Mandelverkleinerung, Polypen raus und Paukenröhrchen

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von woodstock2705 27.04.10 - 08:56 Uhr

Hallo!

Mein Sohn (fast 4 Jahre alt) steht in einer Woche die große OP bevor und nun frage ich mich die ganze Zeit, wie oder was ich ihm erzähle!??! Muss ihm doch sagen, warum und wohin wir an dem OP Tag fahren... #zitter Aber er hat schon das ganze letzte WE gequarkt, weil ich am Montag mit ihm zur Blutabnahme zum Kinderarzt müsste...
Was habt Ihr Euren Kleinen erzählt? Glaube, wenn ich ihm erzähle, dass er operiert wird, dann habe ich die ganze Zeit ein weinendes, quarkendes Kind #schmoll

Über viele Antworten wäre ich wirklich dankbar #herzlich

Gruß
Nadine

Beitrag von mille78 27.04.10 - 09:07 Uhr

Hallo,

mein Sohn, hat des bereits hinter sicher (damals knapp 3Jahre), ausserdem bin ich selber Anästhesiefachsachwester. Tu mir den Gefallen und erkläre deinem Sohn, genau was da passiert. Er versteht des mit vier!!!! Ansonsten wird die Narkoseeinleitung einer echter Grauss! Sag ihm, dass er ein Zauberpflaster auf die Hand bekommt, damit er den Pieks nicht spürt!Und erkläre ihm, dass er sobald er wieder aufwacht Mama da ist. Gebe ihm sein Lieblingskuscheltier mit in den OP. Hilft echt!!!
Falls Du noch Fragen hast, melde Dich einfach!

GlG
Mille78

Beitrag von cookie79 27.04.10 - 09:22 Uhr

Hi Nadine,

mein Sohn (4 Jahree) bekommt das im Mai gemacht und ich hab ihm alles erklärt. (bin Arzthelferin) Warum die OP sein muss und dass er schläft und keine Schmerzen hat während der OP, weil er nichts mitbekommt. Und sobald er aufwacht bin ich da. Und danach wird er wieder besser hören können und nicht mehr so oft erkältet sein. Erklär im einfach alles, aber kindgerecht. Er kann das verstehen mit 4 Jahren. Nur so kannst du ein Trauma verhindern. Wenn du ihn einfach ins Messer laufen lässt ohne dass er weiss was auf ihn zukommt, wirst du ihn nie wieder in eine Arztpraxis kriegen, glaubs mir. Mein Sohn musste bereits mit 2 Jahren wegen einem Hodenhochstand operiert werden. Ich hab auch damals versucht ihm etwas zu erklären, er war aber noch zu klein um es zu verstehen. Wir haben jedes mal Gezeter, wenn wir zum Arzt wollen. Diesmal ist er alt genug und er versteht warum die OP sein muss. Ich hab ihm auch ganz viel Eis nach der OP versprochen, da freut er sich schon drauf.
Ich hoffe ich konnte dier weiter helfen.

LG

Steffi

Beitrag von schnuffel0704 27.04.10 - 09:23 Uhr

Hallo Nadine,
kann mich meiner Vorschreinberi nur anschließen.
Wir haben das letztes Jahr mitgemacht. Thomas war damals auch vier. Erklr deinem Sohn das mit der OP und sg ihm wenn das alles vorbei ist wird alles besser.
Bei Thomas war es so das die Mandeln im nicht entzündeten Zustand schon so dick waren das er gar nicht mehr richtig schlucken und essen konnte.
Ich habe ihm gesagt das nach der OP das alles besser wird und er dann auch alles wieder essen kann.
und glaub mir mit vier verstehen die Kleinen manchmal mehr als uns lieb ist.
LG und alles Gute für euch, Tanja

Beitrag von baldurstar 27.04.10 - 09:29 Uhr

unser großer brauchte das nicht zum glück da sich beim ihm der paukenerguss verwachsen hatte.

aber der mittlere mit 2 jahren und 2 monaten.
wir sind sicher er hat nicht alles verstanden, da er ja auch sehr schlecht hören konnte wegen der flüssigkeit im ohr, dennoch haben wir versucht ihm so gut es ging zu erklären was der doktor mit ihm machen wird.
das er seine ohren eben wieder gut macht etc pp.

ich denke es ist wichtig den kindern sobald sie s ein wenig verstehen können solche dinge zu erklären. ganz wichtig finde ich auch das man den kindern erklärt warum der eingriff gemacht werden muss. das nimmt dann auch wieder die angst wenn sie verstehen das ihnen damit ja geholfen wird.

Beitrag von visilo 27.04.10 - 09:49 Uhr

Wir hatten das letztes jahr im Oktober, da war Lukas knapp 5. Wir haben ihm erzählt das wir zum Arzt müssen der in seinem Hals etwas entfernen muß damit er nicht mehr schnarcht und nicht mehr so oft krank wird. Mehr haben wir nicht gesagt, ach ja wir haben noch gesagt das er danach vielleicht noch 1-2 Tage Halsschmerzen hat aber dagegen darf er so viel Eis essen wie er will.
Bei uns war es kein Problem. Wir haben das ambulant machen lassen und 2 Stunden nach der OP waren wir wieder zu Hause und Lukas konnte relativ normal essen. Am 1. Tag war er etwas quengelig weil er sich nicht so fühlte, am 2+3 Tag hatte er etwas Fieber aber das war nicht so wild danach ging es ihm super.
Hat denn der Arzt ihm nicht erklärt was gemacht wird? Bei uns wurde das bei der OP Vorbesprechung gemacht. Ich würde mein Kind nicht ohne Infos in eine OP schicken, man muß es zwar nicht haargenau erklären aber so einige Anhaltspunkte, vor allem warum es gemacht werden muß, sollte das Kind schon haben.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von funny8379 27.04.10 - 12:44 Uhr

Hallo

meine Tochter war erst 3 Jahre als wir das bei ihr machen liessen.
Wir haben ihr erzählt was in etwa gemacht wird, warum auch nicht. Ich habe ihr gesagt das sie schlafen wird, es gab keine Probleme. Sicher war sie nicht sehr begeistert als sie abgeholt wurde aber sie hat nicht geweint und danach war nach nicht mal 2 Std alles schick.

lg und alles Gute