Frage wegen Schlafen des Babys

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von stef68 26.04.10 - 13:44 Uhr

Hallo,

ich mache mir einige Gedanken wegen dem Schlafen unseres Babys. Wir haben ein Gitterbett von einer Freundin geerbt (relativ groß, so eines, das man später zum Kleinkindbett ohne Gitter umbauen kann). Nun wollten wir eigentlich unser Kind dort schlafen lassen, es steht mit im Schlafzimmer. Aber die Hebamme meinte schon, dass es sein kann, dass das Kind sich da drin verloren fühlen wird (es ist ja die Enge im Mutterleib gewöhnt) und dort nicht schlafen mag. Im Ehebett wollen mein Mann und ich unser Kind aber nicht mit schlafen lassen, aus Angst es zu erdrücken, zu ersticken mit einer Decke oder wegen Überhitzungsgefahr... Nun wäre die Möglichkeit natürlich theoretisch noch ein Beistellbettchen, aber unser Schlafzimmer ist leider sehr klein und bei uns ist das kaum möglich, bzw. vielleicht gerade so, aber dann würde das Bettchen DIREKT unter dem Fenster stehen, was ja vermutlich auch nicht so ideal wäre (wegen Zuggefahr)!? Meine Hebamme meinte jetzt noch, das evtl. noch eine Idee wäre die Softtasche vom Kinderwagen zu nehmen und das Kind dort hinein zu legen (und zwischen uns ins Ehebett zu stellen). Hat sonst noch jemand eine Idee? Wie macht Ihr es bzw. habt Ihr es vor es zu machen?

Danke für Eure Antworten!

LG
Stef (37.SSW)

Beitrag von stef68 26.04.10 - 13:45 Uhr

Ach ja, eines habe ich noch vergessen, da gibt es doch noch diese PUK-Schlafsäcke (oder Tücher). Wäre das noch eine Möglichkeit vielleicht? Und wenn ja, welche sind geeignet (Atmungsaktiv und ohne Überhitzunggefahr)!?

Beitrag von katjafloh 26.04.10 - 13:49 Uhr

Du meinst so ein normales Kinderbett von 70x140 oder?

Warum sollte das nicht gehen? Meine beiden Kinder haben als Babys von Anfang an in einem Kinderbett Nachts geschlafen. Tagsüber in der Wohnstube im Stubenwagen. Der STubenwagen wäre evtl. für den Anfang eine Alternative zum Bettchen, falls es sich doch nicht wohl fühlen sollten. Könnt ihr ja dann abends mit ins Schlafzimmer nehmen.

Aber da brauchst Du Dir keine Gedanken machen mit dem Kinderbett. Das passt schon. Du kannst auch evtl. an die Füße Dein Stillkissen legen, dann ist es am Anfang nicht so groß.

LG Katja

Beitrag von stef68 26.04.10 - 13:54 Uhr

Ja, genau, ich meine ein 70x140 großes Kinderbett.
Danke für Deine Antwort, die klingt schon mal beruhigend. Und die Idee mit dem Stillkissen an den Füßen ist auch nicht schlecht. Meine Hebamme hat mich halt ein wenig verunsichert, weil sie meinte, viele Kinder mögen in so einem "großen" Bett nach der Enge im Mutterleib nicht schlafen, würden sich da verloren fühlen!? Drum mach ich mir halt Gedanken...

LG
Stef

Beitrag von katjafloh 26.04.10 - 14:08 Uhr

Also, sie liegen ja im KH schon in so einem kleinen fahrbaren Babybettchen. Also, meine Kinder hatten dann zu Hause keine Probleme mit dem Kinderbett. Wie gesagt, evtl. der Stubenwagen am Anfang, der ist ja kleiner. Dann schiebt ihr halt das Kinderbett derweile unters Fenster und den Stubenwagen nehmt ihr abends mit ins Schlafzimmer und stellt ihn neben eurer Bett. Der brauch ja nicht viel Platz.

Evtl. kannst Du das Baby ja auch mit so einem Pucksack oder einer Decke fester einwickeln, daß es Halt hat. Aber ich hatte wie schon geschrieben auch immer das Stillkissen an die Füße gelegt. Da man es ja eh in der Nacht zum Stillen braucht.

Lg katja

Beitrag von stef68 26.04.10 - 14:23 Uhr

Danke nochmals. Das mit dem Stubenwagen wird nicht gehen, so eng wie es bei uns im Schlafzimmer leider hergeht. Zwischen Ehebett und Gitterbett vom Baby (welches am Kopfende steht vom Ehebett) ist nur ein schmaler Gang. Neben dem Gitterbett steht die Wickelkommode. So könnten wir das Gitterbettchen nicht ans Fenster verschieben und auch einen Stubenwagen könnten wir durch den schmalen Gang nicht durchschieben. Auch im Wohnzimmer ist im Prinzip nicht so viel Platz, deshalb wollten wir uns eigentlich auch gar keinen Stubenwagen zulegen (wohnen halt leider - noch - recht beengt, aber es muss gehen). Tagsüber wollte ich das Kleine dann eher ins Eck unserer Eckcouch reinlegen!?

Mit dem Pucksack hab ich auch schon überlegt, weiß aber nicht, welche da Atumungsaktiv sind, so dass keine Überhitzungsgefahr für's Kind besteht (ist uns halt sehr wichtig, wegen plötzlichem Kindstod, dass wir da nichts falsch machen...).

LG
Stef

Beitrag von katjafloh 26.04.10 - 14:55 Uhr

Wir haben auch eine sehr kleine Wohnung. Wir haben gar keine Wickelkommode. In unserem Schlafzimmer stehen nur das Ehebett und das Kinderbett und eine kleine Kommode. Die Kommode mit den Babysachen steht im Flur. Gewickelt haben wir bei beiden Kindern auf dem Küchentisch. Wickelauflage wird danach einfach im Flur hinter die Kommode gestellt. Stubenwagen passte bei uns noch zwischen Sofa und Wand wo der Deckenfluter/Stehlampe stand.

Warte einfach ab, bis der Zwerg da ist. Vielleicht ist es ihm ja auch völlig egal, daß das Bett groß ist. Ich habe noch von keinem Bekannten gehört, daß ihre Babys damit Schwierigkeiten hatten.

LG katja

Beitrag von thusnelda 26.04.10 - 14:15 Uhr

Wir haben auch ein Stillkissen benutzt, um das Bett zu "verkleinern". Das ging sehr gut und diesmal machen wir es wieder so. Oder Du könntest Dein Kind am Anfang im Aufsatz vom Kinderwagen schlafen lassen, den Du dann in das Bett stellst.

Beitrag von stef68 26.04.10 - 15:01 Uhr

Hallo Thusnelda,

danke für Deine Antwort? Darf ich auch Dich fragen, wo Ihr das Stillkissen zum Verkleinern hingelegt habt? Oben am Köpchen (birgt das nicht auch gewisse Risiken??) oder unten an den Füßen.
Die Idee mit der Softtasche vom Kinderwagen hatte meine Hebamme ja auch schon geäußert, ist vielleicht wirklich auch eine Idee.

LG
Stef

Beitrag von littlequeen 26.04.10 - 14:20 Uhr

wir haben für unsere kleine (5 wochen) ein lagerungskissen von theraline (gibt es bei babybutt für um die 15 euro, das ist wie ein stillkissen in mini, das lege ich um sie rum wie ein nestchen, damit schläft sie sehr gut, außerdem hat sie ja noch den schlafsack an, der ja auch eine gewisse enge mit sich bringt.

aber wenn dein baby da ist wird es dir schon zeigen was es für vorlieben hat, die einen mögen es ganz eng, die anderen mögen es gar nicht wenn sie begrenzt werden.

Gruß littlequeen mit babygirl 5 wochen

Beitrag von stef68 26.04.10 - 14:59 Uhr

Hallo Littlequeen,

danke für Deine Antwort! Wo habt Ihr das Lagerungskissen dann hin gelegt, oben am Köpfchen (birgt das nicht auch gewisse Risiken??) oder unten an den Füßen?

Klar zeigt mir später das Kind, was es mag und was nicht. ;-) Ich mache mir halt nur vorab Gedanken, wie wir es machen könnten, falls unser Kind später die Enge braucht...

LG
Stef

Beitrag von felicat 26.04.10 - 14:48 Uhr

Hallo,

finde es toll, dass deine Hebamme jetzt schon weiß, dass es da nicht schlafen mag... :-[
Klar gibts Babys, die das nicht wollen, aber bei den meisten ist es kein Problem, vor allem wenn sie von Anfang an da drin liegen (zuerst Elternbett und DANN eigenes Bett ist fast immer eine Garantie für Probleme).

Nimm auf jeden Fall einen Schlafsack und leg dein Baby an den unteren Rand, damit es mit den Füßen die Begrenzung spürt. Oder einfach quer ins Bett und nicht der Länge nach.

Aber wer weiß, ob deinem Baby das nicht egal ist. Meinen wars egal...

LG felicat

Beitrag von stef68 26.04.10 - 14:56 Uhr

Hallo Felicat,

naja, meine Hebamme WEISS das natürlich nicht, sie meinte nur, es könnte halt sein, dass... Und drum überlege ich ja, was wäre wenn...
Danke für Deine Tipps, die klingen gut! :-)

LG
Stef

Beitrag von wir3inrom 26.04.10 - 17:42 Uhr

Hm, MEIN Sohn hat das Alleineschlafen gehasst. Von Anfang an ;-)

Beitrag von stef68 26.04.10 - 17:52 Uhr

Genau das meinte meine Hebamme halt auch, dass es passieren kann... Ich denke, das müssen wir auf uns zukommen lassen (und für alle Evantualitäten uns halt schon geistig so gut es geht rüsten. Kommt eh meist anders, als man denkt. ;-)).

LG

Beitrag von wir3inrom 26.04.10 - 17:56 Uhr

Ja, vorbereitende Informationen sind immer besser, als dann in Panik IRGENDWAS zu holen, weil man nicht weiß, was man machen soll.

Find ich gut! :-D

Beitrag von kathrincat 26.04.10 - 15:09 Uhr

unsere hat von anfang an in so einen bett im kinderzimmer geschlafen, gab da nie probleme.

Beitrag von hej-da 26.04.10 - 15:25 Uhr

Hallo!

Ich find die Idee, dein baby quer ins Bett zu packen ganz gut und habe das schon oft gehört. Mein Wurm hatte immer und überall eine "Handtuchwurst" als Begrenzung um sich herum. Die Mitte der Wurst war beim Schlafen unten bei den Füßen und dann halt an den Beinen hoch. Hoffe, du verstehst, was ich meine. Im Wachzustand beim Wickeln usw. oben über dem Kopf. Das wurde uns schon auf der Intensivstation gezeigt und ist auch toll im Buch: "So beruhige ich mein Baby" von Christine Rankl beschrieben
So könntest du ja auch das Bett mittig trennen, falls du dein Baby quer reinlegst. Würde ja auch gut unter dem Bettlaken gehen.......

Schöne Restkugelzeit und LG

Beitrag von stef68 26.04.10 - 16:18 Uhr

Danke, super Idee und ich glaube ich hab das gut verstanden mit der "Handtuchwurst". ;-) :-) Auch danke für den Buchtipp, das wäre vielleicht auch noch eine Anschaffung wert!

LG
Stef

Beitrag von januar1981 26.04.10 - 15:32 Uhr

Hallo

Mal so ein Tipp, wie wir es machen, vielleicht ist ja was für euch dabei:

Mein Mann hat die eine Gitterseite des Babybettes (auch so ein "Großes" zum umbauen) abgeschraubt und das Bett als Babybalkon an meine Bettseite montiert.
Ausserdem haben wir noch eine Wiege (40x90 cm), falls unser Sohn (so wie seine Schwester vor ihm), tagsüber nicht im großen Bett schlafen will.
Und wenn das alles nicht hilft, dann schläft er in unserem Bett (auch wie seine Schwester vor ihm und auch jetzt noch). Du wirst dich nicht auf dein Kind legen. Keine Angst. Aber ihr müßt es beide wollen. Wenn einer von euch beiden das nicht mitmacht, dann kannst du es vergessen.

Oft ergibt sich alles von selbst.

Ivonne

Ivonne

Beitrag von stef68 26.04.10 - 16:24 Uhr

Hallo Yvonne,

danke für Deine Antwort! Leider - Platzmäßig - werden wir es so nicht handhaben können, dass Babybett als Beistellbett umzufunktionieren und für einen Stubenwagen haben wir eigentich auch nicht wirklich Platz (wohnen leider - noch - sehr beengt). Ich wollte tagsüber das Kleine auf unser Ecksofa ins Eck legen, hoffe da fühlt es sich dann wohl. Und für Nachts habe ich jetzt hier schon einige super Tipps erhalten (quer ins Gitterbettchen legen, Begrenzung mit Handtuchwurst... usw.). In unserem Ehebett wollen wir beide auf keinen Fall unser Kind haben ehrlich gesagt... Mein Mann spielt da jedenfalls 100%ig nicht mit und ich bin auch nicht so dafür. Wird schon alles klappen. ;-)

LG
Stef

Beitrag von getmohr 26.04.10 - 15:35 Uhr

lass dich mal nicht verrückt machen!
Offensichtlich ist deine Hebi eine verfechterin des Familienbettes, da ihr euch dagegen entschieden habt, find ich das mit der Kinderwagentaschen keine gute Idee, stell ich mir total ungemütlich vor und wozu soll euer baby bei euch schlafen, wenns dann doch durch die Schale getrennt ist. Davon abgesehen ist die matratze im Kiwa nicht dafür gedacht um da ein Baby eine komplette nacht drauf schlafen zu lassen.

Ih würd beim Kinderbettchen bleiben und euer Baby zunächst einfach quer reinlegen, so hat es eine Begrenzung an drei Seiten und wird sich gaaaanz bestimmt wohlfühlen.

Pucksäcke gibt es aus verschiedenen Materialien den Jahreszeiten angepasst. Allerdings ist die Sache mit der Überhitzung jetzt nicht ganz so häufig und gefährlich wie man immer so denkt, wenn du als Maßstab nimmst, was dir selbst angenehm ist, dann liegst du auch fürs Baby richtig!

Beitrag von stef68 26.04.10 - 16:28 Uhr

Danke Dir für Deine Antwort,die hat mir sehr gut getan. :-) Ich stelle mir das mit der Kinderwagentasche im Ehebett zwischen uns auch nicht so wirklich gemütlich vor, weder für uns, noch für das Baby! Wie Du sagst, ist ja auch nicht die geeignete Matratze für die ganze Nacht darin und wir haben für das Babybett extra eine gute Matratze gekauft. Die Idee mit dem quer reinlegen ist schon mal super und da kan ich mir echt auch schon vorstellen, dass es sich dann wohlfühlt (weiter oben war zusätzlich noch die Idee mit der "Handtuchwurst"). So werden wir es erst mal probieren und dann mal sehen. :-)

Das mit dem Pucken wollte ich eigentlich auch nur für den Notfall (einfach schon mal im Hinterkopf haben die Möglichkeit).

Wird schon klappen. ;-)

LG
Stef

Beitrag von hoffnung2010 26.04.10 - 18:06 Uhr

hi stef,
ich würd das große bettchen raus tun, vorerst. - und dann schauen, ob evtl. dir jemand nen stubenwagen oder ne wiege leihen kann (kannste natürl. auch neu kaufen, brauch man aber nur paar monate und dafür würd ich nun nich unbedingt nochmal nen haufen geld ausgeben).

wenn das nich mehr paßt, die wiege raus und das gitterbett rein. - das is dann schon ok für den zwerg im richtigen bett. - nur ganz am anfang, da hat die hebi recht, da sieht so ein neugeborenes total verloren aus im großen bettchen und hat viell. auch probls beim einschlafen.

lg c.

Beitrag von casssiopaia 26.04.10 - 19:31 Uhr

Wir hatten von Anfang an das Gitterbett (70 x 1,40) im Schlafzimmer stehen, direkt an meiner Bettseite.

Damit sich Magdalena am Anfang in dem riesigen Bett nicht so verloren fühlte, haben wir bestimmt das erste halbe Jahr das Stillkissen als Begrenzung genommen. Magdalena lag links oben und das Stillkissen lag halbmondförmig rechts um sie rum. Das hat wunderbar geklappt. Ich hatte auch keine Bedenken wegen Erstickungsgefahr oder schlechter Luftzufuhr.

VG
Claudia #sonne