Ab wann fällt Krankenversicherung weg?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von dolby11 27.04.10 - 20:31 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich lebe in Scheidung, bin alleinerziehend. Nachdem ich meinen Job als Teilzeitkraft (100 Std.) verloren habe, muß ich nun wieder in die Familienversicherung meines Noch-Ehemannes, arbeite als Aushilfskraft.

Nun überlegen mein Freund und ich zusammenzuziehen und rechnen durch, ob es finanziell auch gutgehen wird.

Meine Frage ist nun: solange ich keinen festen Job habe, aber mit meinem Freund zusammenziehe, wie sieht es da mit der Krankenversicherung aus? Fällt der Versicherungsschutz über meinen Ex-Mann sofort weg? Oder erst nach der Scheidung?

Vielen lieben Dank für eure Hilfe...

#blume Anika

Beitrag von sunshine7505 27.04.10 - 20:54 Uhr

Hallo,
bis zur Scheidung bist du über deinen Noch-Mann versichert, auch wenn du mit einem neuen Partner zusammenlebst. War bei mir genauso. ;-)
LG Katja mit Julia (5) und Sebastian (22 Monate) #sonne

Beitrag von dolby11 27.04.10 - 20:57 Uhr

Dankeschön #sonne

Beitrag von manavgat 28.04.10 - 10:05 Uhr

Deine Pläne in allen Ehren, aber ich würde das nicht machen, mit dem Zusammenziehen.

Wenn ihr zusammen lebt, wer zahlt dann nach der Scheidung deine Krankenversicherung und wer kommt für dich und Deine Kinder auf, sollte der Unterhalt mal wegfallen.

Dann hast Du ordentlich Sprengstoff in deiner Beziehung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von dolby11 28.04.10 - 11:38 Uhr

Hallo,

wir werden definitiv zusammenziehen.

Wenn es danach geht, ob diese Beziehung jetzt hält oder alles Mögliche passieren könnte, dürfte man keine Beziehung mehr eingehen, keine Kinder mehr bekommen und und und.

Haben gestern noch einmal alles durchgerechnet. Da wir im nächsten Jahr bauen wollen wenn alles klappt, haben wir das Thema, jetzt noch in eine andere Wohnung zusammenzuziehen bei der aktuellen finanziellen Lage, beiseite geschoben. Wir sind uns einig, das ich die Zeit noch mit meinen Töchtern in unserer jetzigen Wohnung bleibe, so sehr ich auch rausmöchte.

Für mich steht fest, das ich mindestens 80-100 Std arbeiten werde. Bin schon aktiv auf Suche, einfach ist es natürlich nicht, aber ich krieg schon was ;-) Somit wäre das Thema Krankenversicherung nach der Scheidung kein Thema.

Und wie machen andere Patchworkfamilien das? Wer kommt da auf? Mein Freund möchte uns als Familie, da kommt die Frage nicht auf, wer für uns aufkommt. Über den Kindesunterhalt mache ich mir momentan keine Sorgen. Der KV hat einen Netto-Verdienst von 2400 Euro plus Firmenwagen zur Privatnutzung und Spesen, Tendenz steigend. Seine Kinder wird er nicht im Stich lassen, dessen bin ich mir relativ sicher. Aber eine Garantie kann mir nunmal keiner geben.

Soll ich deswegen mit meinen Töchtern weiter in einer 3-Zimmer-DG-WhG ohne Balkon wohnen bleiben und weiter von ALG II leben? Nein danke.

Jetzt kann jeder sagen, ich sei blauäugig, aber dem ist sicher nicht so, denn seit der Trennung bin ich schon vorsichtig geworden was Geld und Gefühle angeht. Und nochmal: Eine Garantie für irgendwas gibt es nicht.

LG Anika #blume



Beitrag von windsbraut69 28.04.10 - 12:36 Uhr

Mensch bei Dir geht das alles aber rasant...vom gemeinsamen Haus + eigener Haushälfte bei den Eltern über ALGII direkt ins neue Eigenheim mit nem Partner, der letztes Jahr noch bei der Oma wohnte, weil er kein Geld hatte???

http://www.urbia.de/archiv/forum/th-1880543/Was-mache-ich-nach-der-Trennung.html

Beitrag von dolby11 28.04.10 - 14:21 Uhr

Für mich dauert das ehrlich gesagt schon ziemlich lange.

Das gemeinsame Haus ist im September letzten Jahres verkauft worden, da mein NOCH-Ehemann wilde Sau gespielt hat und kurzfristig den bereits (gemeinsam!!!) gefundenen Mietern durch seinen Anwalt mit einer Anzeige auf Hausfriedensbruch gedroht hat falls sie einziehen!
Die Haushälfte besteht immer noch, in der wohnten und wohnen auch weiterhin meine Eltern!
ALG II blieb leider nicht aus, ich bemühe mich um einen festen Job nachdem ich im letzten Jahr fünf Tage vor Ablauf meiner halbjährigen Probezeit die Kündigung meines damaligen 100-Std. Jobs bekommen habe!
Wir leben seit Ende Februar 2009 getrennt und mein Ex zahlt seit September Unterhalt für seine beiden Töchter.

Mein Freund wohnt immer noch bei seiner Oma, auf deren Grundstück wir im nächsten Jahr bauen werden wenn alles gut läuft!

Ist doch schön wenn dann alles gut läuft, oder??

Beitrag von dolby11 28.04.10 - 14:42 Uhr

Ach und von 1000,- netto hätte mein Freund uns damals, in der Situation ohne Kindesunterhalt etc. definitiv nicht durchziehen können!!
Er hat einen neuen Job, ich habe mein/unser Leben ein wenig ordnen können und nun sieht die Lage schon anders aus. Natürlich muß erstmal die Scheidung durchsein und ich einen festen Job haben, aber wir planen langsam den Hausbau, hatten schon ein Gespräch mit dem Finanzberater der Bausparkasse, die den Kauf/Verkauf unseres Hauses abgewickelt hat.

Und es geht!!!!

Beitrag von windsbraut69 29.04.10 - 14:52 Uhr

Merkwürdiger Finanzberater...Du bekommst trotz nicht bewohnten Hauses ALGII UND eine Wohnung finanziert und Dein Freund lebt bei Oma, weil er kein Geld hat und der Finanzberater sieht einem Hausbau trotz Arbeitslosigkeit positiv entgegen???

Das muß der gleiche Vogel sein, der den Arbeitskollegen meines Partners gerade in den Ruin treibt oder Du hast Geld an der ARGE vorbei geschleust.

Beitrag von dolby11 29.04.10 - 18:47 Uhr

ICH bin im August in meine DANN finanzierte Wohnung gezogen!

Und wenn du richtig gelesen hättest, würdest du nun wissen, das mein Freund einen neuen Job hat.

Und die Finanzierung basiert auf einem Gesamteinkommen von 2.200,- OHNE Kindersunterhalt. Davon lassen sich bei vorhandenem Grundstück schon 600,- abzahlen.

Und: ich bin ALGII-Empfängerin, aber kein Schmarotzer. Ich will weg vom Amt.

Und wenn jemand sich von seiner finanzierenden Bank in den Ruin treiben lässt, dann mag das sicher daran liegen, das dieser jemand keine Übersicht über seine monatliche Finanzlage hat und blind vertraut.

Sorry, da bin ich schon drüber. Ich habe bereits eine Finanzierung hinter mir.