Erfahrungen mit Lactose-/Eiweißunverträglichkeit gesucht

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von maus911 27.04.10 - 09:40 Uhr

Von meiner Freundin der Kleine ist jetzt fast 6 Monate alt, er kam 2 Wochen früher zur Welt und war noch nie wirklich kräftig.
Zu beginn hatte er sehr stark mit den 3-Monatskoliken zukämpfen, die Ärztin riet immer wieder zu einer anderen Milch, stillen ging leider nicht. Mit 4 Monaten waren dann endlich die Koliken überwunden, er hat dann Milasan getrunken und auch toll zugenommen.

Seit ca. 3 Wochen gehts ihm wieder richtig schlecht, erst hat er nicht mehr zugenommen und jetzt nimmt er auch noch ab.

Vor 2 Wochen war sie mit ihm im Krankenhaus wegen starkem Durchfall und 40 Fieber, er hat da Reisschleim bekommen, ging gut, Durchfall weg und auch bissel zugenommen, aber sobald wieder mit Milch angefangen wird hat er wieder Durchfall. Blut im Stuhl wurde auch festgestellt. Und am Bauch hat er Ausschlag den sie mit Cortison behandeln soll.

Nun zu meiner Frage, die Ärzte tippen auf eine Lactose- und Eiweißunverträglichkeit, sind sich aber nicht sicher, um das heraus zufinden soll sie eine Darmspiegelung machen lassen, mit Vollnarkose.
Muss das sein?? bei so nem kleinen Wurm.

Wer hat denn damit Erfahrung? Hat jemand ein Kind mit ähnlichen, oder den gleichen Symptomen?

LG maus911

Beitrag von hot--angel 27.04.10 - 10:43 Uhr

hallo ja mein kleiner hatte die ersten 4 monate eine milcheiweißintollerantz

aber wir haben da keine tests gemacht, er kam auch ins kh mit starkenbauchweh u blut im stuhl
dann habens gesagt dass er eine blutanämie (armut hat)

und wir mussten dann auf eine andere milch aus der apotheke umsteigen, wir haben dann milupa aptamil pregomin bekommen
und dann gings ihm besser, mit 4 monaten haben wir dann langsam im kh wieder auf normale milupa umgestiegen und gsd wars dann weg

Beitrag von maus911 27.04.10 - 12:16 Uhr

Ich wusste nicht das das wieder weggehen kann, freu mich aber für euch und hoffe das das bei dem kleinen auch wieder besser wird.

Momentan gibt sie auch ne Milch aus der Apotheke, weiß aber nicht wie die heißt.

Beitrag von hot--angel 27.04.10 - 12:59 Uhr

zu 80 % geht es in den ersten 6 LJ wieder weg

normal macht man innerhalb des ersten Lj einen belastungstest heißt das, da versucht man wieder auf die normale babymilch umzusteigen und shcaut ob es das baby wieder verträgt

alles gut

Beitrag von nashivadespina 27.04.10 - 15:15 Uhr

EIne Vollnarkose und Darmspiegelung ist NICHT nötig!

Alleine die Präventionsdiät+verschiedene Bluttests können zu einer sicheren und zuverlässigen Diagnose führen!

Ich würde dringend dazu raten nicht einen allgemeinmediziner (auch nicht im krh.) um rat zu fragen sondern einen kinderarzt zur rate ziehen der gleichzeitig allergologe ist! Woher kommt die Mutter + Kind denn? Vielleicht kenne ich einen guten in der Nähe. Würde aber auch weitere Strecken dafür in Kauf nehmen! Andere Ärzte haben da oft das Fachwissen nicht (bzw. müssen sie dieses nicht besitzen)

Einfach die Milch weg lassen...stattdessen Reismilch oder Neocate geben und schauen was passiert. AM besten vor gabe eines neuen lebensmittels einen reibetest machen..so kann man dann schwerwiegende reaktionen bei verzehr ausschließen! http://www.allergie.medhost.de/reibetest.html

Und bloß nicht wieder selbst Milch geben und ausprobieren! Das sollte nur bei einer Medizinischen Provokation gemacht werden (in einer rehabiliationsklinik) wenn das Kind schon so stark reagiert hat. Ich darf meinem Kind zb laut verordnung vom Arzt nicht mehr selbstständig Geflügel geben..weils so stark und immer wieder darauf reagiert hat!

Beitrag von maus911 27.04.10 - 16:25 Uhr

Danke für deine ausführliche Antwort.

Sie war bei ihrer Kinderärztin und die hat sie dann halt weiter ins Kinderkrankenhaus geschickt, hab mich da vielleicht falsch ausgedrückt.

Ich werd es ihr auch nochmal nahe legen zu einem anderen Kinderarzt zugehen, z.B. zu meinem. Ich hab auch oft das Gefühl das ihre Ärztin nicht viel Ahnung hat.

Meine Freundin kommt aus der nähe von Chemnitz.

Beitrag von nashivadespina 27.04.10 - 17:25 Uhr

unbedingt einen kinderarzt der allergologe ist nehmen! keinen normalen kinderarzt (auch wenn er sonst noch so gut ist)! ich spreche da aus erfahrung....

zb hier:

http://poliklinik-chemnitz.de/kinderarzt-in-chemnitz/

Beitrag von nashivadespina 27.04.10 - 17:27 Uhr

oder

http://www.portal-der-kinder.de/kinderarzt/leistungen/chemnitz/gisela-canzler.html

Beitrag von maus911 28.04.10 - 09:21 Uhr

Vielen Dank für deine Hilfe!! Hab es meiner Freundin schon erzählt, sie will sich schnellstmöglich nen Termin holen.
Also nochmal Danke.