Vater, Mutter, Kind & Hund?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 1und1macht3 27.04.10 - 13:40 Uhr

Hallo!

Bei uns ist die Entscheidung für einen Hund so gut wie gefallen.
Familienverhältnisse passen, d.h. neben meinem Haltagsjob geht unsere Tochter (2 1/2) in den Kindergarten, mein Mann geht etwas später aus dem Haus als ich, also wäre der Hund nur so 4 Stunden allein.
Meine Eltern, die bis vor 2 Jahren einen Hund hatten, freuen sich auch schon auf lange Spatziergänge mit Enkelin und Hund. Im Urlaub nehmen sie ihn auch, wenn er nicht mit kann.
Alles könnte also toll sein - trotzdem bin ich unsicher, ob das Familienleben mit Hund funktionieren wird wie ich es mir vorstelle.
Ich habe Hundeerfahrung, weiß also genau was auf mich zukommen wird. Soweit komme ich damit auch klar, freue mich einerseits drauf, aber bin trotzdem etwas verunsichert. Ist das normal?

Wem ging es genauso und kann mir Mut machen?

LG

Beitrag von hailie 27.04.10 - 13:45 Uhr

wie sieht es in einigen jahren aus? wirst du bei deinem halbtagsjob bleiben, oder wieder vollzeit arbeiten gehen?

für MICH wäre ein hund nichts, ich möchte mich ungerne so abhängig machen. aber da du hundeerfahrung hast, weißt du ja was auf dich zukommt.

lg

Beitrag von 1und1macht3 27.04.10 - 13:56 Uhr

Sicher, was in 10 Jahren ist, kann niemand wissen.
Meine Tochter wird im September 3 Jahre alt, so schnell werde ich also nicht wieder vollzeit arbeiten gehen. Und WENN es so kommen sollte bzw. müsste, dann würde man zu dem gegebenen Zeitpunkt sicher eine Lösung finden.
Ich meine, man kauft auch ein Haus ohne zu wissen, ob man es in 10 Jahren auch noch abzahlen kann ;-)

Mit einem kleinen Kind ist man auch nicht mehr so unabhängig, geschweigedenn mit 2 Kindern (ist aber nicht geplant). Daher sehe ich da kein größeres Problem!

Beitrag von 96kati 27.04.10 - 20:12 Uhr

"ch meine, man kauft auch ein Haus ohne zu wissen, ob man es in 10 Jahren auch noch abzahlen kann"

Macht man das?
Sehr blauäugig!

Beitrag von 1und1macht3 27.04.10 - 20:28 Uhr

So wie du es aufgefasst hast meine ich es ja gar nicht. Ich meine, dass man nicht weiß, ob man den gutbezahlten Job, von dem man JETZT das Haus finanziert auch in 10 Jahren noch hat!

Wir z.B. haben uns "nur" eine Wohnung gekauft, die wir im Notfall auch mit nur einem Gehalt bezahlen könnten - soviel zur "Blauäugigkeit" ;-)

Beitrag von grundlosdiver 27.04.10 - 14:12 Uhr

Passt doch alles bei Euch! Ihr habt die Zeit, den Wunsch und eine Urlaubsvertretung!

Auf unserem Grundstück leben Fische, 3 Katzen, 3 Kaninchen, 2 Meerschweine, 2 Ponys und 2 Hunde! Hühner kommen demnächst dazu. Nicht alle Tiere gehören allein uns bzw. haben wir Unterstützung in der Pflege - insgesamt sind wir 6 Erwachsene, anders würde es nicht gehen, da wir derzeit alle Vollzeit und z.T. in Schichten arbeiten! So haben wir immer auch eine Urlaubsvertretung.

Natürlich kostet ein Hund Zeit und Geld. Aber er gibt auch unheimlich viel zurück. Für Euer Kind ist es toll! Unsere Tochter liebt die Tiere und hilft sogar schon fleißig mit, vor allem beim Füttern. Sie ist deutlich liebevoller im Umgang mit den Tieren als andere Kinder in ihrem Alter, da sie es von Anfang an gewöhnt ist und wir immer darauf geachtet haben!

Mein Mann wünscht sich noch einen Hund, aber da streike ich vorerst! Hätte ich jedoch mehr Zeit, hätten wir noch mehr Tiere... Wir sind da alle ein bisschen verrückt;-)

Wo liegen denn Deine Zweifel? Was soll am Familienleben mit Hund nicht klappen?

Beitrag von 1und1macht3 27.04.10 - 16:34 Uhr

"Wo liegen denn Deine Zweifel? Was soll am Familienleben mit Hund nicht klappen?"

Naja, man hat ja nun wenn man ehrlich ist nicht immer Lust, Gassi zu gehen, das kenne ich ja noch von früher.
Klar, mein Mann und ich wechseln uns ab und meine Eltern kommen sicher auch alle 2 - 3 Tage ... machen sie jetzt schon wg. ihrer Enkelin.
Bisher sind mein Mann und ich ohne Kind 1x die Woche ausgegangen - das ginge durch meine Eltern auch weiterhin.
Daher wäre da eigentlich ja auch kein Zweifel nötig! Das ist es ja gerade, was mich so wundert!
Ich denke, mir ist die große Verantwortung die da auf uns zukommt einfach bewusst und es ist ein ganz normales Gefühl bei so einem Entschluss und wird noch in freudige Sicherheit übergehen #schwitz

Beitrag von braut2 27.04.10 - 14:19 Uhr

Ich glaub das ist normal und auch gut so, daß man sich Gedanken macht über ein neues Familienmitglied.
Als wir damals unseren Hund kauften, hatten wir gar keine Hundeerfahrung. Fast alle haben gesagt: ihr schafft das nicht, schon gar nicht mit einem großen Hund (Berner Sennenhund) und arbeiten gehen......etc.. Wir haben ja aber nicht "blind" mal eben n Hund geholt, sondern uns auch Gedanken und auch Sorgen gemacht. Gerade weil es eben eine langfristige Entscheidung ist.
Bei uns war dann alles super. Mein damaliger Freund war die ersten Wochen zuhause als der Mops zu uns kam und ich hatte ne 30-Stunden-Stelle gefunden (hatte grad neu gesucht). Wir konnten das so gut einteilen,daß er auch nciht länger allein war. Wir haben JEDEN Sonntag eine Hundeschule besucht und waren täglich mehrere Stunden mit ihm unterwegs. Wir haben uns viel eingeschränkt. Hatten aber noch kein Kind damals.

Heute hab ich 2 Kinder, bin mit dem 3.schwanger. Mein Mann hätte gern einen Hund. Aber diesmal bin ich noch nicht bereit, gerade weil ich weiß was da auf einen zukommt. Und das ist mir iM zuviel Arbeit.
Aber wenn ihr wisst was auf euch zukommt und ihr bereit dafür seid, dann habt ihr euch doch Gedanken gemacht. Mehr kann man erstmal nicht machen. Was in 10 Jahren ist weiß man nie.......ich hab damals auch nicht geahnt, daß ich nicht mehr wie 2 Jahre Freude an meinem Hund haben werde :-(

Gruß b2

Beitrag von maschm2579 27.04.10 - 14:34 Uhr

Hallo,

bei mir kam erst der Hund geplant und 7 Monate darauf wurde ich SS.

Erst war es ein Schock und dann eine große Freude. Ich dachte ich schaffe es nie mit Hund, Kind und Job ganz alleine.

Als der Hund 14 Monate war kam meine Tochter zur Welt. Ich fing kurz darauf mit arbeiten an und meine tochter kam im Oktober zur Krippe.

Heute ist meine Tochter 25 Monate, es heißt nicht mehr UNSER Hund sondern IHR Hund.
Meine Mama, meine Luna aber mir als Mama gehört nichts ;-)

Sie füttert den Hund jeden morgen und jeden Abend und der Hund gehört dazu. Wir bringen sie gemeinsam morgens zur Krippe, dann gehe ich Gassi und dann zur Arbeit.
Das erste daheim ist der Hund...

Der Hund ist ca 45 cm klein und daher eine kompakte Größe zum mitnehmen.

Ich würde es jedem empfehlen. Ach im Notfall paßt meine beste Freundin auf, die ist Hundesitterin und hat ein großes Haus.

lg M.

Beitrag von fraz 27.04.10 - 15:51 Uhr

Hallo

Ich finde es in Ordnung, dass du dir wirklich Gedanken darüber machst und da du schon Erfahrung hast, weisst du auch, welche Verantwortung du übernehmen wirst!

Wir haben uns auch nach langem Hin und Her vor 1 1/2 Jahren entschlossen, einem Hund, der dein neues Zuhause suchte, ein neues Daheim zu geben.

Wir haben es keine Sekunde bereut und unsere Chilly ist unser ganzer Stolz, ABER sie schränkt uns auch ein und benötigt viel Zeit, Geduld und manchmal auch Nerven!

Wichtig finde ich, dass ALLE in der Familie hinter die Entscheidung stehen können und sich um das Tier kümmern.
Wir haben einen fixen Gassiplan, der wird eingehalten. ohne Wenn und Aber.
Auch von den Kindern.

Für die Kinder ist so ein Hund einfach etwas tolles, wir sind froh, haben wir die Entscheidung getroffen. Und auch uns Erwachsenen tut es gut, mindestens 1x im Tag für eine Stunde raus zu kommen.

Was in drei/vier Jahren ist, können auch wir nicht planen, aber solange unsere Kinder noch in der Schule/ Ausbildung sind, sind wir sowieso eingeschränkt, da gibt es keine Wochenendtrips nach weiss-ich-wohin.

Somit kann ich dir wirklich Mut machen!

Alles Gute

Fraz

Beitrag von olchen81 27.04.10 - 16:55 Uhr

Hallo,

es ist sehr gut, dass ihr euch Gedanken macht und auch dieses Muffensausen kurz vorher spricht für euch .
Ihr nehmt die Entscheidung ernst, es ist ja schließlich kein neues Möbelstück.

Meine Entscheidung für einen Hund war eher spontan und unüberlegt und trotzdem habe ich es "geschafft" :-)

Habe damals, frisch von zu Hause ausgezogen und eine arme Studentin im Tierheim ausgeholfen und mich dort verliebt.

Das Ende der Geschichte 6 Jahre später ist die inzwischen ältere Schiela der Hund meiner Tochter, wie euere 2 1/2 Jahre alt..

Um nichts in der Welt möchten wir auf unsere Schiela verzichten.
Am meisten fällt es mir auf, wenn ich wir Besuch von Kindern haben die keine Tiere haben-- die Kinder gehen so grob mit den Tieren um.
Na klar woher soll das Wissen kommen.
Meine Tochter ist eine richtige Tierpflegerin, sie füttert Schiela, weiß wann manPipi muß usw. -wir haben noch zwei riesen Hasen und diese hören bei ihr (fast :-) ) aufs Wort .
Sie würde nie auf einen Hund einfach zulaufen, einem Tier wehtuen .
Sie ist eine ganz "normale" zwei Jährige, aber im Bezug auf dieses "Kümmern, Umsorgen , sensibel -sein " ist unsere Tochter zuverlässig, liebevoll , geschickt wie ich mir nicht vorstellen kann, dass es ein Kind ohne ein Tier sein kann .

Ich möchte dir nur sagen , dass ein Hund/ ein Tier ein unschätzbarer Schatz beim Aufwachsen ist .

ABER die Kehrseite, ich bin seit 6 Jahren nicht in den Urlaub geflogen, nur mit dem Auto wohin Schiela mit kann.
Liegt wahrscheinlich an unsrem Hund, sie frisst und trinkt nichts, geht richtig ein wenn wir nicht da sind.
Es gibt schon zig. Einschränkungen ( ich glaube für die Tierarztkosten / Steuern / Preise in Parks / Futter / Körbchen etc. in den Jahren wäre ein Kleinwagen sicher drin ).

Es loht sich jedoch !


Ganz, ganz ganz ganz ganz viel viel viel viel viel Vergnügen mit eurem baldigem Zuwachs .
:-)

Welche Rasse soll es werden?
Ich kann den cocker spaniel empfehlen, meine ist einer und der schönste und schlauste Hund der Welt .

:-)

grüße

Beitrag von 1und1macht3 27.04.10 - 19:57 Uhr

Hi!

Bei unserer ersten Hündin war das genauso, sie kam mit 7 Monaten aus dem Tierheim zu uns, hatte in ihrer kurzen Lebensdauer schon so schlechte Erfahrungen gemacht, dass man sie keine Sekunde allein lassen konnte. Keine Tür durfte zwischen ihr und uns geschlossen werden!
Wir haben es mit viel Geduld und Liebe geschafft, dass sie die Zeit die wir arbeiten waren (ca. 4-5 Stunden) allein blieb.
Dieser Hund hat uns dafür so mit Liebe und Zuneigung überhäuft, dass mir jetzt wieder das Herz blutet, weil sie nicht mehr da ist #heul

Unser neuer Zuwachs soll eine etwas anspruchsvolle Rasse werden: ein Australian Shepherd.
Ich habe vor Agility zu machen und viiiieeeel Fahrrad zu fahren. Auch soll Carina irgendwann mit ihr Agility weiterführen.

Leider hat sich heute rausgestellt, dass in unserem Haus (wir sind 4 ETW-Eigentümer) ein Eigentümer gegen den Hund ist #schmoll - wir müssen jetzt sehen, wie wir das klären - ich hoffe es geht für uns gut aus, denn ich möchte es mir nicht mit Nachbarn verscherzen, auch wenn wir im Recht sind. Mal sehen ....

LG

Beitrag von summersunny280 28.04.10 - 13:21 Uhr

Ich find es lustig zu lesen wenn jemand schreibt was in 10 jahren ist .....ja woher soll man das denn wissen?
Hmmmm dann dürfte ich auch keine kinder kriegen ,kein auto kaufen ,nicht in urlaub fahren........und mit 80 sitz ich da und hab alles geld gehütet, bin reich und kann es mit niemanden teilen geschweige denn ausgeben weil die zeit zum LEBEN abgelaufen ist.


Ich find ihr habt die besten Voraussetzung .......jetzt fragt sich nur welche rasse....
Was mir am herzen läge,wäre, das keine allergien vorhanden sind ....solch schicksale find ich sehr traurig.

Na dann mal viel Spass ....ein tolles privileg mit einem tier aufwachsen zu können
Der beste freund unseres sohnen ist der hund#aha