Woran merkt man wenn, dass man zu wenig Milch hat?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kaykay86 26.04.10 - 13:24 Uhr

Hallo Leute,

Frage steht oben...

LG, KayKay

Beitrag von muffin357 26.04.10 - 13:29 Uhr

hi,

selten hat man zu wenig milch, - man muss nur oft genug anlegen, auch mal jede stunde, dann kurbelt es die milch schon an ....

wirklich zu wenig gibts echt selten, aber in diesem fall hat das baby eindeutige mangelerscheinungen, ist apatisch und nimmt ab statt zu...

lg
tanja

Beitrag von kaykay86 26.04.10 - 13:36 Uhr

aber jede stunde anlegen... ist das nicht schlecht, ewnn sich das kind daran gewöhnt???

KayKay

Beitrag von dragonmother 26.04.10 - 13:42 Uhr

Sie gewöhnen sich das normal nicht an.

Du musst nur unterscheiden lernen ob es nur nuckelt oder trinkt.

Während Schubzeiten ist stündlich Stillen nichts seltenes leider. Aber das gibt sich und dann werden die Abstände wieder länger.

LG

Beitrag von muffin357 26.04.10 - 20:02 Uhr

hi,

die brust braucht 1-2 tage, um sich an den mehrbedarf zu gewöhnen, -- dann kommt immer mehr milch raus und dann werden auch automatisch die abstände wieder länger, ---

was ich meinte, dass du nicht auf die uhr schauen solltest, wenns mal 1-2 tage eben mehr ist, -- das mehrmalige anlegen ist die anpassung der "produktionsmenge"

stimmt aber: du musst unterscheiden, ob du nur nuckelersatz bist -- das passiert bei manchen kindern auch mal ganz gerne ...

lg
tanja

Beitrag von leo22 26.04.10 - 13:37 Uhr

Hallo!

Ich weiß das es das gibt, dass man zu wenig Milch hat. Einer Bekannten von mir ging es so. Die konnte machen was sie wollte. Wenn dein Baby nach dem Essen zufrieden ist denke ich, dass es auch satt geworden ist. 5-6 nasse Windel sollte es auch haben. Ich persönlich finde es nicht normal wenn ich mein Kind jede Stunde stillen müsste. Ich hab frühstens nach 2 Stunden gefüttert und das hat super geklappt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung!!!
Warum denkst du du hast zuwenig Milch?

Lg leo

Beitrag von elistra 26.04.10 - 13:45 Uhr

wenn das kind nach bedarf gestillt wird, d.h. immer dann wenn es das stillen verlangt und die mutter sich ausreichend ernährt, kommt es eigendlich nicht vor, das zu wenig milch da ist.

zu wenig milch wird meist durch äußere einflüsse, wie z.b. zu seltenes anlegen, stillen nach der uhr, zufüttern, schnuller, stress usw. verursacht.

warum fragst du? hast du den eindruck dein kind ist nicht satt? wenn ja warum denkst du das? weil es öfter als "empfohlenen alle 4h" stillen will? oder weil die einzelnene stillmahlzeiten sehr lange dauern? dann kann man nur sagen, anfangs dauert das stillen eben ewig, aber gerade beim ersten kind, kann man sich ja alle zeit der welt nehmen und notfalls auch mal nen ganzen tag im bett verbringen und nur stillen. die dauer der stillmahlzeiten wird kürzer, wenn die kinder älter werden und das richtige stillen gelernt haben, anfangs müssen sie es ja auch lernen, wie man richtig saugt und wie es am schnellsten/effektivsten geht.

auch kurze abstände sind absolut normal und die empfehlung nur alle 4h zu stillen, womöglich nur 10min pro seite, ist total überholt. sie ist ein grund, warum viele frauen probleme mit dem stillen haben/hatten.

dein körper braucht die information, wann wieviel milch abgefordert wird um die produktion darauf einzustellen. sprich, trinkt das kind seltener und wird z.b. zeit mit wasser/tee/schnuller überbrückt, merkt dein körper nicht, das eigendlcih mehr benötigt wird. denn die nachfrage ist ja nicht da. je öfter das kind angelegt wird und je öfter es stillt um so mehr milch wird dein körper produzieren. also gerade zu so zeiten, wo die kinder wachsen und dann mehr milch benötigen ist es absolut normal, wenn sie auch mal stündlich oder am liebsten den ganzen tag/nacht stillen wollen. sie wissen schon sehr gut, wie sie dafür sorgen können, das es bei der mutter immer genug zu essen gibt.

Beitrag von jans_braut 26.04.10 - 13:52 Uhr

Hallo,

wenn dein Baby wenige feuchte Windel über den Tag verteilt hat

UND

über längeren Zeitraum nicht zunimmt

UND

sogar abnimmt.

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Weinen nach dem Stillen kann schnell missinterpretiert werden, deswegen zähle ich sowas nicht dazu. Wenn du dir unsicher bist, dann hole dir Hilfe bei einer Stillberaterin.

Lieben Gruss

Beitrag von carana 26.04.10 - 14:38 Uhr

Hi,
aus Erfahrung kann ich dir sagen: Erst mal gar nicht. #schock
Ist mir vor 2 Wochen passiert. Meine Kleine, da 7,5 Monate, bekam da Mittags und Abends Brei, ansonsten voll gestillt. Sie hatte dann ab Sonntags oder Montags mehr Hunger - kein Thema, ich sie also häufiger angelegt. Sie hat mir auch deutlich gezeigt, wenn sie keinen Hunger mehr hatte - sie hat die Brust weggestoßen. Nur, um 1,5 Stunden später wieder an die Brust zu wollen.
Das Ganze ging bis Samstags. Da hat sie dann abends viermal in 1,5 Stunden an meine Brust gewollt und zwischendurch immer noch geschrien ohne Ende. Und da habe ich erst gemerkt, dass ich von jetzt auf gleich schon knapp eine Woche lang wohl kaum noch Milch hatte... #heul Und das, wo ich immer viel zu viel Milch hatte. Meine hat bei einer Mahlzeit eine Brust nie leer bekommen.
Aber das kann auch Veranlagung sein. Bei meiner Mama war nach 3 Monaten plötzlich Schluss.
Gut, bei einem jüngeren Baby wäre es wohl eher aufgefallen, die werden ja von der Hebamme oder vom Arzt noch gewogen.
Aber ganz ehrlich, du merkst es irgendwann. Ist aber relativ selten. Kannst da also ganz beruhigt sein - meist regelt die Nachfrage die Produktion...
Lg, carana