Wie sag ich es meinem AG?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von alexi79 28.04.10 - 13:25 Uhr

Hallöchen!

Frage steht ja schon oben! Bin jetzt in der 13. SSW und will es diese Wo. meinem Chef sagen, weiß aber nicht wie! #klatsch
Bekommt man automatisch vom FA ein Attest um die Schwangerschaft nachzuweisen?

#sonneige Grüße

Alex

Beitrag von canadia.und.baby. 28.04.10 - 13:28 Uhr

Ich bin mit meinem Mann zusammen zu ihm rein (wir haben in der selben firma gearbeitet) und haben ihm gesagt wir müssten mit ihm reden.
Dann haben wir es einfach frei raus gesagt das wir ein Kind bekommen.

Nein das Attest bekommst du nicht so vom FA.
Wenn dein Arbeitgeber es verlangt muss er dafür zahlen.

Beitrag von canadia.und.baby. 28.04.10 - 13:29 Uhr

Achso ich habe einfach die erste seite vom Mutterpass kopiert wo mein Name und mein ET draufsteht.

Beitrag von alexi79 28.04.10 - 13:32 Uhr

Danke! Das ist eine gute Idee mit dem MUPA, werd ich, glaub ich, auch so machen!

LG Alex

Beitrag von alfa156 28.04.10 - 13:32 Uhr

Hallo Alex,

also nicht jeder Arbeitgeber braucht eine Bescheinigung. Wenn er eine braucht, dann wir er es dir sagen und du kannst sie dir vom FA geben lassen.

Das mit dem Sagen ist so ne sagen.
Ich habe es meinem Chef schon gesagt, obwohl ich erst in der 8.ssw bin. Ich bin mir sicher, dass nichts schief gehen wird. Aber das wie kommt auf das Verhältnis an, dass du zu deinem Chef hast. Also ich habe ein sehr offenes und ehrliches Verhältnis zu meinem Chef. Also habe ich ihn gefragt, ob er 5-10 Minuten Zeit habe und habe dann die Tür von seinem Büro zu gemacht. Dann habe ich im gesagt, dass es wohl so aussieht, dass ich Ende des Jahres eine Auszeit für unser 2. Baby nehmen werde. Er hat sich persönlich total gefreut. Ich habe ihm auch gleich gesagt, wie lange ich denke weg zu bleiben, damit er planen kann. Dann kam ihm natürlich aber gleich die Sorge, wie er das alles regeln soll. Das ist aber sein Problem und nicht meines. ;-)

Also Kopf hoch und einfach sagen, denn es ist doch was schönes, wenn man ein Baby bekommt. Freu dich und lass ihn teilhaben.

Gruß
Rita & Eva 18M. & #ei 8.ssw

Beitrag von jahleena 28.04.10 - 13:33 Uhr

Ich habe es per Mail gesagt, weil mein Chef nicht immer vor Ort ist.
Ich habe für 7€ einen Attest der FÄ zur Personalabteilung geschickt, daraufhin habe ich auch eine offizielle Bestätigung meiner SS erhalten. Mir wurde gesagt das sei Pflicht..

Die 7€ muss mein AG mir zurückgeben..

Beitrag von bino-lino 28.04.10 - 13:43 Uhr

Richtig, das ist auch Pflicht und der AG muss für nichts bezahlen, die Gebühr für das Attest muss man selbst zahlen, was bei 10 oder höchstens 20 Euro auch nicht zuviel verlangt sein sollte.

Beitrag von canadia.und.baby. 28.04.10 - 13:50 Uhr

Das ist nicht richtig!

Es ist keine Pflicht ein attest vorzulegen.
Nur wenn der AG es verlangt und dann muss er die kosten tragen!

Beitrag von jahleena 28.04.10 - 13:59 Uhr

Stimmt genau!

Beitrag von bino-lino 28.04.10 - 14:08 Uhr

Das es keine Pflicht ist, kann sein, ich kenn es bei uns aber nur als Pflicht, wir haben hier keinen AG, der es nicht verlangt, nicht einen. Und die Kosten muss niemals der AG tragen. Macht er vielleicht aus Kulanz. Aber ansonsten muss man auch für jedes Attest die Kosten selbst tragen.

Beitrag von bino-lino 28.04.10 - 14:17 Uhr

Ok, ok, ihr habt Recht, ich habe mich getäuscht. Muss wirklich der AG tragen, habe das grade gefunden.
Ich gebe mich geschlagen #hicks

§ 5 Mutterschutzgesetz
Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis
(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht unbefugt bekanntgeben.

(2) Für die Berechnung der in § 3 Abs. 2 bezeichneten Zeiträume vor der Entbindung ist das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme maßgebend; das Zeugnis soll den mutmaßlichen Tag der Entbindung angeben. Irrt sich der Arzt oder die Hebamme über den Zeitpunkt der Entbindung, so verkürzt oder verlängert sich diese Frist entsprechend.

(3) Die Kosten für die Zeugnisse nach den Absätzen 1 und 2 trägt der Arbeitgeber.