ALG I und erhöhter Freibetrag für Nebeneinkommen??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von caffi 28.04.10 - 21:45 Uhr

Bitte-hoffentlich hat hier jeman nen Tip für weiteres Vorgehen, weil ich die Hoffnung nicht aufgeben will..
Also: Bin erstmalig arbeitslos (seit 17.4) bereits Anfang des Jahres habe ich mich gemeldet(weil befristeter Vertrag der auslief) um Fristen zu wahren usw.... meine Berufsberaterin hat mir geraten eine der ganz grossen Nummern bei der ARGE anzurufen und nachzufragen, wie es sich in meinem Falle verhält, weil ich seit vielen Jahren zusätzlich zu meiner soziverspfl. Beschäftigung noch eine geringfüg. Besch. habe, wo ich 400 Euro verdiene.. Habe ich getan- die hat mir gesagt, dass ich dem Sachbearbeiter, der dann mit mir den Leistungsanspruch errechnet nachweisen muss, dass ich innerhalb der letzten 18 Monate vor der Arbeitslosk. 12 Monate am Stück dort beschäftigt war. Da sagte ich, kein Problem, da ich 6 Jahre schon angestellt bin, aber ich den dez.09, jan.10, und febr10 über Sonderurlaub keinen Dienst gemacht habe in dem Nebenjob, ergo auch nichts verdient habe. Das war aus gesundheitli. Gründen so nötig, und da ich ein zu schlechtes Gewissen hatte, mich da per AU/gelben Schein durchhalten zu lassen, habe ich um eine Beurlaubung gebeten. Ich wollte dann von ihr wissen, ob das was macht- ne, sagte sie, denn innerhalb der 18 Monate würde ich ja dann doch auf 12 Monate lückenlos kommen...dann könnte ich den Freibetrag für Nebeneinkommen auf 400 EUro angehoben bekommen..
Nun war ich gestern bei dem Mitarbeiter, der den Leistungsanspruch mit mir errechnet hatte, und da sagt der mir grundsätzlich das selbe, mit dem feinen Unterschied, dass man da den Durchschnittsverdienst der letzten 12 Monate vor ALG nimmt, dass man alle Gehälter zusammenrechent, durch 12 teilt, das wäre dann der durchscnittliche monatliche verdienst- tja, und durch meine gehaltslücke für drei Monate, kommt halt natürlich nicht 400 Euro als Durchscnittsverdienst , sondern das liegt dann so um die 280 euro....und die Differenz 400-280 wäre dann 120 Euro die man mir vom ALGI abzieht...Also der neue erhöhte Freibetrag ist 280 Euro.. hoffe das ist alles verständlich... im SGB 3§114 steht halt das alles geregelt, und ich finde, dass man das anders deuten kann.... ahhh... kann mir jemand sagen, obs chancen gibt, dass man das doch noch umbiegen kann, so dass ich 400Euro als freibetrag habe?

lg caffi

Beitrag von goldie99999 29.04.10 - 08:28 Uhr

http://bundesrecht.juris.de/sgb_3/__141.html

Eher nicht- Ich finde es sogar ausgesprochen eindeutig geregelt... so gesehen hast Du sogar noch "Glück", dass Du nur Sonderurlaub hattest und die Tätigkeit/ das Beschäftigungsverhältnis nicht unterbrochen war.

LG, Goldie