Umfrage: Babies anfangs ins Elternschlafzimmer oder Kinderzimmer?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von gretamarlene 27.04.10 - 07:46 Uhr

Guten Morgen!
Ich würde mal gerne Eure Meinung hören, ob ein Baby anfangs wirklich ins Elternschlafzimmer MUSS oder auch von Anfang an im Kinderzimmer schlafen kann? Ich erwarte Zwillinge und bin ernsthaft am überlegen, ob ich die beiden nicht von vorn herein an ihr eigenes Bettchen und Zimmer gewöhnen soll. Denn gerade bei Zwillingen muss man anfangs mit 2 Schlafrythmen gleichzeitig klar kommen und wenn man dann nach einiger Zeit wieder den Schlafplatz umgewöhnen muss..... Ich stelle mir das für die Kinder nicht angenehm vor....
In meinem Bekanntenkreis wurden beide Methoden (Schlafzimmer und KiZi) praktiziert und sicherlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Das Argument des plötzlichen Kindstods läßt mich allerdings nicht los..... Bekommt man z.B. Atemaussetzer des Kindes tatsächlich "besser" mit, wenn das Baby mit im Schlafzimmer ist? Ist man da sooo hellhörig? Oder würde auch ein gutes Babyphone (Avent oder Angel Care) im KiZi Alarm schlagen?

Ich würd mich über Eure Meinungen/ Erfahrungen freuen, wie ihr das machen werdet bzw. bei den bisherigen Kindern gemacht habt. Bin schon gespannt auf viele Argumente :-)

Lg Greta (22 SSW)

Beitrag von sako2000 27.04.10 - 07:57 Uhr

hallo,

ich weiss nicht wie soetwas bei zwillingen machbar ist, aber ich finde, dass ganz kleine babys (gerade in der anfangszeit) unheimlich viel koerperkontakt suchen. d.h. auch, dass sie beim schlafen ganz nah bei den eltern sind, wenn nicht sogar auf deren bauch schlafen.

ich denke du solltest dir jetzt noch keine allzu grosse gedanken darueber machen. ich kenne das aus eigener erfahrung, dass sowieso alles anders ist, wenn die babys erstmal auf der welt sind.
sie brauchen euch so sehr und gerade deine naehe, weil sie dich kennen und vor allem deinen herzschlag (deshalb auch so gut auf deiner brust schafen werden). vermutlich werden sie auch nur auf deinem bauch einschlafen, so war es bei meiner tochter.
ich weiss ja nicht, ob du stillen willst usw... dann waere es schon sinnvoll, sie bei euch im schlafzimmer schlafen zu lassen. 2 beistellbetten, eins bei dir und eins bei deinem mann... dann koennt ihr des nachts auch mal mit den beiden kuscheln.

meine tochter hat die ersten wochen so schlecht geschlafen, ich musste sie auf meinem bauch schlafen lassen. auch wenn sich das fur mich JETZT gefaehrlich anhoert, es war damals die genau richtige entscheidung und ich habe viiiel besser geschlafen, wenn ich sie atmen gehoert habe. es ist nie etwas passiert. der mutterinstinkt verhindert das.
fuer mich persoenlich kaeme eine so fruehe ausquartierung nicht in frage. jetzt ist sie 6 monate und ich hole sie nach dem 1. stillen nachts immernoch zu uns ins bett. sie geniesst das und ich natuerlich auch.

ich denke ihr muesst das einfach probieren und schauen wie die beiden so drauf sind.

alles liebe und eine schoene restschwangerschaft,
claudia

Beitrag von gretamarlene 27.04.10 - 08:09 Uhr

Hallo Claudia!
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich denke auch, dass man warten muss, wie sich die beiden fühlen und ob und wann sie unsere Nähe suchen.

Es ist einfach total spannend, es sind unsere ersten Kinder und wir freuen uns sooo sehr drauf. Wir wollen dann bestimmt Tag und Nacht mit ihnen kuscheln :-) und einfach nichts falsch machen. Aber da wird sich der von dir genannte Mutterinstinkt schon melden.....

Lg Greta

Beitrag von hoffnung2010 27.04.10 - 08:07 Uhr

hi,
ich sag ganz klar PRO zum schlafen im elternschlafzimmer!!!!

gründe:
1. wg. gefahr des plötzl. kindstodes - auf tausend dinge achten da manche hier, aber sowas simples wird ignoriert! - ich wurde bei meiner großen nachts ständig wach und hab einfach mal geschaut ob sie noch atmet bzw. man bekommt selbst mit, wenn sie sich bissl bewegen. - war zumind. bei mir so.
2. isses praktischer, wenn du stillen willst - die beiden sind direkt bei dir. du mußt nich erst loslaufen.... - selbst beim fläschchen geben, fänd ich es praktischer, weil ich das/die kind(er) gleich höre wenn sie wach werden.
3. hatte ich persönlich keine probleme, meine tochter an ihr eigenes zimmer zu gewöhnen, als es dann soweit war. - klar, es gab 2 abende gemeckere - aber nich dramatisch.
4. fühl ich mich einfach sicherer, wenn das baby direkt bei uns/mir ist....

lg hoffnung2010

Beitrag von emily1807 27.04.10 - 08:11 Uhr

wir haben uns ein Beistellbett gekauft und das Baby wird bei uns die erste Zeit schlafen.

Beitrag von vitruvia 27.04.10 - 08:24 Uhr

Gerade das ist ein Thema, bei dem gilt "alles kann nichts muss".

Bei unserem ersten dachte ich auch, ich pack ihn lieber von Anfang an in sein Bettchen, damit ich ihm das nicht irgendwann abgewöhnen muss.

Am Ende hab ich es nur am ersten Abend durchgehalten und habe ich fast 3 Jahre lang mit bei uns schlafen lassen. Er schlief ruhiger und ich auch. Als er dann in sein eigenes Zimmer umziehen sollte, gab es gar keine Probleme, weil er sich selbst dafür schon groß genug fühlte.

Für das nächste Kind haben wir die Wiege von vornherein an unser Bett rangestellt...

Ich kann aber auch verstehen, wenn Mütter sagen, sie wollen in ihrem Bett ihre Ruhe haben, um sich erholen zu können und ihr Baby dann tatsächlich immer ins KiZi bringen.

Lasst es auf Euch zukommen! Man kann nicht alles vorher wissen. Man kann sogar variieren ;-)

Vit

Beitrag von kra-li 27.04.10 - 08:29 Uhr

Wir hatten eine Tür vom Schlafzimmer zum KiZi, da war das kein Problem, Hannes im Kizi und Tür offen und dann war gut...

Oft ist es besser die Kinder beizeiten im eigenen Zimmer zu haben, sonst wird man bei jedem Seufzer wach oder wenn das Kind im schlaf brabbelt...

babyfon wäre ich aber auch dafür, man muss ja hören wenn die kinder hunger haben und gleich reagieren, damit sie sich das schreien nicht erst angewöhnen...

Beitrag von lilly7686 27.04.10 - 08:54 Uhr

Hallo!

Also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten.
Meine Große wurde 13 Wochen zu früh geboren. Nach den 9 Wochen KH-Aufenthalt hab ich erst mal versucht, sie im Stubenwagen unter zu bringen beim Schlafen. Wir hatten so einen Monitor vom KH bekommen, der Herztöne und Atmung überwachte, da Frühchen ja extrem anfällig sind für Atemaussetzer und somit dem Plötzlichen Kindstod.
Nun, immer, wenn meine Tochter im eigenen Bettchen schlief hat dieses Ding permanent angeschlagen. Ich konnte einfach nicht schlafen. Dauernd hat der Monitor geläutet, weil meine Maus aufs Atmen vergessen hat.
Ich hab sie dann zu mir ins Bett geholt und kaum war sie bei mir, hat das Ding kaum mehr angeschlagen. Sie hat wesentlich ruhiger geschlafen und auch immer brav geatmet.
Hat mich allerdings nicht überrascht, das war bereits im KH so. Immer wenn ich sie bei mir hatte, brauchte sie keinen oder kaum zusätzlichen Sauerstoff. Im Brutkasten allerdings musste sie direkt zugeblasen werden mit Sauerstoff weil es oft gar nicht ohne ging.

Also den Babies tut es gut, wenn sie Körperkontakt haben. Gerade in der ersten Zeit.
Ich werde unser zweites Baby auf jeden Fall im Schlafzimmer haben. Allerdings, zumindest erst mal, im eigenen Gitterbett. Wir haben eine schöne Baby-Ecke eingerichtet im Schlafzimmer. Allerdings sehe ich jetzt auch kein Problem darin, wenn Baby und ich beim Stillen im Bett einschlafen und das Baby dann bei mir im Bett schläft. Mein Freund ist da zwar noch dagegen, aber der ist sowieso die ganze Woche auf Montage und nur am Wochenende daheim ;-)

Allerdings kenne ich auch genug Eltern, deren Babies von Anfang an im eigenen Zimmer schlafen. Und die haben noch keinen Schaden genommen, soweit ich das beurteilen kann.
Was aber noch wichtig ist, hab ich kürzlich gelesen, ist, dass man das Baby auch besser "bemerkt" wenn es Hunger hat. Also ein Baby im eigenen Zimmer muss natürlich brüllen, damit Mama wach wird und Stillen kommt. Wenn das Baby im selben Zimmer schläft, dann bemerkt man früher, wenn das Baby wach wird und es muss nicht so lang schreien. Bzw. wenns im Elternbett schläft, dann wird man ja sowieso wach wenn das Baby wach wird. Dann merkt man, dass es "sucht" und kann schon mit dem Stillen anfangen, bevor das Kind zu schreien beginnt. Ich meine mich zu erinnern, dass Kinder, die gestillt werden, bevor sie zu schreien beginnen, auch in Zukunft eher ruhiger sind und nicht so leicht aufbrausend.

Also all das sollte eine Überlegung wert sein.

Wie es allerdings bei Zwillingen ist, weiß ich nicht. Ich hatte (zum Glück) noch keine ;-)
Aber vom Empfinden der Kinder her wird es natürlich genauso sein wie bei "Einlingen". Ist halt die Frage, wie es dir als Mutter besser geht. Wenn du mehr unter Stress stehst, wenn die Kinder im Schlafzimmer sind, dann wär es natürlich besser, sie gleich ins Kinderzimmer zu legen.

Achso, noch zum umgewöhnen: also bei uns war das gar kein Problem. Sowohl vom Elternbett ins Gitterbett, als auch dann ins eigene Zimmer. Als der Monitor weg kam, hab ich meine Tochter dann immer ins Gitterbett zum Schlafen gelegt und da gabs gar keine Probleme. Allerdings war sie da noch im Schlafzimmer untergebracht. Und dann später als sie ihr eigenes Zimmer bekam, war es gar kein Problem. Wegen Platzmangel bekam sie ihr eigenes Zimmer erst mit 3 Jahren. Sie kam die ersten paar Nächte zu mir ins Bett, weil sie noch die Nähe suchte, aber das war nach nicht mal zwei Wochen vorbei und sie schlief brav in ihrem eigenen Bett im eigenen Zimmer.

Also vom umgewöhnen her würd ich nicht sagen, dass es bei uns Probleme gab.

Alles Liebe!

Beitrag von chidinma2008 27.04.10 - 08:54 Uhr

Hallo
mein erster sohn 2 J schlief als baby in unseren Zimmer zum teil auch in unseren Bett:-) für mich die beste lösung er war ein total schlechter schläfer so Konnte ich einfach nur meinen arm lang machen und ihn rüber ziehen zu mir.

P.s Heute schläft er immer noch in meinen Bett#schwitz Hat also vor und nach teile.

Das baby wen es geboren ist wird auch in meinen Zimmer schlafen also werde ich mit 2 kindern in einen raum schlafen.

Ist aber auch ok ich bin alleinerziehend kann mal auf der Couch schlafen oder in Bett wie ich lust habe.

lg

Beitrag von diniii 27.04.10 - 08:57 Uhr

guten morgen,

also, ich habe beides praktiziert - der große hat von anfang an im eigenen bett geschlafen - bis 5 uhr und dann mit flasche weiter bei mir.

der kleine war anfangs mit bei mir - stillbaby - ausserdem haben wir für die zwei nur ein zimmer und ich wollte warten, bis er durch schläft damit der große nicht geweckt wird...

beides war ohne probleme - das umsiedeln des kleinen nach 7 wochen (da schlief er durch) war völlig problemlos. hatte ihn tags schon an sein eigenes bett gewöhnt.

wie das mit zwillis ist kann ich nicht sagen - ich tät sagen, handel nach deinem bauchgefühl ;-)

lg nadine

Beitrag von sharlely 27.04.10 - 08:57 Uhr

Unsere Maus hat von Anfang an in ihrem Zimmer, im eigenen Bett geschlafen!
Hat super funktioniert und auch heute noch ist sie eine super schläferin und braucht uns (also Mama und Papa) nicht zum einschlafen. ;-) Gerade jetzt in der Schwangerschaft ist das natürlich super angenehm!

Beim "neuen" Baby würden wir das gerne auch so machen, aber leider haben wir nicht genug Platz und da ich diesmal aus stillen möchte, wird das Baby im Beistellbett, bei uns im Schlafzimmer schlafen. Mal sehen wie das klappt und wie lange wir durchhalten! :-p

LG S.

Beitrag von stef68 27.04.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

ich habe noch keine Erfahrung damit, mache mir wegen dem Schlafen aber auch viele Gedanken. Plan ist es bei uns jetzt erst mal, das Kleine im elterlichen Schlafzimmer, aber im eigenen Gitterbettchen schlafen zu lassen. Im Bett wollen wir eigentlich beide nicht - aus Angst vor Überhitzung, erdrücken, ersticken durch Decke - und für ein Beistellbettchen oder Wiege haben wir keinen Platz (zu eng und wäre direkt unter dem Fenster). Mal sehen, wie es klappt. Habe mir gestern ein paar Tipps hier geholt, falls unser Kleines im Gitterbettchen nicht schlafen möchte, sich da verloren fühlen würde (da so groß 70x1,40). Da waren auch ein paar ganz gute Tipps dabei, z.B. das Kind quer reinzulegen, dann hat es von 3 Seiten schon mal eine Umrandung und die 4.Seite z.B. mit einer "Handtuchwurst", kann man unter dem Laken z.B. machen, so dass es sich behütet fühlt. Oder auch die "Handtuchwurst" oder das Stillkissen unten an die Füße und die Beinchen hoch legen. Evtl. , im Notfalls, könnte man es mit Puken auch probieren!? "Swaddle Me" wurde da empfohlen (s.Kritiken Amazon). Das ist alles jetzt natürlich auch erst mal graue Theorie. Ich denke, man muss abwarten, wie es sein wird, wenn das Kind, die Kinder da sind... mit Zwillingen sieht ja alles nochmal ganz anders aus. Auf alle Fälle würde ich, falls Ihr Euch gleich für das eigene Zimmer entscheidet (das wurde früher laut meiner Mutter in der Regel so gemacht und ging auch), ein Babyfon anschaffen (evtl. sogar das Angelcare, das zeigt Atemausetzer dann auch an und schlägt Alarm).

Alles Gute!#klee

LG
Stef

Beitrag von maylu28 27.04.10 - 10:13 Uhr

Hallo Greta,

ich wollte von Anfang an, dass unser Sohn im eigenen Bett schläft. Erstens weil ich was meinen Platz im Bett angeht sehr egoistisch bin und weil ich wollte, dass er einfach nichts anderes kennt. Es ist sein Bett.
Aber es stand bei uns direkt neben dem Elternehebett, einfach weil es das Stillen erleichtert und auch besser ist zur Überwachung....
Klar ist aber wenn irgendetwas war, wenn er krank war oder nicht schlafen konnte, war er (ist er) bei uns im Bett. Aber es ist nicht die Regel. Jetzt ist er 2 Jahr 2 Monate und er liebt ein Bett, welches jetzt im Kinderzimmer steht.
Morgens schlupft er natürlich zu uns rein.....
Ich werde es beim 2. jetzt genauso machen...

Alles Liebe,

Maylu

Beitrag von steffi-1985 27.04.10 - 10:42 Uhr

Hi.

Meine Tochter hat die ersten 3 Monate bei uns im Schlafzimmer geschlafen und ich hab mich dabei einfach wohler gefühlt. Nach 3 Monaten haben wir sie dann zum schlafen in ihr Kizi gelegt und das hat von anfang an super geklappt. Diesmal wird die kleine wohl länger bei uns im Schlafzimmer bleiben müssen weil wir noch nicht mit dem Umbau fertig sind und uns ein Kizi fehlt.

Lg Steffi

Beitrag von binecz 27.04.10 - 10:51 Uhr

Also ich bekomme im August mein 1. Kind. Und da man soooo viele Sachen lesen kann und es für ALLES ein Pro und Contra gibt und weil Dinge sich innerhalb von wenigen Jahren immer alle ändern habe ich beschlossen GANZ VIEL auf mein Herz zu hören.

So, jetzt stelle ich mir vor, ich habe entbunden. Ein hilfloses kleines Baby liegt vor mir. Ein Baby das bislang nur mich, meinen Körper, meinen Geruch kennt. Das komplett auf mich angewiesen ist und für den alles neu und kalt und laut und riiieeesig ist.
Und dieses kleine schutzlose Würmchen soll ich Nachts ganz alleine in einem riesen Bett lassen in einem Zimmer in dem es total ruhig ist. Ohne mein atmen und meinen Herzschlag und und und.
DAS KANN ICH NICHT! Und darum wird für mein Löwenmädchen ein Beistellbett gekauft. So haben wir Körperkontakt ohne das ich es "zerquetschen" kann.
Und wenn du dir das umgewöhnen für ein 6 oder 12 oder 24 Monate altem Kind SCHWIERIG vorstellen kannst, obwohl das ja schon WEISS das Mama immer da ist und die Welt ein wenig kennt und sein Zimmer in dem es später schlafen soll sicherlich mit Spielzeit und Geschichten von Mama und so verbindet...wie schlimm kann das dann nur für ein Neugeborenes sein??? Es muss viel schlimmer sein.

Jaaaaa, ich bin emotional, aber ich darf das, ich bin schwanger #rofl

Beitrag von snoopy86 27.04.10 - 11:13 Uhr

Hallo.

Ich hab Simon von Anfang an in sein Bett gehabt und nach nicht mal einer Woche in sein Zimmer ausquartiert. So konnte ich schlafen, und wurde nicht mehr bei jeden Mucks wach.

Ich bin immer aufgestanden und zum kleinen rüber, oder auch mal der Papa.
Mein Sohn schlief bald durch und haben heute ein seeeehr zufriedenes Kind.

Beitrag von kathrincat 27.04.10 - 11:33 Uhr

also, wir hatten unsere gleich im kinderzimmer, gibt ja babyfon. beim kindstot gibt es nur vermu. nichts ist bewiesen, mach dir da mal nicht so einen stress. bei zwilligen würd ich sagen beide ins kinderzimmer, im schlafzimmer könnte man ja sich nicht mehr bewegen.

Beitrag von kleine1102 27.04.10 - 11:34 Uhr

Hallo Greta!

Sicherlich ist beides möglich und okay. Bezüglich der Sicherheit ist das Schlafen im eigenen Zimmer auch nicht bedenklicher als im Elternschlafzimmer, wenn die "restlichen" Bedingungen stimmen (Raumtemperatur, keine Decken u.ä. im Bettchen, etc.). Ist also letztlich ein Stück weit "Geschmackssache".

Mein Mann und ich finden es jedoch wichtig, unsere Kinder in der ersten Zeit in unserer Nähe zu haben zum Schlafen. Fühlt sich für uns emotional irgendwie "besser" an und auch das Sicherheits-GEFÜHL ist höher. Unsere ältere Tochter ist mit ca. 17 Monaten in ihr eigenes Zimmer "umgezogen", seitdem verlangt sie nämlich nachts nicht mehr nach Milch, dadurch passte der Zeitpunkt recht gut. Außerdem kamen wir gerade aus dem Urlaub und dachten, dass unsere Maus sich ja sowieso wieder an die "neue" Schlafumgebung gewöhnen muss. Hat wunderbar geklappt, die erste Woche war nachts etwas unruhiger als gewohnt, jedoch nicht extrem. Bei unserem Umzug war Lina dann genau zwei Jahre alt- auch da war das Schlafen im neuen, eigenen Zimmer überhaupt kein Problem #cool.

Antonia ist jetzt knapp 17 Monate alt, schläft inzwischen auch immer verlässlicher durch und wird deshalb auch in den nächsten Tagen in ihr Zimmer "umziehen". Urlaub steht erst im Juli an, so lange möchten wir aber nicht mehr warten ;-).

Bei Zwillingen ist ja das Schöne, dass sie sich auch nach der Geburt weiterhin "gegenseitig haben" #liebdrueck. Wenn sie z.B. anfangs gemeinsam in einem Gitterbettchen schlafen (oder in zwei eng nebeneinander stehenden) sollte es dadurch auch unproblematisch sein, wenn sie von Anfang an im eigenen Zimmer schlafen. Wie gesagt: ist Eure Entscheidung, aber von der späteren Umgewöhnung sollte es nicht abhängen!

Lieben Gruß & alles Gute #blume!

Kathrin & #huepf Lina Emilia & #baby Antonia Maria

Beitrag von nsd 27.04.10 - 13:51 Uhr

Hallo!
als ich auf der Welt war, da habe ich ca. 1 Woche neben meiner Mama geschlafen und dann in meinem eigenen Zimmer. Meine Mutter ist bei jedem etwas lauteren Schnaufen und Ton von mir aufgewacht und mir ging es blendend. Als sie mich dann ins eigene Zimmer getan hatte, da schlief sie besser. Sie sagt immer, eine Mutter merkt, wenn etwas nicht stimmt. Mein Zimmer war schräg gegenüber des Elternschlafzimmers und die Türen waren immer offen. Ich lebe noch.
Mit dem eigenen Zimmer sollte man aus Faulheit und Komfort nicht zu lange hinauszögern. Meine Nichte schläft mit über 3 Jahren noch nicht wirklich im eigenen Zimmer.

Es soll jeder machen wie er es mag. Mit dem Frühchen verstehe ich auch.

Beitrag von hoffnung2010 27.04.10 - 15:53 Uhr

...das hat nix mit faulheit und komfort zu tun!!!

wir z.b. haben ein weiteres zimmer...aber ich möchte mein kind einfach gerne bei mir haben!!! schließlich wars das 9 monate lang vorher auch, warum soll ichs dann also abschieben nach der geburt, nur damit ich ruhig schlafen kann??!!!!

neee, dafür krieg ich kein kind.

so ein dämlicher kommentar, ich fass es nich.

Beitrag von gussymaus 27.04.10 - 15:18 Uhr

das KANNST du machen wie du willst. aber ich würde meine kinder nie in der ersten nacht nebenan, bzw bei uns oben schlafen lasen können. da würde cih mir selber amputiert vorkommen...

zwillinge stören sich ja in der regel gegenseitig wenig, gerade am anfang... sie sind es gewohnt zu zweit zu sein, warum ihnen das gleich abgewöhnen? ich würde mir einen großen babybalkn bauen( wie bei meinem einen auch) und beide rein legen. zumindest so lange du stillst hast du dann deutlich ruhigere nächte... und wenn du dann eh hoch musst zum flasche machen kannst du die ja immernoch umziehen lassen. da das bett dann ja das bleiche bleibt ist das ja keine wirklich umgewöhnung...

man bekommt die atemaussetzer im schlafzimmer nicht mir, weil die kinder eben kaum welche haben, weil sie durch die geräusche und bewegungen der anderen immer wieder angeregt werden udn gar nicht so wegschlafen können. deshalb sinkt ja das krippentodrisiko auch signifikant wenn die kleinen nicht alleine im eigenen zimmer schlafen.

aber letztlich geht beides, wie du ja selber schon festgestellt hast: beide "systeme" können funktionieren, kinder sind ja sehr enpassungsfähig. aber ich finde es grausam ein baby aus dem bauch gleich ins eigene zimmer zu stecken. als wäre es nicht schon schlimm genug mama nicht mehr um sich zu haben... ich selber brauch da auch ne langsame entwöhnung, und uns hat es nie geschadet.

Beitrag von katta0606 27.04.10 - 15:49 Uhr

Hallo,
ich hatte unsere erste Tochter erst bei uns im Schlafzimmer.
Nach 3 Nächten habe ich sie in ihr eigenes Zimmer gelegt.
1. bin ich bei jedem Seufzer wach geworden und war nach 3 Nächten wie gerädert
2. Schnarcht mein Mann so abartig ('tschuldigung Schatz #kuss, aber es ist so :-) ), dass das Kind auch unruhig geschlafen hat.
Wir haben uns einen Baby Life Guard zugelegt, einen erste Hilfe Kurs für Säuglinge besucht und ab dem Tag hat die Kleine super friedlich in ihrem Zimmer geschlafen. Ich hatte ein Babyphone neben mir stehen und hab es gehört, wenn die Kleine (bald Große) wach geworden ist. Dann bin ich schon auf gewesen, ohne dass das ind richtig weinen musste.
Zum plötzlichen Kindstot gehen die Meinungen auseinander. Ich denke, dass man es nicht mitbekommt, wenn das Kind einfach aufhört zu atmen, auch nicht, wenn es direkt neben einem liegt. Aber das ist meine Meinung.
Das zweite Kind wird auch ab dem ersten Tag in seinem eigenen Bett, in seinem eigenen Zimmer, mit Life Guard und Babyphone, schlafen.

LG Katja (34. SSW)