Zeckenimpfung - wer hat seine kids impfen lassen???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von yunamoon 28.04.10 - 22:38 Uhr

Hallo,

mich würde mal interessieren, wer seine Kinder hat impfen lassen.

Wurde diese gut vertragen?

Habe gerade gelesen, dass diese aus drei impfungen besteht.

wir wohnen zwar nicht im risiko-gebiet, haben aber trotzdem zecken im garten, evtl. auch durch die katzen.
und wer weiß denn, ob nicht der nachbar, der gerade aus dem schwarzwald-urlaub kommt, eine infizierte zecke mitbringt???!!!???

mir ist das zu riskant!

Nächste woche fahren wir nach südfrankreich. würde die impfung denn so schnell schon wirken, oder erst nach der abgeschlossenen behandlung (sprich nach der dritten impfung)???

LG
Yunamoon

Beitrag von hailie 28.04.10 - 22:54 Uhr

weißt du, wie gering das risiko einer ansteckung ist?

ich würde nur darüber nachdenken, wenn ich im risikogebiet wohnen würde.

lg

Beitrag von helly1 28.04.10 - 22:55 Uhr

Hallo,

wir wohnen in einem Risikogebiet und der KiArzt hat mir vor der Impfung abgeraten bis das Kind 6 Jahre alt ist (er impft ausschließlich vorher, wenn das Kind schon Mal ne Zecke hatte; er meint, wenn jemand schon Mal ne Zecke hatte, dann ist er allgemein beliebter bei den Zecken). Mein KiArzt ist grds. jemand, der gegen alles und immer impft. Also ein Befürworter.
Ich selbst bin gegen Zecken geimpft und es hieß, dass nach der 2. Impfung zu 90 % Schutz besteht, nach der 3. Impfung erst der 100 % Schutz. Die 2. Impfung bekommt man ein paar Wochen nach der 1. (ich glaube 8 Wochen, bin mir aber nicht sicher), die 3. dann nach 1 Jahr. Dann muss man alle 3 oder 5 Jahre zur Auffrischung. ...

LG helly

PS: mach dich nicht verrückt, du kannst dein Kind jeden Abend auf Zecken "absuchen", wenn eine da ist, sofort entsprechend entfernen oder entfernen lassen, wenn du es selbst nicht magst, dann kann eigentlich nix passieren.

Beitrag von kathrincat 29.04.10 - 07:50 Uhr

ja, natürlich haben wir impfen lassen, wir wohnen im risikogeb. und sooft ich schon hier zecken hatte, haben wir natürlich auch sie impfen lassen. sie wirkt er bei abgeschlo. 3 impfungen.

Beitrag von yunamoon 29.04.10 - 08:59 Uhr

Ich danke Euch für Eure Antworten!

Unsere Kinder hatten alle schon mal ne Zecke, sonst würde ich mir ja auch nicht die Gedanken darum machen.

Zum Urlaub wird´s dann ja nichts werden, aber ich denke, in naher Zukunft werde ich das in Erwägung ziehen!

Wenn eines meiner Kinder ein halbes Jahr im Koma liegt wegen Hirnahutentzündung, wie es bei einem Bekannten war, werd ich mir das nie verzeihen. Wenn man schon vorbeugen kann, sollte man es doch auch tun, oder?

LG
MAike

Beitrag von kathrincat 29.04.10 - 09:23 Uhr

genau! lieber eine kleine spritze als so was.

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:06 Uhr

Yunamoon, wir wohnen in direkter Waldnähe und ich habe mich informiert...und bei so kleinen Kids wird davon abgeraten..bzw. manche Ärzte machen es erst gar cnihrt

Papazei

Beitrag von ohnezucker 29.04.10 - 09:14 Uhr

Es gibt mehr Impfschäden als durch Zecken verursachte Schäden.

Im Jahr 2008 gab es 350 Impfschäden.
Es gab aber nur 300 Erkrankungen durch Zecken, wo bei die Hälfte sich als harmlos herausstellte.

Mehr unter
FSME-Impfung nur mit Bedacht
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/astuecke/109973/index.html

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:41 Uhr

Ich wäre bei solcher Behauptung....sehr vorsichtig..ich kenne persönlich aus meiner Umgebung zwei Fälle von Borreliose..der eine konnte u.a. ein halbes Jahr lange seine augen nicht zumachen...d.h. wenn man im Risikogebiet wohnen, wo die Ausbreitung einen bestimmt Grad erreicht hat...ist es eher sinnvoll..

Beitrag von ohnezucker 29.04.10 - 09:45 Uhr

Meines Wissens gibt es gegen die Borreliose keine Impfung

Beitrag von sechisi 29.04.10 - 09:48 Uhr

Ja, das ist völlig richtig!!

Die FSME Impfung schützt nicht gegen die Borreliose-leider!!

LG, sechisi

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:56 Uhr

danke dir für die Info

Beitrag von jumpi 29.04.10 - 09:51 Uhr

das Problem liegt aber darin, dass Borreliose zwar häufiger vorkommt, die Impfung aber nur gegen FSME hilft. Gegen Borreliose kann man nicht impfen.

Beitrag von sechisi 29.04.10 - 09:41 Uhr

Zitate aus dem aufgeführten Link:

"Laut Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts sind 2008 350 Nervenerkrankungen nach einer FSME-Impfung aufgetreten. Diese Nebenwirkungen sind als mögliche Folge der Impfung bekannt. "

Betonung hier: MÖGLICHE Folge der Impfung!!!
Frage: Wie schwer waren die Erkrankungen als MÖGLICHE Folge der Impfung? Folgeschäden?

"In den Risikogebieten beträgt die Wahrscheinlichkeit, sich durch eine Zecke mit FSME zu infizieren, nur 1:5000."
Betonung hier: NUR 1:5000 ?!?!?! #schock

Natürlich gibt es-wie bei jeder Impfung- traurige Fälle, bei denen Menschen Folgeschäden durch die Impfung davontragen!
Meiner Meinung nach ist es aber weitaus gefährlicher sich nicht impfen zu lassen!
Es kommt glücklicherweise nur sehr selten zu schwerwiegenden Impfschäden!
Eine Impfreaktion leichten Ausmaßes (Bsp. kurzfristig leicht erhöhte Temperatur) halte ich für völlig o.k., es zeigt, dass der Körper arbeitet!

Das Thema "Impfen Ja/nein" wird auch hier immer wieder zu hitzigen Diskussionen führen!

LG, sechisi

Beitrag von ohnezucker 29.04.10 - 10:09 Uhr

> Frage: Wie schwer waren die Erkrankungen
> als MÖGLICHE Folge der Impfung? Folgeschäden?

Teileweise geht das Video vom SWR darauf ein.
Es wird auch ein 8 jähriges Mädchen gezeigt was heute ein Pflegefall ist.

REPORT Mainz
Panikmache bei Zeckenschutzimpfungen
Die verantwortungslosen Kampagnen der Pharmaindustrie

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4803038/pv=video/nid=233454/6mg6xw/index.html

> Das Thema "Impfen Ja/nein" wird auch hier immer
> wieder zu hitzigen Diskussionen führen!

Ich bin kein Impfgegner, meine Kinder sind geimpft, aber diese Impfung bekommen die garantiert nicht.

Beitrag von sechisi 29.04.10 - 10:34 Uhr

Nicht böse sein, aber ich halte den Beitrag für sehr einseitig...

Die Folgeschäden für das Mädchen und die Familie sind entsetzlich, keine Frage!!
Aber es ist EIN Beispiel für einen schwer verlaufenen Folgeschaden. Die Masse der Impffolgen sind wesentlich harmloser und in den meisten Fällen gibt es gar keine Impfschäden!!

Was ist mit den Fällen, in denen Kinder dank der Impfung nicht an FSME erkrankt sind?!

Ca. 300 FSME Erkrankungen in 2008, die Hälfte davon mit leichtem Verlauf - und die anderen 150 Schicksale?!?!

Solche vereinzelten schlimmen Impfschäden gibt es nach JEDER Impfung!!! Und für jeden Impfstoff wirst du im www solche Beiträge finden - klar, denn von den gesund gebliebenen Kindern dank Impfung gibts nun mal keine angstmachenden Videos!

Meiner Meinung nach überwiegt die Zahl der -dank-Impfung- nicht schwer erkrankten Kinder!!
Eine Zahl, die man eben nicht benennen kann!

LG, sechisi

Beitrag von ohnezucker 30.04.10 - 20:38 Uhr

> Nicht böse sein, aber ich halte den Beitrag für sehr einseitig...

Nun ja, wenn die Hersteller nicht antworten wollen, dann wird er aber einseitig.
Wenn Du aber googlst, wirst Du feststellen das die in Österreich genau so denken und das das Robert Koch Institut ebenfalls vor eine Panikmache bei Zecken letztes Jahr gewarnt hat.

Aber jeder kann sich ja selber ein Bild davon machen.

Beitrag von sechisi 29.04.10 - 09:15 Uhr

Hallo,

ich habe meine 2 großen Kids gegen FSME impfen lassen!
Wenn der Kleine alt genug ist, wird auch er geimpft!

Wir wohnen in einem Risikogebiet und meine Kinder sind bzw. waren oft auch mit dem KiGa im Wald unterwegs.
Sie ziehen Zecken aber auch magisch an - es ist fast jedes Mal so, dass sich irgendwo so ein Biest festgebissen hat :-[
Ganz schlimm war es bei uns im Urlaub, da hatten sie täglich 1-2 Zecken - trotz Zeckenspray!!

Das Risiko an Borreliose oder Hirnhautentzündung durch einen Zeckenbiss zu erkranken wird meiner Meinung nach stark unterschätzt - aber gegen Borreliose hilft leider auch keine Impfung!

Der Kinderarzt hat uns die Impfung empfohlen und sie haben sie auch problemlos vertragen!
Es waren insgesamt jeweils 3 Impfungen erforderlich, ob schon nach der 1. oder 2. Impfung voller Schutz gegeben ist weiß ich leider nicht (mehr)!

Ich kann die Impfung nur empfehlen!

LG, sechisi

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:39 Uhr

darf ich dich mal frtagen, ab welchem Alter bei euch geimpft wird ?

Beitrag von sechisi 29.04.10 - 09:46 Uhr

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten:

Meine Tochter war knapp 3 Jahre alt, mein großer Sohn bereits knapp 5 Jahre alt.
Hab grad nochmal in den Impfausweisen nachgeschaut ;-)

LG, sechisi

Beitrag von schnubbi83 29.04.10 - 09:32 Uhr

Morgen..

Ist eigentlich damit die Impfung gegen Meningokokken gemeint?

Warum schreiben immer alle "Zeckenimpfung"? Wäre ja geil wenn es gegen diese Biester ne Impfung gäbe:-)


LG

Schnubbi83

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:41 Uhr

ne, ist es nicht...die Vorrednerin hat bereits geschireben, wie die Impfung heißt..bitte mal informieren :-)

Beitrag von rebeccadewinter 29.04.10 - 10:24 Uhr

wir sind gerade mitten in der Impfphase, allerdings hat das den Grund, das wir demnächst in ein Risikogebiet fahren werden.
Wir machen die Schnellimmunisierung, also Impfung am Tag 0-7-21 .
Dazu muss ich sagen das ich ein Impfbefürworter bin, und wer einmal ein Kind mit einer Meningitis oder Encephalitis leiden gesehen hat könnte mich etwas verstehen ( mein Patenkind)
Glücklicherweise ist er ohne Schäden davon weg gekommen( Spätfolgen weiss man nie!)

dennoch glaube ich nicht das man als Besucher so ein tier "einschleusen" kann, wegen dem urlaub kannst du dich informieren ob es ein Risikogebiet ist

LG
Katja mit Philipp 3,5 Jahre und Pascal 1,5 jahre