Habt ihr da Erfahrungswerte?? Optimale Besuchszeiten fürs Kleinkind

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:02 Uhr

Mein Freund und ich leben mit meiner Tochter aus erster Ehe (3,5 Jahre alt) zusammen.
Sie mag ihn total gerne und ist ein glückliches, selbstbewusstes Mädel. Der Kontakt zu meinem Nochehemann ist sehr gut und unsere Tochter könnte ihn immer sehen wann sie oder er es wollen. Tatsächlich ist es so, dass er sie jeden Samstag von morgens bis nachmittags (9-17 Uhr) bei sich hat. Nun hat mein Freund auch ein Kind aus erster Ehe (16 Monate alt) und die Kleine ist jedes Wochenende bei uns.
Meine Tochter übernachtet nicht bei ihrem Vater, sie geniesst die Besuche dort freut sich aber immer wenn sie wieder nach hause kann und dann zuhause schläft. Für mich ist das auch kein Problem, ich hab sie gerne bei mir.
Ich habe das Gefühl, die Kleine meines Freundes ist sehr gerne bei uns und das freut mich total... Ich geb mir auch alle Mühe dass sie es schön hat etc. auch wenn ich nun ganz extrem am eigenen Leib spüre, dass man fürs eigene Kind einfach ganz anders empfindet egal wie sehr man sich bemüht. Aber ich denke mir auch, sie hat einen Vater und eine Mutter und ich würde mir wünschen mal ne Art Freundin zu sein.
Ich schweife ab.... *G*

also... ich merke immer wieder, dass sowohl mein Freund, als auch die Kleine nicht wirklich glücklich sind in den Nächten.
Er ist schon mit ihr ins Gästezimmer gezogen, da sie so unruhig schläft, dass schon ein Husten sie weckt :o( ich habe aber das Babyphone meiner kleinen immer neben dem Bett und sehe es auch ehrlich gesagt nicht ein, mein Bett zu räumen...
Ich kann ihm auch nicht wirklich helfen wenn sie weint, ich kenne sie doch auch kaum, klar, bei meiner Tochter weiss ich, wenn sie weint was ich machen muss, aber so??? Ich fühl mich dann auch total hilflos.
Einmal war sie richtig krank, ich hab meinen Freund dann gebeten, die Mami anzurufen aber das war total fürn ....
ob ich denn keinen Fiebersaft hätte, sie hätte die letzte Nacht auch schon nicht geschlafen, da müsse er nun durch :o( das war eine Nacht, es hat sich dann rausgestellt, dass die Maus nahe an einer Lungenentzündung war...
Nun gut, die Mutter der Kleinen (und sie ist nunmal wirklich noch so klein, dass sie nicht sagen kann was sie möchte ) geniesst ihre Babyfreie Zeit, fast jedes Wochenende fragt sie ob er die Kleine nicht noch ne Stunde länger nehmen könnte etc.. Ich verstehe das auch in gewisser Weise, jeder braucht mal zeit für sich...
Mir tut es total leid, wenn die kleine Maus, nicht fit ist oder auch abends nach ihrer Mama ruft...
Ist sie nicht noch etwas klein für diese Übernachtungen??
Mein Freund ist immer total aufgedreht und nervös, weil er nicht weiss wie die Nacht laufen wird und dementsprechend gereizt ist dann auch die Stimmung *seufz*
Mich belastet das wirklich sehr, denn ich kann neben meiner Tochter nicht auch noch vollen Einsatz für seine Kleine fahren....
Er würde sie gerne einen Tag am Wochenende ganz nehmen und einen nachmittag in der woche, damit er sie auch mal öfter sieht, aber ich denke wenn er ihr den vorschlag macht, flippt sie total aus, denn bei den Abenden geht es ja mehr oder weniger um einen "Babysitter"...
Aber mal ehrlich, gehts hier um das Kind, mir tut das echt so leid :o(
Gibt es da irgendwelche guten Richtwerte??
Er möchte die Kleine auf jeden Fall sehen, nicht dass hier jemand was falsches denkt...
Würde mich über eure Erfahrungswerte freuen.

Liebe Grüße

Beitrag von michi0512 26.04.10 - 18:25 Uhr

"Mich belastet das wirklich sehr, denn ich kann neben meiner Tochter nicht auch noch vollen Einsatz für seine Kleine fahren.... "

warum denn nicht? würdest du dir das nicht auch von ihm wünschen? ich wäre froh wenn ein neuer partner das für meine kids tun würde - und ich würde es auch für die kinder des neuen partners machen.

und ja... wieso habt ihr keine medikamente für die kleine? sagt der mutter sie soll bitte stets fieberzäpfchen und co. mitgeben.

glg

Beitrag von tarosti 26.04.10 - 18:33 Uhr

Hm, ich seh das mit dem Einsatz ähnlich. Ich hab nicht mal eigene Kinder und gebe trotzdem alles für ein nicht leibliches Kind meines Mannes. Das geht wunderbar, wenn man es möchte.

LG
Tarosti

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:35 Uhr

klar....
das war auch eher zeitlich gedacht... sonst nix....
ich kann nicht überall gleichzeitig sein und wenn ich ein Kind nicht so gut kenne kann ich nicht wirklich auf sie eingehen... das ist einfach so

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:37 Uhr

natürlich hab ich zuhause Medikamente für meine Tochter, aber ich kann der Kleinen doch nicht einfach irgendwas geben oder??

Weisste, wenn ein Kind IMMER da ist, ist es viel einfacher einen Rhythmus zu finden....


Beitrag von michi0512 26.04.10 - 18:39 Uhr

ich verstehe dich ja irgendwie. aber mir scheint als hättest du einfach ne art blockade. bitte die mama alles mit zu geben und geb deinem partner das gefühl dass du auch für seine kleine da bist - sonst geht das ganze nach hinten los.

geh einfach mal in dich und frage dich was der wirkliche grund für deine gedanken/dein verhalten ist ;-)

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:41 Uhr

das weiss er auf jeden Fall :o)
das ist auch so.... ich würde ihn nie hängen lassen, niemals....

welches Verhalten meinst du genau??

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:44 Uhr

vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass Ihre Mutter nicht mal möchte, dass IHR Kind Kleidung von meiner Tochter trägt...
sollte ich ihr mal was von meiner Tochter anhaben, würde sie es in die Altkleidungsammlung geben.
die Grundstimmung ist also nicht wirklich sehr harmonisch....
da werde ich mich hüten ihr irgendwelche Medikamente zu geben :o(
Aber die Kleine hat damit nix zu tun und wird das auch niemals spüren!!

Beitrag von michi0512 26.04.10 - 18:45 Uhr

zb... wenn sie schreit nach mama... ihn einfach mal entlasten. oder ggf. auch mal nachts für die kleine aufstehen... ihm einfach mit gutem rat zur seite stehen.

vlt. kommt euer "streit" oft daher, dass er alles richtig machen möchte, sich aber vor dir wie ein hilfloser vom kind abgelehnter trottel dasteht?

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:47 Uhr

neee, also da kommt nun irgendwas falsch rüber...
als sie die ganze nacht geweint hat hatte ich sie konstant bei mir ....
ich klink mich doch da nicht aus.... garnicht

Ich weiss dass er ein guter Vater ist, ich sage ihm das auch immer.....
jeder muss da reinwachsen, das ist natürlich umso schwerer wenn man das Kind nur einmal die Woche sieht..

Beitrag von michi0512 26.04.10 - 18:53 Uhr

dann sorry, habe ich deinen text wohl falsch interpretiert.

schlagt der mutter vor 2 mal in der woche und übernachten erst dann wenn die maus es von sich aus wünscht.

glg

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:58 Uhr

Schau, meine Tochter ist 3 einhalb....
es ist nicht so dass sie schon alles alleine machen könnte...
Sie hat auch eine Trennung hinter sich und ich bin total glücklich dass sie so ein glückliches und liebevolles Kind ist.
Sie erzählt auch überall sie hätte jetzt eine kleine Schwester..
Also ich versuche die Kleine zu integrieren wo und wie es nur geht...
Ich möchte wirklich und das ist mein totaler Ernst nur das beste für die Maus und ihren Vater...#herzlich
mir war von anfang an klar, dass es nicht sehr einfach ist in dieser Konstellation... aber das macht nix...

nunja... egal wie es sich nun entwickeln wird, wir werden das kindchen schon schaukeln *G*

Beitrag von nadined 26.04.10 - 18:48 Uhr

Also ich habe einen Stiefsohn und es ist verdammt schwer neben dem eigenen auch noch vollen Einsatz für den Jungen zu brigen, denn man hat auf einaml 2 Kinder .

Und wenn das Kind krank ist dann gehört es nachhause ins Bett. Ganz einfach. Ein Kind mit 16 Monaten braucht seine Mama, auch Nachts. Kein Wunder das sie so schlecht schläft.

Normal ist es , dass ein Kind in dem Alter 1 mal Wöchentlich bzw. auch öfter besuch von dem anderen Elternteil ein paar Stunden zuhause bekommt.

lg Nadine

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:51 Uhr

ich denke wirklich wenn ich nicht meine eigene tochter hätte (und ich möchte mich auch nicht rechtfertigen darüber dass sie bei mir an 1. Stelle steht) könnte ich mich intensiver mit ihr beschäftigen...
aber ich gebe wirklich alles, mehr geht garnicht....

mir tut sie leid!!! ich bin einfach nicht die Mami und wenn sie weint könnte ich knuddeln wie ich wollte, das ist nicht das gleiche...

ganz ehrlich und ich denke wirklich es wäre für die Kleine viel mehr wert wenn sie ihren Dad öfter sehen würde als diese Marathon-Wochenenden....
und für ihn auch...
aber letztendlich liegt das an den Vereinbarung der Beiden,
ich trage alles voll mit, das ist klar!

Beitrag von tarosti 26.04.10 - 18:32 Uhr

Hi

Also ich kann dir nur sagen, wie das bei uns läuft:
Also, mein Mann hat eine mittlerweile 5,5-jährige Tochter. Als sie zur Welt kam, waren wir grad mal 2 Monate zusammen (Um gleich alle Zweifel auszuräumen: Ich war nicht irgendwie schuld an einer Trennung oder so, die Kleine war nicht geplant und die beiden waren auch nicht richtig zusammen. Nun ja, halt das eine Mal... Volltreffer!).
Auf alle Fälle lernte ich die Kleine zwei Tage nach der Geburt (bei der er dabei war; er wollte von Anfang an Verantwortung übernehmen) kennen. Als sie noch ganz klein war, war sie einfach stundenweise bei uns (damit die Mutter mal in Ruhe einkaufen gehen oder einen Kaffee trinken gehen konnte). Das hat auch gut geklappt. Als sie dann drei Monate alt war, ging die Mutter wieder arbeiten zu 50%. Die Betreuung unter der Woche hat ihre Schwester gewährleistet. Jedes zweite Wochenende war sie bei uns.
Und das hat sich auch seitdem nicht geändert. Ich hole sie jeweils am Freitag Nachmittag bei der Mutter ab und wir bringen sie am Sonntag gegen 17.30 Uhr zurück. Das mit dem Übernachten hat von Anfang an super geklappt. Anfangs hatte ich schon meine Zweifel, ob ich dann auch merke, wenn ihr was fehlt oder sie nicht gut schläft etc. Ich meine, weil sie doch nicht mein Kind ist. Aber den INstinkt hat man auch als Nichtmutter (nebenbei: Ich habe selber noch keine leiblichen Kinder, das erste hat sich jedoch für den August angemeldet...:-D ). Ich fand es von Anfang an toll und ganz selbstverständlich, dass ich mich um sie kümmere, als wäre sie mein eigenes Kind.
Jetzt nicht falsch verstehen: Ich hab keinen an der Klatsche und bilde mir tatsächlich ein, sie sei mein Kind. Ich meine damit nur, dass ich sie so behandle, wie ich auch ein eigenes Kind behandeln würde. Sie ist sehr anhänglich und braucht viel Nähe (vor allem jetzt will sie dauernd mit dem Baby im Bauch kuscheln...süss...). Diese Nähe habe ich ihr auch immer gegeben. Aber ich habe immer sie entscheiden lassen, was sie von mir braucht an Zuwendung und an Körperkontakt. ich hätte ihr nie etwas aufgezwungen.

So fahren wir bis jetzt super. Sie akzeptiert mich als Bezugsperson und fühlt sich bei uns auch wohl. Für uns ist es wohl in sofern etwas einfacher als für andere Leute, weil sie den Papa gar nicht ohne mich kennt. Von Geburt an gehören Papa und ich zusammen. Und unsere Familien nehmen uns auch als harmonische Einheit wahr. Auch für meine Eltern gehört sie quasi als Enkelkind einfach ganz selbstverständlich mit dazu.

Ich denke, du solltest dich einfach auf die Situation einlassen und es so nehmen, wie es kommt. Tönt einfach, ich weiss.
Das Übernachten allein kann ganz unkompliziert sein, wenn es sich erst eingependelt hat. Es gab bei uns auch schwierigere Phasen, in denen sie Mühe beim Schlafen hatte. Ich habe wochenlang die Nacht neben ihrem Bett auf einer Matratze verbracht... Aber ich hatte einfach das Gefühl, dass sie das jetzt braucht und ich war bereit, ihr das zu geben.
Ich denke, es muss sich bei euch vielleicht erst noch einpendeln. Ob du es gut findest, dass die Mutter in ihrer freien Zeit feiert etc., das steht woanders geschrieben. Glaube mir, wir haben ziemlich gegensätzliche Ideen von Kindererziehung, die Mutter "unserer" Kleinen und wir, aber es geht auch. Uns muss einfach auch ein Stück weit egal sein, was sie in ihrer Freizeit tut. Wir machen unser Ding, sie ihres. Solange wir alle das unserer Meinung nach Beste für das Kind wollen, können wir miteinander reden.

So, genug getextet. Ich hoffe, dir etwas weitergeholfen zu haben mit meinen Erfahrungen.

LG
Tarosti

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 18:40 Uhr

Danke für deine Meinung....

vielleicht wäre es sogar einfacher wenn ich selbst nicht auch ein Kind hätte.
Sicher hätte ich dann auch einfach mehr Zeit voll auf sie einzugehen, vielleicht würde ich dann sogar "Muttergefühle" für sie entwickeln.
Es ist nicht so, dass ich nicht mit ihr schmuse oder so, ganz im Gegenteil...
ich hab die Maus doll lieb und ich glaub sie mag mich auch sehr....
Aber es ist einfach Fakt dass ich denke sie wäre Nachts lieber zuhause in ihrem gewohnten Umfeld....

Beitrag von tarosti 26.04.10 - 19:06 Uhr

Also wenn dein Gefühl in die Richtung geht, dann würde ich das auch ernst nehmen. Bringt ja nix, wenn man etwas erzwingt.
Wie reagiert dein Partner, wenn du ihm deine Bedenken ganz ruhig kund tust? Ich meine, es ist ja auch für ihn nicht einfach.
Ich denke einfach, dass ihr beiden wissen müsst, was ihr wollt und das dann der Mutter verklickert. Denn zuerst müsst ihr beiden ja an einem Strang ziehen.
Wenn du deine Bedenken so formulierst, wie du es meinst, nämlich, dass du denkst, dass die Kleine in der Nacht in ihrem sonstigen Umfeld sein möchte, dann kann er das sicher besser verstehen als wenn du andere Gründe angeben würdest.

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 19:10 Uhr

Mein Freund sieht das wie ich....
absolut...
es ist auch nicht so, dass ich der Mutter ihren freien Abend nehmen will...
weisste ich würde mich noch sogar noch als Babysitter dort hinsetzen, aber ich dürfte nicht mal die Türe rein *G* daher...
Was bringt dem Kind die Nacht??? für die Bindung zum Vater?? das frage ich mich wirklich...
Die Kleine geniesst die Zeit hier, absolut und ich auch und das soll auch so bleiben, sie soll jedes Wochenende hier sein... und reinwachsen in das ganze..... und wissen heute abend bin ich wieder zuhause und sich freuen zu kommen und sich freuen wieder heimzugehen.
Weisst du wie ich meine???

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 19:14 Uhr

vielleicht ist doch irgendwo der Gedanke...

was ist wenn sie sagt:

Nimmst du sie nicht wie ich es möchte, brauchst du sie garnimmer sehen?????

das wäre absolut schlimm für mich...
Ich vergleiche das immer mit meiner Trennung..
Mein mann hat mich Samstag früh angerufen und gefragt ob es ok sei, wenn er unsere Tochter nicht nimmt, er hätte so schlimme Migräne..
das war für mich kein Thema.. ich meinte dann nur... wenn du Zeit hast, ruf an, sie kann jederzeit kommen..

aber wie sagt mein Freund...
ich bin da eher pflegeleicht *G*

Beitrag von janamausi 26.04.10 - 20:19 Uhr

Hallo!

Einem Kind bringt es ganz viel, wenn es beim Vater übernachtet. Es festigt die Bindung wenn der Vater das Kind ins Bett bringt, Nachts für das Kind da ist, die zwei zusammen früh noch im Bett kuscheln können, Frühstücken etc. Der Vater sollte nicht nur ein "Babysitter" sein, der mit dem Kind Nachmittags auf den Spielplatz geht.

Auch kann ich die KM verstehen. Ich war selber seit der Schwangerschaft alleine und bin die ersten zwei Jahre wirklich auf dem Zahnfleisch gekrochen. Ich wäre froh gewesen, wenn ich mal eine Nacht "meine Ruhe" gehabt hätte, aber das ging nicht, meine Tochter hätte nur gebrüllt.

Allerdings finde ich alle zwei Wochenenden bei so einem kleinen Kind nicht gut. Da ist der Abstand zu groß. Geht es nicht, dass er sie zusätzlich noch einen Nachmittag unter der Woche nimmt? Oder ihr nehmt sie jedes Wochenende für eine Nacht?

LG janamausi

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 20:26 Uhr

Hallo....

nein nein, sie ist jedes Wochenende hier, das wollen wir auch so...

Er hätte sie gerne auch einmal nachmittags, das wird er jetzt ansprechen...

Ich gönne ihr absolut ihre Ruhe.... das ist hier auch garnicht das Thema... jeder braucht mal zeit für sich...

Beitrag von janamausi 26.04.10 - 20:38 Uhr

Und wo ist das Problem?

So wie ich es verstanden habe, schreit ja das Kind nicht die ganze Nacht durch weil es zur Mama will sondern kommt ganz gut damit klar.

Für Kinder ist die Zeit bei Papa immer eine Umstellung, aber bei euch scheint es doch ganz gut zu funktionieren?

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 20:42 Uhr

Das letzte Wochenende ist sie halbstündlich wachgeworden und hat geweint....
Da ist dann halt eine große Hilflosigkeit, auf allen Seiten.
aber wie auch immer, es wird sich einspielen....
ich möchte nur nicht, dass sie irgendwann weint wenn sie zu uns kommt, sie soll gerne kommen....
Ich denke mit jedem monat den sie älter wird und besser ausdrücken kann was sie gerne möchte, wird es einfacher #herzlich

Beitrag von janamausi 26.04.10 - 20:54 Uhr

Und warum hat sie geweint? Man spürt doch, auch wenn es nicht das eigene Kind ist, ob das Kind weint weil es Mama vermisst oder wegen etwas anderem.

Ich denke, wenn das Kind wirkliche Probleme hätte bei euch zu schlafen, würde sie wirklich brüllen und ließe sich nicht mehr beruhigen (so wie meine Tochter damals).

In meinen Augen kann ein Kind nur profitieren, wenn von Anfang an ein fester Bezug zum Vater besteht. Die feste Bindung die sich die ersten Jahre aufbaut, also das "Urvertrauen" wird wohl ein Leben lang halten.

Ich glaube auch nicht, dass sie irgendwann weint weil sie zu euch muss. Eher das Gegenteil. Für sie ist es mitd er Zeit Alltag und es ist Routine drinnen und es baut sich immer mehr gegenseitiges Vertrauen auf. Und je mehr Zeit ihr mit dem Kind verbringt, desto besser versteht ihr es.

Allerdings finde ich es persönlich schlecht, wenn dein Mann alleine mit ihr im Zimmer schläft. Ich finde, das entzweit euch (dein Mann und dich). Ihr seit doch eine Familie und da ist es doch üblich, dass man das Kind zu sich ins Bett holt wenn irgend etwas ist anstatt auswandert.

LG janamausi

Beitrag von nadi.ha 26.04.10 - 21:00 Uhr

weisste... genau deswegen hatte ich ja gefragt, weil ich als Mama dachte sie vermisste einfach ihre Mutter.
du hättest es mal mitbekommen sollen, als er die Mutter damals angerufen hat weil sie so schlimm Fieber hatte und kaum zu beruhigen war....
sie hat nur die Stimme durchs Telefon gehört und dann weinte ganz verzweifelt Mami Mami...
weisste wie leid mir das tat?? ich hatte sie die ganze Nacht bei mir im Bett... ich hab das Kind total lieb, so ist es nicht, sie ist ein Sonnenschein

Sie schläft so leicht, dass sie bei jedem Geräusch aus dem Babyphone oder einem Husten direkt wach wird und dann ewig weint bevor sie wieder schläft...
Wir haben das alles probiert, im eigenen Bett im Schlafzimmer, im Bett dabei...

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