ich gebe auf....

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von rosi_060 28.04.10 - 22:25 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich gebe auf. Ich werde das stillen nun leider nach nur 2 wochen aufgeben.
am freitag kommt die hebi und dann werde ich ihr mitteilen, dass ich nicht mehr stillen möchte.

ich habe dauerwunde brustwarzen, mein zwerg ist sehr trinkfaul, weil wir zufüttern mussten und aus der flasche geht es natürlich besser.

ich breche bei jedem anlegen in tränen aus, so weh tut mir das und das merkt der zwerg natürlich. ist dementsprechend unruhig.

außerdem sollte stillen doch was schönes sein. ich kann das leider nicht befürworten. und zu einer quälerei sollte es weder für ihn noch für mich werden.

es ist sooo schlimm, dass ich mich in dem stress meist auch gar nicht über muttergefühle oder den zwerg freuen kann, weil ich einfach nur fertig aufm keks bin.

ich halte es für das beste....

geht es vielleicht auch noch jemandem so??

liebe grüße
rosi

Beitrag von conny-lee 28.04.10 - 22:33 Uhr

Eigentlich würde ich sagen, gib noch nicht auf! Ich wollte das damals auch, war vollkommen frustriert, hatte Schmerzen, auch wir haben zugefüttert mit Fläschen... Nach 4-5 Wochen hatte ich auch noch eine Brustentzündung - und ab dann lief`s! Ganz entspannt...
Aber ich kann dich gut verstehen, sehr gut! ich hab nur nicht aufgehört, weil ich der Außenwelt gegenüber bockig war ;-)))

Mach einfach wonach du dich fühlst, wenn du noch einen Funken Hoffnung hast, versuch es noch 2 Wochen (hab mal gehört, bei den meisten ist es nach 4 Wochen besser) und wenn du garnicht möchtest, dann steig aufs Fläschchen um... und was du auch machst - lass dich nicht von anderen "fertigmachen", es ist noch jeder auch mit Fläschen groß geworden ;-)))


Ganz liebe Grüße und fühl dich mal feste umarmt! Alles wird gut ;-) Conny

Beitrag von maikiki31 28.04.10 - 22:37 Uhr

Hey,

ich hab einen guten Tipp für Dich.

Besorg Dir morgen nur nochmal zum Testen STILLHÜTCHEN aus der Apo.

1. werden Deine BW geschützt

2. kommt da mehr Milch raus da die Tülle vorne volllläuft, dann bekommt die Maus wie aus ner Flasche mehr raus

Ich hab nur mit SH gestillt da meine kleine Maus zu schwach war am Anfang um richtig zu trinken. Ich musste ihn immer alle 2 Std wecken weil er allein nie getrunken hätte. DAS war auch anstrengend.

Mit den Hütchen gings dann super....:-D

Bitte gib Euch diese Chance:-)

LG Maike

Beitrag von pebles 28.04.10 - 22:40 Uhr

Überlege dir das gut mit dem Abstillen.

Ich hatte bei meinem ersten Sohn ca. 6 bis 8 Wochen wunde Brustwarzen. Bei jedem Abpumpen (er war auch sehr trinkfaul) blutete es und ich hätte vor Schmerzen heulen können.

Bei meinem zweiten Sohn war es zwar nicht mehr blutig, aber es tat auch noch Wochen lang höllisch weh. Zum Glück war er ein Turbo-Trinker, aber auch recht "aggressiv", er biss auch ohne Zähne ganz schön zu.

Aber ich werde es nie bereuen, so lange abgepumpt (8 Monate) oder gestillt (13 Monate) zu haben.

Muttermilch ist durch nichts zu ersetzen, auch wenn es sehr bequem ist, einfach eine Flasche zuzubereiten.

Pebles

Beitrag von anka1974 28.04.10 - 22:46 Uhr

Ich musste aufhören zu stillen, aber auch ein Flaschenkind liebt seine Mama und ihr werdet Nähe zueinander haben. Das ist nicht nur Stillmamas vorbehalten.
Daher ist stillen vielleicht besser als die Flasche aber das Fläschchen ist auch ok.
Zwar hätte ich gern weitergestillt, aber es sollte nicht sein. Tut genau das was für dich richtig ist, dann wird es auch für deine Maus richtig sein. Sprich aber vorher noch mit deiner Hebamme, vielleicht hat sie einen Rat für Dich. Die Stillhütchen helfen dir vielleicht und sind wirklich in jeder Apotheke zu bekommen.
Überlege dir das mit dem Abstillen sehr genau, diesen Schritt kannst Du nicht rückgängig machen.

Viele Grüße
Sandar

Beitrag von nashivadespina 28.04.10 - 22:52 Uhr

Sry aber was erwartest du bitte nach 2 Wochen?

Es ist doch völlig normal, dass sich das ganze erstmal einspielen muss. Auch wunde (sogar blutige Brustwarzen) gehören oft mitunter dazu. Dagegen hilft Lanolinsalbe von der Firma Lasinoh aus der Apotheke..und anlegen wann immer das Baby es möchte-und Zähne zusammenbeißen und vieel Kraft. Die Brustwarzen müssen sich gewöhnen. Wenn du durchhältst und vor allen dingen die Flasche weg lässt werden auch die Brustwarzen wieder heilen! Probiere die Salbe aus und vertrau euch! und am besten vertrau auch noch einer stillberaterin (keiner hebamme bez. des stillens)

www.lalecheliga.de

Gegen die Trinkfaulheit würde ganz einfach helfen, wenn du die Flasche komplett weg lassen würdest. Lege dich dann 3 tage hauptsächlich mit Kind ins Bett..gönnt euch ruhe und lege rund um die uhr an wann immer das Baby es möchte! Dann wird sich die Milchproduktion deinem Baby genau anpassen können!

Stell dir mal vor du müsstest nur Fläschchen machen-das wäre mitunter vielleicht noch anstrengender für dich und du würdest es bereuen. Hinzu kommt noch, dass die Muttermilch so wertvoll fürs Kind ist.

Beitrag von meli-1985 28.04.10 - 23:08 Uhr

Hallo,

meine Erfahrungen: Meine rechte Brustwarze war tagelang blutig, bei der linken gings. Bei beiden Brustwarzen bildete sich nach jedem Stillen eine Kruste die während dem Sillen wieder abfiel und sich danach neu bildete. Es tat höllisch weh wenn ich die kleine Maus angelegt hab, als würde mir jemand die Brustwarze abschneiden. Aber ich habe nicht eine Minute daran gezweifelt, dass ich das nicht schaffe und hab niemals daran gedacht aufzuhören. Es MUSSTE einfach klappen und es hat geklappt.

Es hat immer weniger weh getan und nach ganzen 6 Wochen hat es überhaupt nicht mehr weh getan und jetzt stille ich schon über 8 Monate und es ist wundervoll.


Du musst an dich glauben und die Zähne zusammenbeißen. Es tut weh, aber so ist es nunmal. Denk an dein Baby und wieviel Gutes ihm damit gibst.

Dein Baby muss sich erstmal daran gewöhnen an der Brust zu ziehen und da muss er sich mehr Mühe geben als aus der Flasche, das nervt ihn natürlich. Aber daran muss sich dein Kleiner jetzt gewöhnen und dass schafft er.

Aber natürlich: Du kriegst dein Baby auch mit einer Flasche groß ist klar. Aber wir wissen alle, und das ist unbestreitbar, was gesünder und besser für dein Baby ist.

Ich wünsch dir alles Gute!

Liebe Grüße, meli

Beitrag von blockhusebaby09 29.04.10 - 06:42 Uhr

Hallo

Ganz erlich das was du beschreibst ist völlig normal für den Anfang der Stillzeit.
Wunde BW trinkfaules Kind das kennen seht viele Stillmuttis aus der Anfangszeit bei mir war das auch bei allen 4 Kindern so aber das geht doch vorbei.
Für die Bruswarzen kann ich dir Multimamcompressen und Weleda Heilsalbe empfehlen.
Die Heilsalbe nimmt sehr schnell den Schmerz und schon nach kurzer Zeit kannst du wieder schmerzfrei stillen.
Muss aber vor den Stillen immer abgewaschen werden.
Die Kompressen wirken auch heilend.
Das Kind würde ich einfach nach Bedarf anlegen und lass dir das Anlegen nochmal von der Hebi zeigen denn oft sind wunde BW Folgen falsches Anlegens.
Die Abstände zwischen den Stillmalzeiten pegeln sich dann
schon ein bei uns sind sie schon bei 4h meine Maus ist knapp 4 Wochen.
Gib nicht so schnell auf glaub mir der Kampf lohnt sich.

Ganz liebe Grüße#herzlich

Beitrag von lachris 29.04.10 - 08:19 Uhr

Hier werden Dir die meisten anraten es nochmal zu versuchen.

Stillen soll ja das Beste für Mutter und Kind sein und ist gerade "in".

Lass Dir aber dadurch aber kein schlechtes Gewissen einreden.

Den Tipp mit den Stillhütchen finde ich allerdings gut.

Probiers erst mal damit, und wenn es dann nicht klappt, kannst Du Dich immer noch dafür entscheiden, dass Dein Kind Fläschchen bekommt, das ist vollkommen okay.

Das mit den Muttergefühlen kenne ich auch. Man kann nicht erwarten, dass die bei jedem gleich sofort vorhanden sind (war letztens auch ein Bericht darüber in der ELTERN). Schließlich muss man sich ja auch erst mal aneinander gewöhnen. Aber spätestens wenn Dein Kind Dich das erste Mal bewusst anlächelt, sind die da :-)

VG lachris

Beitrag von cassandracadim 29.04.10 - 09:10 Uhr

guten morgen
das meiste ist bereits gesagt worden, dennoch in kurzform:
wir hatte auch anfangs das problem, wunde brustwarzen (die salbe hilft effektiv), keinen bh getragen, die milch auf der brust trocknen lassen, keine flasche geben und eine zeitlang mit stillhütchen überbrücken. das hat bei uns geholfen. ich bin froh, dass ich noch stille und damals nicht aufgegeben habe.
dir viel glück, egal wie du dich entscheidest.
lg cassie

Beitrag von summersunny280 29.04.10 - 10:50 Uhr

Ich gab auch auf .
Genau aus denselben Gründen wie du ,nur das meine Maus trinken musste ansonsten hätte sie wieder ins kh müssen. Ich hatte doppelt druck auf mir.
Ich bekam auch blutige Brustwarzen und Milchstau in beiden Brüsten...ich hab auch alles versucht ,verschiedene Salben,ging sogar nachts unter die Dusche um den milchfluss vor dem Stillen anzuregen. Aber es half nichts .
Ich hatte schon wieder kurz nach dem Stillen Angst vor dem nächsten mal.
Bei jedem Zug fließen mir die tränen .
Bei mir blieb durch diese Angst und den ganzen Druck und Stress dann die Milch weg.
Ich überlegte und kämpfte noch zwei Tage länger aber es ging nicht ,die kleine schrie nur und ich pumpte dann ab .......raus kamen nur noch 70ml aus beiden Brüsten.
Und am anfang floss es in strömen jede halbe Stunde musste ich die Einlagen wechseln sonst war ich pitsch nass.
Ich hatte ewig dran zu knabbern ,auch heute noch ,es macht mich traurig,die tränen kamen auch.....es war schon schön .
Flasche machen nervt ......und immer alles mitnehmen.
ABER so ist es nun mal ,mein Kind wird auch groß und nicht mehr kränker weil es die Flasche bekommt. Und ich bin deswegen auch nicht schlechter.
Vor kurzem hab ich sie nochmal angelegt und ich kann dir sagen es tat immer noch genauso weh.
Du tust ja alles dafür das es klappt und wenn du merkst es geht nicht dann ist es halt so.
Ich finde es ist ein privileg stillen zu können und jeder der es kann sollte stolz sein aber es ist kein Grund anderen etwas schlechtes einreden zu wollen wenn es nicht geht.


Mir fielen 1000000000000000kg von meinen Schultern als mein Mann mit dem Pulver heim kam .
Auch wenn es noch so schön war diese 14 Tage exestieren in meiner Erinnerung fast gar nicht mehr und wenn dann nur aus Schmerz, Stress und Kummer.
Ich gab sogar ihr die Schuld an allem fing an sie nicht mehr zu wollen . Und dann zog ich die Notbremse.


Lg


Beitrag von 2007.shady 29.04.10 - 11:06 Uhr

Liebe Rosi,

Deine Geschichte könnte meine sein: im Dezember 2007 ging es mir ganz genauso.

Ich habe auch aufgehört und wurde eine sehr glückliche Flaschenmama und meine Süsse ein glückliches Flaschenkind! Wir haben auch beim Fläschchengeben immer viel geschmust und mein Mann durfte dann ja auch mal ran!

Lass Dir kein schlechtes Gewissen machen, nur Du entscheidest, was für Euch am besten ist! Stillhütchen haben bei mir übrigens auch nicht geholfen, ist aber ein Versuch wert (wenn Du überhaupt noch möchtest).

Entscheidend ist, ob Du wirklich noch den Willen hast, es weiter zu versuchen. Bei mir war es nicht so und deshalb war es bei mir die richtige Entscheidung.

Alles Liebe

Fiona
mit Marlene an der Hand * 17.12.2007 und #schwanger 27+6

Beitrag von sternchenbln19 29.04.10 - 11:08 Uhr

das der grund warum ich abpumpe .... die Hebi im ks hat schon von vorne rein gesagt das ich ein still hütchen brauche aber keins bekommen habe das war dann schon so schlimm das meine brust warzen geblutet haben versuche mal ne milchpumpe dir verschreiben zu lassen am besten übern KiA ode rfrage deine hebi ob sie ein stillhütchen für dich hat .... ach und melkfett auf die brüste schmieren hilft wunder das musst du auch nicht abwischen wenn du doch noch mal die brust gibst

Beitrag von zaubergehilfin 29.04.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

meine Hebamme hat mir einen tollen Tip gegeben.

Hab Weleda Calendula Essenz aus der Apo geholt. Kostet ca. 6 EUR. Die Mischung von 1 Teil Essenz und 2 Teilen Wasser hatte ich in einem Becherchen, so groß wie ein Schnapsglas (insgesamt ca. 15 ml). Die Brustwarzen wurden dann nach jedem Stillen ca. 5 Minuten darin "gebadet". Man muß natürlich aufpassen, da das Glas etwas gekippt wird. Ich hab eine Windel drunter gelegt. Die Brustwarze dann an der Luft trocknen lassen. Die Wirkung kam ganz schnell, bei mir etwa 1 Tag.

Vor dem Stillen brauchst du die Reste der Essenz nicht entfernen. Nur wenn die Essenz pur draufgemacht wird.

Zusätzlich nehme ich nach Bedarf jetzt noch Lansinoh Salbe für wunde Haut. Da reicht ganz wenig.

Hab im Krankenhaus auch Medela Stillhütchen probiert. Am Anfang war das ok, aber so nach dem dritten, vierten Mal hat meine Tochter gestreikt. Vielleicht klappt es ja bei Dir.

Ich wollte übrigens schon ganz oft aufhören zu stillen, aber ich bin immer noch dabei. Meine Tochter ist jetzt 11 Wochen. Mein Ehrgeiz war bis jetzt immer stärker.

Dann hab ich mir jetzt den Ökobericht über HA Anfangsmilch durchgelesen. Das ist mir ganz anders geworden.

Manchmal muß ich zufüttern, meist abends. Dazu nehme ich Aptamil HA pre. Aptamil ist ganz schlecht abgeschnitten, mangelhaft. Heute hab ich dort bei der Hotline angerufen, ob das Herstellungsverfahren geändert wurde. Und tatsächlich. Ab ca. MHD März 2011 ist der 3-MCPD Gehalt reduziert wie bei Humana oder Hipp, die mit befriedigend abgeschnitten haben.

Wenn Du noch Fragen hast, meld Dich einfach. Ich wünsch Dir alles Gute.

LG
zaubergehilfin

Beitrag von sisi1976 29.04.10 - 21:32 Uhr

Hallo!

Bei mir funktionierte das Stillen auch nie richtig! Für mich war Stillen auch Horror! Hab nach mehreren Wochen rund um die Uhr Dauerstillen (und dauerschreiendem Baby) und schmerzenden BW aufgegeben, seitdem ist sie satt, schreit nicht mehr rund um die Uhr und schläft nachts so gut wie durch!

Ich wollte auch unbedingt stillen, weil es ja angeblich das Beste sein soll! Aber wieso soll es das "Beste" sein, wenn ein Baby dauerschreit vor Hunger/ Bauchweh etc. und bei Flasche eben nicht!
Wir sind superglücklich so wie es jetzt ist und ich bereue, dass ich nicht eher aufgehört hab, zu stillen.

Und wer sagt eigentlich, dass eine stillende Mutter eine bessere Mutter ist als eine Flaschenmami?????
Ich liebe meine aus über alles und wir sind glücklich, dass es so ist!

PS: Hätte es funktioniert, hätte ich liebend gerne gestillt, aber halt nicht um jeden PReis!!!

MAch dir also kein schlechtes Gewissen wegen der Flasche! Deinem Baby und dir wird es damit gut gehen!

LG Sisi