Zusammensetzung Notarkosten - Immobilienerwerb

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von miau2 28.04.10 - 10:02 Uhr

Hi,
ich habe mal eine - vielleicht etwas doofe - Frage...wäre mir irgendwie peinlich, die dem Notar zu stellen #hicks, aber vielleicht weiß es ja hier jemand aus Erfahrung oder von der Arbeit:

wir haben gerade ein Haus gekauft, hatten Notartermin, mit Beurkundung usw. Eingeplant hatten wir als Kosten für den Notar die allgemein empfohlenen ca. 1,5%.

Jetzt kam eine Rechnung, mit den Positionen
- Beurkundung vom Vertrag
- Dokumentenpauschalen, Auslagen, Gerichtskosten Grundbuchauszug, Erstellen einer Bescheinigung

Eigentlich hätte ich gedacht, dass zu diesem Zeitpunkt die "Hauptarbeit" vom Notar erledigt wäre...aber die Rechnung war erheblich niedriger als erwartet (das, was für die Vertragsbeurkundung berechnet wurde war aber identisch mit der Gebührenordnung).

Welche großen Positionen kommen denn da noch? Reine Neugier, eingeplant sind die Kosten ja eh - ich habe nur von diesem speziellen Punkt keine Ahnung...bisher berechnet wurde ein Wert von knapp 0,5% vom Immobilienwert.

Das noch eher kleine Dinge (z.B. Bestellung der Grundschuld für den Kredit usw.) kommen ist klar, aber DAS kann ja nicht so eine große Summe werden. Ich habe halt irgendwie keine Ahnung, was da an großer Position noch kommt.

Weiß das jemand?

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von auisa 28.04.10 - 10:15 Uhr

Hi,

die Grundschuld-Geschichte hat mich ca EUR 500 gekostet.
Welchen Grundbuchauszug habt ihr denn? Den wo ihr schon als Käufer eingetragen seit?
Wenn nicht fehlt dies noch. Diese Eintragung kostet auch noch mal ein kleines Sümmchen ;-)

LG Auisa

Beitrag von miau2 28.04.10 - 10:26 Uhr

Hi,
wow, dass das mit der Grundschuld so teuer wird hätte ich nicht gedacht.

Na ja, dann nähern wir uns ja so langsam an den Planwert an...

Den Grundbuchauszug mit uns als Eigentümer haben wir noch nicht, dann wird es ja irgendwie schon in die erwartete Richtung gehen...

Danke!

Miau2

Beitrag von bezzi 28.04.10 - 10:28 Uhr

- Das Grundbuchamt wird noch eine Rechnung schicken für die Eintragung des Eigentums im Grundbuch.
- wenn ihr das Haus über eine Bank finanziert, müsst ihr eine Grundschuld eintragen. Auch das läuft wieder über den Notar und der bekommt seinen Gebührensatz dafür
- ebenso nochmal das Grundbuchamt für die Eintragung der Grundschuld.

"Das noch eher kleine Dinge (z.B. Bestellung der Grundschuld für den Kredit usw.)"

Das ist kein kleiner Teil ! Wird das Haus z.B. vollfinanziert, wird das genauso teuer wie der eigentliche Eigentumswechsel !

Wenn ihr also einen Großteil über eine Bank finanziert, habt Ihr gebührenmäßig jetzt gerade mal knapp die Halbzeit.

Beitrag von miau2 28.04.10 - 10:47 Uhr

Hi,
Danke!

dann kommen wir ja doch in Richtung der geplanten Kosten - hätte mich auch gewundert, wenn das so deutlich weniger geworden wäre.

Ich habe halt noch überhaupt keine Ahnung, was da alles verlangt wird...erstes Haus halt ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von auisa 28.04.10 - 11:09 Uhr

So ging's mir auch ;-)

Beitrag von miau2 28.04.10 - 11:28 Uhr

beruhigend, dass es nicht nur uns so geht... :-p

Beitrag von jeannylie 28.04.10 - 11:59 Uhr

Im aktuellen Stern habe ich gerstern beim Arzt einen schönen Artikel dazu gelesen.

Kann ich nur empfehlen.

LG

Beitrag von wasteline 28.04.10 - 19:32 Uhr

Hier ist eine Auflistung der Notarkosten

http://www.immobilienkauftipps.de/kosten-beim-immobilienkauf/

Beitrag von papazei 28.04.10 - 20:51 Uhr

miau, das kommt dann nach und nach....auch vom Gericht...es dauert halt...herzlichen Glückwunsch zur Immobilie