ich kann es einfach nicht vergessen/richtig verarbeiten.,..

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von bluetenstaub 26.04.10 - 15:37 Uhr

hallo ihr lieben,

mein kleiner wurde ja am 28.2 per kaiserschnitt, nach fast 20 stunden wehen durch einleitung, und 3 wochen vor dem ET geholt.

der kaiserschnitt war echt ein horror für mich, hab mir immer eine normale bzw. spontane geburt gewünscht - da ich aber zum ende hin eine präeklampsie entwickelt hab mit verdacht auf hellp musste die ss früher beendet werden :-(

sie wollten ja eigentlich gleich nen kaiserschnitt machen - hab mich aber gewehrt und trotz nicht so rosiger aussicht für eine einleitung entschieden #schmoll

naja am ende hats nicht geklappt und ich hab ja den kaiserschnitt bekommen - #schock das war ein horror ich war so fix und fertig danach hab nichts mitbekommen, weder die u1 noch konnte ich mein baby genießen geschweige denn anlegen #heul:-( #schmoll

seid dem lässt mich dieses erlebnis nicht los - wollte früher immer so ca 3 kinder haben - jetzt NIEMALS AUCH NUR NOCH eins aus angst vor noch einem kaiserschnitt :-(

das macht mich echt fertig nach 8 wochen immernoch daran denken zu müssen............

das musste ich mir einfach von der seele schreiben

ich danke euch fürs lesen #herzlich

lg

Beitrag von saya82 26.04.10 - 15:40 Uhr

Hallo!

Wenn du wirklich nicht damit umgehen kannst solltest du dir Hilfe suchen.
Es gibt mitlerweile in vielen Städten Treffen für "betroffene" Frauen.
Dein Fa oder deine Hebi können dir da bestimmt weiterhelfen.

Meine erste Geburt war so schlimm für mich das ich auch nie wieder ein Kind wollte.
Bei mir hat es auch wirklich über 4 Jahre gedauert bis ich doch wieder ein Kind wollte.

Ich wüsch dir alles Gute.

LG

Beitrag von dragonmother 26.04.10 - 15:48 Uhr

Ich hab über ein Jahr gebraucht um es zu verkraften das ich keine spontangeburt hatte...und die Aussicht das jedes weitere auch ein KS bei mir wird war horror.

Ich hatte versagt. Ich konnte nicht mal ein Kind normal auf die Welt bringen, und dann die Hilflosigkeit im Krankenhaus.

Aber ich habs überwunden, auch wenn ich immer noch neidisch bin auf Frauen mit normaler Geburt.

Hatte jetzt meinen 2. KS und ging recht gut. Was mich fertig gemacht hat, war zu sehen das die Frauen die in mein Zimmer gelegt wurden total fit waren, alles machen konnten und nach 2-3 Tagen heim gingen.

Beitrag von lilbella 26.04.10 - 16:57 Uhr

mir gehts da ganz ähnlich!
bei mir ging zwar alles perfekt los, aber endete auch in einem kaiserschnitt...
wenn du lesen magst ich hab meinen "geburtsroman" unter "geburtsberichten" vor ein paar tagen veröffentlicht, aber vorsicht, ist wirklich lang geworden!

und ich muss sagen, das hat wirklich gut getan! hast du das auch schon versucht? es ändert zwar nichts an dem was passiert ist, aber mir half es zu verstehen das ich 2 geburten gemacht habe und nicht nur eine wie andere frauen!!!

das ersetzt nicht die vollendete spontangeburt und das geburtserlebnis, aber ganz ehrlich, was haben wir da geleistet? ewige stunden wehen und dann die angst und die schmerzen eines kaiserschnitts?

das muss man erstmal verkraften...

ich tu mich auch schwer und bin traurig und neidisch das ich keine spontan geburt hatte und auch nie haben werde...aber und das hat mich auch ein bisschen getröstet, vor gut 100 jahren wären wir dran gestorben, denn die kaiserschnitte die vor 100jahren gemacht wurden haben meistens nur die kinder überlebt...

alles liebe dir und deinem wurm

isabell und larissa 4wochen

Beitrag von lea9 26.04.10 - 21:48 Uhr

wieso kannst du nie eine spontane geburt haben?

Beitrag von brille09 26.04.10 - 17:04 Uhr

"Das Baby genießen" - das hat z.B. meine Mutter auch nicht getan nach 13 Stunden im Kreißsaal, 1,5 Stunden Presswehen und ner Zangengeburt. Und manche Mütter, die unbedingt auf "normalen" Geburten bestehen - trotz anderslautender Ratschläge der Ärzte und Hebammen - können ihr Baby nie "genießen", weil es entweder stirbt oder schwere Behinderungen (Spastiken) durch Sauerstoffmangel, ... hat. Toll, oder? Aber es war eine normale Geburt und kein "böser Kaiserschnittt". Davon kann man sich dann viel kaufen.

Es tut mir leid, dass ich das ganze jetzt so hart ausdrücken muss. Aber mich stört es, wie hier im Forum (und zwar nur hier, privat kenn ich keine einzige Frau, die am Kaiserschnitt "knabbert") suggeriert wird, dass ein Kaiserschnitt ein Versagen der Frau ist. Es tut mir leid für dich, wenn du noch Narbenschmerzen hast oder das Gefühl hattest, dass alles an dir "vorbei lief". Aber dass du die U1 nicht mitbekommen hast? Sorry, lieber hast du ein gesundes Baby. Ein Kaiserschnitt ist kein Versagen und nichts weswegen man sich schlecht fühlen müsste. Im Gegenteil: Schlecht müsstest du dich fühlen, wenn du dich noch länger geweigert hättest und deinem Kind was passiert wär.

An alle Mamas hier (und nicht nur an dich): Macht euch keine Vorwürfe wegen sowas! Ich mein, man macht sich doch auch keine Vorwürfe, weil der Zahnarzt nen Zahn ziehen musste. Das ist genauso eine medizinische Notwendigkeit. Deshalb ist man kein Versager, kein schlechterer Mensch oder sonst was. Gleiches gilt übrigens für Mamas, wo das Stillen nicht klappt. Klar, normale Geburt und Stillen ist sehr gut fürs Baby - wenn alles in Ordnung ist. Wenn aber etwas dagegen spricht, ist es besser, darauf zu verzichten, als auf Teufel komm raus dran festzuhalten. Das ist Verantwortung!

Ach ja, auch bei ner normalen Geburt hast du keine Garantie, dass Bonding, Stillen, ... von Anfang an klappt. Manche Frauen sind so fertig/verletzt/... davon, dass gar nichts mehr geht oder es muss die Plazenta geholt werden, oder es gibt ne Infektion, oder, oder, oder.

Und dass man 8 Wochen nach der Geburt das ganze kein zweites Mal mehr erleben will, liegt nicht am KS sondern ist ein normaler "Schutzmechanismus" (denn für den Körper sind zwei SS so kurz hintereinander nicht das gesündeste). Mit der Zeit verklärt sich das.

Beitrag von tragemama 26.04.10 - 17:10 Uhr

Das unterschreibe ich so.

Beitrag von nisivogel2604 27.04.10 - 06:29 Uhr

Es gibt so viele Frauen die am Kaiserschnitt knabbern. Aber das will keiner hören.

Ein Geburtserlebnis prägt. Ein kaiserschnitt ist schwere Körperverletzung mit starken Schmerzen danach.

Es zählt nicht nur das gesunde Kind. Es zählt auch die gesunde Mutter (körüerlich sowie seelisch)

Ich empfehle dir: " Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" zu lesen

Beitrag von linagilmore80 27.04.10 - 14:48 Uhr

Ich habe eine Weile am KS geknabbert - bis ich verstanden habe, dass mein Kind nur wegen des Kaiserschnittes lebt. Und seither bereue ich keinen der KS.
Klar wünsche ich mir eine Spontangeburt, aber ich versuche auch da vernünftig zu sein: Was bringt es, wenn mein Kind spontan kommt, aber ich krepiere weil das Narbengewebe an der Gebärmutter reißt?

Also: Alles in einem Unterschreibe ich Deinen Beitrag. Auch von Ton her super getroffen!

LG,
LIna

Beitrag von widowwadman 28.04.10 - 08:00 Uhr

Seh ich ganz genauso

Beitrag von sole 28.04.10 - 16:07 Uhr

Ich finde es auch furchtbar, wie "schlecht" ein Kaiserschnitt gemacht wird!!! Ich hatte einen vor 3 Jahren und es war wunderschön, ich konnte mein Kind richtig genießen, weil ich überhaupt nicht fertig war danach und alles hat super geklappt mit dem Stillen etc. Die Maus war auch total entspannt, war ja auch nicht stressig für sie gewesen, ganz im Gegensatz zum Kind meiner Bettnachbarin, das ständig im Schlaf wimmerte, nach der Zangengeburt...
In 2 Wochen hab ich meinen 2. Kaiserschnitt, frei gewählt weil der 1. KS so gut lief! Und wisst Ihr was, ich hab gar kein schlechtes Gewissen, na sowas!
Natürlich ist das 1. Mal Aufstehen nach der OP nicht gerade lustig, aber es geht,
und ich im Vergleich zu einer normalen Geburt ist es ein Spaziergang, sagte mir auch die Hebi im Krankenhaus. Ich bin übrigends auch nach 3 Tagen heim.
Will damit nur sagen, der KS hat es nicht verdient so schlecht gemacht zu werden, er ist es bei Gott nicht! Aber jedem das sein, das sollten sich hier so machen mal zu Herzen nehmen!
Sole

Beitrag von hot--angel 26.04.10 - 17:21 Uhr

ich kann dich verstehen
lass dichumarmen *knuddel*

war bei mir leider sehr sehr ähnlich, mir fehlt ein richtiges "ende" der ss bis heute noch
aber es wird gsd besser

Alles Liebe
Isabella mit Tobias#baby (35+0) und 2 #stern im Herzen

Beitrag von himmelweit 26.04.10 - 18:21 Uhr

Tut mir leid, dass du so eine schlimme geburt hinter dir hast! Ich hatte bei meinem ersten Sohn auch einen KS und hab ihn als ziemlich traumatisch in erinnerung. Schau mal auf kaiserschnitt-netzwerk.de. Dort schreiben Frauen, die ähnliches wie du erlebt haben.

Beitrag von 4kids. 26.04.10 - 19:18 Uhr

Der Horror verblast bald.

Für mich gibt es nichts Schlimmeres als einen Normale Geburt.
Ich hatte 2 Horror Spontan Geburten#zitter Gleich zustellen mit einer Vergewaltigung.

Knappe 3 Monate hatte ich echt zutun, mir gings so schlecht.
Verblasst ist die Erinnerung aber die Angst ist noch da! Leider!

Für mich war der WunschKS einfach nur zum#verliebt

LG

Beitrag von nb123 26.04.10 - 20:09 Uhr

Hallo!

habe leider eine ähnlich Geschichte hinter mir, Einleitung, Stundenlange Wehen, dann schlechte Herztöne, Sterngucker, Kaiserschnitt. Kann Dir total nachfühlen. Danach tut es Weh, im Körper und der Seele. Hatte zum Glück eine nette Oberärztin die mir sagte: Sie haben nicht eine Geburt sondern gleich Zwei (einmal versucht "normal", einmal Kaiserschnitt). Im Spital konnte ich mir auch nicht vorstellen, bald wieder ein Kind zu haben. Und wir wollten auch 3 oder 4! Ich glaube, wer keinen KS hatte, kann sich das gar nicht vorstellen. Die Wehen hatte ich tatsächlich ziemlich schnell vergessen, denke da gibt es gewisse Hormone unter der Geburt die das begünstigen, aber die Schmerzen nach dem KS sind was anderes. Nun sind 11 Monate vergangen. Erst langsam beginnt die Erinnerung zu verblassen und ab und zu kommen Gedanken an ein 2. Kind.

Ich kann Dich nur ermutigen, mit verständnisvollen Menschen darüber zu sprechen. Was mir auch sehr geholfen hat, war ein Arztbesuch bei einem Spezialisten, der mir versichert hat, das man nach einem KS sehr wohl vaginal gebären kann. Er hatte mir auch erklärt, dass es nach Einleitungen oft KS gibt. Was mir auch sehr geholfen hat, war nochmals mit der Hebamme zu sprechen.

Ich finde, Du solltest echt stolz auch Dich sein, dass Du trotz nicht rosigen Aussichten versucht hast spontan zu gebären. Mir haben die Hebammen erklärt, dass es für die Anpassung des Babys nach der Geburt (Atmung etc) viel besser ist, wenn es mal Wehen gespürt hat (auch wenn es danach per KS zur Welt gekommen ist) da es dadurch auf die Geburt vorbereitet wird.

Lass Dich nicht runterkriegen, Deine Reaktion ist völlig normal. Du hast Dein Bestes gegeben! Sprich mit Deiner FA, Hebamme oder Psychologin (habe ich auch 2xgemacht, hat trotz meiner Vorurteile Psychologen gegenüber was gebracht, auf der Wochenbettstation können sie Dir siche eine Adresse angeben).

LG an Dich und Deinen Kleinen!

Beitrag von svala 26.04.10 - 20:15 Uhr

Hallo,

vergessen wirst Du das niemals. Ich denke keine Frau vergißt die Geburten ihrer Kinder. Wichtig ist nur, dass Du das Erlebte nicht nur als negativ in Erinnerung behälst. Ich hatte einen NotKS in VN und habe meinen Sohn erst nach mehr als 60 Stunden das erste Mal gesehen.

Ich hadere nicht damit auch wenn ich nie einen KS gewollt habe und auch keinen mehr will. Ich habe heute einen gesunden kleinen Sohn, der mir jeden Tag unendlich viel Freude macht. Mir selbst geht es gut und ich weiß, dass es ohne diesen KS nicht so wäre. Wahrscheinlich gäbe es meinen Sohn ohne diesen KS nicht mehr #heul.

Klar ist der Spruch "sei froh, dass Dein Kind lebt" manchmal abgedroschen und auch unsensibel, wenn man ihn einfach so dahersagt, aber wenn wir ehrlich sind, dann ist er einfach richtig. Ich sehe es heute so:

Ich bin die Mama. Ich würde für meinen kleinen Mann Alles aber auch Alles geben und ohne zu Zögern auch für ihn sterben. Dann ist es doch eine Kleinigkeit für ihn auf eine spontane Geburt und die ersten Stunden und Tage mit ihm zu verzichten.

Ich will nichts Schönreden, ich hatte auch gerade im Wochenbett tatsächlich Probleme eine echte Bindung zu dem Kleinen aufzubauen. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war er mir auch irgendwie fremd, aber das hat sich schnell gegeben und ich behaupte, dass ich heute genauso eine tiefe Bindung zu ihn habe, wie jede andere Mutter auch (er ist ein absolutes Mamakind). Achso und wir haben auch 6 Monate vollgestillt (ich musste nur in der Anfangszeit ein bisschen zufüttern).

Gibt dir noch ein bisschen Zeit das Ganze zu verarbeiten aber sage Dir auch immer wieder, was Du Durch die Geburt geschenkt bekommen hast.

Viele ganz liebe Grüße
Svala

PS: Den Link zu meinen Geburtsbericht findest Du in meiner VK unter Familie.

Beitrag von leseratte.0232 26.04.10 - 22:44 Uhr

Hi !
Hmmmm...wie fang ich meinen Erinnerungsbericht am besten an?
Vorweg erstmal:ich habe 2 Kinder.

Unsere Große kam 10 Tage nach ET und nachdem ich schon einen Tag mit Einweisung im KH war zwecks Einleitung.In der Nacht davor hat Sie sich doch noch zu einer Spontangeburt durchgerungen;-)
Diese Geburt habe ich zum Teil wie einen verschwommenen Traum in Erinnerung.Vieles habe ich gar nicht voll mitbekommen, ich wollte keine Berührung und kein Betüdeln von meinem Mann, ich war irgendwie wie in meinem eigenen Film, ich war ganz mit mir beschäftigt und habe es nach ewig dauernden Presswehen und Nachhilfe durch Wehenhemmer und Wehenfördertropf doch noch geschafft...!#freu

Unsere Kleine dagegen kam am 27.03.10 15 Tage vor ET zur Welt.Nach einem vorzeitigem Blasensprung, aber fehlenden Wehen, wurde künstlich mit einer Gebärmuttertablette nachgeholfen!
Es dauerte keine 15Minuten schon hatte ich Wehen.
Aber was für welche!!!!#schock
Mein Mann und ich haben diese Geburt ganz anders erlebt!Wir waren ein super Team, ohne Ihn hätte ich diese heftigen künstlichen Wehen nicht verkraftet!!!#verliebt
Nach 6 Stunden und 6 cm waren die Wehen unerträglich und dann sackten die Herztöne ab!#schock
Also bekam ich ein Mittel zum aussetzten der Wehen damit sich die Kleine erholen kann.Das wurde ein paar mal gemacht, ohne Erfolg.#schmoll
Daraufhin kam der Oberarzt ins KH (hatte Bereitschaft) und entschied das ein NotKS gemacht werden muß!#heul

Eigentlich sollte eine PDA erfolgen (laut anderem Arzt, Hebame und Anästhesist kein Problem),mein Mann stand schon mit voller Montur vorm OP-Bullauge als es hieß "Der kommt hier nicht rein!Wir haben für eine PDA keine Zeit"
Mein Mann stand perplex und voller Angst im OP-Flur!!!#zitter
Ich war froh als die Vollnarkose kam!!!#schwitz
Nie wieder mit 2min. Abstand künstliche Wehen während man festgeschnallt und abgepinselt wird!:-[

Fazit:Ich weiß, vielleicht empfinde ich das so, weil ich schon eine "normale" Geburt hatte, ABER auch wenn ich unseren Sonnenschein kaum erkennen konnte danach wegen der Müdigkeit der Vollnarkose, so hatte ich nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben!
Ich habe mich genauso gefreut und auch wenn die Geburt anders als erwartet geendet hat, so hat sie uns (meinen Mann + mich)doch noch stärker zusammengeschweißt!
Die ersten 3 Tage Schmerzen und das Aufrichten und Laufen sind eine Qual,aber danach konnte ich wieder nahezu alles machen, damit hatteich nicht gerechnet und war heilfroh!
Unter der Hilflosigkeit beim Wickeln, Anlegen ect...mußte ich nicht leiden,mein Mann kam mit Uns auf ein Familienzimmer und blieb 2 Nächte!#liebdrueckIch konnte mich Entspannen und die Beiden beobachten und er hat es auch total genossen!
#verliebt
Nichts desto trotz bin ich froh das Unsere Familienplanung nun abgeschlossen ist und mir ein 2ter KS erspart bleibt!!!

Sorry für`s #bla, aber ein KS muß einem nicht immer das Gefühl geben das man Versagt hat oder einem was fehlt!Gott sei Dank!

LG
leseratte

Beitrag von nisivogel2604 27.04.10 - 06:26 Uhr

Guten Morgen.

Mir gings so ähnlich wie dir. Bei ET+2 kam ich in die Klinik und landete wegen der Präeklampsie mit Hellp sofort im OP.
Geschnitten hat man schon bevor die Narkose einsetzte.

Meine größte Angst beim zweiten Kind? Das es wieder ein Kaiserschnitt wird. Horror. Die Geburt war furchtbar weil ich immer den OP im Nacken hatte, in dem der unfähige Arzt mit seiner arschkriechenden (bei ihm, nicht bei mir) Hebamme mich nur zu gern gesehen hätte.

Das dritte Kind kam genau deswegen zu Hause zur Welt. Ungestört, Geborgen, in sicherheit. Mit vertrauten Hebammen und aus eigener Kraft. Ohne PDA die mich von meinem Geburtsvorgang abschneidet, ohne den Zwang auf dem Rücken liegen zu müssen, ohne die Angst des OPs im Rücken.
Es war eine wundervolle Geburt, eine Urgewalt die mich überrollte und es war bis auf die letzten 20 Minuten schmerzfrei.

Erst diese Geburt hat mein Kaiserschnittrauma geheilt, mich stark gemacht und mir meine Angst genommen.
SO kriege ich gern noch 10 Kinder.

Die ganze Vorsorge hab ich von meinen Hebis machen lassen beim dritten.Ganz entspannt ohne Panik. Und immer immer wieder haben wir geredet, haben meine Ängst und Sorgen durchgekaut. Es tat unwarscheinlich gut.

LG Denise

Beitrag von linagilmore80 27.04.10 - 14:43 Uhr

Ich glaube, Dich verfolgt immer noch die fixe Idee, eine Geburt muss spontan laufen und hast deswegen ein schlechtes Gewissen.
Meine erste Geburt war so ziemlich wie Deine, nur dass bei mir wegen Übertragung eingeleitet wurde.
Jetzt nach mittlerweile 6 Jahren Distanz fand ich die Entbindung zwar nicht schön, aber auch nicht horror - mein Kind ist gesund zur Welt gekommen, das ist was zählt.

Ach ja, ich bekomme in ca. 18 bis 19 Wochen mein drittes und letztes Kind - per Kaiserschnitt mit PDA. So kann ich mein Kind von Anfang an miterleben.

LG,
Lina

Beitrag von zh1-wirt 27.04.10 - 21:11 Uhr

Hallo,

über EEH (Emotionelle Erste Hilfe) gibt`s Hilfe! Kann ich nur empfehlen.

Meine Hebamme (in der 2. Schwangerschaft) hat mir sehr geholfen.

Und, falls es dich beruhigt, bei mir hat`s beim 2. Mal dann spontan geklappt (trotzdem der Abstand nur 19 Monate beträgt und der "Kleine" 4.825g hatte).

Ach so, und es gibt hier auch 1 oder 2 Clubs zum Thema KS.

LG
Eva