An alle werdenden Mamis über 35J, im Schichtdienst tätig

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von sternschnuppe-72 27.04.10 - 11:09 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich bin nun in der 11.SW, bin 38J und im Schichtdienst tätig (inkl. Samstags-, Sonntags- und Nachtarbeit.
Bis heute habe ich meinem Arbeitgeber von der ss noch nichts gesagt.
Wann habt Ihr es eurem Chef gesagt????
Ich weiss nicht, ob ich noch bis zur Nackenfaltenmessung warten soll, die Mitte Mai ist.
Laut Gesetz soll man es dem Arbeitgeber ja schnellstmöglich sagen, aber falls bei der Nackenfaltenmessung etwas Schlimmes herauskommt, geht es doch meinen Chef nichts an... :-(((
Bin hin- und her gerissen.
Habe irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass ich es ihm noch nicht gesagt habe.
Meine Nachtdienste habe ich eh schon alle weggetauscht..
Dürft Ihr nun alle Samstag/Sonntag/Feiertage nicht mehr arbeiten, oder habt Ihr eine Sonderabsprache mit Eurem Chef???
Vielen Dank schonmal im vorasu für eure Antworten und
einen wunderschönen Tag noch..
LG sternschnuppe-72

Beitrag von bjerla 27.04.10 - 11:21 Uhr

In der SS darfst du Mo-Sa von 6-20 Uhr arbeiten. Sonn- und Feiertags musst du frei haben. Ich würde es deinem Chef sagen.

Ich wollte auch erst noch warte bis ich den MuPa habe, aber da ich gleich am Anfang wegen Blutungen 3 Wochen krank war und die mir schon mit der Kündigung drohten bzw. ich die im Briefkasten hatte, musste ich es ja früher sagen.

Mir wars dann auch egal, was die von mir gehalten haben. Auch als die von meine SS wussten, wollten sie mich dann loswerden. Habe dann ein BV bekommen.

Rede einfach mit deinem Chef.

LG und alles Gute.

Beitrag von sandari82 27.04.10 - 11:23 Uhr

huhu,

ich bin zwar nicht über 35, aber im schichtdienst tätig. ich habe es meinem dienstvorgesetzten sehr früh mitgeteilt, dass ich schwanger bin, einfach um von dem mutterschutzgesetz zu profitieren. ich weiß nicht in welchem bereich du tätig bist, aber ich bin in einem jugendgefängnis tätig und darf mit bekanntmachen der ss keinen gefangenenkontakt mehr haben. was ich persönlich sehr gut finde, da es schnell zu heiklen situationen kommen kann. seitdem darf ich keinen schichtdienst mehr machen, da der frühdienst noch zu "Nachtzeiten" beginnt und der spätdienst zu "nachtzeiten" endet. ebenso wären beide dienste nur mit gefangenenkontakt vereinbar. samstags dürfte ich im tagesdienst noch tätig werden, ist laut muschg so geregelt, es wird aber darauf verzichtet in meinem dienstplan. ich habe nun dienstzeiten mo-fr 8-16uhr.
wann du es deinem chef mitteilst, musst du selber entscheiden. man soll ja nur dem vorgesetzten die ss anzeigen, wenn man davon erfährt. du musst es nicht. zu deiner eigenen gesundheit würde ich es ihm sagen, auch wenn man eventuell, was ich nicht hoffen will, ein paar wochen später, weil nicht alles gut gelaufen ist, die meldung revidieren muss. es hat ja nunmal einen sinn, dass man vom schichtdienst ausgeschlossen ist.
außerdem ist das ergebnis der nfm keine sichere diagnose, sondern lediglich ein statistischer wert. es kann alles heißen, muss aber auch gar nichts heißen. wir haben die messung auch gemacht. habe das ergebnis noch nicht. ich drücke dir alle daumen, dass alles gut läuft und du entscheidest, wann du es wem mitteilst.
wünsche dir eine ganz tolle schwangerschaft
sandra+#ei 12+6

Beitrag von mss.fatty 27.04.10 - 11:35 Uhr

also ich bin zwar nicht 35, arbeite aber auch im schichtdienst, hier gilt das schon gesagte, nicht zwischen 20 und 6 uhr, ich darf aber auch an feiertagen und sonntags arbeiten weil das in meinem job übliche dienstzeiten sind (krankenschwester) du kannst dich über solche dinge bei profamilia oder ähnlichen einrichtungen informieren. wann du es deinem arbeutgeber sagst bleibt ja dir überlassen, ich würd halt das risiko abschätzen...also ich hab es nach der 12 ssw gesagt, da ab diesem zeitpunkt die schwangerschaft als stabil gilt.lg

Beitrag von sternschnuppe-72 27.04.10 - 12:00 Uhr

Oh, dann hast Du es auch erst so spät gesagt.. Wie hat denn Dein chef reagiert, dass Du es erst nach der 12.ssw gesagt hast..???
Dann habe ich ja doch noch die Chance, dass ich sonntags etc. arbeiten darf..
kann dort ja auch zu normalen Bürozeiten arbeiten.
Liebe Grüsse

Beitrag von sternschnuppe-72 27.04.10 - 11:38 Uhr

huhu,lieben Dank für Deine Antwort..
Ich arbeite im Büro im Schichtdienst.. Also rein gar nichts gefährliches..
Kann mir auch gar nicht vorstellen, nicht mehr im gewohnten Schichtrhytmus zu arbeiten... Ist für mich wie eine Strafe... :-(((
Auch der finanzielle Verlust ist enorm, ohne Sonntags- und Feiertagsarbeit..
Dir eine wunderschöne Schwangerschaft!!!!
Ganz liebe Grüsse

Beitrag von julemaus2000 27.04.10 - 11:35 Uhr

Hallo Sternschnuppe,

ich müßte eigentlich auch 12h- Schichten, inkl. Sonn- und Feiertage und Nachtschichten arbeiten. Da ich aber im Januar eine FG hatte, habe ich mir gesagt, dass ich lieber kein Risiko eingehe. Das streßt den Körper und gefährdet evtl das Baby.
Ich habe es meinem AG mit Erhalt des Mutterpasses mitgeteilt, und wenn bei der Messung (ich habe sie am 10.5.) was Schlimmes herauskommt, dann mußt man das dem AG doch nicht so genau sagen. Je nach euer Entscheidung mußt Du dann nur mitteilen, wenn die SS nicht mehr besteht. Aber das ist doch nur der Worst Case.
Aber wenn der AG von der SS weiß, dann hast Du zum Bsp. auch ein Anrecht, häufiger mal ein Päuschen zu machen, wo Du sonst vielleicht Probleme bekommst.

Ich wäre da wirklich vorsichtig.

LG und alles Gute,
Jule (11.SSW)

Beitrag von katta0606 27.04.10 - 13:05 Uhr

Hallo,
ich bin auch 38 Jahre jung und bei der Polizeie im Schichtdienst (tätig gewesen - jetzt schon im Urlaub/MuSchu).
Ich habe es meinem AG gesagt, nachdem das Herz geschlagen hat, wiel bei uns auch Außeneinsätze und Schusswaffenpflicht, Nachtschichten etc, im Dienst enthalten waren.
Ich wurde dann sofort in den Innendienst versetzt und habe mit Sondergenehmigung vom Innenministerium nur noch Tagdienste gearbeitet, die dann aber uach länger,also 12-Std-Schichten, auch am Wochenende. Hätte ich nicht gemusst, aber hat mir nichts ausgemacht und irgendwie muss man ja auf seine Stunden kommen :-)
Also, vom Gesetz her, darfst Du keine Nachtschichten, keine Wochenendarbeit und nicht vor 6 und nach 20 Uhr arbeiten.
Aber wie gesagt, im öffentlichen Dienst lässt Du Dir vom vorgesetzten Ministerium eine Ausnahmegenehmigung nach §8 MuSchG geben, dann kannst Du ganz normal auch an den Wochenenden arbeiten. Nachtschichten habe ich mich rausnehmen lassen, weil ich das nicht gepackt hätte.

LG Katta