Krankenhaus

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von musicalfever4 28.04.10 - 21:30 Uhr

Hallo zusammen,
ich muss mich mal ausk..... ! Mein Sohn ist gestern beim Spielen von der Rutsche gefallen. Das war so gegen 17 Uhr. Wir sind dann ziemlich schnell ins Krankenhaus, weil der linke Arm sooooooooo weh tat. Er wollte zwar nicht, wollte lieber spielen, aber es tat doch auch so weh. Wir waren also von halb sechs in der Notaufnahme. Und erst um 19 Uhr waren wir bei einem Arzt. Die ganze Notaufnahme saß voll und fast eine ganze Stunde passierte überhaupt nichts. Das war noch eine Oma mit ihrer Enkelin, die auch von der Rutsche gefallen war. Die Kleine hatte solche Schmerzen im Arm, hat bitterlich geweint, sobald die Oma sich mal bewegt hat und ihr Arm sich dadurch auch bewegt hat. Die waren schon vor uns da. Dann war noch das Röntgengerät nicht so ganz in Ordnung in der Notaufnahme, so dass wir mit den Kindern in die normale Röntgenabteilung des Krankehauses mussten. Aber da war ja schon niemand mehr. Also wieder etwa 30 Min warten, bis da mal jemand kan. Es war inzwischen 19.45 oder so. Dann wieder warten, bis wir wieder zum Arzt konnten. Arm gebrochen, wurde eingegipst und wir konnten gehen. Waren dann um 20.45 wieder zu Hause. 3 1/2 Stunden mit kleinen Kindern, die Schmerzen haben. Das kleine Mädchen hatte es auch noch doller erwischt als meinen. Die musste dann noch nach über 3 1/2 Stunden warten in den OP!!!!
Ist das normal, dass man da so lange wartet? Oder sind die hier nur so komisch? Ist übrigens nicht das erste Mal, Wartezeiten sind im Schnitt so 2 Stunden, auch wenn das niemand sitzt, wenn man kommt. Das hatten wir vor etwa einem halben Jahr mit meinem Mann.
LG Petra mit Sageel, der ganz tapfer war

Beitrag von kanische 28.04.10 - 21:36 Uhr

ich würde mich bei der Krankenkasse beschweren, das geht ja mal garnicht. Vor allem die armen kleinen! Würde da mal richtig auf den Putz hauen und Rabatz machen. Was wenn die kleinen innere Verletzungen gehabt hätten oder ähnliches!

LG

Beitrag von altehippe 28.04.10 - 21:42 Uhr

sollen sie dafür zb den patienten, welchen sie grad behandeln liegen lassen?
ich denke grad eine notaufnahme KANN einschätzen, was dringlichkeit hat.
da kann man eh drüber diskutieren wie wild, denn man selbst kanns nicht wissen, was hinter den türen passiert.
allerdings bezweifel ich ganz stark, dass dort kaffee getrunken wird, wärend kinder weinen.

Beitrag von windsbraut69 29.04.10 - 07:00 Uhr

"Was wenn die kleinen innere Verletzungen gehabt hätten oder ähnliches!"

Jaja....es sterben in Deutschland ja täglich Dutzende von Kindern im Wartebereich der Notaufnahmen, weil bei der Anmeldung niemand nach den Beschwerden und Vorgeschichte fragt.

Die Ärzte werden nicht Skat gespielt haben während des Dienstes...

Beitrag von mini-sumsum 28.04.10 - 21:38 Uhr

Hi,

ich finde es zwar nicht gut, so wie es läuft, aber ich kenne es ebenfalls nicht anders.

Anders läuft es (zum mindest hier bei uns), wenn man in eine Kinderklinik fährt.

LG
mini-sumsum

Beitrag von musicalfever4 28.04.10 - 21:40 Uhr

Das hab ich zu dem Papa des Mädchens auch gesagt. Nur die beiden zuständigen Kinderkliniken sind jeweils 50km entfernt. Aber selbst dann wären wir wohl schneller wieder zu Hause gewesen.
LG Petra

Beitrag von altehippe 28.04.10 - 21:38 Uhr

also in der notaufnahme ist es auch möglich, dass sie hinter den türen einen infarktpatienten oder sonstwas haben.
man weiß eben nicht, was hinter den türen ist.
da notaufnahmen ohne termin arbeiten ist wartezeit wohl normal. patienten werden ja auch nach dringlichkeit drangenommen.

Beitrag von musicalfever4 28.04.10 - 21:43 Uhr

Naja, die Ärztin, die dann nach 1 1/2 Stunden mal zu uns kam, stellte sich als Chirurgin vor - also nix mit Herzinfarkt. Und der Arzt, der dann ne Stunde später da war, war ein anderer, also liefen da mindestens 2 Leute für die Chirurgie rum, die Internisten waren scheinbar noch extra da, es kam auch kein Krankenwagen mit Blaulicht rein, dass kann man vom Fenster auch nämlich beobachten.
LG Petra

Beitrag von altehippe 28.04.10 - 21:47 Uhr

erstmal gute besserung für deinen kleinen. hab ich grade ganz vergessen#hicks
infarkt war ja auch nur so dahingeschrieben.
als ich mal in der notaufnahme war, lag ich fast 2 stunden im behandlungszimmer und das mit arzt. es war noch nicht mal was richtig schlimmes.
damit möcht ich ja nur sagen, dass mans von außen nicht einsehen kann.

Beitrag von sylvia79 28.04.10 - 21:40 Uhr

Tut mir leid für deinen Kleinen #liebdrueck

Und ja...das ist ganz üblich in der Notaufnahme :-[
Ich hatte auch schon das "Vergnügen". Wir waren damals ca. 17 Uhr dort und ca. 21.30 Uhr endlich auf dem Zimmer (mussten da bleiben).

Wir haben hier ein großes Klinikum mit separater Kinderklinik. Ich versteh gar nicht warum die Kinderklinik keine eigene Notaufnahme hat #kratz

Beitrag von baerbelino 28.04.10 - 21:41 Uhr

ich denke, die können bei der Anmeldung schon ganz gut einschätzen, ob es etwas "Ernstes" ist oder nicht. Natürlich ist es ne lange Wartezeit aber ihr wart nun mal nicht beim Arzt mit Termin oder so. Ich selbst sahs schon mit ner Blinddarmentzündung fast ne stunde in der chirurgischen Abulanz.Da ist halt oft viel los und wie überall wird am Personal gespart.

Versuch, die Pflegekräfte und Ärzte zu verstehen, die haben nen absoluten Stressjob und wollen ihre Arbeit gut machen. ich glaube nicht, dass das Warten Schikane war.

Alles liebe für den Kleinen
Barbara

Beitrag von mamavonyannick 28.04.10 - 21:42 Uhr

Hallo,

sicherlich ist das ganz schlimm, wenn man wartet, das Kind Schmerzen hat und man nicht weiß, wie schlimm das ganze ist. Hinzu kommt dann noch das defekte Röntgengerät... passt also alles zusammen.:-(
Auf der anderen Seite sagst du selbst, dass das Wartezimmer voll war. Mehr als arbeiten können die Leute dort auch nicht und ich denke, aufgrund ihrer Erfahrungen müssen sie einschätzen, welche Fälle wirklich akut (im Sinne von lebensbedrohlich) und welche Fälle noch etwas warten können/müssen.

Ich wünsche euch gute Besserung.

vg, m.

Beitrag von sina236 28.04.10 - 21:43 Uhr

ich finde manchmal auch, dass das gar nicht geht. einmal musste ich mit meiner tochter eines sonntags ins KH, weil ich dachte, sie hätte die masern (hatte damals noch nicht die mmr erhalten). man liess uns 1,5 h in einem isolierten raum sitzen, der winzig war. meine tochter war knapp 2 und ich habe ihr dann dort in dem winzigen raum was zu essen gegeben. als die ärztin endlich mal kam, sagte sie nur "sie wissen schon, dass essen hier verboten ist, das kommt davon, wenn die kinder kein frühstück bekommen" #schock. ganz ehrlich, ich bin fast ausgeflippt. gefrühstückt hatte meine kleine um halb acht, mittlerweil war es elf uhr durch. schwabinger krankenhaus.

das zweite mal hatte unsere tochter sich den arm am ellenbogen ausgerenkt. schrie vor schmerzen die ganze zeit. auch wieder wochenende. ins rechts der isar gefahren. mit dem brüllenden kind in die notaufnahme (wir wussten nicht, dass der arm ausgerenkt ist und das rechts der isar war das nächste krankenhaus). dort sagte man uns, dass es hier keine kinderklinik sei, wir sollten doch bitteschön nach schwabing fahren #klatsch. das brüllende kind also wieder raus schleppen, unter schmerzen in den kindersitz pressen und nach schwabing fahren. das war toll. in schwabing haben wir dann 30 minuten warten müssen, das ging ja dann noch. aber die zeit insgesamt bis dahin, das war hart.

scheint so üblich zu sein zur zeit im deutschen gesundheitswesen. in ein paar jahren haben wir hier wahrscheinlich amerikanische verhältnisse und wer nicht zahlen kann, muss zusehen wo er bleibt, egal obs kind nun brüllt oder nicht #schrei

Beitrag von windsbraut69 29.04.10 - 07:05 Uhr

"scheint so üblich zu sein zur zeit im deutschen gesundheitswesen. in ein paar jahren haben wir hier wahrscheinlich amerikanische verhältnisse und wer nicht zahlen kann, muss zusehen wo er bleibt, egal obs kind nun brüllt oder nicht "

Ja, ist doch aber nicht verwunderlich, wenn lieber Minijobs gemacht werden, als SV-Abgaben zu zahlen und bis zu 3 Generationen über einen Beitragszahler finanziert werden...

LG

Beitrag von mimi08152004 28.04.10 - 21:54 Uhr

Hi
Bei uns ist das ähnlich und wir haben sogar eine separate Kinder Notaufnahme...allerdings kommen die Kinderärzte von der Station und ich mußte mitunter auch mal warten, bis die Visite zuende war #gruebel
Meistens kann ich mit 30-45min Wartezeit rechnen...

Ich hatte aber auch schon Glück, dass ich die erste war, die Ärztin kam und ich hab gehört, über den Tag wars so voll, dass die Leute 3-4h gewartet haben #schwitz

LG mimi

Beitrag von bine3002 28.04.10 - 22:06 Uhr

Ich kenne es nicht anders und ich bin jedes Mal echt überfragt, wenn wir vor einem vermeindlichen Notfall stehen.

Einmal war es ein Pseudo-Krupp mitten in der Nacht. Vor uns wartete EIN Patient und wir warteten eine Stunde. Als wir dran kamen (vor dem anderen Kind), wirbelte Frau Doktor ohne sich vorzustellen zu unserer Tochter, drückte ihr den Mund auf und schaute hinein. Daraufhin fragte sie schnippisch "Die Lippe ist doch gar nicht aufgeschlagen. Was wollen Sie hier?!?" Sie hatte uns doch glatt verwechselt, schickte uns dann nochmal raus, wo sie uns geschlagene 2 (!!!) Stunden warten ließ und drinnen eine aufgeplatze Lippe versorgte. Sie hat den Raum in der Zeit nicht verlassen und war echt nur mit dieser Lippe beschäftigt. Mag eine komplizierte Verletzung gewesen sein, aber meine Vermutung: Die doofe Kuh war einfach nur inkompetent. Als wir dann jedenfalls endlich dran kamen, ging es unserer Tochter wieder blendend. Sie ließ uns dann nochmal eine halbe Stunde warten, wo wir einige erschreckende Entdeckungen machten, z. B. offen herumliegende Patientendaten, nicht verschlossene Behälter mit Wundkompressen (Aufschrift: "Immer verschlossen halten:"), leere Desinfektionsbehälter usw. Ich habe alles mit dem Handy fotografiert...

Beitrag von windsbraut69 29.04.10 - 07:07 Uhr

"wo wir einige erschreckende Entdeckungen machten, z. B. offen herumliegende Patientendaten, nicht verschlossene Behälter mit Wundkompressen (Aufschrift: "Immer verschlossen halten:"), leere Desinfektionsbehälter usw. Ich habe alles mit dem Handy fotografiert... "

Dann hat sich die Wartezeit doch gelohnt #augen

Beitrag von knutschbacke07 29.04.10 - 07:38 Uhr

***

Beitrag von mini-bibo 29.04.10 - 09:33 Uhr

Wir hatten öfters die Pseudo-Krupp anfälle und ich muss sagen, einmal liess ich den Rettungswagen kommen, natürlich waren wir dann während der Fahrt und im KH in Ärztlicher Betreuung.
Als sie mit Lungenentzündung und wohl auch *leichtem* Pseudo-Krupp Anfall mit mir ins KH kam, haben wir maximal eine halbe Stunde gewartet!

In der Uni, nach einem Unfall wurden wir erstmal von einer Abteilung zur nächsten geschickt! (In der 3. Abteilung wurde uns geholfen, ich war aber definitiv knapp eine Stunde unterwegs!!)

Wenn ich wegen Krankheiten am Wochenende in den Notdienst fahre, warten wir meist auch lange, ist nervig, aber ist so.

VG mini

PS: das mit den Patientendaten habe ich bei meinem EHEMALIGEN HA erlebt und hatte danach Probleme, da jemand meine Daten sah, der sie nicht sehen sollte!
Ich geh da auch nicht mehr hin!

Beitrag von kristina22 28.04.10 - 22:23 Uhr

Hi,

tut mir echt leid für euch:-[:-(

Wir hatten auch schon die Erfahrung gemacht!
Das beste ist aber, man ruft gleich einen Krankenwagen!
So blöd sich das anhört! Denn erst dann bekommst du als erstes eine Versorgung im Krankenhaus!

LG Kristina

Beitrag von krokolady 28.04.10 - 22:41 Uhr

Nunja....ein evtl. gebrochener Arm tut zwar weh - ist aber nicht gefährlich!

In einem KKH geht es zwar der Reihe nach, aber nur bei den harmlosen Sachen.
Wirklich kranke Kinder gehen immer vor!

Meine Tochter kam ca. 15 Mal als Notfall in die Kinderklinik - wegen ihr mussten auch andere eltern mit ihren Kindern teilweise ne Stunde länger warten
Und weisste was? Das war mir sowas von egal.....denn mein Kind war ein Notfall!

Wenn Dein Kind mal als Notfall kommst willst ja sicher auch das es gleich behandelt wird......

Und das mit dem röntgen.....kann halt passieren.
Und logisch das man abends warten muss - da ist halt nur ne Notbesetzung da!
Und wenn da eine Röntgenschwester ist, muss die ja auch andere Patienten betreuen.

Beitrag von nadine0084 28.04.10 - 22:56 Uhr

also erstmal ich habe auch eine kleine tochter und wenn sie was hat will ich natürlich auch das sie schnell versorgt wird.

aber

ich bin auch krankenschwester und ich frage mich wirklich was hier einige leute denken.

-notaufnahme ist voll und genau das ist der punkt einer nach dem anderen wird abgearbeitet und einen stillstand gibt es nicht irgendwo ist immer was zu tun außerdem tanzen ja auch nicht 10 ärzte oder so da rum vielleicht einer oder zwei die die aufnahmen machen andere sind vielleicht noch im op und abends würde ich sagen dauert es eh länger weil da wohl die meisten auch schon nach hause sind und nur noch der diensthabende da ist der sich zusätzlich noch um die station kümmern muss.

ja warten muss man immer mal länger mal nicht so lange je nach dem was noch alles hinter den "kulissen" so los ist wovon man als außenstehender nichts mit bekommt oder weiß.
also mal den ball flach halten ärzte und pflegepersonal sind auch kein d- zug wir machen und rennen wie wir können auch wenn manche denken wir sitzen nur rum und trinken kaffee.

und sonst wir schon jemand hier gesagt hat krankenwagen rufen dann kommt ihr schneller dran.

schönen abend noch
nadine


-

Beitrag von julimausi1983 28.04.10 - 23:25 Uhr

Hallo,

lange Wartezeit in der Notaufnahme kenne ich zu gut.
Ich war damals 11 Jahre jung. Umgekippt und in Scherben reingefallen. Direkt mit dem Gesicht rein.

Klarer Fall = Eltern haben gesagt -> ab ins KH und ich selber verstand das nicht / Schmerzen hatte ich keine und niemand ließ mich in den Spiegel schauen!

Ab ins KH! Angekommen; Anmeldung.
Ich so ca. 30-45 Minuten mit Schnittwunden im Wartezimmer während mehrere Erwachsene vor mir drankamen, die nur einen Verbandswechsel/Gipswechsel benötigten.
Bis: meine Oma bei der Dame an der Anmeldung nen Aufstand gemacht hat.
Zu allem Übel musste der Mist im Gesicht auch noch an 2 Stellen genäht werden *NUR an 2 Stellen; an die anderen haben die Ärzte sich nicht rangetraut*

LG

Beitrag von celi98 29.04.10 - 00:42 Uhr

hallo,

ich habe leider beides schon erfahren. als sarah 5 monate war mussten wir mit mit einem pseudokruppanfall 2 stunden warten (damals wusste ich nicht, dass es sowas war). vor kurzem hatte sarah einen stromunfall und wir durften sofort durch. ich denke hier war es schon sehr ernst, deswegen wurden wir vorgezogen.

alles gute für deinen sohn,

sonja

Beitrag von curlysue2 29.04.10 - 06:30 Uhr

Hi,

ich kenne es auch nicht anders, als dass man bei uns in der Notaufnahme lange warten muss. Selbst wenn vorne nicht viel los zu sein scheint, kann es hinter den Kulissen brodeln (und das nicht in der Kaffemaschine), was der Patient vorne so gut wie nie mitbekommt. Und es sind auch nicht immer die jeweiligen Fachärzte direkt in der Notaufnahme. Mal hat der Chirurg den Notdienst (in Eurem Fall sogar praktisch und passend), es hätte aber genauso gut ein Internist usw. sein können. Nebenher läuft der normale KH-Betrieb auch noch weiter. Und auch ein Chirug behandelt einen Herzinfarkt notfallmäßig, bis der entsprechende Facharzt vor Ort ist (je nachdem wann der Notfall nämlich eintritt muss der Arzt auch erst gerufen werden, hatte vielleicht schon frei usw.)

Und es kann sogar sein, dass in Eurer Notaufnahme noch Patienten versorgt wurden, die bereits im KH waren als Ihr ankamt. Von daher kannst Du es nicht immer von einem einfahrenden RTW abhängig machen, ob dort hinter den Kulissen noch ein weiterer Notfall behandelt wird.
Auch kann es sein, dass sich eine Routinebehandlung plötzlich doch als Notfall entpuppt und alles "aufhält" (Z.B. hatte unser Sohn, eigentlich wegen heftigem Fieber am WE, in der Notaufnahme seinen zweiten Fieberkrampf, so dass wir auch den ganzen verkehr aufgehalten haben, weil ersteinmal unser Sohn während des Krampfes versorgt wurde)
Ebenso ist es auch oft der Fall, gerade wenn das Wartezimmer der Notaufnahme voll ist, dass dort auch einige (Eltern) sitzen, die wegen "Nichtigkeiten" dort sind, die sogar noch eine Nacht hätten warten können bis der KiA aufmacht.

Was ich auch nicht verstehe ist, dass so viele von den Antwortenden hier mit einem Kind, das Schmerzen hat, schreit oder Luftnot usw. hat noch selber in die Klinik fahren. Wohnt Ihr alle in Hintertupfigen wo der Rettungswagen ne halbe Stunde braucht bis er da ist oder warum ruft ihr ihn dann nicht#gruebel.
Es ist Quälerei, ein Kind mít gebrochenem oder ausgekugelten Arm noch selber im Kindersitz in die Klinik zu fahren. Mit dem Rettungswagen wäre schon eine Erstversorgung vor Ort gegeben. Zudem seid Ihr selber als Eltern am Steuer, wenn Euer Kind Schmerzen oder anderes Schlimmes hat, eine Gefahr für den Strassenverkehr, da auch Ihr Euch in einer Ausnahmesituation befindet. Ein RTW hat Sonderrechte und fällt den anderen Verkehrsteilnehmern aus, wenn er schnell ans Ziel gelangen muss. Und vor allem - ihr seid oftmals schneller im Behandlungsraum. Ich habe jetzt schon mehrere Erste-Hilfe-Kurse mitgemacht (speziell für Babys, Kinder und Kleinkinder) und auch dort wurde uns immer wieder empfohlen in solchen Fällen einen Rettungswagen zu rufen. Dafür sind die da und ausgebildet#aha .

LG

curlysue

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