Hohe Lohnsteuer-Rückzahlung bei Elterngeld

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von almala 26.04.10 - 20:19 Uhr

Hallo liebe Mamis,

ich weiß jetzt nicht ob meine Frage in diesem Forum richtig ist aber ich wüsste nicht wo sie besser passt.

Folgendes Problem: wir haben am WE die Steuererklärung für 2009 zurück bekommen und müssen ziemlich was nachzahlen... Ich war das komplette letzte Jahr zu Hause und habe Elterngeld bezogen. Unser Sohn ist im Dez. 08 geboren und ich hab mir das Elterngeld auf ein Jahr zahlen lassen. Mein Mann ist Hauptverdiener mit St. Kl. 3.

Ich hab jetzt gelesen, dass das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt und steuerlich dem Jahresbruttoeinkommen des Mannes dazu gerechnet wird, d. h. ich muss mein Elterngeld nachträglich versteuern und das obwohl es doch heisst das Geld wäre steuerfrei?!? Ich versteh grad garnichts mehr und bin nur verärgert #aerger

Wer hat ähnliches erlebt und kann/ möchte mir vielleicht seine Erfahrungen mitteilen (gern über die VK da es ja doch sehr privat ist was ich frage).

Danke und liebe Grüße
Sabine

Beitrag von bibuba1977 26.04.10 - 20:29 Uhr

Hi,

es ist richtig, dass das EG zum Einkommen dazu gerechnet wird. Aber nur zur Ermittlung des Steuersatzes. Der wird dadurch also erhoeht. Um dann die Steuer zu berechnen, wird das Einkommen OHNE EG mal den Steuersatz genommen. Das ganze nennt man Progressionsvorbehalt.

Alle Entgeltersatzleistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt. Auch z.B. Mutterschaftsgeld. Beim EG weist sogar die EG-Stelle im Antrag oder im Bescheid drauf hin.

LG
Barbara

Beitrag von schnuffel06 26.04.10 - 20:40 Uhr

wir wussten das gott sei dank vorher von freunden. deswegen haben wir uns das elterngeld auf zwei jahre auszahlen lassen. ausserdem konnten wir noch einiges über unser haus abschreiben lassen bei der steuererklärung. somit hatten wir glück und haben sogar geld wieder bekommen. in beiden jahren.

es ist schon echt heftig was der staat da macht:-[

Beitrag von bibuba1977 26.04.10 - 20:52 Uhr

"es ist schon echt heftig was der staat da macht"

Ja, total! #augen

Beitrag von zwiebelchen1977 26.04.10 - 20:58 Uhr

Hallo

Ja, total unverschämt das der Staat die das zu Hause bleiben für 1-2 Jahre sichert.

Hört doch mal endlich mit dem Gemecker auf.

Seid doch frh, da es überhaupt was gibt. Was hättet ihr ohne Eg gemacht?

Bianca

Beitrag von jeannette78 26.04.10 - 21:01 Uhr

Hallo,

das ist leider einigen in unserem Bekanntenkreis passiert. Ja, das Elterngeld erhöht zwar nicht das zu versteuernde Einkommen, aber den Steuersatz. Und besonders in eurem Fall, wo das gesamte Elterngeld fast auf ein Jahr fällt, haut es besonders rein. Man muss auch aufpassen, wenn die Frau viel Elterngeld bekommt.

Wir haben den Steuersatz nicht geändert und mein Mann blieb bei Steuerklasse 4. Und wir haben dadurch eine richtig hohe Erstattung bekommen. Kann man aber auch nur machen, wenn man monatlich klar kommt.

Tut mir leid für euch, aber ist leider nichts zu machen. Mit der Steuerklasse 3 muss man echt aufpassen. Klingt immer so toll, zahle ich wenig Steuern, aber mann sollte sich das vorher mal kurz durchrechnen.

LG Jeannette

Beitrag von papazei 26.04.10 - 21:06 Uhr

dass man doof ist.,.es nichtz gewußt hat, dass man es auf zwei Jahre splittern lassen kann...selber schuld...ich erwarte dass wir für das -jahr gut 1200 nachzahlen müssen...tut mir leid für dich und für mich...aua

beim nächsten Kind bitte splittern lassen

Beitrag von flammerie07 26.04.10 - 21:50 Uhr

es heißt übrigens "splitten" und nicht splittern.... #rofl

Beitrag von papazei 27.04.10 - 06:45 Uhr

hehe Ausländer darf man auslachen...danke für den Hinweis

Beitrag von flammerie07 27.04.10 - 11:39 Uhr

oh sorry, dann sei es dir ausnahmsweise gestattet ;-)

der rest vom deutsch war aber gut ;-)

lg
flammerie

Beitrag von papazei 27.04.10 - 18:02 Uhr

Ganz ehrlich...ich bin ziemlich faul...und sowas habe ich verdient! Ich wünsche dir einen schönen Tag :-)

Beitrag von lexa8102 26.04.10 - 21:42 Uhr

Hallo Sabine,

ich will deshalb diesmal getrennt veranlagen, vielleicht sind dann nicht Nachzahlungen nicht so hoch - muss das aber erst noch durchrechnen, bin noch nicht fertig mit allen Anlagen.

Aber ansonsten hast du Recht, durch den Progressionsvorbehalt müssen viele nachzahlen.

VG,
Lexa

Beitrag von carmen7119 26.04.10 - 22:55 Uhr

Ich bin leider eine von den Frauen die viel Geld verdient hat;-) und demnach viel Mutterschaftsgeld und Elterngeld bezogen hat.
Wie dumm von mir...#schein

Unser Sohn wurde im Mai geboren und wir haben für das 1.Jahr(Mai-Dez) 1600€ Steuern nachgezahlt und fürs 2.Jahr(Jan-Mai) ca.400€

Gruß
Carmen:-)

Beitrag von liurin 27.04.10 - 13:19 Uhr

*autsch*, na dann mach ich mich schon mal auf etwas gefasst und rechne mit dem schlimmsten. vielleicht tuts dann nicht ganz so doll weh.

hätten wir es mal splitten lassen #zitter

LG