"Verwöhntes" Baby....

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Beitrag von hellokitty27 26.04.10 - 11:28 Uhr

Hallo zusammen!

Meine Tochter ist gerade mal 2 Monate geworden. Wenn sie mal weint dann eigentlich nur wenn sie Hunger, Bauchweh oder sonst was hat, normales Baby halt.
Wenn ich sie dann auf den Arm nehme weil sie weint, ist sie dann ruhig, ausser wenn sie dolle Hunger hat, dann hilft nix :-p
Z.B. Jacke anziehen wenn wir raus wollen mag sie gar nicht da wird total gebrüllt, wenn sie dann im Kinderwagen leigt und wir los fahren ist sie sofort ruhig. Alles normale Reaktionen oder???
Meine Schwiegermutter lässt dann nämlich jedesmal den Kommentar ab : "ja ja du bist schon ein total verwöhntes Kind"
Warum soll bitte ein Baby mit 8 Wochen deswegen verwöhnt sein??

Sorry fürs #bla

Lg

Beitrag von kathrincat 26.04.10 - 11:29 Uhr

ne alles voll normal und auc hgut so

Beitrag von dragonmother 26.04.10 - 11:30 Uhr

Ist es nicht...

Also einfach auf den Kommentar der Schwiegermutter scheißen...und gut.

Lg

Beitrag von saya82 26.04.10 - 11:30 Uhr

Mal davon abgesehen kann man ein Baby doch gar nicht genug verwöhnen #verliebt
Das man Babys damit "verzieht" ist nicht richtig, im Gegenteil. Erst durch das "Verwöhnen" gewinnen sie Urvertrauen.

Mach einfach weiter wie DU es für richtig hälst. Deine Schwiegermutter hatte schon die Möglichkeit ihre eigenen Kinder zu verziehen :-p

LG

Beitrag von perserkater 26.04.10 - 11:34 Uhr

Hallo

Können Babys verwöhnt werden?

Auszug aus einem Vortrag zum Thema:
"Erziehung zum psychisch gesunden Menschen"

von Dipl.-Psych. Stephan Mayer, Passau

Diese These richtet sich gegen die vielgehörte Warnung sogenannter erfahrener Großmütter: "Pass auf, du verziehst, verwöhnst dein Baby!"

Nein, ein Baby kann nicht verwöhnt werden!

Im Vergleich zu allen anderen Säugetieren ist der Mensch auch nach 9 Monaten im Mutterleib noch eine extreme Frühgeburt! Kein anderes Säugetier kommt so unfertig und hilflos zur Welt. Bei dieser begrenzten selbstständigen Lebensfähigkeit des menschlichen Neugeborenen, müsste der Mensch eigentlich noch mindestens ½ Jahr länger im Mutterleib bleiben. Wir Eltern sollten unseren Kindern die ersten Lebensmonate nach Möglichkeit so gestalten, dass die Umstände der Zeit im Mutterleib ähnlich sind. Dazu gehört z. B. auch, das kleine Baby möglichst viel am Körper zu tragen, wie es viele Naturvölker, auch die Indianer, heute noch tun.

Möglicherweise werden solche Babys später sehr lebhafte, wache, fordernde, selbstbewusste und unbequeme Kinder, sicher auch manchmal für die Eltern nicht leicht zu habende Kinder. Ich denke, dass sind psychisch gesunde Kinder.
http://www.rabeneltern.org/tragen/wissen/tragen-psychmayer.shtml

LG#katze

Beitrag von nanny103 26.04.10 - 11:36 Uhr

#bla Ja an die Sprüche muss man sich gewöhnen bzw. sie einfach überhören.
Wir waren als meine Kleine so drei/vier Monate alt war auf einer Familienfeier in nem großen Lokal. Da durfte ich mir das von meiner Schwägerin auch anhören,weil die Kleine einfach nicht schlafen wollte/konnte. #augen Dabei lags meiner Meinung nach einfach daran, das dort sooooo viel los war.
Ich denke Babys sind unter anderem deshalb so süß, damit man sie VERWÖHNT!!!!#verliebt
Meine Kleine ist jetzt 11 Monate und schläft zu Hause nur ein, wenn ich mich mit ihr hinlege. Na und!!! Ich genieße es mit ihr zu kuscheln.
Mach es so wie du meinst das es gut für euch beide ist!

Beitrag von ayshe 26.04.10 - 11:38 Uhr

Ein Text von Birgit Welter (Stillberaterin, LLL) mit Auszügen von Denise Both (Stillberaterin, IBCLC)

„Das Kind wird verwöhnt und verzogen.“
"Ja, das ist jetzt schon total verwöhnt"
"Ihr verzieht das Kind, nachher will es nur noch auf den Arm"
"So lernt das Kind ja nie alleine einzuschlafen, alleine zu spielen, sich mit sich selbst zu beschäftigen ..." "Wie soll das Kind denn seinen Rhythmus finden, wenn Du es ständig mit der herumziehst".
So und ähnlich lauten viele Aussagen wohlmeinender Freunde, Verwandte und auch wildfremder Menschen, von denen man auf der Straße angesprochen wird.
Was ist dran an dieser Theorie, dass das Baby durch die Zuwendung,
die es erhält verwöhnt und verzogen wird?
Bernadette Stäbler beschreibt in ihrem Buch "Mama" die Angst,
sein Kind nicht richtig zu erziehen:
"Und schon ist sie da, diese Angst, sein Kind zu verziehen.
Welche Ursachen hat sie? Denn, wer dieses unschuldige Baby anschaut,
fühlt sich sehr glücklich.
Niemand kann sich vorstellen, dass es eines Tages unerwünschte Handlungen vollbringen wird.
Wenn wir also von "verziehen" sprechen, haben wir ein älteres Kind vor Augen.
Das Kind im Trotzalter, das immer "nein" ruft, läßt seine Mutter denken:
"Was für einen Dickkopf habe ich mir großgezogen. Sicher habe ich es falsch gemacht!"
Ist es wirklich so wichtig, dass unsere Kinder vor der Zeit lernen, alleine zu schlafen, alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Ist es notwendig, dass wir Erwachsenen unseren Lebensrhythmus ändern und an das Baby anpassen, damit sich das Kind gut entwickelt?
Auch hierzu möchte ich wieder aus dem Buch von Bernadette Stäbler zitieren:
"In vielen ursprünglich lebenden Kulturen, die wir "primitiv" nennen, wurden inzwischen Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse eine Umwälzung unserer Ansichten über die herkömmliche Kindererziehung mit sich brachten.
Ich möchte eine afrikanische Studie herausgreifen und vereinfacht darstellen:

Die erste Gruppe gebar ihre Babys zuhause und ließ diese keinen Moment allein.
Geborgen bei der Mutter, wurden sie nach Bedarf gestillt und mussten niemals schreien.
Bald ging die Mutter wieder auf das Feld, um die gewohnte Arbeit zu verrichten, das Neugeborene in ein Tragtuch geschlungen.
Die Kontrollgruppe bekam ihre Babys im Krankenhaus mit aller medizinischen Hilfe, einschließlich schmerzlindernden Medikamenten.
Gleich nach der Geburt wurden Mutter und Kind getrennt, um zu ruhen.
Die Babys bekamen Fläschchen und Schnuller, weil dies "das Moderne" war.
Daheim schliefen die Kinder in ihrem Bettchen, in ihrem eigens dafür hergerichtetem Zimmer.
Allein, ohne Körperkontakt. Alles ging recht zivilisiert zu, nämlich nach einem genauen Zeitplan, denn die Kinder sollten sich früh an ein geordnetes Leben gewöhnen und weder kleine Tyrannen noch nervös werden.
Ein Jahr später offenbarte sich das Unerwartete:
Die Kinder der ersten Gruppe waren in allem den anderen voraus: Sie waren intelligenter in ihren Verhaltensweisen und auch viel sozialer eingestellt, selbst die körperliche Entwicklung war besser, obwohl sie die ganze Zeit "festgebunden" waren.
Ähnliche Ergebnisse ergaben vielseitige Studien in den verschiedensten Kulturkreisen.
Wenn wir versuchen, dies mit einer natürlichen, einfühlsamen Intelligenz nachzuvollziehen, wissen wir, warum das Ergebnis so ausfallen musste.
Das Baby fühlt sich bei seiner Mutter geborgen.
Es muss seine Kräfte nicht für das Weinen verbrauchen.
Der mütterliche Körper gibt ihm Wärme.
Wenn das Baby sich an seine Mutter schmiegt, fühlt es ein wenig von dem Glück, das es neun Monate lang im Mutterleib haben durfte.
Es kennt von daher ja auch schon die Herztöne seiner Mutter, es kennt sogar schon ihre Stimme und nun sieht es endlich ihr Gesicht, ihre Augen und darf an der Brust trinken, wenn es möchte.
Das ist das Glück, die mütterliche Liebe, die Impulse gibt für die Intelligenz und das soziale Verhalten. Wenn das Baby sich an die Körperbewegungen der Mutter anpassen muss, während sie ihre alltägliche Arbeit verrichtet, übt es in wundervoller Weise seine Muskeln und den Gleichgewichtssinn." (Aus: Denise Both: "Tragen")

In einem amerikanischen Buch über die Entwicklung von Kindern (Aldrich: "Babys are Human Beeings"') habe ich einmal den wichtigen Satz gefunden
"Damit Kinder sich gut entwickeln können, sind liebevolle Fürsorge und ein beständiges, direktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse so ausgesprochen wichtig".
Das steht zwar manchmal im Widerspruch zu unserem "modernen, westlichen" Lebensstil, aber es zahlt sich langfristig aus.

Es ist ein seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen bewährtes "Mittel" ein Kind an der Brust zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen.
Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden.
Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Kindes nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem:
Babys und Kleinkinder wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben und Eltern, die nicht in das "Schema der derzeitigen Mode" passen, werden verunsichert.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass niemand fragt
"Wann muss das Kind selbstständig atmen lernen" oder
"Wann muss das Kind frei laufen können"?
Beim ersteren geht jeder davon aus, dass dies eine Fähigkeit ist, die ein gesundes Kind selbstverständlich beherrscht und bei zweiten wird eine große Zeitspanne von vorneherein als normal angenommen.
Nur beim Schlafen, da wird dem Kind nicht die Kompetenz zugestanden, dass es auch diese Fähigkeit selbst und in dem für es passenden Tempo entwickeln wird.
Da wird immer wieder behauptet, dass die Eltern das Kind entsprechend "trainieren" müssen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt noch jedes Kind aus dem Bett der Eltern ausgezogen ist und zwar lange vor der eigenen Hochzeitsnacht :) . Die Zweifler und all die, die meinen, dass sie es besser wissen, kannst Du ja mal fragen, ob sie gerne alleine schlafen und ob sie der Meinung sind, dass sie ihren Partner "verwöhnen" (im Sinne von "verziehen"), wenn sie gemeinsam in einem Bett, vielleicht sogar aneinandergekuschelt, schlafen.

Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen".

Es ist deshalb auch nicht möglich ein Baby zu "verwöhnen" im Sinne von "verziehen".
Ohnehin ist verwöhnen ja nichts Negatives.
Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn uns jemand verwöhnt, will heißen etwas Gutes tut.
Verwöhnen ist nichts anderes als jemandem etwas Gutes tun, dafür zu sorgen, dass er sich wohl fühlt und das ist etwas Positives.

Largo, Buch „Kinderjahre“:
„Manche Erwachsene befürchten, ihr Kind zu verwöhnen, wenn sie auf seine Bedürfnisse allzu rasch eingehen.
Sie meinen, das Kind immer wieder hinhalten zu müssen, damit es nicht allzu verlangend oder gar aufsässig wird.
Das Gegenteil ist richtig.
Wenn man ein hungriges Kind vertröstet, wird sein Hunger nicht kleiner werden.
Nur wenn es Essen bekommt, hört es auf, nach Nahrung zu verlangen.
Genauso ist es auch mit den emotionalen Bedürfnissen.
Erst wenn das Verlangen nach Nähe und Aufmerksamkeit gesättigt ist, klingt es ab.
Kein Kind ist unersättlich in seinen Ansprüchen. Ein Kind verlangt nicht mehr Geborgenheit, als es braucht.

Beitrag von serina74 26.04.10 - 11:38 Uhr

Meine schwiegermutter sagt das auch immer...ich soll sie schreien lassen.....:-[deswegen würde ich mein kind NIEMALS bei meiner schwiegermutter lassen nicht einmal für 5 minuten...
Das beste was Du machen kannst ist sie einfach zu ignorieren...
mach Dir nichts draus so sind sie halt
#liebdrueck

Beitrag von hellokitty27 26.04.10 - 11:45 Uhr

Mein "Nachteil" ist, wir wohnen im selben Haus und sehen uns jeden Tag #schwitz

Beitrag von xmoonlightx 26.04.10 - 11:54 Uhr

Oh mach dir nix draus.
Ich muss mir ständig irgendein blödes Gesabbel anhören.

zB Gestern:
Wir sitzen in der Eisdiele, meine Freundin bestellt für meine Kleine uns ihren 1.5 jährigen ne Eiswaffel (klar ohne Eis..) Aber ich hab meiner Tochter keine gegeben denn ich hab mir Joghurt mit Früchten bestellt und ich hab ihr dvon gegeben und ne Eistüte hat sie bisher nicht bekommen und ich war einfach der Meinung das sie an dem Tag auch keine haben braucht.

Mia trinkt viel Wasser und ich gebe ihr auch Saftschorlen (auch wenn hier ja NIEMAND seinem Kind mal was anderes als Wasser gibt Bla Bla...). Aber die beiden meiner Freundin trinken nur Süßkram sprich Limo und dann kommt der Spruch: Nee also meine trinken ja keinen Tee, is ja auch alles igitt...
Dafür haben aber beide schon angegriffene faule Zähne ... Da sag ich aber nixn zu weil geht mich nix an.

Und solche Meinungsverschiedenheiten treten hier täglich auf. Und deswegen sage ich ganz konsequent egal wer es ist: Nee, das kriegt meine Kleine nicht. Und vorher wird gefragt weil ich bin der Chef ;-)
Fies aber is so.

LG Sara
reg dich nicht auf#liebdrueck
Ein Baby kann man nicht verwöhnen, mit was denn?
Mit Liebe???

Beitrag von haseundmaus 26.04.10 - 11:59 Uhr

Hallo!

Ach diese Sprüche. Scheint son Generationsding zu sein, denn meine Schwiemu meint auch ich mache alles falsch, weil ich so gut es geht zur Stelle bin wenn mein Kind mich braucht. Ich lass mich von dem Gelaber aber nicht beeindrucken. Solltest du auch nicht. Steh hinter dem was du wie tust. Deine Mutter muss das akzeptieren.

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.09

Beitrag von roggip 26.04.10 - 12:09 Uhr

Unsere KiÄ hat immer gesagt, daß man Kinder in dem Alter noch gar nicht verwöhnen kann - ich sehe es genau so und handel auch danach.

So lange DU ein gutes Gefühl hast...
was soll's, was andere sagen!

Beitrag von xyz74 26.04.10 - 12:16 Uhr

Sag ihr einfach, dass dir die kalte Nazi-Erziehung nicht liegt.

http://www.eltern.de/kindergarten/erziehung/tyrannen.html

Interessanter Artikel dazu.

Beitrag von picaza 26.04.10 - 16:47 Uhr

Danke für den Link!
Der Artikel ist wirklich sehr interessant. #pro

LG

Beitrag von susi321 26.04.10 - 12:38 Uhr

Wenn verwöhnen heisst, dass man sein Baby:

abgöttisch liebt,
tröstet wenn es weint,
für das Kleine da ist wenns es einem braucht,
küsst,
ihm Wärme und Nähe gibt,
beschützt
nicht schreien lässt oder allein wohin legt damit man selbst Ruhe hat,
....

dem Baby einfach nur das Gefühl gibt, dass es das Wertvollste und wichtigste Geschöpf für einen ist,... dann:


IST MEINE GROSSE DIE ÄRGSTE VERZOGENSTE ROTZGÖRE UND DIE KLEINE WIRDS AUCH WERDEN!!!!!#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

glg Sarah

Beitrag von dinchen7 26.04.10 - 13:22 Uhr

Hallo,

mach Dir mal keinen Kopf, dass ist alles normal. Mein kleiner hat eine Zeitlang immer abends vorm in Bett gehen ziemlichen terror gemacht. Nur geweint und nichts hat geholfen, außer wenn ich (oder auch mal der Papa) Ihn auf den Arm in den Schlaf getragen habe. Fand ich auch alles nihct schlimm, aber ich hab dann öfters so Sprüche gehört wie "Du verwöhnst Ihn oder das musst Du dann immer machen"... .
Seit gut vier Wochen will er gar nicht mehr im Arm einschlafen, sondern liegend in seinem Bett. Hat sich also von ganz alleine erledigt.
Und ich denke dass man als Mutter schon weiß was richtig ist und was nicht. Vorallem finde ich wichtig, dass mein Kind weiß, dass ich da bin wenn es mich braucht. Also lass die anderen erzählen was sie wollen und mach es so wie Du es für richtig hälst.

Lg dinchen:-D