Erfahrung mit Zungenbaendchen OP

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von viwo 27.04.10 - 20:31 Uhr

Guten Abend zusammen,

also mein Sohnemann 4 1/2 geht seit anfang des Jahres zur Logopaedin. Und die meinte gleich bei der ersten Sitzung es liegt am Zungenbaendchen.

Danach hatte bisher nie einer geschaut, selbst als Saeugling nicht, obwohl wir beim Stillen grosse Probleme hatten.

Heute waren wir beim Zahnartz, der das Kontrolliert hatte und der meinte sofort, das die Logopaedin recht hatte. Jetzt muessen wir zum Spezialisten.

Bei wem wurde das auch erst so spaet gemacht? Mach mir voll die Sorgen.

danke schonmal

lg virginia+tim+noah

Beitrag von tinaxx 27.04.10 - 21:09 Uhr

Hallo!

Bei unserem Sohn wurde im August letztes Jahr auch das Zungenbändchen durchtrennt, da war er fast 4.

Die OP ist ein Klacks - kurze Vollnarkose (nur über eine Maske, nicht intravenös), dann noch 3 Stunden zur Beobachtung in der Klinik oder beim Arzt bleiben und fertig. Die OP hat 15 Minuten gedauert, mein Sohn hat hinterher nicht gejammert und wollte sogar gleich was essen!

Seine Sprache hat sich seitdem stark verbessert, er geht aber weiterhin einmal wöchentlich zur Logo.

Ich habe mich auch sehr geärgert, dass das nicht früher erkannt wurde, aber da wir keinerlei Probleme beim Stillen hatten, wurde das verkürzte Zungenbändchen erst beim Sprechen zum Problem.

Alles halb so wild...

LG,
Tina.

Beitrag von viwo 27.04.10 - 21:13 Uhr

Danke,
das sind doch gute Nachrichten. Hoffe bei uns klappt das auch alles so gut.

lg virginia

Beitrag von nanalein 27.04.10 - 21:14 Uhr

Das ist nicht schlimm. Mein Großer hatte ein extrem kurzes Zungenbändchen und wir haben auch mit der OP gewartet. Mit 3,5 Jahren hatte dann die Zahnärztin gemeint es muss gemacht werden, da es am Zahnfleisch gezogen hat.

Wir sind dann zum Kieferchirurgen gegangen. Die OP selbst war ne Sache von 5 Minuten. Und ich glaub zwei Tage mussten wir mit der Nahrung etwas aufpassen.

Die Schmerzen hielten sich in Grenzen und konnten gut mit Ibuprofen gelindert werden.


Grüße
Nanalein

Beitrag von sunny_harz 27.04.10 - 21:47 Uhr

Wir haben letztes Jahr eine Zungenband-Plastik machen lassen - NIE WIEDER. Habe mein Kind noch nie so leiden sehen.
Es war der blanke Horror, kein Essen, kein Trinken ging....die Zunge auf das 3-Fache angeschwollen.

Vorteil war jedoch: das ZB kann nicht vernarbt zusammenwachsen, das kann nämlich passieren, wenn man es einfach nur durchtrennt. Vernarbt es, wird es noch kürzer als vorher und läßt sich nicht mehr so ohne weiteres einfach durchtrennen.

Allerdings geht diese Plastik auch mit Laser, dadurch sind die Schwellungen nicht so doll und es heilt schneller. Habe ich nur erst hinterher erfahren.

Such dir einen GUTEN Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, keinen HNO wie wir (haben das während der Polypen-OP machen lassen), der mit Laser arbeitet.

Alles Gute. Sunny

Beitrag von viwo 27.04.10 - 22:40 Uhr

Hallo,

na da bin ich ja froh, das mich mein Zahnarzt zum Kieferchirurgen ueberwiesen hat. Der hat vorher in der Uniklinik gearbeitet und hat sich darauf Spezialisiert auf solche kleinen Eingriffe.

Bin mal gespannt wie das Gespraech laeuft. danke fuer die antwort

Beitrag von binchen2105 28.04.10 - 12:04 Uhr

Hallo,

wir haben das Zungenbändchen im alter von 9 monaten durchtrennen lassen, damit mein Sohn beim sprechen keine Schwierigkeiten hat, und bin glücklich darüber, das es früh gemacht wurde. Er spricht wunderbar und hat an diese OP null Erinnerung.

Mit viel Eis lässt dich das bestimmt schnell überwinden.

Lg binchen2105