heute termin bei den chirugen und orthopäden gehabt

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lucy22 28.04.10 - 16:01 Uhr

hallo zusammen,

tristan hatte heute seinen termin im kh. zum einen wegen seines hämangioms und zum anderen, weil er eine hüftdysplasie 4 grades ( hüftluxation ) hat.

beim chirugen gings schnell. er wird ab juni eine betablocker therapie machen, damit das ding an seinem arm ( taubeneigroß ) sich zurückbildet.

tja und dann gingen wir zum sono der hüfte. die wollten gucken inwieweit sich die hüfte weiterentwickelt hat. das er eine hüftluxation hat, war bereits bekannt.

die erste ärztin macht den ultraschall und sagt uns, dass es garnicht so schlecht aussieht, wenn sie an der hüfte zieht, setzt sich der beinknochen vor die hüftpfanne. es könnte mit einem gips klappen. so dann kam die oberärztin. die hat sich nur die us-bilder angeguckt und meinte, dass er eine steile hüftpfanne hat. dann hat sie unseren kleinen untersucht. zog am bein und meinte, dass dieses im vergleich zum anderen ja sehr eingeschränkt sei, aber im hinblick auf die erste untersuchung vor einigen wochen, besser geworden ist von der bewegung. tristan hat natürlich sein bestes gegeben und hat sich soooo steif gemacht, dass sie die untersuchung nicht fortführen konnte.

montag wird bei im eine untersuchung in narkose gemacht. die hüfte wird punktiert und mit kontrastmittel versehen, dann wird versucht die hüfte zu richten. wenn das klappt und der hüftknochen in der pfanne bleibt wird direkt gegipst.

ich hoffe, dass die gipsen können. ich schick hier tausend gebete die minute richtig himmel, damit ihm eine op am hüftgelenk erspart bleibt.

wir haben jetzt beschlossen positiv zu denken. wenn viele menschen positiv denken, dann klappt es auch.

:-)

lg
melanie & tristan

Beitrag von gille112 28.04.10 - 19:44 Uhr

Hey melanie,
da drück ich euch ganz fest die Daumen, das er "nur" mit einem Gips davon kommt.
Wie lange müßte das ganze denn dann gegipst bleiben?Oh mann, der arme Kleine, bei dem Wetter nen Gips...
Aber doch besser wie ne OP.

Also unsere Daumen hast du.

LG Gille

Beitrag von fruehchenomi 28.04.10 - 20:07 Uhr

Hüfte punktiert ? Kontrastmittel eingespritzt ? Hab ich noch nicht gehört, obwohl Enkelmaus Leonie ja ein "beiderseitiges" Hüftkind war(ist) mit knapp 2 Jahren Behandlung.
Die ersten Versuche, den Knochen in die Hüftpfanne reinzukriegen, sahen so aus, dass vor dem Gipsen die Hüfte gedrahtet wurde.....Gips allein hätte wohl niemals gereicht. Okay auch das drahten stellte sich ja später als unzureichend raus.
Aber sie hatte eben unausgereifte Hüftpfannen, das wird wohl was anderes sein als bei euch.
Ehrlich gesagt, eine "richtige" Op an der Hüfte ist auch nicht schlimmer als die Ausprobiererei, was nun hält und was nicht :-(
Dann lieber weniger probieren, einmal richtig operieren, Gips - und fertig. Die Gipsbehandlung nach einer Op ist auch nicht anders. Versteh mich bitte richtig !
Ich mag diese Aussagen nicht ..."wir probieren mal das und dann noch das, vielleicht funktioniert ja auch das"
Dann sollen sie lieber ordentlich dran gehen und Nägel mit Köpfen machen, dann ist es ausgestanden.
Aber natürlich hoffe ich auch für euch, dass es ohne Op abgeht. Aber rede mit den Ärzten, ob sie nur Versuche anstellen oder definitiv dran glauben, dass ihre Methoden wirksam ist !
LG Moni

Beitrag von lucy22 28.04.10 - 20:47 Uhr

hallo,

danke für eure antworten. gille: der gips bleibt immer drei wochen dran. dann wird geguckt, ob die pfanne wächst und dann kommt wieder einer dran, solange bis er nur noch eine hüftschiene braucht. es kann sein, dass er nur zwei mal einen gips brauch oder halt eben öfters.

moni: ich versteh dich nicht falsch :-) tristans hüftpfanne ist wohl da, aber die ist nach oben gewachsen. ich weiß ja nicht ob das bei leonie auch war. vorallem wollen die falls er operiert werden muß und die sache verdrahtet wird, die op erst mit einem jahr machen. ich wollte da mal nachfragen ob es auch eher geht.

diese untersuchung die er montag hat heißt arthrografie. und das ist wohl normal, dass die kontrastmittel in den hüftkopf einspritzen.

lg
melanie

wie alt war denn leonie bei ihrer op?

Beitrag von fruehchenomi 28.04.10 - 22:06 Uhr

Leonie hatte nur ein Stückchen flaches Pfannendach, also keine Chance, dass der Knochen drinblieb. Auf einer Seite mehr, auf der anderen noch weniger. Sie hatte ihre große Op im Frühherbst 2007, also mit einem Dreivierteljahr....aber da waren ja schon ein paar kleine Ops erfolglos vorbei. Da haben sie ihr einen Sommer Pause von den Krankenhäusern gegönnt - und dann gings weiter. 3 Gipse und 3 Schienen. Laufen lernte sie auch erst mit 2 Jahren.
Aber heute rennt sie -und DAS ist wichtig ! Das musst Du Dir halt auch immer vor Augen halten, dann wirds schon #klee
LG Moni