wie einen dobermann optimal erziehen?

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Beitrag von redwest25 28.04.10 - 20:15 Uhr

frage steht ja schon oben.
man hört über diese rasse, das sie leicht zur aggression neigen. stimmt das?
wie müsste ich wenn ich einen hole meinen denn erziehen, damit er nicht aggresiv wird?
und was sollte ich alles mit ihm machen?
Liebe Grüße

Beitrag von shera01.05.00 28.04.10 - 20:24 Uhr

Hi

also wir haben einen dobermann.
hast du hundeerfahrung? Dobermann ist echt keine leichte rasse, sehr intelligent teilweise stur und rüden sehr dominant.
Bin mit meinem immer noch am trainieren aber er ist ja auch erst 5 monate alt. aber sowat von stur...

aber agressiv gar nicht, total kuschelbedürftig bzw. menschenbezogen.

Wichtig ist gehe mit ihm von nafang an in eine gute hundeschule, die wirklich erfahrung mit dobermännern hat.
die brauchen eine starke konsequente aber liebevolle erziehung.

meiner passt z.b. auf emien 2 jährige tochter auf bzw. auf uns alle er knurrt wenn er nachts geräusche hört auch wenn der dchwanz vorner vor lauter angst wieder rausguckt.

ältere kinder bellt er an, die amchen unkontrollierte bewegungen bzw. schreien rum, dat irritiert ihn. DAs unetrbinde ich dann immer sofort.

ein dobermann braucht viel auslauf ich bin mit ihm 3 std. mindestens unterwegs.

im endeffekt hängt alles von deiner erziehung ab. Aber ein anfängerhund ist es echt nicht.

aber meiner ist der tollste hund der welt für mich#verliebt

auch wenn er 5 paar schuhe 2 gardinen eine handtasche 3 kuscheltiere und einiges andere auf dem gewissen hat:-p

Beitrag von redwest25 28.04.10 - 20:32 Uhr

Hundeerfahrung haben wir, nur nicht speziell was den dobermann angeht.
zur hundeschule wollten wir auf jedenfall dann mit ihm, wegen dem grundgehorsam (sitz, platz etc.)
muss man denn sonst etwas mit ihm machen? also besonderen hundesport etc. oder "reicht" es wenn er viel draußen laufen kann?

Beitrag von shera01.05.00 29.04.10 - 00:53 Uhr

Hi

also müssen musst du nichts machen.
Es kommt halt auf den hund an.

Mein Trainer sagt, dachte auch man müsste hundesport machen, wenn es dem hund reicht auf ner wiese ball zu spielen, ist doch ok.

Dobermänner sind sehr intelligent, d.h. wenn sie langeweile haben, könnten sie schnell auf dumme gednaken kommen.

wärst du denn bereit agility, schutzhund oder ähnliches zu machen?

Wenn du mehr über die Rasse etc. wissen willst, gehe doch auf eine hundemesse. spreche dort mit dne züchtern. Die können dir einiges sagen.

z.b. ist hier in dortmund bei uns anfang mai heimtier und hundemesse. Ob da dobermannzüchter sind weiss ich jetzt nicht..

ich hatte damals verine, züchter etc. befragt

LG

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 21:26 Uhr



Du gehst doch nicht wirklich 3 Stunden( oder sogar länger ) am Tag mit Deinem 5 Monate alten Welpen spazieren oder?

Beitrag von redwest25 28.04.10 - 21:29 Uhr

ich habe laut züchter gehört, das man nur 20-30 minuten mit einem welpen pro strecke spazieren gehen darf.
deswegen hatte ich mich jetzt auch gewundert.

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 21:42 Uhr

Genau so ist es richtig. Mit 5 mon. schon drei Stunden ist viel zu viel für so einen Hund. Selbst für eine grosse Rasse.

Und 20-30 min. auch nur 2 mal am Tag. Das wäre mit 5 mon. normal bzw. richtig für den Hund.

Beitrag von shera01.05.00 29.04.10 - 00:49 Uhr

hallo

also er spielt jeden nachmittag mit anderen hundne auf der hundewiese. sind mal mehr mal weniger 1 1/2 bis 3 stunden.

man sagt pro monat 10 min. ist wohl so ne faustregel.
Problem ist der ist so agil der braucht bewegung. Habne das mit unserem TA besprochen.

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 21:21 Uhr

Hallo,

meine Tante hatte schon immer einen Dobermann im Haus und keiner der Hunde hat jemals Agressionen gezeigt. Sie sind allerdings sehr wachsam und haben schon nen Hohen beschützer Instinkt was das "Rudel" angeht. Als ich schwanger war ist die Hündin meiner Tante nicht von meiner Seite gewichen und hat auch keinen fremden an mich rangelassen. Stand dann immer in hab acht Stellung vor oder neben mir.

Auf jeden Fall braucht der Dobbermann ( wie eigentlich jeder Hund) eine konsequente Erziehung!!! Und zwar immer, auch ein Hund lernt nie aus!

Und ob Du Sport mit ihm machen möchtest bleibt Dir überlassen. Finde das richtige für Dich und Deinen Hund. Hauptsache der Hund hat eine Aufgabe die ihn ausfüllt und er sich nichts anders sucht.

LG
d4rk_elf

Beitrag von redwest25 28.04.10 - 21:27 Uhr

und wie war das dann nach der schwangerschaft als das baby da war?
das ist ja dann erstmal eine umstellung und muss dann erstmal für den hund "zum rudel gehören", oder passiert das ganz automatisch?!

Beitrag von d4rk_elf 28.04.10 - 21:37 Uhr

Ich bin sehr vorsichtig im Umgang mit Ihr. Lasse meine kleine nicht nah an Sie ran, auch die grossen nicht. Nomi ist nicht unser Hund und kennt kleine Kinder in dem Sinne nicht.
Sie ist halt kein so ein Familienhund wie unser zb, der zusammen mit den Kinder aufgewachsen ist. Ich weiss nicht wie sie reagieren würde meine Kleine ihr auf einmal auf den Kopf hauen würde. Sie kennt das einfach nicht. Aber das liegt nicht an der Rasse.
Es ist immer etwas anderes ob es der eigene Hund oder ein "fremder" Hund ist.


Unser Hund hat damals sehr gut auf unsere Zwillinge reagiert und auch auf unseren Nachzügler letztes Jahr. Ist aber auch alles Erziehungssache.
Wir haben ihn deswegen nie vernachlässigt oder ihn von den Kindern ferngehalten.

Beitrag von shera01.05.00 29.04.10 - 00:56 Uhr

Mein schwager hat ein dobermannrüden, er kannte keine kinder hat meine tochter im alter von 18 monaten kennengelernt.
Sie sind wie die wilden über die wiese gerannt, er war sehr vorsichtig hat sofort gemerkt das das ein baby ist. sie konnte ihm spielzeug vpor der nase wegnehmen und er hat darauf gewartet das sie es wirft. Waren allerdings immer unter beobachtung.

aber jeder hund ist anders, ich glaub das kann man nicht rasseabhängig machen

Beitrag von pizza-hawaii 28.04.10 - 22:24 Uhr

Ich kenn fünf Dobermänner und nicht einer davon ist aggressiv! Alle sehr agil, spielen gerne, einer ist sogar eine richtige Memme ;-)

pizza

Beitrag von limettchen 29.04.10 - 10:40 Uhr

Sorry, aber die Aussage "wie müsste ich wenn ich einen hole meinen denn erziehen, damit er nicht aggresiv wird" zeigt, dass du keine Erfahrung hast.

Zudem scheint dir bekannt zu sein, dass Dobermänner nicht sehr einfach sind.

Warum, um Himmels Willen, will man sich einen Hund einer Rasse kaufen, von der man weiß, dass sie nicht einfach ist???????

Zudem ohne Erfahrung... #schock

Sorry, wenn ich das so direkt sage, aber sowas bringt mich zur :-[

Beitrag von redwest25 29.04.10 - 12:15 Uhr

nun. hundeerfahrung habe ich.
nur über den dobermann hört man eben auch sehr viel und dem muss man schlie0lich erstmal nachgehen, bevor man sich einen ins haus holt.
ich mache mich nur etwas schlau, mehr nicht.

Beitrag von cunababy 29.04.10 - 10:59 Uhr

Hi,

puh, überleg dir das gut. Dobis haben ein hohen Beschützerinstinkt und brauchen ganz klare Regeln. Außerdem brauchen Dobis EINE Bezugsperson, es ist kein Familienhund und die Bezugsperson sollte nie lange weg sein (urlaub langes WE oder so). Das tut den Dobis nicht gut.

LG Cunababy, die auch gerne einen gehabt hätte, aber das Problem mit der Bezugsperson hätte...

Beitrag von redwest25 29.04.10 - 12:19 Uhr

das habe ich auch immer gedacht.
wir haben dann mit einem züchter telefoniert und der hat uns erstmal aufgeklärt.
er meinte, das er selber kleine kinder hätte und das die dobis perfekt in die familie passen würden.
die fixieren sich auch nicht nur auf eine person, sondern auf alle. eine person ist zwar seine bezugsperson, aber die familie ist eben das rudel und wird genauso beschützt und ich konnte den unterschied nicht sehen.
ich konnte also nicht sehen, zum wem der hund am meisten gegangen ist. er war auch zu fremden besuch sehr "nett", also hat nicht dauernd gebellt.
dem kann ich also absolut nicht zustimmen!

Beitrag von cunababy 29.04.10 - 15:23 Uhr

hm,

zu einen erzählen manche Züchter leider viel wenn der Tag lang ist und Interessenten fragen.

Zu anderen meinte ich ja auch nicht, dass der Hund nciht in die Familie integriert werden kann. Wir haben selber Bekannte, die schon immer nur Dobis haben. Seit Jahren und Sie habn auch Zuchterfahrungen, wobei Sie immer den Rüden als Decktaxe hatten.

So ein Dobi hat genau eine Feste Bezugsperson und für die tut er alles. Der Rest der Familie ist da und das ist schön und gut, aber nur einer ist die Person die enorm wichtig ist.

Bei uns ist es so, dass unsere Hunde und Katzen immer meinen Männe als Bezugsperson ansehen. Warum? Keine Ahnung. So, der ist nun aber Soldat und somit viel der Dobi einfach auch. Es geht halt einfach nicht, dass die Bezugsperson hier mal ne Woche weg ist und da mal ein paar Monate im Einsat ist.

Abgesehen davon finde ich, wenn ich schon danach frage, wie ich so einen Hund am besten Erziehe, dann zeigt dass, das ich anscheinend noch keine tiefgründige Hundeerfahrung habe. Und ein Dobi ist genauso wenig wie z.B. ein Pitbull etwas für einen Unerfahrenen oder als Ersthund.

Wobei das meine persönliche Meinung ist.

LG Cunababy

Beitrag von cunababy 29.04.10 - 15:26 Uhr

Ach und noch was.

Jeder und damit meine ich wirkich jeder Hund hat grundsätzlich eine Bezugsperson und wenn man bei so einem personenbezogenen Hund wie einem Dobermann im laufenden geschehen noch nicht mal erkennt, wer die Bezugsperson ist, dann ist das meiner Meinung nach ein schlechtes Zeichen.
Denn so was erkennst du in der Regel bei jedem Hund, wenn du in der Familie bis und mal beobachtest =)

Beitrag von redwest25 29.04.10 - 16:03 Uhr

es wäre nicht mein ersthund und mit "nicht einfachen" hunden kenne ih mich aus.
zum einen hatte ich einen husky, der auch schwer zu erziehen ist, das ich also keine ahnung von hunden habe, ist auch falsch.
ich habe mich halt nur nicht mit dieser rasse beschäftigt.

Beitrag von zerebo 16.03.12 - 19:28 Uhr

Hi Redwest25!

Ist zwar schon fast nen Jahr alt Dein Tread aber ich wollte auch mal noch nen bisschen was zu deiner Frage schreiben, da ich selbst Dobermann-Besitzer bin und das als "Ersthund."

Zuerst zu unsrem Hund: Sköll ist fast 5 Jahre alt und wir haben ihn vor ca. einem halben Jahr aus dem Tierheim geholt. Völlig verwahrlost, vermilbt etc pp. 2 Vorbesitzer, KEINE einzige Impfung wurde gemacht. Kriegste natürlich erstmal nen Hals. Will nicht wissen welche Vollpfosten das waren, aber ok.
Nun generell mal was. Wieso sollte das kein Ersthund sein? JEDER Hund kann auf seine Art gefährlich sein. Der eine mehr der andere weniger. Und wenn ich lese der Hund braucht Führung. Ja brauchst das nicht jeder Hund?!? Natürlich muss ich mit SIcherheit mehr Zeit und Nerven investieren wie andere aber das Grundprinzip ist das gleiche Leute dass kann mir keiner erzählen. Es gibt keinen Hund, der keine Führung braucht.

Ich bin von Anfang an mit ihm bei einer Trainerin. Zuerst war sie skeptisch wie der Hund ist. Heute sagt sie wir haben einen sechser im Lotto aus dem Tierheim geholt. Trotz seiner schlechten Haltung ist er alles andere als aggressiv. Dennoch muss ich sagen er hat seine Grenzen wo er etwas zulässt danach ist Feierabend. Soll heißen er kann schon sauer werden. Das passiert aber nur wenns um Futter geht oder wie heute wenn er aus einem Bach trinkt und der Hund meiner Bekannten dazu will. Dann verteidigt er das schon, aber auch meine Trainerin meint das sei normal (wir haben heute das erste mal die Hunde zusammen laufen lassen. sie kennen sich erst seit heute. Sköll macht einfach seinen Standpunkt klar. Die Bulldogge meiner Bekannten ist noch klein und kennt die Grenzen nicht, deswegen das Feuer von Sköll)
Ich bin froh, dass Sköll nicht bissig ist. Tierheimhunde haben immer ein Schicksal hinter sich und normalerweise kannste sie danach nicht mehr in eine Familie bringen. Er dagegen ist furchtbar neugierig und äußerst treudoof. Wenn ich zu meinen Eltern fahre und er meinen Dad sieht jault er nur noch vor Freude.

Grundlegend will ich aber jeden warnen sich einfach mal so einen "Kampfhund" zuzulegen! Ihr dürft nicht vergessen, was ihr an der Leine habt. Verschmust hin oder her. Fakt ist ein Dobermann oder auch Rotti lässt sich leichter Reizen und hat andere Gene wie nen Retriever zum Beispiel. Der Beschützerinstinkt ist nunmal ausgeprägter.

Fazit meiner Meinung nach: Toller Hund dennoch Vorsicht sei geboten und mit Ruhe an die Sache rangehn + Training training training

Liebe Grüße zerebo