Stillen klappt nicht und jetzt auch noch Vorwürfe...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tuttifruttihh 27.04.10 - 15:37 Uhr

Hallo,

meine Maus ist jetzt 6 Tage alt und eigentlich läuft alles super. Wir hatten aber von Anfang an Probleme mit dem Stillen. Ich habe Flachwarzen, die meine Maus nicht richtig zu fassen bekommt. Wir haben es zwar versucht, aber es klappt einfach nicht. Also sollte ich erstmal abpumpen, bis ich genügend Milch habe und es dann mit Stillhütchen probieren. Das habe ich auch getan und genügend Milch habe ich mittlerweile. Nur bekommt meine Maus mit den Stillhütchen kaum etwas aus der Brust raus und die Brustwarzen werden sofort blutig und ich könnte schreien vor Schmerzen. Heute hat mir meine Hebi Stillhütchen in einer Nummer Größer mitgebracht aber auch das hat nicht geholfen, es wurde sofort wieder blutig.

Abpumpen ist auf die Dauer keine Lösung für mich, denn dann könnte ich mich nicht länger als 3 Std. außer Haus aufhalten, es sei denn ich habe unterwegs eine Möglichkeit abzupumpen. Also haben meine Hebi und ich entschieden, dass es wohl das Beste wäre, wenn ich abstille.

Gut finde ich das nicht, ich weiß wie wichtig Muttermilch fürs Baby ist und möchte meiner Maus das nicht vorenthalten. Aber ich möchte auch, dass die erste Zeit möglichst schön ist und nicht von Stillproblemen überschattet wird. Nützt ja auch nichts, wenn ich permanent Schmerzen habe, zumal keine Besserung in Sicht ist.

Nun werden aber jetzt schon die ersten Vorwürfe laut. Von wegen warum ich denn nicht erstmal aufs weggehen verzichte und weiter abpump. Ich will garnicht "weggehen" in dem Sinne, aber in ein paar Wochen bin ich z.B. bei meinem Opa zum Geburtstag im Restaurant. Da könnte ich nicht hin wenn ich pump. Auch wenns mal länger beim Arzt dauert o.ä. dann hätte ich ein Problem. Bei mir wird die Milch sofort weniger, wenn ich nicht regelmäßig alle 3 Std. abpump.

Man, ich würde auch lieber stillen, aber es klappt irgendwie nicht :-(

Habt ihr vielleicht noch eine Idee?

Finde die Vorwürfe echt ungerecht und es macht mich traurig. Ich bin doch keine Rabenmutter, nur weil ich nicht stillen kann...

Lg Saskia mit Fiona (6 Tage)
http://buettnersbauchzwerg.soo-gross.de/home.html

Beitrag von schullek 27.04.10 - 15:40 Uhr

hallo,

die frage ist: was willst du nun hören?
bekundungen, dass du keine sclchte mutter bist? das kannst nur du selbst dir sagen und es auch annehmen. lauter fremde frauen hier sicher nicht.
wenn es dein wunsch ist, dann akzeptier das selber und leb damit.

wenn nicht, dann kämpf weiter.
wenn du das willst, dann wende dich an eine ausgebildete stilleberaterin:www.lalecheliga.de

lg

Beitrag von angelwings... 27.04.10 - 15:46 Uhr

hallo!

erstmal herzlichen glückwunsch zu deiner überaus niedlichen tochter #herzlich

lass dich mal #liebdrueck
ich finde es unmöglich solche vorwürfe zu machen!!!

mein tipp! such dir eine stillberaterin!!!

und wegen dem abpumpen...ich würde das die ersten wochen schon machen, denn es is schon sehr wichtig für deine maus erstmal muttermilch zu bekommen! du könntest dir ja für unterwegs eine handpumpe mitnehmen oder?
ich hab auch mit stillhütchen gestillt, welche hast du denn? is nämlich komisch dass sie nix rausbekommt!

wünsch dir dass es doch noch eine möglichkeit gibt dass du stillen kannst!

alles liebe
angie mit jamie #verliebt 16.09.09

Beitrag von tuttifruttihh 27.04.10 - 16:17 Uhr

Der Tipp mit der HAndpumpe ist gut, das könnte ich ja fast überall machen (Toilette oder so)... werde mal nach einer Stillberaterin suchen.

Ich habe Stillhütchen von Medela. Aus den Hütchen kommt auch Milch raus, aber meine Tochter bekommt aus meiner Brust kaum Milch. Vorgestern habe ich sie 3 Std. angelegt aber sie wurde und wurde nicht satt. Irgendwann war alles so blutig, dass sie Premilch bekommen hat und ich abgepumpt hat. Habe aber 150ml rausbekommen mit der Pumpe, also hatte ich schon Milch aber sie hat sie nicht rausbekommen. Vielleicht auch, weil ich mich so verspannt habe vor Schmerzen. Mit der Pumpe habe ich keine Schmerzen.

Lg und danke

Beitrag von sako2000 27.04.10 - 16:43 Uhr

selbst als ich stillen konntem habe ich zwischendurch immer mal die pumpe genommen, weil es sio weh tat.
das entlastet und schont die brustwarzen..also lieber pumpen fuer den anfang und ERST ANLEGEN, WENN DIE WARZEN WIEDER EINIGERMASSEN OK SIND. den es bringt ja nix, wnen du sie an blutige brustwarzen anlegst. die muessen sich erstmal erholen!

gib dir zeit! und gib nicht auf!
abstillen kannst du immernoch!

Beitrag von mini-wini 27.04.10 - 16:11 Uhr

Hallo,

lass die Vorwürfe einfach an dir abprallen, dafür hast du jetzt nicht auch noch nerven.
Und es ist auch nicht nötig dir Vorwürfe zu machen, weil du nur das Beste für dein Baby und dich willst.
Ich würde nicht einfach aufgeben, wende dich sofort an eine Stillberaterin. www.lalecheliga.de
Und ich hatte in den ersten 6 Wochen auch mit blutigen, wunden Brustwarzen zu kämpfen. Hatte auch Schmerzen.
Aber alles ist vergessen und vorbei und es hat sich gelohnt.

Wünsche euch alles Gute

Beitrag von sako2000 27.04.10 - 16:38 Uhr

hallo saski,

gleuckwunsch zur tochter!
hey, wir haben im gleichen krankenhaus entbunden, witzig!

du, ich hatt genau die gleichen probleme wie du anfangs.
nun hatte ich das glueck, dass mein mann die ersten 8 wochen zu hause war, so konnte ich in ruhe abpumpen.

deine tochter ist doch erst 6 tage alt, die schmerzenden brustwarzen werden sicher bald besser. bei mir hats ungefaehr 3-4 wochen gedauert bis sich das eingespielt hat. dann hatte ich keine schmerzen mehr.
immer schoen mit "purelan" oder aehnlichen sachen eincremen, oder einfach schwarzteeteebeuter auf die brustwarzen. ich bin die ersten wochen ausschliesslich oben ohne rumgelaufen, weil es so weh tat.

ABER es geht weg und dann ist es wunderbar.
ich stille auch mit huetchen, da ich flachwarzen habe und meine tochter zu anfang zu wenig gesaugt hat. aber mit der mittleren groesse (von medela) gehts prima....

es hat aber 6 wochen gedauert.. dh. ich habe 6 wochen tag und nacht abgepumpt. ueber tag musste ich alle 4h pumpen und nachts hatte ich eine unterbrechung von 6-7h.
es ist sehr muehseeling, aber wenn dein mann viellecht auch zu hause ist, dennoch machbar.

mir war es das wert, denn nach 6 wochen klappte auf einmal das trinken an der brust wunderbar. ich hatte eine stillberaterin, kann ich dir nur empfehlen, kostet auch nix.
die zeigt dir alle tricks und gibt gute ratschlaege.

ich kann nur von mir sprechen...nach 6 tagen aufzugeben, ist quatsch!
halte noch ein wenig durch und du kannst dir doch einen pumpvorrat anlegen, dann kannste auch mal ohne baby raus...

lg,
claudia

Beitrag von bibi22 27.04.10 - 17:09 Uhr

hi!

Und wenn du nicht stillst, bist du auch keine schlechte Mutter!

lg bianca#blume

Beitrag von babsi1972 27.04.10 - 17:54 Uhr

Gratulation zu deiner Fiona,
mach dir keinen zu gropen Kopf und versuche doch eine gewissen Zeit abzupumpen. Ich habe zu Beginn auch alle 3 Stunden abgepumpt, konnte aber das sehr schnell auf 4 Stunden ausweiten und in Einzelfällen und nachts sind es auch mal 6 Stunden.

Mir kam es am Anfang auch sehr mühsam vor und mittlerweile pumpe ich 4 Stunden.

Alles Gute und ach ja such dir eine Stillberaterin, vielleicht klappt es dann ja doch noch!

Babsi

Beitrag von blume82 27.04.10 - 18:01 Uhr

Hallo,

wenn du stillen willst, nimm Kontakt mit einer Stillberaterin auf.

Wenn du blutige Brustwarzen hast hört sich das nach einer falschen Anlegetechnick an oder Soor.

Was machst du gegen die blutigen Brustwarzen.

Die Stillberaterin kann dir z. B. ein Brustnährset mitbringen.

Was hat deine Hebi überhaupt gemacht außer andere Stillhütchen?

LG

Beitrag von nashivadespina 27.04.10 - 18:33 Uhr

Wer hat dir gesagt dass du zu wenig Milch hattest?

Das deine Brustwarzen am Anfang blutuig sind ist GANZ NORMAL. Kein Zeichen dafür, dass es nicht klappt! Die Brustwarzen müssen sich ersteinmal gewöhnen..das 8 Wochen dauern. Weiterhin wird es genauso lange in etwa dauern, bis sich das stillen eingespielt hat! Gegen die offenen/schmerzenden Bruswarzen hilft Lanolinsalbe von der Firma Lasinoh aus der Apotheke.
Weiterhin hilft es, wenn du die Bruswarzen an der Luft trocknen lässt. Niemals abwischen. Das ist nicht nötig. Und es ist wichtig, dass du weiter anlegst...immer dann wenn es das Baby möchte -nur so kann sich die Milchproduktion genau den Bedürfnissen deines Babys anpassen.



Wie habt ihr versucht dass dein Baby die Brustwarzen packt? Hast du dich mit deinem Baby mal 3 Tage ausschließlich mit deinem Kind ins Bett gelegt..immer geduldig angelegt...ganz ohne Druck? Oftmals kann man mit flachwarzen OHNE stillhütchen stillen. dann verstehe ich nicht weshalb du 3-stündlich abpumpst....eigentlich müsstest du viel öfter pumpen

Wenn du mit der abstillentscheidung nicht ganz zufrieden bist und eigentlich weiterstillen möchtest, empfehle ich dir dringend eine STILLBERATERIN aufzusuchen. Keine Hebamme!!

www.lalecheliga.de

Ich frage mich wirklich was du da für eine Hebamme hast..die dich hinsichtlich der blutigen Brustwarzen zb nicht beruhigen kann und dir gleich das abstillen empfiehlt#zitter

Beitrag von jackie-33 27.04.10 - 21:07 Uhr

hi,

ich hatte ein ähnliches problem wie du und habs aber in den griff gekriegt! nur nicht aufgeben wenn du wirklich stillen magst. schicke dir noch eine nachricht!

lg

Beitrag von hailie 27.04.10 - 22:00 Uhr

ich hatte anfangs auch probleme... habe wochenlang gekämpft und es schließlich geschafft. nun wird meine tochter bereits seit über 4 monaten voll gestillt.

du solltest dir selber erstmal darüber klar sein, ob du stillen möchtest. wenn der WILLE da ist, dann schaffst du es auch.

wende dich an eine stillberaterin!

lg #blume

Beitrag von 2007.shady 28.04.10 - 11:57 Uhr

Liebe Saskia,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur Eurer Süssen und einen schönen Namen habt Ihr ausgesucht (heiße selbst auch Fiona..:-p)

Zu Deinem Problem möchte ich Dir sagen, dass es mir nach der Geburt unserer Tochter genauso ging, blutige Brustwarzen, hatte schon Angst, wenn unsere Süsse wach wurde und Hunger hatte.
Habe dann 4 Wochen abgepumpt und dann auf Flasche umgestellt.
Natürlich habe ich mich auch gestreßt und als Versagerin gefühlt, aber meine Kleine ist auch mit der Flasche gut und gesund gewachsen. Sie hat keine Allergien ist nicht oft krank usw.
Bin jetzt wieder SS (27+5) und überlege, ob ich mir den Stress überhaupt antun soll.

Letztlich ist aber entscheidend, wie meine Vorrednerinnen schon gesagt haben, was DU WILLST! Wenn Du wirklich und unbedingt stillen willst, dann lass Dir helfen. Ansonsten lass es und steh dazu!
ich habe damals bei mir gemerkt, dass ich nicht 100%ig hinter dem Stillen gestanden habe, viell.passt es auch nicht zu mir.

Viel Glück und alles Gute für Eure Fiona!

LG
Fiona mit Marlene *17.12.2007 und #ei 27+5