Hab Angst vor Montag - SLP

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mini-sumsum 26.04.10 - 13:12 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin ungeplant ss in der 7. SSW. Von der SS weiß außer mir noch niemand.

Da kein zweites Kind geplant war, und ich beruflich noch einen Schritt auf der Leiter machen wollte, habe ich mich im Dez. 09 innerhalb des Konzerns, aber in einer anderen Firma, beworben. Eine mündliche Zusage habe ich noch vor Weihnachten bekommen.

Die beiden Personaler und Vorgesetzen einigten sich dann auf einen Wechseltermin; den 01.05.2010.

Super. Und jetzt bin ich ss. Die Dame, die zur Zeit die neue Stelle besetzt, geht in 8 Wochen in Rente; das ist die Zeit die für die Einarbeitung zur Verfügung steht. Und das ist verdammt knapp bemessen.

Ich habe plötzlich echt Angst vor dem neuen Job. Zum einen, weil es so schon eine enorme Herausfprderung gewesen wäre, und dann jetzt in der SS? Hmm, weiß nicht, ob ich das alles schaffe. Die vielen Überstunden in der Einarbeitungszeit und Co. Hoffe mal die Müdigkeit der Früh-SS legt sich zeitig, und es kommen keine größeren Zipperlein dazu...

Vor allem wird mein neuer Arbeitgeber alles andere als begeistert sein, wenn er erfährt, dass ich ihm noch nicht mal ein halbes Jahr zur Verfügung stehe, und dann erstmal ein Jahr Elternzeit nehmen werde. Oh mann, ich bin ja nicht auf den Mund gefallen, und auch recht selbstbewusst, aber diese Situation ist echt - komisch.

Ach menno, ursprünglich hab ich mich mal so auf den neuen Job gefreut; doch jetzt ist es eher Panik.

Lg
mini-sumsum

Beitrag von biene8520 26.04.10 - 13:19 Uhr

Hallo!

So ähnlich ging es mir auch!

Musste mir eine neue Stelle suchen - SS war nicht geplant.

Neue Stelle gefunden, angetreten und knapp einen Monat später gemerkt, dass ich schwanger bin! Toller Zeitpunkt. Habe dann so lange gewartet, bis ich einen schriftlichen Arbeitsvertrag bekommen habe, bevor ich es meinem Arbeitgeber gesagt habe. OK, Luftsprünge hat er nicht gemacht. Aber ich konnte es bei Stellenantritt auch noch nicht wissen, dass ich schwanger bin. Insoweit hielt sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Aber was will man machen. Abtreibung nur wegen des Jobs käme für mich nie in Frage!

Habe jetzt auch etwas über ein halbes Jahr dort gearbeitet, bevor der MuSchu anfing. Mal sehen, wie es nach der Elternzeit dort weitergeht und ob überhaupt.

LG
Biene

Beitrag von jeannylie 26.04.10 - 13:28 Uhr

Hallo,
ich kann Dich gut verstehen.
Es gibt sichere scönere Situationen. Das Du da durch mußt weißt Du ja.
Ich denke am wichtigsten ist es immer fair zu bleiben. Dem Arbeitgeber reinen Wein einzuschenken und immer versuchen eine Lösung oder einen Kompromiss zu finden.
Ich z.B habe zwar keine neue STelle angetreten, habe aber bei meinem Chef eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe bekommen, es war auch klar dass er mich so einarbeitet, weil er mich als Nachfolge vorschlagen wollte. In 1,5 Jahren geht er in Rente. Ich wollte das 2. Kind, dennoch hatte ich ein schlechtes Gewissen dass ich meinem Chef gestehen mußte dass ich nun nicht mehr zur Verfügung stehe. Mir ging es oft schlecht in der SS, da ich nicht ständig fehlen wollte ist es dann auf ein BV herausgelaufen, dann hat die Firma nicht die Kosten am Bein.
Gott sei Dank hat sich alles gefügt und es wurde eine gut Vertretung gefunden. Ich war sehr erleichtert.
Ich bin froh dass sich das so gefügt hat und ich allen beteidigten noch gut in die Augen schauen kann.

LG
Jeannylie