ab wann habt ihr Beikost gegeben??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von 11.03 28.04.10 - 11:54 Uhr

Hallo!

Also mein kleiner wird am 12.05., 6 Monate alt!!
Er trinkt halt immer noch nur seine Milch,was anderes geht gar nicht,er schläft auch wunderbar duch!!

Ich habe das Gefühl er will auch gar nicht s anderes,ich wolte ihm auch erst ab 6 Monaten was geben!!

Wann habt ihr denn angefangen damit??
oder ab wann muß es sein mit der Beikost!!


Vielen Dank!

lg anika+Yasin!!;-)

Beitrag von knutschy 28.04.10 - 12:03 Uhr

Hallo,

Beikost MUSS sein wenn dein Kind REIF dazu ist. #herzlich

Bei meinem kleinen war das mit 8 1/2 Monaten der Fall das er sich langsam für andere Sachen als Milch Interessierte.

Er stand auf Kürbis :-p (an alles andere wollte er nicht ran)

Liebe Grüße Anja.

Beitrag von qrupa 28.04.10 - 12:05 Uhr

Hallo

wir haben angefangen als unsere Süße wirklich Beikostreife gezeigt hat. Das war mit 6,5 Monaten.

Achte auf die Signale deines Babys. Wenn es bereit für Beikost ist wirst du das deutlich merken. Solange reicht Milch völlig aus. Die 6 Monate sind eine absolut willkürliche und künstliche Grenze.

LG
qrupa

Beitrag von bine3002 28.04.10 - 12:25 Uhr

Es gibt wohl kaum ein Land, wo um die ganze Essensgeschichte soein Brumborium gemacht wird wie hier. Weißt Du wie man es woanders macht? Mama isst, Baby sitzt auf dem Schoß und "schnabbelt" sich hier und da mal was von Mamas Teller, wenn es Bock darauf hat.

Der Vorteil dieser "Methode" ist, dass das Kind wirklich alleine bestimmt was und wieviel es isst. Der einzige Nachteil: Hier und das treten Nahrungsmittelunverträglichkeiten/Allergien auf und man kann nach einem Teller Paella nicht mehr wirklich identifizieren, ob es die Zwiebeln waren oder der Reis. Außerdem haben Babys natürlich manchmal noch Probleme mit Gewürzen (was aber die thailändische Frau sicher nicht dazu veranlasst auf die berühmte stinkende Fischpaste zu verzichten).

Folglich bieten wir hierzulande eher babygeeignete Kost an, was grundsätzlich auch Ok ist. Allerdings würde ich (heute) keinen Film (mehr) davon machen und den allerersten Beikosttag minutiös planen. Ich würde meinem Baby ein Stückchen Apfel hinlegen, wenn ich selbst esse. Die meisten Baby lutschen daran rum und sind dann erstmal fröhlich. Und wenn sie anfangen auch zu knabbern und gierig nach meinem Teller zu schielen, dann zeigen sie damit ziemlich deutlich, dass sie mehr wollen. Und dann ist es auch Ok ihnen mehr zu geben.

Beitrag von baby-bunny00 28.04.10 - 13:31 Uhr

Ja, da hast du absolut Recht, aber hier wird man mit der Beikostsache so verrückt gemacht, das man selbst ganz unsicher wird. Ich wollte es aber genau so handhaben, wie du. Nur hab ich Angst, dass mein Kleiner sich verschluckt.#augen Er zeigt mir auch schon, dass er beikostreif ist, obwohl er noch nicht 6 Monate alt ist.

Meinst du ich soll ihn einfach lassen, wenn er nach einem zB. Avocadostück greift? (Dürfte er diese denn überhaupt essen? Ich esse jeden Tag Avocado und er will immer da ran. Hat auch schon mal meine Hand geschnappt und wollte sie in seinen Mund führen;-))

lg Bunny mit Knirps (5,5 Monate)

Beitrag von lea9 28.04.10 - 16:46 Uhr

Man sagt, dem Baby einfach pommes-große Stifte schneiden und hinlegen, es kann danach greifen und lutschen oder was auch immer. Nichts in den Mund stecken. Das soll das Baby alles selber machen.

Wenn es würgt, dann würgt es das selber wieder raus. Der Würgereflex ist noch ziemlich weit vorne, von daher soll man sich da keine Gedanken machen.

Google mal Baby led weaning. Da müsstest du was dazu finden.

Beitrag von bine3002 28.04.10 - 21:58 Uhr

Avocado ist toll, wenn sie bio ist. Ich mag sie nicht, aber zur Ernährung eines Babys ist sie prima geeignet.

Und ja, ein Baby kann sich natürlich verschlucken. Hartes Obst und Gemüse ist da auch nicht ganz ungefährlich, weil es sich in der Luftröhre festsetzen KANN. Allerdings verschlucken sich viel häufiger ältere Kinder. Davor ist man also nie ganz sicher.

Meine Tochter (3 Jahre, 9 Monate) hat sich z. B. neulich an einem Apfelstück echt übel verschluckt. Ich habe sie erstmal auf den Kopf gedreht und auf den Rücken geklopft, aber es wollte nicht wieder raus. Ich musste den "Heimlichgriff" anwenden, das war nicht so sehr witzig. Der Apfel kam raus, sie hat sich erstmal übergeben und alles war wieder gut. Schau hier (falls Du es mal brauchst): http://de.wikipedia.org/wiki/Heimlich-Handgriff

Beitrag von baby-bunny00 29.04.10 - 07:46 Uhr

#danke

lg