Warum wissen soviele nicht wozu man eine Hebi braucht o. nehmen keine

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von maikiki31 28.04.10 - 22:33 Uhr

Hey,

irgendwie bin ich verwundert darüber das immer wieder Mädels nicht wissen was eine Hebi macht oder wozu man eine braucht bzw. keine nehmen.

Ok vorher muss man das nicht unbedingt, aber vom GVK sollten doch alle schon mal gehört haben und das die Hebis nach der Geburt x Mal nach Hause kommen um zu helfen etx. doch auch????

Ich finds irgendwie komisch...ich kenn keine Frau in meiner Umgebung die darauf verzichtet hätte...

Mh ich find es gehört doch alles dazu und ist dazu so informativ, hilfreich und schön...


Was meint IHr?

LG Maike

Beitrag von dominiksmami 28.04.10 - 22:36 Uhr

Huhu,

bei mir ist das recht schnell erklärt:

- ich weiß sehr genau wozu eine Hebamme da ist

- da ich aber keinen gesteigerten Wert auf "so enge Vertrautheit" lege, reicht mir vollkommen die Nachsorgehebamme vom Krankenhaus.

- Ich bin eher autodidaktisch veranlagt, so eine Hebi könnte mir stundenlang unglaublich viel erzählen...ich würde mich dennoch an Bücher und Internet setzen und meine Informationen daraus ziehen.

lg

Andrea

Beitrag von wir3inrom 28.04.10 - 22:37 Uhr

Ich denke, dass sich viele einfach, sobald sie schwanger sind, auf zum FA machen und gar nicht groß auf die Idee kommen, eine Hebamme könnte die Vorsorge auch machen.

Wenn dann im Freundeskreis ebenfalls alle Frauen ihre Vorsorge nur vom FA haben machen lassen, dann spricht sich diese Alternative auch nicht so gut rum.
Bis man dann den GVK bucht, vergehen viele Wochen, der Kurs beginnt im 3. Trimester, da brauchst dann auch keine Vorsorgehebamme mehr. Und die Hebamme vom GFK macht ja dann meist die Nachsorge, bzw. bietet es eben an und die Frauen nehmen das dann in Anspruch.

Mich wundert es auch immer, aber wenn man wenige "Erfahrungswerte" auf dem Gebiet im Freundes- oder Verwandtenkreis hat, dann fällt das Wissen eben auch weg.

Zumindest erkläre ich es mir immer so ;-)

LG aus Rom
Simone, die ihre Vorsorge sooo gerne auch von einer Hebamme machen lassen würde.

Beitrag von vsunshine 28.04.10 - 22:37 Uhr

#zitter meinst Du es ist wircklich so?
Gehört das nicht eher zur Allgemeinbildung?
Spätestens wenn sie SS sind werden die Wissenslücken gefüllt #rofl

Beitrag von maikiki31 28.04.10 - 22:41 Uhr

tja so wundere ich mich halt über so SAchen;-)

Beitrag von woelkchen1 28.04.10 - 22:37 Uhr

Ich möchte ohne meine Hebi nicht schwanger sein.

Allerdings hat da jeder seine eigene Meinung, und ich würd nie auf den Gedanken kommen, mir den Kopf anderer Frauen zu zerbrechen!

Beitrag von maikiki31 28.04.10 - 22:42 Uhr

hach ja, so bin ich;-)

nee ist echt ne Sache die mich ab und zu extrem wundert....

naja

Beitrag von flesh 28.04.10 - 22:48 Uhr

Hallo!

Ich weiß was eine Hebamme macht. ;-)

Allerdings habe ich keine, genausowenig geh ich zu einem GVK. (Während der ersten Schwangerschaft übrigens auch nicht und das Kind ist trotzdem rausgekommen! :-p).

Warum?
Weil ich einfach keinen homöopathischen Tratsch brauche sondern zum Gynäkologen gehe wenn ich mir Sorgen mache.

Weil ich es unverantwortlich finde, sich auf Aussagen dieser unstudierten Bachblütentanten zu verlassen.

Weil ich keine wildfremde Frau bei mir in der Wohnung will. Schon garnicht nach der Geburt.

Weil während der Geburt genug davon im KKH herumlaufen und ich keinen Wert auf persönlichen Kontakt lege.


Jede Frau soll es machen, wie sie es für gut und richtig hält. Für mich ists jedenfalls nichts...


LG, Tanja 17.SSW



Beitrag von wir3inrom 28.04.10 - 22:50 Uhr

"Weil ich es unverantwortlich finde, sich auf Aussagen dieser unstudierten Bachblütentanten zu verlassen."

Das klang jetzt aber sehr nach Volkshochschul-Abendkurs..

Beitrag von flesh 28.04.10 - 22:53 Uhr

Hab nie einen besucht... :-)

Beitrag von wir3inrom 28.04.10 - 22:53 Uhr

So meinte ich das nicht.
Aber das weißt du auch.

Beitrag von diejulimaus 28.04.10 - 23:07 Uhr

Ohje... Vielleicht weißt du, was eine Hebamme macht, aber anscheinend weißt du nicht sehr viel über ihre Ausbildung. Sie verbringt nämlich - im Gegensatz zum FA - fast 3 Jahre damit, sich nur mit Schwangerschaft, Geburt, Stillen und mit Babies zu beschäftigen und eine Hebamme weiß sehr genau über sämtliche Vorgänge bescheid (klar gibt es da wie überall auch Ausnahmen). Wusstest du z.B., dass in Dtl. bei jeder Geburt eine Hebamme anwesend sein muss, aber kein FA?? Das hat schon seinen guten Grund und ich finde es schade, so wichtige Personen als "unstudierte Bachblütentanten" zu titulieren... Aber jedem das Seine...;-)
Gruß, Julia

Beitrag von wir3inrom 28.04.10 - 23:13 Uhr

#pro

Beitrag von nisivogel2604 29.04.10 - 07:52 Uhr

#pro

Beitrag von qrupa 29.04.10 - 08:16 Uhr

Hallo

selbst bei einem KS muss eine Hebamme dabei sein.

Beitrag von nisivogel2604 29.04.10 - 07:53 Uhr

nicht der Gynäkologe ist der Fachmann, sondern die Hebamme. Oder was meinst du warum jeder Arzt verpflichtet ist eine Hebamme hinzuzuziehen?

Beitrag von sunshine_dani 28.04.10 - 22:55 Uhr

Ich denke nicht das es wirklich Frauen gibt die nicht wissen was eine Hebamme macht bez. kann ich mir das nicht wirklich vorstellen....aber ich bin der Meinung das man keine Hebi braucht, wozu denn auch??

Ich habe in meiner ersten SS nie einen GVK Kurs besucht und habe trotzdem ohne Probleme mein Kind auf die Welt bringen können und auch für die Nachsorge wüsste ich nicht wozu ich eine Hebi gebraucht hätte, liegt wahrscheinlich auch daran das ich gelernte Kinderpflegerin bin und durch meinen Beruf und die Ausbildung viel lernen konnte was das versorgen von Säuglingen angeht. Hätte ich das Wissen nicht gehabt dann wäre es bestimmt auch anders gewesen.

Nun bin ich zum zweiten mal SS und werde mir diesmal auch keine Hebi suchen.

LG,
Dani+Muckel (ab morgen 23.SSW)

Beitrag von .mami.2010. 28.04.10 - 22:55 Uhr

Huhu,

also meine hatte damals vorher gar nix gemacht...weder bei Wasser noch bei anderen Schmerzen und hinterher hat sie einfach nur genervt als sie jeden/ jeden 2. Tag kam #augen.

Daher schaff ich mir nie mehr eine an, eine Hebi braucht man nicht wirklich.

lg

Beitrag von diejulimaus 28.04.10 - 23:30 Uhr

Ich finde es toll, wichtig und wertvoll, eine Hebamme an meiner Seite zu haben! Hebammen wissen sehr viele Dinge, von denen ein FA keine Ahnung hat und haben zu sämtlichen Problemchen alternative Behandlungsvorschläge (das muss nicht unbedingt Bachblüten sein:-p), wo ein FA gerne gleich mal zu einem Antibiotikum greift. Außerdem kann mich meine Hebamme durch Akkupunktur, Haptonomie, Beckenbodentraining, Homöopathie, Aromatherapie, Kräuterheilkunde uvm. optimal auf die Geburt vorbereiten. Hebammen haben eine sehr fundierte Ausbildung, dich sich fast ausschließlich auf die verhältnismäßig kurze Zeitspanne zwischen Empfängnis und Wochenbett reduziert und wissen sehr viel über traditionelle Heilmethoden, weil der Beruf der Hebamme ein sehr alter ist.

Typisches Bsp. bei mir gestern:
Zuerst der Besuch meiner Hebamme, die bezüglich meiner Symphysenlockerung sagte: Ein FA würde Ihnen relativ gleich zum Kaiserschnitt raten, dabei gibt es so viele wirksame Behandlungsmöglichkeiten und eine SL ist noch lange kein Grund gegen eine Spontangeburt. Anschließend der Termin beim FA, der sagte (ich bin grade mal in der 17. Woche!): Also bei einer beginnenden SL würde ich mich an Ihrer Stelle schon mal auf einen Kaiserschnitt einstellen.#augen
Ich finde, Hebammen sind sehr, sehr wichtig und oft wissen sie viel mehr als Frauenärzte! Nicht ohne Grund MUSS zu einer Geburt eine Hebamme gerufen werden, ein FA aber muss laut Gesetz nicht anwesend sein. Warum wohl...?#kratz;-)

Ich persönlich finde es sehr schade, dass viele Frauen die Wichtigkeit von Hebammen gar nicht sehen und auch deshalb dieser wunderbare Beruf in seiner Existenz bedroht ist! Und ich finde es schade, dass viele nur, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, alle Hebammen als schlecht oder unnötig darstellen. Wenn man man schlechte Erfahrungen mit einem FA gemacht hat, kommt auch keiner auf die Idee, ganz auf einen FA zu verzichten, sondern da wird so lange weiter gesucht, bis der richtige gefunden ist...
Ich finde es auch gut zu wissen, dass ich auch nach der Geburt noch betreut werde und meine Hebamme jederzeit kontaktieren kann! Das beruhigt mich irgendwie...

Viele Grüße,
Juli mit #verliebtShana (*05.03.2008) und #herzlich#eiMuckelchen (16+1)

Beitrag von barisa88 28.04.10 - 23:52 Uhr

Ich finde Heute wird so ein Trara gemacht von wegen GVK etc.
ich Frage mich dann immer wie haben die Frauen das früher alle gemacht die sind auch ohne Hebi auf die Welt gekommen.
Ich habe auch nur eine Nachsorge Hebi wenn überhaubt ich mag keine Fremde in meiner WHG

mfg
barisa
35SSW

Beitrag von mss.fatty 29.04.10 - 06:32 Uhr

mir reicht meine fä, bei der ich mich sehr wohl fühle. sie beantwortet meine fragen, ich kann immer zu ihr kommen und sie kennt sich mit homöopathie aus, kann also abwägen zwischen kräutern und schulmedizin. ich wüsste nicht wozu ich jetzt noch ne hebamme brauche.
jeder halt wie er es braucht, lg

Beitrag von elea 29.04.10 - 06:41 Uhr

Ähm - Hebammen gibt es schon wesentlich länger als Ärzte. Die gabs schon als noch Bader herumliefen, die dich zur Ader gelassen haben. Die wurden mit Kutschen/Pferden geholt.

Und wenn keine Hebamme zur Hand war, hat man sich mit der Mutter oder einer x-beliebigen frau weiterhelfen müssen :-)

Nur eine kleine Geschichtliche Exkursion :-)


Beitrag von nisivogel2604 29.04.10 - 07:55 Uhr

Hebammen haben eine viel viel längere Existenzgeschichte. #aha

Beitrag von ann75 29.04.10 - 08:32 Uhr

Welches früher meinst du denn? Eigentlich ist es eher andersrum: früher wäre keiner auf die Idee gekommen, im Krankenhaus oder mit Arzt zu entbinden. Hebammen oder "weise Frauen" waren allerdings schon lange dabei und hilfreich. Die Frage oben bezog sich m.E. auch darauf, warum man den Kontakt zur Hebamme nicht schon in der Schwangerschaft nutzt: damit man zur Geburt und danach eben keine "fremde Frau" um sich herum hat (wie es bei allen ist, die hier schreiben, sie wollten keine Hebamme - lauter fremde Menschen im Krankenhaus, die dich vermutlich kaum kennen, nicht wissen, wie du tickst, wie du Schmerzen verarbeitest, wie deine familiäre Situation, deine Wünsche für die Geburt sind etc.).
LG Anne

Beitrag von dominiksmami 29.04.10 - 09:31 Uhr

*rofl*

da war aber jemand im Geschichtsunterricht krank:

schon 117 ( nein da habe ich keine Zahl vergessen) wurde das 1. bekannte Hebammenlehrbuch geschrieben, die Hebamme als solche gabs aber auch vor diesem Buch schon.

Wirklich fraglich von welchem FRÜHER du sprichst.

lg

Andrea

  • 1
  • 2