Mal wieder verzweifelt....

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von dj0337ango 28.04.10 - 13:28 Uhr

Hallo meine Lieben...
Habe schon öfter gepostet: Vor 14 Tagen Schuleinschreibung, Emma (11.09.2004)möchte gehen, ihr wirds im KIGA langweilig usw. Erzieherung weißt darauf hin das Emma bestimmte Aufgabenstellungen langsam löst .... Wir entschließen uns Emma einzuschulen.
Heute: Emma bringt ein Arbeitsblatt vom KIGa nach Haus: Immer fünf in einer Zeile. Sie sollte immer 5 (Dreiecke, Quadrate, Kreise) in eine Zeile stellen. Entweder zu den aufgemalten welche dazuzeichnen oder durchstreichen was zuviel ist... Sie tat sich schwer, ich habs mit eigenen Augen gesehen...:-(
Sie blockte total ab, weinte, sie will das nicht machen weil sie es nicht kann.#heul
Wir blieben ruhig, machten das Blatt selber neu und gingen nochmal an die Sache ran. Es klappte so lala, sobald aber mehr als 3 Formen gemalt werden mußten sagte sie irgendwas, riet einfach. Man merkte das sie sich keine großen Gedanken darüber machte. So mit 1-2 Formen wars kein Problem....

Naja, ich blieb wieder ruhig. Sie macht sich eh schon zu viele Gedanken...:-(
Zweifel, Zweifel, Zweifel. Zu früh zur Einschulung?? Kommt das noch??? Die andren Schulanfänger konnten es lt. Emma. (alle schon 6 Jahre alt).

Wir haben Angst, das es zu früh ist und sie sich einfach schwer tut. Sie soll glücklich sein, trotz Schule!!!!!
Was sollen wir nur tun!!

Danke für Eure Antworten Evi mit Emma

Beitrag von 3wichtel 28.04.10 - 13:48 Uhr

Unter den Umständen würde ich sie auf keinen Fall einschulen!

Sei doch froh, dass Du vom Stichtag her die Wahl hast und noch ein Jahr warten kannst.

Meine Söhne sind auch jeweils 4 Jahre in den Kindergarten gegangen und haben das letzte Jahr total genossen: Da waren sie dann mit die Grössten, wussten, wie der Hase läuft und haben es einfach nur toll gefunden.

Beitrag von lena10 28.04.10 - 13:59 Uhr

Mmh, ich bin prinzipiell in keinster Weise gegen frühzeitiges Einschulen, wenn das das beste für das Kind ist.

Aber: Es klingt nicht so, als wenn die Einschulung dieses Jahr das beste für dein Kind wäre....
Ihr habt Zweifel, sie selbst hat Zweifel, die Frustrationstoleranz scheint sehr niedrig zu liegen, das Selbstbewusstsein ebenso und eine solche Aufgabe, wie du beschrieben hast, sollte als Vorschulkind durchaus leicht zu bewältigen sein.

Was spricht denn gegen das weitere Jahr Kindergarten? Nur Langeweile und Freundinnen, die jetzt zur Schule kommen, sind keine ausreichenden Argumente!

LG Lena

Beitrag von biene1975 28.04.10 - 13:59 Uhr

Hallo Evi,

wow Ihr habt die Wahl!

Unsere Süße (geb. 16.09.2004) muß heuer in die Schule. Ich wollte Sie unbedingt zurückstellen, aber da hatte ich leider keine Chance. Sie ist geistig fit und auch laut allen Schulreif, aber genau wie du hatte ich bedenken, wie wird es sein wenn Aufgaben gemacht werden MÜSSEN, GELERNT WERDEN MUß!!!???? Na ja, uns wurde die Entscheidung einfach abgenommen.

Aber wenn ich Du wäre und die Wahl hätte, ich würde sie zu 1000% im Kindergarten lassen. Lieber ein Jahr später. Von den Kids wird so viel verlangt in der Schule, ich denke ein Jahr Kindergarten mehr tut ihr nur gut.

Schöne Grüße

Sabine

Beitrag von dj0337ango 28.04.10 - 14:13 Uhr

Hallo Biene,
ja was heißt die Wahl... Wir wohnen auch in Bayern (Raum Passau) und der Stichtag ist ebenfalls der 30.09. Wir müßen natürlich Rückstellungsanträge und ärztl. Atteste vorlegen. Es würde einen Kampf wenn nicht eine Schlammschlacht geben, da sowieso schon Gefahr besteht das nur eine 1. Klasse entsteht, da so viele Rückstellungen beantragt sind! Unter Rektor ist natürlich auf jeden Schulanfänger scharf, da sonst eine seiner Lehrerinnen nicht Vollzeit beschäftigt werden kann..
Die Einschulung von Emma hat auch nix mit Freundinnen o.ä. zu tun, sie ist die einzige aus unserer früheren "Mutter-Kind-Gruppe" die eingeschult werden soll....

Die andren Eltern, die Rückstellung beantragt haben (teilweise Juni-Aug. Kinder!!!) warten jetzt auf Post von der Schule, weil für die warscheinlich noch ein Schuleignungstest anstehen wird...

Mann wenn das nur nicht so schwer wäre.... Emma jetzt nochmal umwerfen wäre auch so schwer...:-(

Liebe Grüße Evi

Beitrag von miss-bennett 28.04.10 - 14:19 Uhr

Hallo Evi!

Mein Sohn musste eingeschult werden. Einschulung war am 11.09. und er wurde am 23.09. 6 Jahre alt. Er war aber etwas fitter.

Ich habe auch eine Emma und sie geht immer mit dem Kopf durch die Wand. Bei ganz "einfachen" Aufgaben blockt sie, bei komplizierten blüht sie auf...

An Deiner Stelle würde ich auf mein Bauchgefühl hören. Denk in Ruhe nach!

LG Miss Bennet

Beitrag von anja1968bonn 28.04.10 - 15:23 Uhr

Also, wenn Du wirklich die Wahl hättest - sprich: Deine Tochter ein Kann-Kind wäre -, würde ich auch einfach noch abwarten und eher versuchen, sie im letzten KiGa-Jahr außerhalb des Kindergartens zu fordern und zu fördern.

Du schreibst, dass Deine Tochter sich sowieso Gedanken macht: Bekommt sie etwas an Deinen Zweifeln mit? Hat sie die Aufgabe im Kindergarten vielleicht als Druck empfunden, etwas unbedingt können zu müssen? Diese Unentschiedenheit kann schon belastend für Kinder sein, auch wenn man sich als Eltern alle Mühe gibt, sie nicht merken zu lassen, was einem so im Kopf rumgeht.

Wie sieht es denn aus, wenn Deine Tochter zu Hause mit einem Vorschulblock etwas macht? Bestimmte Fähigkeiten sollte Kind natürlich schon mitbringen, aber wenn die Tests sonst in Ordnung waren, würde ich nicht automatisch davon ausgehen, dass Deine Tochter generell nicht schulreif ist, nur weil mal ein Test im KiGa nicht klappt und die Erzieherinnen gegen die Einschulung sind.

LG

Anja


Beitrag von manavgat 28.04.10 - 16:13 Uhr

Kannst Du das arme Kind einfach in Frieden lassen!?

Sie hat keine Bock auf das Arbeitsblatt und gut ist.

Es reicht völlig, wenn der Lehrer/die Lehrerin in der Schule damit anfängt.


Verzweifelt?


Was machst du wenn wirklich mal was Ernstes ist? Erschießt Du Dich dann?!

Gruß

Manavgat

Beitrag von candypop 28.04.10 - 16:26 Uhr

Hallo,


meiner Tochter war 2 Jahre lang im Kindergarten langweilig,ich wäre dennoch nie auf die Idee gekommen(geht bei uns in Österreich ohnehin nicht),dass sie deswegen in die Schule gehen soll.

Eine zu frühe Einschulung,denke ich,wirkt sich eher kontraproduktiv aus-die Langeweile würde schnell ich Frust umschlagen.

Beitrag von celina1002 28.04.10 - 20:11 Uhr

Auf keinen Fall Einschulen!!!

Beitrag von luna1976 28.04.10 - 21:19 Uhr

Hallo, mein Sohn ist von 10.2004 und er kommt erst 2011 in die Schule.

Er ist fit, er kann die Zahlen, kann kleine Wörter schreiben und auch sonst ist er ganz gut dabei.

Doch er möchte einfach nicht und ich persönlich finde immer, je später umso besser.

Von den Kann-Kindern aus der Klasse vom großen Bruder sind 2 wieder ins 1. Schuljahr zurück , die konnten zwar alles waren aber zu langsam und waren auch noch nicht reif genug.

Lieben Gruß Luna

Beitrag von schullek 29.04.10 - 21:39 Uhr

ich verstehe nicht, wieso ihr überhaupt einschulen lassen wollt. macht es euch doch nicht so schwer. wenn man soviele zweifel hat udn probleme seiht, dann würde mir das allein schon zu denken geben. die frustrationsgrenze deines kindes scheint schon noch recht niedrig zu sein. damit hötte sie es in der schule schwer. und bedenke: mit nicht mal 10 jahren kommt sie in eine weiterführende schule! wenn ihr sie jetzt einschult. wie wird sie das dann packen?

lg