PKV oder GKV für das Baby?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hasi59 28.04.10 - 06:58 Uhr

Hallo Mädels!

Wir sind in der Lage, dass wir uns aussuchen können, ob wir unser Kind beim Papa familienversichern oder bei mir privat versichern (Liege unter dieser Jahresgrenze).

Jetzt überlege ich was besser wäre. Bei der GKV hat man keine zusätzlichen Kosten und der Papa bekommt Kindkranktage. Bei der PKV zahlt man zwar zusätzlich, bekommt aber bei schlimmen Krankheiten eventuell eine bevorzugte Behandlung (obwohl ich das noch nicht erlebt habe), aber der Papa bekommt keine Kindkranktage und man muss immer erst die Rechnungen vorstrecken und dann einreichen.

Was würdet ihr tun?


LG
Hasi

Beitrag von nickel-79 28.04.10 - 07:05 Uhr

Hi,

ich sollte mich jetzt Privat versichern, aber: ich arbeite in diesem Medizin Geschäft und ich kann nicht sagen das gerade bei Kindern das was bringt, im Gegenteil , wenn sie Magen-Darm haben behalten sie die Kids gleich mal 2 Tage zur Überwachung im Krankenhaus und da wäre meiner schon oft zur Überwachung dageblieben.
Ich werde weiter GKV Versichert bleiben und meine Kids somit auch.
Kinder bekommen alle Untersuchungen bezahlt und die nötigen werden auch gemacht.
Ich habe mich noch nie darüber geärgert das ich nicht PKV versichert bin. Ich habe mich persönlich dagegen entschieden.
WIr haben fürs Krankenhaus die Zusatzversicherung und das reicht.

Aber das musst du für Dich entscheiden.

Viel Glück dabei.

Nicole

Beitrag von hasi59 28.04.10 - 07:14 Uhr

Hallo Nicole!

Ich konnte mir das als Beamtin leider nicht aussuchen, bzw. hätte bei der GKV enorm mehr bezahlt. Ich habe bis jetzt auch keine Vorteile bemerkt, eher Nachteile, weil ich mit meiner PKV über viele Kostenübernahmen rumstreiten musste, wo GKV anstandslos gezahlt hätten.
Das Normale ist mir klar. Dachte halt, wenn mal was schlimmeres ist, dass es da vielleicht von Vorteil sein könnte. Wollte meinem Kind halt den bestmöglichen versicherungsschutz gewährleisten. Mmh schwierige Entscheidung! #schwitz


LG
Hasi

Beitrag von nickel-79 28.04.10 - 07:18 Uhr

Hi,

ich weiß was du meinst, aber da wir noch keine Amerikanischen Verhältnisse haben, denke ich das Dein Kind mit der GKV über Deinen Mann gut versichert wäre.
Wie gesagt, das schreiben meines Arbeitgebers kam vor kurzem und wir haben uns dagegen entschieden.

Drück Dir Daumen bei der Entscheidung

Nicole

Beitrag von saceradivina 28.04.10 - 07:53 Uhr

Hallo,

wir haben auch die Wahl über meinen Mann PKV oder über mich GKV.
Wir wollen unser Kind in die PKV nehmen, da man doch als Privatpatient die besseren Mittel verschrieben bekommt.
Ich arbeite in der Apotheke und da sieht man es immer wieder, die gesetzlichen Kinde rbekommen immer den selben billigen chemie Hustensaft, die privaten meist die besserer pflanzliche Alternative.
Da man Mann und ich auch beide Brillenträger sind, besteht die Chance das Krümmel auch eine bracuh, die PKV von meinem Mann zahlt das was zu GKV nicht mehr.
Klar PKV musst du immer vorstrecken, aber auch da gibt es möglichkeiten mit Arzt oder Apotheke zu sprechen, das Du es erst einreichst und dann die Rechnung begleichst.
Ich selbst war auch als Kind in der PKV.

LG
SaDi

Beitrag von fannyleo 28.04.10 - 07:53 Uhr

Hmm schwierig. Ich glaube ich würde es GKV vesichern lassen. Für die PKV spricht meiner Meinung nicht die Behanndlung sondern die Unterbringung im KH.
Vieleicht wäre eine Zustzversicherung für das Kind die Lösung die sind nicht so teuer und du must nicht auf den "komfor" verzichten.
Ich werde das bei meinem zweiten Baby so machen da ich schon Erfahrungen bei meiner ersten Tochter nach der Geburt mit einer Kinderklinik hatte.:-[
Lg Leo

Beitrag von canadia.und.baby. 28.04.10 - 08:06 Uhr

Wir haben uns für die GVK entschieden.
Ich war selbst als Kind da versichert und bin da geblieben.

Ich habe nie negatives erlebt.

Beitrag von tweetiex80 28.04.10 - 08:11 Uhr

HAllo,

schwierige Entscheidung!

Aber ich würde wohl die private wählen.
Wenn du mit deinem Kind zb mal in die Notfallambulanz musst, wirst man vorgezogen, wenn man privat versichert ist.

Klar kann es passieren, dass man eher dabehalten wird, aber man kann es als Mutter auch einschätzen, je nach Diagnose ob man besser im KH bleibt oder nicht.

Dann gibt es noch die Alternativmedizin (zb Osteopathie). Da gibt es auch bereiche, die von der privaten zum grössten teil übernommen wird, aber nicht von der gesetzlichen.

Ich glaube bei Brillen bekommt man auch mehr bezahlt, da bin ich mir aber nicht sicher.

Lg Maja

Beitrag von matildal 28.04.10 - 08:25 Uhr

Wir haben auch die Wahl und werden ihn definitiv in die GKV nehmen!

Ich habe nun schon den Wechsel öfter vollzogen von privat zur GKV und habe mich immer bei der GKV wohler gefühlt... Unser Sachbearbeiter ist super!!! Alles schnell erledigt und immer freundlich und hilfsbereit!
Bei der PKV habe ich da schon anderes erlebt!

Man bekommt sooft Dinge aufgebrummt und es werden Untersuchungen gemacht, die nicht wirklich Not tun... und dann muss man in Vorkasse treten und weiß nicht, ob das alles übernommen wird... Nee, danke.

Beitrag von schnuppell 28.04.10 - 09:11 Uhr

Hallo Hasi,

mal eine Frage: ein guter Bekannter, der bei ner PKV arbeitet, hat mir letztens erzählt, dass das Kind automatisch beim besser Versicherten (PKV) mitversichert wird und man gar keine Wahl hat, wenn einer PKV ist? Das hat mich ein wenig irritiert, habe das aber inzwischen schon von einigen gehört...

Bei uns ist es so, dass ich freiwillig GKV und mein Mann PKV ist, ich aber wahrscheinlich auch wieder in die PKV wechseln werde...Von daher wird unser Baby wahrscheinlich auch PKV versichert werden...

LG

Beitrag von papazei 28.04.10 - 09:30 Uhr

Hehe Hasi, so sieht man sich wieder :-)

Eindeutig PKV aber dann eine gute PKV...ich sag dir warum:
Wenn dein Kind krank wird und ins KH muss, dann hast du ein Einbettzimmer....ihr habt ruhe...stell dir vor du hast da noch ein quakendes Kind...ganz toll..

Es können dir sachen passieren...z.B. das Kind hat einen schiefen Schädel und braucht eine helmtherapie...ein GKV zahlt nicht oder du musst echt kämpfen..
bei uns kosten für 3000 problemlos übernommen..

die verischerung kostet uns etwa 109 im Monat und anteilig trägt es noch der Arbeitgeber mit...d.h. es ist gut investiertes Geld dafür, dass du im Notfall dann ruhe hast...

aber wie gesagt, man musst auch entsprechende gute KK aussuchen..

Genieße deine Schwangerschaft, Papazei

Beitrag von andalucia05 28.04.10 - 09:51 Uhr

Hallo,

ich würde mich immer für die GKV entscheiden!
Ich arbeite in einer Klinik und "bemitleide" immer die Patienten mit PKV! Die Behandlung ist kein bisschen besser(manchmal eher schlechter!) und einen besseren Status hat man nur in seinen Gedanken;-)! Einzelzimmer sind für schwerkranke oder isolierte Patienten (Kinder) meistens reserviert, und Chefs sind nie da, oder haben etwas anderes zu tun.
Auch bei unserem Kinderarzt wird man als Privatpatient nicht besser behandelt, und das ist auch gut so!

LG, andalucia #sonne