bitte hilfe zum thema abstillen

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Beitrag von blume-99 28.04.10 - 10:22 Uhr

hallo,

stille eigentlich sehr gerne aber meine kleine nimmt jetzt auch oft (vor allem nachts) die brust wie ich den eindruck habe nur zum nuckeln. und tagsüber schläft sie auch nur mit brust ein. sie nimmt den schnuller nicht mehr (spielt nur damit und weint wenn ich schnuller statt brust gebe.

ich komme tagsüber nicht immer voran mit meiner hausarbeit weil ich immer lange (eine stunde circa) mit ihr hinliege weil sie eben den busen will zum einschlafen. gerstern bin ich eine stunde mit ihr hingelegen und dann hat sie 2 minuten geschlafen (danach fuhr der krankenwagen vorbei und sie hat wieder gequengelt.

mich nervt das zur zeit tierisch. und kräftemäßig ist es auch grad nicht so toll. ich schlafe nachts fast nicht (sie quengelt grad wieder viel und trinkt jede stunde) außerdem schläft sie nicht im kinderbett (hab das kinderbett aufgestellt da das beistellb. zu klein wurde und versucht ihr die brust abzugewöhnen. sie hat zwei oder drei abende geschrien (aber nur ein paar minuten, weil ich das nicht ertrage wenn sie so schreit) und ich befürchte dass sie das bettchen jetzt mit was negativem verbindet. eigentlich kein wunder. jedenfalls immer wenn ich sie dort reinlege zum schlafen schreit sie und ich nehme sie wieder raus.

ich mag irgendwie nicht mehr. ich hab sie immer bei mir und gebe sie niemandem zur betreuung und manchmal hängt sie mir zu viel an mir. sie schläft auch mit papa nicht ein. nur mit mir.
ich genieße es einerseits aber ich mag auch mal wieder etwas zeit für mich (zum beispiel könnte ich dann abends mal joggen gehen, als ausgleich oder so eben)
mein mann ist ständig beim fussball und ich wünsche mir auch wieder etwas mehr zeit für mich, da sie tagsüber auch nur sehr wenig schläft.

wie habt ihr das gemacht mit abstillen? ich hab schon versucht ihr fläschchen zu geben aber sie trinkt nicht wirklich davon, nur ein bißchen. und das war schon ein fortschritt, aber eben nicht viel. zur zeit bekommt sie kein fläschchen mehr angeboten...

bin frustriert, hab aber auch kein gutes gewissen dabei. ich hoffe ich werde jetzt nicht mit steinen oder sonstwas beworfen und es geh noch anderen so oder so ähnlich...

danke für eure hilfe

liebe grüße

Beitrag von blume-99 28.04.10 - 10:24 Uhr

die kleine ist fast 8 monate alt

Beitrag von dina131283 28.04.10 - 11:02 Uhr

Hallo


Ich kann dich gut verstehen. Das war bei mir mit unter auch der Grund warum ich nur um die 5 Monate ausgehalten hab. ;-)

Das sie am Anfang wenig trinkt, denke ich ist normal. War bei uns nicht anders.
Ich habe die erste Flasche laut Packung bzw Alter zubereitet und sie trank von 200ml nur 30-50ml ;-)

Die Mahlzeiten haben wir nach und nach mit Flasche ersetzt. So gewöhnt sich auch die Brust am besten dran.
Zwischendurch hat sie auch nur die Flasche beim Papa getrunken, denn ich hatte ja die Brust ;-)

Bis alles ersetzt war,hat es Wochen gedauert, aber schon eine ersetzte Mahlzeit hat mir gut getan.

'Und wenn ich da nur mal kurz allein einkaufen gegangen bin ;-)

Gewissensbisse hatte und habe ich heute noch zwischendurch.
Aber so gehts mir einfach besser und ,man mag es kaum glauben, sie schläft wieder durch.
Hatte sie nämlich direkt nach Geburt bis zur 9. Woche, dann war Ende :-)


Alles Gute

LG
Dina

Beitrag von carana 28.04.10 - 11:19 Uhr

Hi,
ich musste vor 14 Tagen von jetzt auf gleich Flasche geben, weil meine Milch wegging. Naja, ich habs immerhin 7,5 Monate geschafft.
Sie trinkt auch heute noch max. 150 ml, eher 120. Einfach immer weiter anbieten, vielleicht am Anfang nur den Papa die Flasche geben lassen. Bei dir riecht sie die Milch und sieht die Brust, das ist zu verlockend.
Keine Angst, sie wird nicht verhungern - meine Hebamme hat mal in anderem Zusammenhang gesagt: Wenn sie Hunger hat, wird sie schon trinken.
Du solltest dann Pfefferminz- oder Salbeitee trinken und die Milch immer schön ausstreichen. Das geht am besten unter der warmen Dusche. nicht abpumpen, sonst regst du die Produktion, wenn du Pech hast, wieder an.
lg, carana

Beitrag von mellyboo 28.04.10 - 12:14 Uhr

Hallo Blume 99

Also ich habe meine Tochter 4,5 Monate voll gestillt. Bis sie nachts anfing ununterbrochen zu trinken. Habe ihr dann abends die Flasche immer angeboten, damit sie länger satt ist und länger schlafen kann.

Ich würde die Flasche immer wieder anbieten. Auch tagsüber zwischendurch. Bei meiner Tochter war es dann so, das sie von allein gemerkt hat, das es ja viel einfacher ist aus der Flasche zu trinken, und die Milch auch lange satt macht.

Jeder muss selbst entscheiden wie lange er bereit ist zu stillen. Aber ich finde, das es schlimm ist wenn man sich damit unter Druck setzt, so lange wie möglich stillen zu müssen. Sicher ist es gut zu stillen, ernährungsphysiologisch und auch die emotionale Bindung wird gestärkt. Aber ist es nicht vollkommen egal wie lange man stillt??
Viele Frauen stillen garnicht, aus den verschiedensten Gründen. Und deren Kinder werden auch groß und nicht zu emotionalen Krüppeln mit dem gesamten Repertoire an Allergien.

Wichtig ist nur, wenn du deinem Kind die Flasche anbietest, und es nicht möchte, den Mund zu macht etc., Dir eben verständlich macht, das es die Flasche nicht mag, zwing es nicht dazu. Aber ich würde immer wieder die Flasche anbieten.
Es gibt natürlich auch Kinder, bei denen garnichts zu machen ist. Die einfach nur gestillt werden möchten.
Aber wenn sie schon die Menge trinkt die du genannt hast, ist das doch toll.
Meine Tochter hat zuerst auch immer nur 20 oder 40 ml getrunken. Das ist aber immerhin schon etwas.
Es ist wichtig das es deinem Kind gut geht. Aber auch wichtig ist, das es dir gut geht.
Ansonsten würde ich immer mit dem Kinderarzt sprechen.

Ich drück euch die Daumen!!

LG Mellyboo

Beitrag von mias.engel 28.04.10 - 13:44 Uhr

hallo blume
ich kann dich ja verstehen, denn uns geht es nicht anders...
mein mops ist schon 10 mon und schläft tagsüber nur an der brust ein.
zum abend hin haben wir hin langsam daran gewöhnt, dass er zwar gestillt wird, aber wach und ruhig ins bett gelegt wird.wie genau wir das geschafft haben weiß ich nicht genau.irgendwann gings halt.naja mein mann kann ihn zwar nicht hinlegen aber ich glaub wir sind auf dem weg dahin, dass er ohne brust zurecht kommt.
in der nacht kommt er wie bei dir oft,lege ihn aber wieder zurück ins bett und es klappt besser.

flasche habe ich noch nicht versucht,will es auch nicht.
ich mach im haushalt vieles mit ihm zusammen wenn er auf dem boden spielt oder er ist in der manduca.
am woe schick ich den mann mit kind raus und ich mach den budenzauber.

ich denk mir,irgendwann klappt vieles auch ohne mich und ich hab ganz viel zeit für mich-

deshalb halte durch und still nicht ab,denn auch das flasche gewöhnen und zubereiten in der nacht sind stress.

beste grüße
mia

Beitrag von blume-99 28.04.10 - 19:35 Uhr

vielleicht hast du recht. ich hatte schonmal ne phase in der ich nicht mehr wollte, hab aber weiter gemacht und war dann später froh dass ich es weiter gemacht habe.

danke