Mann Privat Frau gesetzlich versichert

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von 444444444444444 27.04.10 - 10:48 Uhr

Hallo

Gehört zwar nicht ganz hier rein und es muss auch keiner drauf antworten.


Sollte der Mann Privat versichert sein und die Frau gesetzlich versichert sein. Ist es ratsam, wenn das Kind geboren ist dies auch gesetzlich mitversichern zu lassen.

Es gab gestern einen (Radio)Bericht wo eine Frau Probleme hatte die es genau andersrum hatte. Sie durfte dann nicht mit ins Krankenhaus weil sich die Krankenkasse geweigert hatte.

Beitrag von hasi59 27.04.10 - 10:58 Uhr

Hallo!

Bei uns ist es so, dass ich privat versichert bin und mein Mann gesetzlich versichert ist.
Hab mir genau über dieses Thema heute den Kopf zerbrochen. Ich werde wohl mein Kind bei mir privat versichern lassen. Schon alleine, weil es manchmal doch Vorteile und im schlimmsten Fall eventuell eine bessere Behandlung zur Folge hätte. Mit gesetzlich versichern lassen, wäre allerdings einfacher.


LG
Hasi

Beitrag von 444444444444444 27.04.10 - 11:20 Uhr

Hallo

Bei uns ist es halt so das ich gesetzlich versichert bin weil mich keine Privaten Krankenkasse genommen hat wegen meiner Pseudo festgestellten Krankheit.

Auch ist es für meinen "Mann" kostengünstiger (Bin bei ihm angestellt ) und ein "Einzelzimmer" im Krankenhaus kann man wenn man "zahlt" auch so bekommen. Oder man sagt einfach man ist Privatversichert *gg* Kostet dann ca 20 Euro pro Tag.. Auf jedenfall nicht sehr teuer...

Wenn du nämlich ein (Einzel)Zimmer hast und die merken das ändern die meist nichts daran. Ich erzählte das nämlich einmal als ich wegen der Überstimmulation ein Tag ins Krankenhaus ging.

Privat versichert ist ja eh um einiges besser wenn man es kann sollte man es machen..

lg

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 11:24 Uhr

Wenn der Ehepartner privat versichert ist, MUSS das Kind auch privat versichert werden. Es gibt hier keine Wahlmöglichkeit!

Des Weiteren ist es so, dass man, wenn man freiwillig in der gesetzlichen Versicherung ist, auch in der Elternzeit Beiträge bezahlen muss.



Beitrag von 444444444444444 27.04.10 - 11:38 Uhr

Hallo
Mein Mann zahlt da isses mir egal. *gg*

Wie gesagt ich habe mich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt. Bin ja noch lange nicht soweit.

Ich denke aber es hängt vieles an der Krankenkasse..
Die Krankenkasse x welche weiss ich leider nicht weigerte sich die Kosten der Frau zu übernehmen da das Kind ja Privat versichert war...


Es geht ja wirklich nur darum was passiert wenn das Kind Privat versichert ist, Die Mutter gesetzlich versichert ist und das Kind für eine länge Zeit ins Krankenhaus muss..

Mein Mann sagte gestern dies zu mir und wenn das Kind wenn ein Ehepartner Privat vesichert ist auch Privat versichert sein muss.. Ist es halt so und ich werde ihm das heute sagen.

Zum Beispiel bei mir ist es so:
Ich kann in keine Private Krankenkasse da ich wegen einer lebensverkürzenden Krankheit nicht zugelassen werde.. Denen ist das Risiko zu gross..

Ich muss also immer Gesetzlich versichert bleiben..
Mein Kind würde dann nach deiner Aussage weil mein Mann selbständig ist Privat versichert werden..

Sollte also dem Kind etwas passieren und ich muss mit ins Krankenhaus den mein Mann kann das 100% nicht wirds wohl auch Probleme geben..

Aber Zukunftdenken sollte jemand wissen wie das bei der AOK abläuft würde ich mich um PN kümmern..

Bevor ich nicht schwanger bin will ich selbst das Thema erst mal nach hinten schieben.


Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 12:10 Uhr

Habe ich das richtig verstanden, dass Du noch in der gesetzlichen KV bist, obwohl Du Dich privat versichern könntest? Jetzt mal unabhängig davon ob Dich eine private nehmen möchte oder nicht:

Damit bist Du nämlich doppelt gestraft. Falls Du nämlich als freiwillig Versicherte Elternzeit nehmen möchtest, kannst Du tief in die Tasche greifen, weil Du in der Elternzeit dann nicht beitragsfrei in der gesetzlichen versichert wirst.

Beitrag von 444444444444444 27.04.10 - 14:11 Uhr

Hallo
Ja du hast richtig gelesen..

Aber ich erzähle kurz die Hintergrundgeschichte.

Während meiner Kinderwunschbehandlung wurde festgestellt das ich Hepatitis C habe. Da Hepatitis C laut Krankenkasse eine Lebensverkürzende Krankheit ist und ich wohl später an Leberkrebs sterben werde.. (Was nicht sein muss) Ist ihnen das Risiko mich mit zu versichern zu gross..

Ich wollte mich damals als ich bei meinem Mann angefangen habe Privat versichern lassen und bekam die Absage..

Es gibt eine Hintertür:
Ich gehe über 2 Jahre nicht ins Krankenhaus meiner Stadt wo ich Bekannt bin mit dieser Diagnose.. Ich muss mir einen neuen Zahnarzt, Hausarzt, Frauenarzt suchen und über meine Krankheit stillschweigen.. Das hätte ich damals alles gemacht..

Aber ich hätte auch 2-3 Jahre meinen Kinderwunsch auf Eis legen müssen und dürfte in meiner damaligen Klinik nicht mehr weiterbehandelt werden dürfen.

Nur so kann der Versicherungsfritze mich in eine Private schleussen und behaupten.. Die Diagnose wurde erst festgestellt. Nur da können sie mich nicht "kündigen" wenn man das so nennen kann.

Da ich das aber alles nicht wollte blieb mir nichts anders übrig als in der gesetzlichen zu bleiben..

Wegen bezahlter Elternzeit mach ich mir keine Sorgen ich arbeite bei meinem Mann zuhause und bin über ihn angestellt.

lg

Beitrag von betzedeiwelche 27.04.10 - 14:39 Uhr

Wie ich oben schon geschrieben habe ist es Deine frei Entscheidung wie Du Dein Kind versicherst. Wie das bei nem KH Aufenthalt ist weiß ich leider nicht aber eigentlich muß das ja dann die KK eigentlich übernehmen aber da würd ich persönlich mochmal mit denen reden. Muß da dann auch mal fragen wegen dem Privaten Zusatz den ich machen möchte wobei ich schon überlegt habe das selbe für mich zu tun, mal sehen. LG Betzy

Beitrag von hope1983de 27.07.10 - 10:53 Uhr

Musst du wegen deiner Krankheit regelmäßig therapiert werden? Wenn nämlich nicht, dann kannst du dich schon unter bestimmten Umständen privat versichern! Wenn du 3 Jahre lang NICHT behandelt wurdest, musst du bei Antragsstellung deine Krankheit nicht erwähnen!!! PKV's haben soweit ich weiß alle diese 3 Jahresfrist!
Außerdem kannst du mit ins KH wenn dein Kind krank ist, mein Sohn ist über meinen Mann privat versichert und war erst letztlich im KH und ich war mit drin! Seine Versicherung bezahlte meinen Aufenthalt!

Beitrag von hasi59 27.04.10 - 12:04 Uhr

Das stimmt nicht. Man hat die Wahl, es gesetzlich familienversichern zu lassen oder mit privat versichern zu lassen. Hab mich da schon schlau gemacht, weil wir in dieser Lage stecken! ;-)


LG
Hasi

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 12:08 Uhr

Wir stecken auch in der gleichen Situation. Mit Zwillingen ;-) D. h. es wird doppelt so teuer.

Also wäre ich dankbar wenn Du mir hierzu einen verlässlichen Link o. ä. zukommen lassen könntest.

Beitrag von hasi59 27.04.10 - 12:13 Uhr

Meine Arbeitskollegin hat 2 Kinder, die beide beim Papa familienversichert sind. Sie ist privat versichert!

Hatten heute erst die Diskussion auf der Arbeit, dass es eine schwere Entscheidung ist, wie man das Kind versichert.

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 12:17 Uhr

Also das wundert mich. Ehrlich. Weil ich mich mit dem Thema schon so lange wie unser KiWu besteht befasse und ich selber deshalb nicht in die Private gewechselt bin, weil es dann einfach zu teuer wird. Da wusste ich aber nicht, dass man als freiwillig Versicherte in der Elternzeit auch zahlen muss. Das nur mal am Rande.

Wir haben sowohl bei der PV meines Mannes als auch bei meiner KV nachgefragt. Das Kind muss privat versichert werden sobald einer der beiden Ehepartner privat versichert ist.

Wie gesagt, wenn Du etwas findest, Urteil o. ä. wäre ich dankbar dafür. Fände ich nämlich super, dann könnten die Würmchen bei mir versichert werden können.

Ich glaube, diese Diskussion ist in diesem Forum fehl am Platz :-p


Beitrag von hasi59 27.04.10 - 12:20 Uhr

Ja mit dem Fehl am Platz hast du natürlich recht! ;-)

Nur eins noch: vielleicht liegt der Unterschied darin, dass ich und meine Kolleginnen Beamte sind und nicht voll privat versichert sind, sondern 50% Privat und 50% Beihilfe. Da könnte eventuell der Unterschied begründet sein.


LG
Hasi

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 12:37 Uhr

Damit kenne ich mich nicht aus. Ist also möglich dass es daran liegt.

Beitrag von roggip 27.04.10 - 12:22 Uhr

Ich kann Dir auch keinen Link schicken, allerdings ist bei uns die selbe Situation.

Mein Mann PKV, ich gesetzlich, wir haben Zwillinge bekommen. Es wurde uns von beiden KK gesagt, wir könnten wählen.

Habe dann das Formular von meiner gesetzlichen bekommen, um die Kinder mit zu versichern (auch wenn wir uns letztendlich umentschieden haben).

Daß man die Kinder beim Mann in der PKV mitversichern MUß ist mir auch völlig neu..

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 12:36 Uhr

Also das werde ich gleich mal ausprobieren und bei meiner K-Kasse nochmal anfragen. Obwohl ich nicht glaube, dass ich seit letztem Jahr was geändert hat.

Da war die Sache glasklar: das Kind muss privat versichert werden.

Schön wäre es ja.

Beitrag von roggip 27.04.10 - 14:22 Uhr

Ich habe mich da auch nie genauer informiert, weil es eben nie ein Problem zu sein schien bei unseren KK.

Dir viel Erfolg #klee

Beitrag von sassi31 27.04.10 - 12:14 Uhr

Mein Ex-Chef wollte seine Kinder über seine Frau versichern lassen, weil die in der gesetzlichen KK gewesen ist und die private Versicherung teuer gewesen wäre. Das wurde aber abgelehnt mit dem Hinweis, dass die Kinder privat versichert werden müssen. Diese Aussage haben mehrere KK gemacht, die ich alle angerufen habe, um das zu hinterfragen.

Wenn sich das tatsächlich geändert hat, hätte ich auch gern einen Link zu dem Thema.

LG
Sassi

Beitrag von 06-12-2000 27.04.10 - 13:43 Uhr

Hallo!

Das wäre ja noch schöner, wenn es so ist wie du sagst....
Du kannst das Kind trotzdem bei dem Ehepartner, der arbeiten geht und gesetzlich versichert ist, Familienversichern. Das kostet nichtmal extra. Hingegen bei der privaten mußt du separat Beiträge zahlen und das Kind hat bis zu seiner eigenen beruflichen Tätigkeit keine Chance in die gesetzliche KV rein zu kommen! EINMAL PRIVAT IMMER PRIVAT
Und dann die ganzen Rechnungen, hätte ich keine Lust drauf. Ist nur lauferei. Wir werden es, wenn es hoffentlich bald mal klappt, das Baby später über meinen Mann gesetzlich versichern. (Ich bin Privat)

LG 06

Beitrag von kieselchen77 27.04.10 - 13:48 Uhr

Hm, also soweit ich weiss, hat man prinzipiell die Wahl. Wenn allerdings der mit dem größeren Einkommen privat versichert ist, muss das Kind ebenfalls privat versichert werden.

Mein Mann ist GKV, ich PKV, uns wurde mitgeteilt, dass die Einkommenshöhe entscheidet. Verdiene ich weniger als mein Mann, könnte das Kind auch gesetzlich versichert werden bzw. man kann sich das aussuchen - umgekehrt nicht.

Einfach mal bei der Kasse anrufen. Anscheinend wissen wir kinderlosen alle nicht so Bescheid ;-)

Beitrag von betzedeiwelche 27.04.10 - 14:47 Uhr

Genauso ist das nämlich, keine GKV wird es dann mehr versichern und wenn es bei mir kostenlos ist wäre ich schön blöd. Und mit nem Privaten Zusatz hat man auch viele Vorteile und zahlt ihn solange man will. Es kann mich doch keiner zwingen PKV zu zahlen, manche können das finanziell ja gar nicht stemmen. LG Betzy

Beitrag von betzedeiwelche 27.04.10 - 14:34 Uhr

Hi, wie kommst Du darauf. Ich habe die feie Wahl ob ich mein Kind bei meinem Mann Privat oder bei mir gesetzlich per Familienversicherung mit versicherere. Bei mir ist es kostenlos, so war es auch bei unserem Pflegekind, bei meinem Mann muß ich zahlen und das wird nicht billig. Ich werde aber einen Privaten Zusatz wählen. Es kann mich niemand dazu zwingen das ein oder andere zu tun. LG Betzy

Beitrag von yumiyoshi 27.04.10 - 15:16 Uhr

Darum komme ich darauf:

Das hat mir meine Krankenkasse heute geantwortet:


Kinder sind nicht versichert, wenn der Ehegatte bzw. Lebenspartner des Mitglieds, der mit den Kindern verwandt ist,
• nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse
ist und
• über ein monatliches Gesamteinkommen,
das regelmäßig im Monat 1/12 der Jahresarbeitsentgeltgrenze
übersteigt, verfügt
und
• dieses Gesamteinkommen regelmäßig
höher ist als das Gesamteinkommen des
Mitglieds.

Da mein Mann, der privat versichert ist, mehr verdient als ich, MÜSSEN wir die Kinder also privat versichern.

Beitrag von betzedeiwelche 27.04.10 - 15:32 Uhr

Und ich sage Dir das ist dann bei Deiner KK so aber nicht die Regel. Ich weiß es aus Erfahrung denn mein Mann verdient wesentlich mehr als ich und wir hatten unser Pflegekind auch mit mir Familien versichert und ich war in der Zeit sogar 1/4 Jahr sogar arbeitslos. Es wird da auch kein Unterschied gemacht ob Pflege oder Leibliches Kind, zumal wie weiter unten schon geschrieben wurde Dich niemand dazu zwingen kann ein Kind PKV zuversichern zu lassen da dann eine GKV, solltest Du aus welchen Gründen auch immer wechseln wollen, die versicherung ablehnen wird.Erkundige Dich doch mal bei anderen wenn es Dir wichtig ist oder Du musst da einfach mal druck machen. Es ist doch auch so das nicht jeder sich die PKV für ein Kind zusätzlich leisten kann. LG Betzy

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