zum thema: hund und ausländische kinder

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von michi0512 26.04.10 - 18:35 Uhr

servus,

möchte das thema nochmals aufgreifen. ich habe heut mit meiner freundin geredet und sie direkt gefragt warum insbesondere türkische kinder angst vor hunden haben. hier ihre antwort:

haustiere sind nicht deren ding da sie die "wohnung" beschmutzen. aus diesem grund lernen die kinder von klein auf KEINEN richtigen umgang mit tieren und haben deswegen oft angst.

sie ist selbst türkin mit panischer angst vor haustieren :-P

vlt. ist das ja noch ne hilfreiche antwort.

glg

Beitrag von schmuseschaf 26.04.10 - 19:16 Uhr

Im Islam ist es so, dass Hudne als "unrein" gelten (wie Schweine.

Da also Hudne dort (fast) nicht vorkommen und die Kidner auch nicht an Hudne ran sollen lernen die Kinder den Umgang mit Hunden einfach nicht.

Beitrag von cherymuffin80 27.04.10 - 08:05 Uhr

Das stimmt nicht das sie als unrein gelten, die genaue ausführung dazu hab ich ja bereits im anderen Tread geschrieben! Spar ich mir an der Stelle dann mal!

Nur mal als Denkanstoß... wie können Islamische Länder Hunderassen hervorbringen wenn sie doch so unrein sein sollen????

Beitrag von schmuseschaf 27.04.10 - 17:41 Uhr

Ich habe den andern Thread nicht verfolgt, weiß also nicht was du da geschrieben hast.

Das hat mir ein Muslime gesagt dass das bei Ihnen so ist mit den Hunden.

Im Koran heißt es sinngemäß:
"Wo ein Hund ist, kommen keine Engel".


Dennoch weiß ich, dass es in Afghanistan Koochis gibt, die dort von den Nomaden gezüchtet werden. Die sind ein Statussymbol . . .

Beitrag von cherymuffin80 27.04.10 - 18:28 Uhr

Ebend, der Koran wird oft von vielen Musliemen fehlinterpretiert! Meine Cousiene lebt in der Türkei und ist mit einem recht streng gläubigen Türken verheiratet, aber auch sie haben Hunde und da kahm bei uns das Thema auch mal auf.

Ich schrieb das hier im anderen Tread:

So ganz stimmt das nicht das im Islam ein Hund als unrein gillt.
Im Gegenteil. Im Koran werden Hunde und ihre Halter nur positiv erwaehnt. Es wird sogar als richtig angesehen, das zu essen, was der gut trainierte Hund faengt und seinem Herrn als Speise bringt.....macht das Sinn, wenn sein Speichel angeblich als unrein betrachtet wird?
Du findest Stellen im Koran, in denen gute Glaeubige mit ihren Hunden schlafen. Eine Stelle, wo beschrieben steht, Hunde gehoeren nicht ins Haus, suchst du jedoch vergeblich.
Hunde sind natuerliche Begleiter der Menschen. Dies ist auch im Koran nicht anders.

Die Vorurteile gegen Hunde beruhen auf einigen missverstandenen Hadithen und daraus entstandener Tradition. Wirkliche Islamkenner haben kein Problem mit dem von Gott geschaffenen natuerlichen Begleiter des Menschen.
Einige der besten Hunderassen der Welt sind im islamischen Raum zu finden, z.B. der anatolische Kangal.

Beitrag von schmuseschaf 27.04.10 - 21:41 Uhr

Danke für die Info!

Habe mich selbst noch nciht mit dem Koran beschäftigt und das hat eben der Muslim zu mir gesagt.

Ist aber interessant wie es interpretiert wird (ist ja im christlichen Glauben nicht anders... #augen )

LG

Beitrag von 3mm 26.04.10 - 19:18 Uhr

Hmm...ich kenne eigentlich nur Türken, die Hunde mögen.
Die Familie, der Freundin meiner Tochter, liebt unsere beiden Hunde. Auf der Straße erkennen sie zuerst die Hunde und dann uns :)

Aber in der Türkei gelten Hunde oftmals als 'schmutzig', wahrscheinlich liegt es daran.

Beitrag von rose1980 26.04.10 - 19:45 Uhr

Huhu

Wo war denn dieses Thema? hab ich garnicht mitbekommen #gruebel

Mein Mann ist Araber und sagt auch das Hunde bei Türken und Arabern als schmutzig gelten.
Zum Glück ist mein Mann nicht so, sonst hätten wir unseren süssen Djiego ja nicht ;-)

Wir wohnen hier in einem Ortsteil mit überwiegenden Deutschen. So gut wie alle Leute auch Kinder sind hin und weg von unserem Süssen. Alle wollen ihn streicheln, mal hoch nehmen..etc...

Am Samstag war ich in der Nordstadt, wo zum grössten Teil Türken, Araber usw.. leben.
Ich kann dir nur sagen, es war eine Katastrophe dort mit unserem Hund spazieren zu gehen.
Die Leute haben die Strassen seite gewechselt, haben mich böse und grimmig angschaut, einige auch verängstig.
Einer (wahrscheinlich Türke) sagte zu mir, "Nimm deinen blöden Köter weg"
Djiego ist noch ein Welpe, und die wollen ja immer zu allen Leuten hinrennen (lass ich natürlich nicht, er ist immer an der Leine)

Aber naja, was kannst du machen, das ist in denen Köpfe so tief verankert, das geht nicht mehr raus.

LG Tanja

Beitrag von sora76 27.04.10 - 07:20 Uhr

Hallo!

Das kenn ich auch. Allerdings nicht nur von Kindern.
Wir haben damals in einem Hochhaus gewohnt. Da hat wirklich alles Mögliche drin gewohnt.
Auffallend war, das viele Ausländische Mitbürger lieber Zufuß gegangen sind, als mit mir und dem Hund im Fahrstuhl zu stehen. Da ist so gut wie kaum einer mitgefahren.
Da ich selber nur im 3 Stock gewohnt habe, bin ich oft selber Zufuß gegangen. Aber manchmal hatte ich einfach keine Lust und bin dann mit Fahrstuhl gefahren.
Gründe (eben weil Hunde wohl 'dreckig' sind) gibts da wohl. Mir kanns egal sein. Allerdings sollte man den Kindern beibringen nicht bei jedem Hund so panisch loszuschreien. Ist mir vorallem bei den ganz kleinen Kindern aufgefallen.

Ich hatte meinen Hund immer an der Leine, hab immer Rücksicht genommen.

LG Sonja