfach def. zu eng. Mit einer Salbe hätte es nur evtl. eine kurzzeitige Besserung gegeben.

Somit haben wir uns relativ kurzfristig dann für eine Op entschieden mit einer kompletten Entfernung der Vorhaut (es ist wohl auch nur eine Teilentfernung möglich, dann muss man gleich nach der Op wieder schieben).

Wir haben es nicht bereut! Es war ein kurzer ambulanter Eingriff und nach 1 Woche war Moritz wieder ganz der Alte! Er selbst ist wohl am meisten erleichtert!

Also, wartet nicht so lange mit einer fachärztlichen Meinung!

Gruß Tanja

Beitrag von eowina 26.04.10 - 19:22 Uhr

Hi,
Unser Sohn wurde im Februar mit 7 operiert! Solltest du Fragen haben, schreib mir an per PM.

Eo.

Beitrag von etwas 27.04.10 - 08:31 Uhr

Oh Mann, es ist absolut ätzend wie das Thema hier immer wieder verharmlost und als "kleiner Eingriff", "völlig problemlos" etc. dargestellt wird.
Mann, hier geht es um das intimste Teil des Jungen und um eine Veränderung dessen, mit der er sein GESAMTES RESTLICHES LEBEN zu leben hat.
Kommt hier eigentlich irgendwer auch mal auf die Idee, darauf Rücksicht zu nehmen und daraus resultierend die schonendste aller Behandlungsmöglichkeiten als erstes zu wählen und alle Möglichkeiten, die um eine Entfernung der Vorhaut herum führen, zu nutzen??
Mir scheint dass durch die Salonfähigkeit der Beschneidung aufgrund durch moslemische und jüdische Mitbürger bzw. der jahrelangen Praxis der gerenellen Beschneidung aller Babys in Amerika damit etwas zu lasch umgegangen wird...


@Kassa76:

Schau mal hier:

http://www.parents.at/forum/showthread.php?t=627946

Dort habe ich einen sehr ausführlichen Beitrag zum Handling einer Phimose geschrieben. Ich hoffe, er hilft dir weiter.
Bitte lass' dich nicht belabern von wegen wunders was das doch für ein harmloser kleiner Eingriff wäre und wie toll hinterher alles wäre.
Ich kenne EINIGE Jungs, die sich hinterher nie mehr vor anderen ausziehen wollten und sich für ihren "anders" aussehenden Penis in Grund und Boden geschämt haben.
Also bitte, lass' alles dran. Mit 8 Jahren muss das noch nicht "funktionieren" wie beim Erwachsenen. Ich weiß nicht, warum das in so viele Ärzte- und Elternköpfe partout nicht rein geht.

Beitrag von kasa76 29.04.10 - 12:33 Uhr

Hallo. Du hast mir sehr weitergeholfen. Vielen Dank! Deine vielen Recherchen werde ich in Ruhe lesen und dann entscheiden. Ich will meinen Sohn nämlich eigentlich vor dem Eingriff bewahren. Wir lassen also alles wie es ist und probieren es bei Zeiten nochmal mit der Salbenmethode und dem Dehnen. Ich denke eben auch, warum sollte man etwas tun, wenn keine Schmerzen bzw. Beeinträchtigungen vorliegen. Wir nehmen uns also Zeit.

Vielen Dank

Beitrag von cinderella-79 27.04.10 - 20:36 Uhr

Das selbe hatte mein Sohn auch.
Mir riet man damals gleich es zu operieren lassen, mein Arzt meinte eine Salbe bringt nur vorübergehen lindernung, aber nicht für immer.
Ich habe es auch gleich machen lassen, er war damals vier.

Ich erinnere mich noch zu gut an den Tag, aber es war nur ein kleiner eingriff, es wurde früh gemacht und mittag konnten wir schon wieder nach Hause, wird ja ambulant gemacht. Mein Sohn hatte keine Probleme, keine Schmerzen, auch auf die Toilette konnte er gleich wieder gehen.

Das einzige was für ihn furchtbar war,ist das Verbot gewesen, für einen Tag zu rennen.

Ich denke das beste wäre auch bei Deinen Sohn es operieren zu lassen. Ich weiß wie schlimm das für eine Mutter ist, dieses Bild als er durch die Schleuße kam und ich außen bleiben musste war die Hölle für mich.

Für fragen kannst Du mich gerne über meine Vk anschreiben.

Lg Steffi

Beitrag von etwas 27.04.10 - 22:51 Uhr

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/paediatrie/article/326430/phimose-zirkumzision-meist-unnoetig.html?sh=15&h=-2105778870

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/paediatrie/article/305805/kinderaerzte-empfehlen-phimose-oft-abzuwarten.html?sh=16&h=-2105778870

http://urologie.universimed.com/artikel/phimose-ein-pl%C3%A4doyer-f%C3%BCr-die-vorhaut

http://www.kids-doxx.de/htmls/aktuell/gesinfo/vveng.html

http://www.kindundgesundheit.de/expertenforum/naturheilkunde-homeopathie/phimose-was-bedeutet/view

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2793

http://www.cirp.org/library/general/oster/ (Englisch)

http://www.phimose.at/content/site/phimose/behandlung/konservativ/index.html


Und hört bitte endlich auf, von einem wunders wie kleinen und harmlosen Eingriff zu sprechen. Erst in jüngerer Vergangenheit ist ein 4-Jähriger an der Nachsorge nach einer solchen - auch in seinem Falle überflüssigen - OP gestorben!
JEDE OP birgt Risiken und verändert in diesem Fall das intimste Stück der Jungs für immer. Das IST nicht harm- und problemlos, nur weil ihr selbst nicht mit den Folgen leben müsst, sondern eure Jungs!
Und nur weil's so und so viele Leute in den Himmel loben wird es auch nicht besser! Es HAT seine Nachteile und es gilt es unbedingt zu vermeiden wenn es IRGEND geht. Und DASS es geht beweisen zahlreiche Studien und Forschungen. Also bitte, was soll das, in diesem Bereich immer noch diese "Raus und weg"-Medizin anzuwenden?