Wird jetz jeder Husky als böse angesehen?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von mausi1507 28.04.10 - 10:45 Uhr

Hallo Ihr lieben:-D

Das Bild von dem Husky, der das #kerzeBaby#kerze umgebracht hat#kerze, macht ja grad die runde.

Unsere Hündin sieht fast genau so aus, deswege zieht Sie momentan alle Blicke auf sich.

Meine Arbeitskollegin sagte nun auch schon, das ich bloß aufpassen soll, weil ich ja auch 2 Kinder hab (5, und fast 8).

Nur weil so etwas schreckliches passiert ist, muss doch nicht gleich jeder Husky gefährlich sein, oder????

Lg

Mausi1507#hund

Beitrag von chaoskitty 28.04.10 - 10:52 Uhr

Manche Menschen scheinen das nicht zu verstehen.
Es liegt grundsätzlich an dem Halter.
Wenn das Tier andauernd hier und da betüddelt wird und dann plötzlich nur noch nebensache ist, ist vorrauszusehen,dass irgendwas passiert.

Aber nein, es sind immer die böse bösen Hunde.

Beitrag von dominiksmami 28.04.10 - 11:11 Uhr

Huhu,

so ist das leider sehr oft *nick*

sieht man ja auch an den Listenhzunden.

Schwierig zu sagen was man da am besten erwidert...einfach freundlich lächeln...auch wenns schwer fällt.

lg

Andrea

Beitrag von sternenzauber24 28.04.10 - 11:24 Uhr

Ich kenne keine Rasse, die vergleichbar mit einem Husky oder Alaskan Malamut wäre. Das sind Seelen in Hundsform, und neigen nicht zu aggressionen.

In den falschen Händen wird allerdings selbt ein Chihuhaha zum Sehenspalter.

Beitrag von cherymuffin80 28.04.10 - 11:24 Uhr

Jaaa, leider ja!

War ja mit den Listenhunden auch so! Die waren auch mal "normale" Hunderassen, bis ein Kind getötet wurde und seit dem gibt es diese Liste und diese Tiere sind nur noch Hassobjekte für viele!

Leider wird das Rasseabhängig gemacht und nicht dem Menschen die Schuld gegeben der die Tiere zu dem macht was sie sind, ist ja auch einfacher die Schuld weiterzureichen #schmoll

Ich hatte zu dem Zeitpunkt wo das losging mit den "Kampfhunden" und der Liste einen Stafford vom Tierschutz in Pflege, neben komischen Blicken, hysterischen Äußerungen und Beschimpfungen hat mich an einer grünen Ampel ein Autofahrer samt Hund überfahren wollen mit voller Absicht, der stand erst und gab dann Gas als er den Hund sah!

LG

Beitrag von sternenzauber24 28.04.10 - 11:24 Uhr

Sehnenspalter sollte es heißen.

Beitrag von 4kinder 28.04.10 - 11:36 Uhr

Ja das wird wohl erst mal so bleiben.

Hätte ein Mops das Baby gebissen wäre die Rasse Böse bis in alle Tage.

LG

Beitrag von mausi1507 28.04.10 - 11:39 Uhr

Danke euch für die Antworten.

Schade das viele Leute alle über einen "Kamm" scheren#schmoll

Bin mal gespannt, was mich noch so alles erwsrten wird#zitter

Lg

Beitrag von de.sindy 28.04.10 - 11:51 Uhr

es ist leider so. ich habe zwei französische bulldoggen, was ja gar keine listenhunde sind, und trotzdem werden sie nur all oft als kampfhunde bezeichnet und jetzt wo ich schwanger bin ist die häufigste frage , wo und wann ich meine hunde weggebe!?

Es ist echt traurig, aber viel machen kann man da nicht, als auf Durchzug zu stellen. weil jeden aufzuklären das schafft man nicht.

Beitrag von windsbraut69 28.04.10 - 12:05 Uhr

Ha, ein Leidensgenosse :)

Wir haben - nach einer Staffordshire-Hündin und nem Mastino-Napoletano-Rüden seit einem Jahr eine Franz. Bully-Hündin und das ganze Dorf wartet gespannt, wann der "Kampfhund" endlich anfängt zu wachsen #rofl

LG

Beitrag von -b-engel 28.04.10 - 11:55 Uhr

ich finde es auch blöd -aaaber dann siehst du wie es den Leuten mit nem Listenhund geht
#contra

Beitrag von punisher 28.04.10 - 12:02 Uhr

Das Monster sitzt immer am oberen Teil der Leine, und dann ist es egal ob Pit, Schäferhund oder Rauhaardackel.

Als mein Pit noch gelebt hat musste ich mir auch immer Dinge wegen "Kampfhund & Co". anhören.

Dabei war der total Kinderlieb, und war selbst zu Hasen und Katzen immer totel goldig, und bis er aus altergründen hat eingeschläfert werden müssen, ist nie etwas passiert.

Solange man nicht vergisst dass ein Tier immer ein Tier bleibt und kein Püppchen ist, und man sein Tier aus lieb-konsequent erzieht und gewisse Regeln einhält passiert auch nichts.

Nicht das Tier Hund tötet...sondern das Tier Mensch, indem es unachtsam, gleichgültig, überheblich, grausam und inkonsequent ist.

Ich habe den von dir erwähnten Bericht nicht verfolgt, bin mir aber sicher, dass auch dort Fehler von menschlicher Seite gemacht wurden, oder das Tier krank war, wenn so etwas schlimmes passieren musste.

Beitrag von windsbraut69 28.04.10 - 12:03 Uhr

Warum nicht?
Bei den bereits gelisteten Hunderassen hat es doch auch funktioniert, ganz rechtmäßig....

Da braucht man ne Genehmigung zur Haltung, zahlt horrende Steuern, muß Auflagen erhöhen und findet keine Versicherung...Weshalb sollte es anderen Hundehaltern besser gehen?

LG

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 12:21 Uhr

Super wenn man selber nicht betroffen ist, oder?
Das ist doch total quatsch, man kann nie alle über einen Kamm ziehen.

Falls ja wäre ich dafür allen Autofahren höhere Steuern auf sAuge zu drücken, die Spirtpreise zu erhöhen und die Versicherungen noch höher zu schrauben. Damit es sich keiner mehr leisten kann!
Weil so viele Kinder bei Verkehrsumfällen sterben!!!

Beitrag von windsbraut69 28.04.10 - 13:41 Uhr

#augen

Ich BIN seit zig Jaaaahren betroffen aber ehrlich gesagt finde ich es nicht verkehrt, wenn andere große und potentiell gefährliche Hunderassen gleich behandelt werden wie die bereits jetzt gelisteten Rassen.

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 14:41 Uhr

Siehst Du, das meine ich: "große und potentiell gefährliche Hunderassen".

Wie findet man raus welche das sind. Sind Huskys potentiell gefährlich? Oder erst jetzt nach diesem Vorfall?
Sind nicht auch schon Kinder von Schäferhunden angefallen worden?? Wiso sind das keine Listenhunde?
Kann ein Dackel nicht auch ein Baby tot beissen??

Jeder Hund in den falschen Hände ist potentiell gefährlich, oder siehst Du das anders??

Oft sollten eher die Hundehalter getestet werden!


Beitrag von windsbraut69 28.04.10 - 15:00 Uhr

Du, ich finde die kompletten auf zwielichtigen Gutachten und Rassen basierenden Verordnungen schwachsinnig.

Sinnvoll wäre ein Hundeführerschein, wie Du es auch andeutest. Das bringt aber nicht soviel Geld und ist auch nicht so publikumswirksam wie geknebelte Hunde "gefährlicher" Rassen.

Wenn man schon unterscheiden will zwischen gefährlichen und besonders gefährlichen Hunden ist die sinnvollste der bestehenden Regelungen m. E. die 20/40er-Regelung in NRW und auch die ist Quatsch.

Solange ich aber mit meinen favorisierten Rassen (wir hatten in 20 Jahren mit immer mehreren großen Hunden KEINEN Beißvorfall) diskriminiert werde, finde ich es nur folgerichtig, wenn andere, auffällig gewordene, Rassen in die Kataloge aufgenommen werden.

LG

Beitrag von sandycheeks 28.04.10 - 20:53 Uhr

Das ist die typisch deutsche Mentalität "wenn es mir schlecht geht soll es anderen gefälligst auch schlecht gehen".

Anstatt sich Gegenseitig madig zu machen, sollten die Hundehalter an einem Strang ziehen und sich für die Abschaffung dieser vollkommen unsinnigen Landeshundegesetze und Verordnungen einsetzen.

Spinnen wir den Gedankengang weiter, die Listen mit jeder "auffällig" gewordene Rasse zu erweitern, können wir alle 400 Hunderassen darin aufnehmen.

Denn gefährlich kann theoretisch jeder Hund sein und ich behaupte das absolut jede Rasse irgendwann, irgendwo mal in einen Beißvorfall verwickelt war.

Schon seit Bestehen der ganzen absurden Landeshundegesetze hab ich ja die Vermutung, das nicht ein einziger Beißvorfall dadurch verhindert wurde. Ich sehe mich, leider, jetzt bestätigt. Wir können alle Rassen dieser Welt unter den Generalverdacht stellen, Kindermörder zu sein, nicht ein einziger Vorfall wird dadurch verhindert werden.

Ergo macht es auch keinen Sinn, nur weil man selber "angepißt" ist, noch mehr Rassen in die Liste aufnehmen zu wollen.

Beitrag von dominiksmami 28.04.10 - 22:27 Uhr

>>Anstatt sich Gegenseitig madig zu machen, sollten die Hundehalter an einem Strang ziehen und sich für die Abschaffung dieser vollkommen unsinnigen Landeshundegesetze und Verordnungen einsetzen. <<

eben...hat hier in NL ja auch funktioniert!

Beitrag von hummingbird 29.04.10 - 09:37 Uhr

"Das ist die typisch deutsche Mentalität "wenn es mir schlecht geht soll es anderen gefälligst auch schlecht gehen".

...keinen Sinn, nur weil man selber "angepißt" ist, noch mehr Rassen in die Liste aufnehmen zu wollen."

GENAU so sehe ich das auch!!!
DANKE!

Beitrag von -tinkerbellchen- 29.04.10 - 09:48 Uhr

Wer stand denn den Kampfhundebesitzern in all der Hetze bei? KEINER. Selbst andere Hundehalter anderer Rassen machten doch bei der Hetze noch mit! Auch hier bei Urbia ständig zu lesen.

Als es den Sokahaltern schleht ging, hat es auch keinen Interessiert! Als hunderte Hunde eingezogen, eingeschläfert und weggesperrt wurden..!

Glaub mir, die Soka Liebhaber, werden die letzten sein, die bei einer geplanten Kippung der Listen nicht dabei wäre.


Über soviel Dünnschiss kann ich nur den Kopf schütteln.

Jetzt wo es andere betrfft, ja da soll man zusammenhalten und man kann ja nicht alle über einen Kamm scheren bla bla bla.. was denkst du was SokaHalter und Liebhaber seit JAHREN versuchen und das meist vegebens?

Beitrag von hummingbird 29.04.10 - 10:03 Uhr

Hm, ich mag es falsch verstanden haben, aber es äußerte sich ein Listenhundhalter oben wie folgt:
"finde ich es nur folgerichtig, wenn andere, auffällig gewordene, Rassen in die Kataloge aufgenommen werden. "

Findest du es richtig, wenn weitere Hunderassen aufgenommen werden und somit die Anzahl der Listenhundehalter zu vergrößern, anstatt die Listen ganz abzuschaffen?


Beitrag von -tinkerbellchen- 29.04.10 - 11:03 Uhr

Nicht anstatt sie abzuschaffen.


Aber entweder oder.

EWntweder abschaffen
oder alle potenziell gefährlichen Rassen draufsetzen


Da aber keiner an die abschaffung glaubt, wurde eben erwähnt andere Rassen gerechtigkeitshalber draufzusetzen.

Glaub mir, kein Sokahalter wäre auch "Rache" weiterhin scharf auf die Listen.

Das hast du falsch verstanden ;-)

Beitrag von hummingbird 29.04.10 - 12:46 Uhr

Ich finde es paradox.
Da sollte man doch bemüht sein, die Listen möglichst klein zu halten...???

Beitrag von -tinkerbellchen- 29.04.10 - 14:34 Uhr

Das ist nicht paradox. Das ist Rassenhass und vergleichbar mit der Judenverfolgung wenn man ganz ganz weit ausschweifen will.


Es liegt doch nicht an der Rasse was aus einem Hund wird?

genausowenig waren oder sind Menschen schlecht weil sie Juden oder z.b. Ausländer sind.

Es sollte entweder GAR KEINE Liste geben, oder eine Liste bzw Vorschriften für alle Hunde von denen im Erstfall eine größere Gefahr ausgehen kan. Sprich, ab einer gewissen Größe und Gewicht.

Oder warum soll ein Hund, wie z.b. der Staff Bull, der teilweise ca 20 Kilo wiegt, gefährlicher sein, als eine Dogge, ein Bernhadiener etc die bis 100 Kilo wiegen?


Was rechtfertigt es eine Rasse auf die Liste zu setzen?

Wer macht das fest?

Rasse a hat 10 Menschen getötet
Rasse b nur 5 und ist deswegen weniger gefährlich?

#kratz

Kann nicht jeder Hund eine tötliche Waffe sein?