Abschied von Katzen, wie erleichtere ich das meinem kleinen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 14:42 Uhr

Hallo,

hatte schon mal zu dem Thema geschriebn und ganz liebe und hilfreiche Antworten bekommen.

Anbei der Link:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=3&tid=2507284&pid=15919998

Nun ist es leider soweit. Wir müssen die Katzen weg geben was uns allen sehr weh tut.

Erik hat definitiv Neurodermitis und dass mittlerweile auch im Gesicht und am Kopf.

Seine Hände hat der kleine rechts und links blutig gekratzt. Hat ganz tiefe Wunden, so dass fast immer ein Verband dran muß.

Katzen verschlimmern und reizen das.

Der kleine ist bis jetzt mit den beiden auf gewachsen und hat viel Freude mit den Katzen.

Erik ist 22 Monate, wie kann ich ihm den Abschied erleichtern? Habt ihr Ideen?

Manchmal überlege ich auch, bemerkt er das überhaupt in dem Alter, dass die beiden weg sind. Wird er sehr traurig sein?

Ach übrigens, Allergietest wurde gemacht, kam nicht viel bei raus aber da es sich immer mehr verschlimmert, müssen wir die Katzen weg geben. Erik scheint darauf zu reagieren, da es jetzt wo die beiden Katzen besonders viele Haare verlieren (sie verlieren ihr Winterfell), der Ausschlag schlimmer wurde.

Wir sind fast nur noch am saugen aber es nützt nichts.

Und wir können es nicht weiter verantworten, die Katzen hier zu behalten. Leider!!!! :-(

Über viele Tipps und Antworten freue ich mich.

Liebe Grüße

Claudia

Beitrag von raena 26.04.10 - 15:17 Uhr

Hallo Claudia,

habt ihr schon einen Platz wo die Katzen hinkommen? Wenn es also ansteht (so 1 Woche vorher) würde ich ihm erklären, dass die Katzen umziehen werden in eine neue Familie, weil da jemand ist auf den sie jetzt ganz dringend aufpassen müssen, weil da ein ganz großer Garten ist in dem Sie Mäuse fangen können /wollen, irgendwas in der Art. Versuch das so "freudig" wie möglich rüberzubringen. Je schwerer es dir fällt dest schwerer ist es für ihn, das sie sowas ja spüren.

Mach möglichst wenig aufhebens darum, lass ihn vielleicht noch ein paar katzenspielsachen einpacken, die sie mitnehmen sollen und wenn es soweit ist, lass ihn sich von ihnen verabschieden.

Ich würde dabei NIE erwähnen, dass es mit ihm zusammenhängt und es IHM dan besser geht. Das könnte Schuldgefühle hervorrufen. Stell es so hin, als ob "die Katzen sich entschieden hätten umzuziehen" (ich hoffe du verstehst was ich meine).

Ich denke Kinder verkraften das viel leichter als wir denke, da die Eltern einfach die Fixsterne in ihrem Universum sind und wenn es denen gut geht, dann ist auch alles gut. Also ist eure Haltung dabei sehr sehr wichtig.

LG
Tanja

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 15:35 Uhr

Hallo Tanja,

danke für die liebe Antwort.

Ich muß auf jeden Fall stärker werden für meinen kleinen.

Denn ich bin sehr traurig, dass die beiden weg müssen. Wir haben die beiden seit sie 4 Monate alt sind.

Ob mein kleiner versteht, wenn ich ihm sage, dass die Katzen umziehen und dann einen tollen Garten haben etc., ich befürchte nein. Aber eine tolle Idee.

Das ist das schwierige. Ich habe Angst, dass Erik furchtbar traurig ist und wir können es ihm nicht erklären.

Denn der kleine hat es gerade eh so schwer mit seiner Neurodermitis und dann noch sowas. Mehr als blöd.

Wir haben leider noch niemanden, der die beiden nimmt. Schlimm wäre es, wenn die beiden wieder in den Katzenschutzverein müssen.

Beitrag von raena 26.04.10 - 15:51 Uhr

Ich glaub du unterschätz deinen kleinen Mann wenn du denkst er versteht es nicht. Vermutlich spricht dein Sohn noch nicht viel und dann merkt man nicht so wieviel sie schon verstehen. Meine Tochter hat sehr früh mit dem sprechen angefangen und ich war immer erstaut darüber wieviele Zusammenhänge sie schon versteht und erkennt. Dass sie nach 3 Monaten noch einen Ort wiedererkannt hat an dem wir nur einmal waren, das sie einem erzählt hat was das letzte Mal beim Kinderarzt war obwohl das schon ewig her war etc.

Natürlich wird er traurig sein, aber das ist doch auch ok. Traurig sein ist doch auch ein ganz wichtig Emotion. Viel wichtiger ist wie ihr reagiert, weil er eure Emotionen spiegeln wird. Wenn ihr überzeugt seid, das das jetzt für die Katzen toll wird, dann wird er es auch sein. Wenn ihr aber denkt "och die Armen armen katzen", dann wird es für ihn echt hart werden.

LG
Tanja

Beitrag von windsbraut69 26.04.10 - 15:57 Uhr

Ja und wie willst Du einem Kind positiv verkaufen, dass es für die Katzen toll ist, ins Tierheim oder zum Katzenschutz zu kommen?

Gruß,

W

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 16:06 Uhr


Du hast recht, :-), ich unterschätze meinen kleinen.

Stimmt, Erik redet noch nicht so viel. Aber was er schon alles versteht, ist erstaunlich.

Hoffentlich finden wir jemand liebes und dann fällt es auch leicht überzeugt zu sein, dass es den beiden gut geht.

Falls nicht, müssen wir für unseren kleinen gute Schauspieler werden, damit ihm der Abschied nicht so schwer fällt.

Nochmal recht herzlichen Dank! Du hast mir sehr geholfen.

Beitrag von mikolaus 26.04.10 - 18:41 Uhr

ich weiß ja nicht, wie bei euch die Katzenschutzvereine sind, bei uns sind da Menschen (überwiegend Frauen), denen es um das Wohl der Katzen geht. Die Tiere werden bis zur Vermittlung (nur in gute Hände) in deren privaten Wohnung gehalten, wie eigene Tiere versorgt, beschmust... Man kann Kontakt halten, erfahren, ob die Tiere vermittelt wurden, in welche Situation sie kamen (ob Familie, Auslauf etc)


Mein Patenkind hatte auch Neurodermitis und die Eltern wollten die Tiere auch erst behalten, weil nichts "bewiesen" war. Dem Kind ging es immer schlimmer, irgendwann kam sogar Asthma dazu. Als die Tiere dann weg waren, wurde es endlich besser. Einige Jahre später hatte es sich dann glücklicherweise soweit raus gewachsen, dass sie wieder Katzen halten durften.


Aber zu deiner Frage:
Ich würde dem Kind erst mal sagen, dass die Katzen "Urlaub" machen wollen, ein paar Wochen an einem anderen Ort leben, an dem es ihnen gut gefällt. Dann werden die Katzen nicht so vermisst, weil es nicht so endgültig klingt. Und später, wenn die enge Bindung nachgelassen hat, würde ich dann sagen, dass es den Katzen dort so gut gefällt und sie dort bleiben wollen. Klar kann er sich dann noch an eure Katzen erinnern, aber die Gefühle sind anders und es ist dann nicht mehr so schmerzhaft.

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 22:20 Uhr


Unser Katzenschutzverein ist genauso wie Du es beschreibst. Ich finde den Gedanken trotzdem nicht schön, dass die Katzen von einer Wohnung mit Menschen die ihnen vertraut sind wo sie sich wohl fühlen, in den Katzenschutzverein zurückkommen.

Das ist eine gute Idee, die Katzen machen Urlaub.

Am leichtesten wäre es, wenn jemand von unserem Bekanntenkreis die Katzen übernimmt, so wäre es kein entgültiger Abschied. Ein kurzer Besuch um zu schauen ob es den beiden gut geht, das wäre toll.

Aber das ist leider nicht so.

Beitrag von celia791 26.04.10 - 15:35 Uhr

Hallo,

der Sohn einer Bekannten hat das auch, allerdings haben sie die Katze nicht weggeben müssen. Jetzt, wo der Kleine 2,5 Jahre alt ist, ist es alles deutlich besser geworden. Und er hat sich vorher am ganzen Körper aufgekratzt.
Eine andere Bekannte, die ich damals durch die Krabbelgruppe meiner Tochter kennenlernte, hatte auch einen Sohn mit Neurodermitis. Er war immer überall voller Krusten. Sie haben auch Tiere zu Hause, haben einen kleinen Bauernhof. Bei ihm ist das so mit 3 Jahren deutlich besser geworden.
Sie hat ihn allerdings auch nachher anders ernährt und hat ihm meist nur gebrauchte Sachen angezogen und dieses neutrale Waschmittel von DM benutzt.
Es gibt da auch diese Kaufmanns Kindercreme, die hat bei ihm gut geholfen. Und keine herkömmlichen Duschmittel/Shampoos benutzen. Nur ohne Konservierungs, Farb und Duftstoffe.
Eine homöopathische Behandlung haben sie auch gemacht.
Sie hat auch Ende letzten Jahres eine Dokumentation auf ARD gesehen, es gibt da eine neue Salbe, die die Pharmakonzerne nicht auf den Markt bringen wollten.
Schau mal hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,656562,00.html

Vielleicht ist das ja auch was für Euch.
Lieben Gruss, Celia.

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 15:56 Uhr


Danke für die Tipps.

Hab auch schon von der Salbe gelesen.

Ernährung achten wir bereits sehr drauf. Waschmittel ebenfalls.

Einige Cremes haben wir bereits probiert, nichts hat geholfen.

Der Abschied von den Katzen fällt uns schwer aber wir wollen nicht warten bis Erik 3 ist und es sich dann hoffentlich bessert.

Ich will nicht warten bis Erik sich auch noch im Gesicht blutig kratzt, ich kann ihn doch nicht über all verbinden.

Ist jetzt nicht böse gemeint und soll kein Angriff sein, ein Kind voller Krusten so blutig gekratzt und deine Bekannten behalten die Tiere bzw. die Katzen?, dass verstehe ich nicht.

Beitrag von windsbraut69 26.04.10 - 15:59 Uhr

Ja, wenn der Test aber nichts ausgesagt hat, heißt es doch gar nicht, dass sich seine Haut verbessert, wenn die Katzen weg sind...

Meine Eltern standen übrigens vor der gleichen Entscheidung, als ich deutlich älter war und ich hätte Riesentheater gemacht, hätten sie auf den Facharzt gehört, der strikt der Ansicht war, es müßte "alles weg", von den Tieren über Teppiche/Gardinen usw.

LG

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 16:13 Uhr


Bei Kleinkindern sind die Tests nicht unbedingt Aussagekräftig.

Wir haben viele Monate gezögert aber das Wohl des kleinen steht ganz oben.

Für mich ist es nachvollziehbar, dass Katzenhaare, wenn seine Haut z.B offene Wunden hat, absolut nicht gut ist und es eher schlimmer machen.

Erik hat Neurodermitis, die immer schlimmer wird, und die Katzen auf Biegen und Brechen zu behalten und das Wohl des Kindes nicht Ernst zu nehmen, wäre absolut schlimm.

Beitrag von windsbraut69 26.04.10 - 16:46 Uhr

Es geht nicht darum, das Wohl des Kindes nicht ernst zu nehmen.

Wenn es aber keinerlei Beleg dafür gibt, dass die Katzenhaare auslösend sind und keine Therapie versucht wurde, halte ich die Abgabe der Tiere für überzogen aber das müßt natürlich Ihr entscheiden.

Wie gesagt, ich konnte mitreden als meine Eltern vor der Entscheidung standen und lebe heute auf einem Resthof mit einem Stall voller Katzen und Hunde und bin so gut wie beschwerdefrei, was meine zig Allergien angeht.

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 16:54 Uhr


Ich habe auch mal so gedacht, dass es überzogen ist. Deshalb sind die beiden noch da obwohl uns schon lange zur Abgabe geraten worden ist.

Aber jetzt wo ich sehe, dass es meinem kleinen immer schlechter geht und er leidet sehr darunter, finde ich es nötig.

Beitrag von nightwitch 26.04.10 - 17:21 Uhr

Hallo,

habt ihr vielleicht schon mal versucht, wie es deinem Kind geht, wenn er längere Zeit in einer Katzenfreien Umgebung ist?
Urlaub oder vielleicht ein verlängertes Wochenende bei Oma und Opa (vorausgesetzt natürlich, die haben keine Katzen ;-) )

Ich denke, ich würde das mal ausprobieren.

Z.B. euren Sohn für ein paar Tage woanderes "leben" lassen. Er muss ja nicht alleine dahin.
Vielleicht könntest du mit ihm für eine Woche zu einer Freundin, Mutter, Schwester etc und schauen, ob es dann besser wird.

Gruß
Sandra

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 17:30 Uhr


Haben wir auch schon überlegt aber da gibt es leider keine Möglichkeit.

Ich denke, ein paar Tage wären auch zu wenig um Besserung zu sehen, da es zu Zeit extrem schlimm ist.

Beitrag von susanne23 26.04.10 - 17:56 Uhr

Hallo Claudia,

ich finde den Tipp sehr gut, wenn dein Sohn eine Zeit lang in katzenfreier Umgebung sein kann, um zu sehen, ob sich seine Beschwerden dort bessern! Vielleicht geht ihr ja sowieso bald in Urlaub!? Oder du schaust dich nach einer guten Katzenpension um und lässt deine Katzen dort 2-3 Wochen Urlaub machen. Wenn sich die Probleme dann nicht bessern, liegt es wohl nicht an den Katzen!

Hast du dir schonmal überlegt, ob du das Problem naturheilkundlich zusätzlich angehst? Ich gehe schon seit Jahren zu einer Heilpraktikerin, die schon einiges erstaunliches geschafft hat. Gerade bei Kleinkindern kann man da zusätzlich zur Schulmedizin viel erreichen!

Ich lese aus deinen Zeilen, dass es dir das Herz bricht, wenn du deine Katzen in ein Tierheim bringen müsstest! Ich selber würde das auch nicht fertig bringen, meine beiden Katzen abzugeben. Natürlich soll es deinem Sohn gut gehen, aber du schreibst selber, dass ihr keine Belege habt, dass es wirklich an den Katzen liegt! Da würde ich wirklich erst alles ausprobieren bevor ich den letzten Schritt gehe!

LG
Susanne

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 22:43 Uhr


Du hast Recht, dass ist ein guter Tipp. Jedoch ist das nicht so einfach, wenn wir demmnächst in Urlaub fahren, dann höchstens für 5 Tage, das wird nicht reichen um eine Besserung zu sehen.

Es gibt niemanden wo ich sonst für eine ganze Weile hin kann.

Zur Heilpraktikerin gehe ich morgen. Ich hoffe, die kann uns weiter helfen.

Beitrag von kja1985 26.04.10 - 19:05 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte in dem Alter ganz schlimme ND, wir haben die Katze nicht abgegeben. Mittlerweile ist sie 4, ND hat sie immer noch, aber es ist sehr viel besser geworden. Wie lange ist es bei Erik schon so schlimm? Bei meiner Tochter war das eine Phase von vielleicht vier Monaten, dann ging es wieder aufwärts. Wir machen regelmäßig Ölbäder und cremen mit Melkfett und es geht ihr viel besser. Sie trägt außerdem nur reine Baumwolle.

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 22:48 Uhr


Angefangen hat es letztes Jahr im Herbst und richtig schlimm wurde es Anfang des Jahres.

Habt ihr nicht geraten bekommen, die Katzen weg zu geben?

Oder gibt es eine andere Ursache bei deiner Tochter?

Beitrag von kja1985 26.04.10 - 23:02 Uhr

Doch uns wurde geraten die Katzen abzugeben. Aber den Kater hatten wir schon 10 Jahre, den können wir nicht einfach so weggeben. Also haben wir es einfach noch einmal versucht und heute geht es ihr gut/besser. Klar hat sie manchmal Schübe, aber nichts, was sie beeinträchtigen würde. Sie mag halt nur weiche Kleidung, das ist ihr immer wichtig und wir machen regelmäßig Ölbäder, aber ansonsten merkt man nicht mehr viel von der ND. Mein Sohn hats auch, im Moment ganz schlimm, aber irgendwie juckt ihn das nicht.

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 23:20 Uhr


Habt ihr nicht manchmal ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber?

Vielleicht ginge es den beiden besser ohne Katzen.

Ich hänge auch sehr an unsere beiden Katzen, wir haben sie zwar noch keine 10 Jahre aber seit sie ca. 4 Monate alt sind und es waren Problemkätzchen aus dem Katzenschutzverin.

Sie waren ängstlich, wollten kein Kontakt zu Menschen, unsauber etc.

Heute sind es 2 Kampfschmuser, die ihr Leben richtig genießen. Aber nicht jeder kann mit den beiden. Man braucht viel Geduld, ihre Scheu anderen gegenüber haben sie noch nicht ganz abgelegt und bei jeder Veränderung werden sie unsauber, deshalb geben wir sie ungern ab, wir haben Angst, jemand nimmt sie, dann wird es zu anstrengend und sie kommen wieder weg von einem Besitzer zum anderen.

Aber das Wohl unseres Kindes ist natürlich wichtiger.

Beitrag von kja1985 26.04.10 - 23:25 Uhr

Nein, den Kindern gehts ja gut und sie lieben ihre Tiere. Ich denke auch, dass die Gewöhnung viel aus macht. Ich habe den Eindruck, dass Kinder die von allem ferngehalten werden viel heftiger auf Reize reagieren. Bei meinem Kurzen hab ich sowieso kein schlechtes Gewissen, ihn juckt nichts, er sieht im Moment nur etwas fleckig aus am Bauch und Tochter gehts jetzt gut, sie kratzt sich nicht mehr und die trockene Haut kann man pflegen.

Ich hätte nicht beim ersten Anzeichen die Tiere weggeben können und es hätte meiner Tochter auch das Herz gebrochen. Ich habe nie ausgeschlossen dass wir das irgendwann tun müssen, aber ich wollte es erst anders ausprobieren.

Euer Allergietest besagt doch auch nicht wirklich, dass die ND von den Katzen kommt oder?

Beitrag von sternenauge 26.04.10 - 23:30 Uhr


Es wurde ein Pricktest gemacht und der war negativ, also keine Allergie.

Kinderärztin meinte jedoch, es könnte eine Kontaktallergie sein.

Wir bekommen langsam auch Druck von der Familie, wie schlimm es noch werden muss, bis wir endlich reagieren und die Katzen weg geben.

Ich kann es teilweise verstehen. Erik sieht zur Zeit schlimm aus. Richtig blutig und verkrustet.

Beitrag von kja1985 26.04.10 - 23:46 Uhr

Wie lang ist es schon so schlimm? Bei meiner Tochter war nur der erste große Schub so schlimm, danach ging es konstant bergauf. Uns hat der Geheimtipp Melkfett sehr geholfen, weil das rückfettet wie nix Gutes und Olivenölbäder, danach riechen die Kinder so lecker nach Spaghetti.

Wichtig ist halt auch keine Kunstfaser auf die empfindliche Haut. Kleidung möglichst luftig, Waschmittel so wenig wie möglich, am Besten Bio.

Es gibt eine Menge Dinge, die ihr noch ändern könnt bevor ihr euch entschließt die Katzen abzugeben. Klar, wenn es nicht besser wird führt kein Weg daran vorbei, aber wenn das erst einer der ersten Schübe ist und ihr sonst noch nichts probiert habt würde ich noch ein bisschen abwarten und die ND mit anderen Mitteln "bekämpfen".

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