boh, bin ich eine blöde oberglucke!!!!!!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von karin-anna 29.04.10 - 07:20 Uhr

guten morgen.

ihr könnt mich gerne anschliessend ausschimpfen.......habs ja irgendwie verdient...#kratz
mein sohn wird im juni 2 jahre alt und ist ein fittes kerlchen. ich habe ihn für den sommer im kindergarten angemeldet. und ich hatte eigentlich nicht mehr damit gerechnet, aber er hat dann kurzfristig einen platz bekommen. jetzt weiss ich auch nicht mehr ob ich ihn nicht doch zu klein finde. man, hab gestern hier blöd rumgebrüllt. jetzt hab ich mich mit der kindergartenleiterin, die super nett ist, geeinigt das er erst 2 mal die woche morgends geht. ich weiss er hätte sicherlich total spass und ich gönne es ihm von herzen............wenn nicht immer dieses blöde gluckengefühl wäre. versuche das echt wegzudrängen. gottlob schaffe ich es vor meinen kindern zu verbergen. ach, man trennt sich so ungern.....und doch ist es wichtig. nächstes jahr kommt meine grosse in die schule..........oje......#verliebt
gibt es denn mamas denen es auch so ähnlich ging? komisch ich habe den kleinen so oft schon bei oma oder einer freundin abgegeben. war für mich kein problem. nur im kindergarten zicke ich so blöde rum. vielleicht ist es die angst...........weil er auch unter so grossen kindern ist. er kann sich ja noch kaum verständigen.........
so...jetzt steinigt mich.

trotzdem danke.........
karin ( die sich selber nervt)#hicks

Beitrag von krokolady 29.04.10 - 07:41 Uhr

bei jedem Schritt wo die Kids "größer" werden wirst Du ein komisches Gefühl im Magen haben.........das hört niemals auf!

Einschulung.....Konfirmation.....der erste feste Freund.....wenn sie volljährig werden......

Meine älteren Kids sind alle mit 3 oder 4 in den KiGa gekommen......da gabs das noch nicht für kleinere Kinder.......weiß nicht ob ich es ansonsten genutzt hätte und sie schon mit 2 hingeschickt hätte.
Aber wenn Du der Meinung bist Dein Kind hat dort Spaß und es geht ihm gut.......dann schick ihn ruhig.
Dann hast Du auch mal Zeit für andere Dinge!

Beitrag von nina_1981 29.04.10 - 08:15 Uhr

Hallo Karin,
klar kann ich dich verstehen, ging mir genauso ;-)
Ich bin dann allerdings direkt 4 Wochen nach der Eingewöhnung wieder arbeiten gegangen und habe es, ehrlich gesagt, ziemlich schnell genossen, dass ich vor dem kommenden Stress noch ein paar Tage "Ruhe" genießen konnte.
Bei uns war es auch so, dass Leonie ein Jahr, nachdem Ben in den Kiga gekommen ist, eingeschult wurde. Es ist wichtig, dass man dann nicht zwei Kinder "zur Eingewöhnung" hat, da der Schuleintritt doch eine riesige Umgewöhnung für die Kinder und auch die Eltern bedeutet. Es war gut, dass ich Ben gut und vertrauensvoll untergebracht hatte und mich ein Stück weit auf die neue Situation "Schulkind" einstellen konnte.
Meine Kinder sind beide mit etwas über 2 in den Kindergarten gekommen, da ich, wie gesagt, dann wieder arbeiten gegangen bin.
Gerade bei Ben hatte ich auch Angst, dass er sich nicht vernünftig ausdrücken kann und ihn womöglich keiner versteht. Aber Pustekuchen, 2 Wochen, bevor der Kiga für ihn losging, fing er auf einmal an zu plappern wie ein Weltmeister...

Also lehn dich entspannt zurück und versuche es zu genießen, dass deine Kinder selbstständiger werden und trau ihnen was zu! Ich weiß nicht, ob ich die Lösung, ihn zunächst nur 2 Tage die Woche zu bringen, gut finde. Geht er direkt jeden Tag, kommt er viel besser und schneller in die Gruppe rein und kann sich dort zuhause fühlen.

Alles Gute für euch!
Nina

Beitrag von quickys1 29.04.10 - 08:33 Uhr

Hallo Karin,

ich denke es geht jeder Mutter ähnlich. Die einen haben mehr Angst, die anderen weniger.

Ich bin allerdings der Meinung. Wer A sagt muß auch B sagen.
Du hast dich für den Kiga-Platz entschlossen, also nimm ihn jetzt auch. Nicht nur für 2 Tage die Woche. Das finde ich für deinen kleinen irgendwie blöd. Da kann er 2 Tage mit Freunden spielen und so wie es aussieht ja auch mit seiner Schwester und den Rest muß er dann alleine zu Hause sein. (Okay, mit dir, aber das ist schon was anderes #schein)

Such dir eine andere Beschäftigung. Sport, Arbeit, Freunde.... Keine Ahnung, was und lenk dich ab.

Ich denke dein kleiner wird viel Freude haben.

Meiner kam mit 2 1/2 in den Kiga und konnte auch kaum sprechen. Gestört hat weder ihn, noch irgendjemand anderen das. Er hat sich schon durchgesetzt in dem was er wollte.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von diebina 29.04.10 - 08:35 Uhr

hallo Karin.

Vielleicht bin ich ja dann auch eine Oberglucke. Unsere Krippe hat angefragt ob unsere Tochter ab diesem Jahr (dann ist sie gerade 2) in die Krippe kommen möchte. Mein Mann und ich haben uns dagegen entschieden, weil ich sie einfach noch so jung finde und wir das Geld, was ich verdienen würde nicht unbedingt nötig brauchen.

ich freue mich über diese Entscheidung und finde nicht, dass man eine Glucke ist,wenn man Kinder unter 3 Jahren ungern in eine Betreuung geben möchte.

wenn es dir gefühlt noch zu früh ist und du ihn morgens betreuen kannst: warum sollte er dann schon in die Kita? Mach es so, wie es EUCH gut tut!!

LG
die bina

Beitrag von witch71 29.04.10 - 09:25 Uhr

Also ich hab damals auf mein "Gluckengefühl" gehört und den KiGa Start noch 3 Monate aufgeschoben. Wir waren eine Woche zur Eingewöhnung dort, allerdings wollte er mich nicht aus den Augen lassen. Damals war er 2,5 Jahre und auch schon geistig/körperlich reif genug für den KiGa an sich. Woran es scheiterte war, dass er zwischen dem Lärm, den handfesten Streitereien und Wildheiten der grösseren Jungs verloren ging. Da beschlich mich das Gefühl, sollte er da mal zwischen die Fronten geraten oder selbst beteiligt sein, könnte das durchaus emotionale Folgen haben. Und so kam es, dass auch ich das Gefühl bekam, ich könne nicht gehen und ihn dort alleine lassen. :-D

Also hab ich ihn wieder rausgenommen, was auch kein Problem war, seitens der KiGa-Leitung. Ein Vierteljahr später nochmal versucht und es war alles anders: Eingewöhnung? Fehlanzeige. Gleich am ersten Tag blieb er problemlos völlig alleine dort, hatte einen Mordsspass und ich hatte dann auch das Gefühl, er verkraftet es, wenn er mal was abkriegt.

Und wenn man mich fragt: Sollte man sonst nicht gerade Miss Oberängstlich sein, dann kann man hier ruhig auf die innere Stimme hören. Ich halte nichts davon, seinen Mutterinstinkt immer mit kopfgesteuerten Argumenten zu überbügeln. Schliesslich kennen wir unsere Kinder doch noch am Besten..

Beitrag von papazei 29.04.10 - 09:28 Uhr

süß...wenn man dann aber die glücklichen Augen sieht, wenn es ihm da gut geht...ist es für mich Belohnung genug...und bei euch geht es um zwei Tage die Woche..

Beitrag von dominiksmami 29.04.10 - 09:36 Uhr

#liebdrueck

du bist keine blöde Glucke...du bist Mama!

Hey das Gefühl ist ätzend...da wird jemand groß und man soll ihn auch noch ...bäh fieses Wort...loslassen.

Und das obwohl man ihn noch kurz vorher unbedingt immer festhalten und beschützen ...wollte/sollte/mußte.

Überhaupt...was wissen schon Erzieherinnen? Von MEINEM Kinder sicher gar nix, ist doch egal das die eine Ausbildung haben...MEIN Kind ist anders, mit Sicherheit und absolut und so...*ausreden such* ;-)

Spaß beiseite, du machst das doch prima. Versuchs mit zwei Vormittagen und wenn du dann siehst wie dein Großer sich wohlfühlt und gerne mit den anderen zusammen ist, dann lässt du ihn eben richtig da! Das funktioniert schon.

Ich finds toll das er bei dir so viel Geborgenheit findet und du ihn eben nicht nur schnellstmöglich aus dem Haus haben willst.

lg

Andrea

Beitrag von lisasimpson 29.04.10 - 11:25 Uhr

Hallo!

ich denke, das ist eine Entscheidung, die jede mutter/ vater für sich (ihre/ seine familie) treffen muß.
Aber ich kann dir sagen, daß Kinder, die regelmäßig in den kiga gehen (jeden tag) und deren Eltern dem positiv gegenüberstehen es erheblich viel leichter haben als Kinder, die nur wenige tage die woche kommen (somit auch schwieriger in die Gruppe integriert werden) und Eltern haben, die ängstlich sind.

das muß nicht auf dein kind zutreffen- aber meien erfahrung zeigt, daß diese Kinder dann immer wieder neu in eine gruppe kommen, die selsbt jedoch schon viel "weiter" ist- also die tage fehlen einfach um dem gruppenprozess folgen zu können...

Ich weiß, daß hier viele mütter denken, es wäre etwas schreckliches für kinder in Kindergruppen zu sein und das beste wäre, so lange und oft bei der mutter zu verweilen. daher denken viele, wenn das kind nur 2 oder 3 tage die woche in der kindergruppe ist, wäre dies die bessere lösung für das Kind.
Es mag sein, daß es manchmal besser für die mutter ist und es ist oft so, daß Kinder das TROTZDEM packen, aber leichter fürs kind ist es, im gruppenprozeß integreirt zu bleiben und nicht immer weider neu "von außen" in eine "weiterbestehende" gruppe zu kommen.

Alles liebe
lisasimpson

Beitrag von zaubertroll1972 29.04.10 - 12:20 Uhr

Hallo,

was möchtest Du hören?
Ich denke es hat nichts mit Glucke zu tun aber wenn ich aus beruflichen Gründen nicht muß wüßte ich gerade keinen guten Grund mein Kind mit 2 Jahren in den Kindergarten zu geben.
Ich persönlich denke daß sie in dem Alter noch nicht soviel brauchen wie man manchmal annimmt und der Kindergarten für die Kleinen oft eine ganz schöne Überforderung ist.
Auch 2 Mal die Woche...was soll das....dann geht er und dann wieder nicht....keine Regelmäßigkeit und noch schwerer zur Eingewöhnung.
Im Kindergarten wird den Kleinen sehr viel abverlangt, das ist nicht nur einfach spielen....sie müssen plötzlich soviel können und machen und sind dabei auf sich alleine gestellt.
Mein Sohn ging mit genau 3 Jahren in den Kindergarten. das war völlig okay. Er ging genau 3 Jahre und wurde dann im letzten Sommer eingeschult. Auch das war ok. Ich denke wenn man selber das Gefühl hat es ist die richtige Zeit für das Kind kann man sich auch gut trennen.
Kind und Mutter!
Ist jetzt vielleicht nicht das was Du hören wolltest aber die Meinungen sind halt unterschiedlich...so ist es ja bei allem.

LG Z.

Beitrag von braut2 29.04.10 - 12:39 Uhr

Meine beiden sind auch mit 2 Jahren in die Krippe gekommen. Helena war 2,5 Jahre, Rebekka genau 2 Jahre.
Helena war einfach suuperfit und hat total gefordert. Gut. Aber ich war hochschwanger und als Rebekka kam, hatte ich mit nem Baby nicht mehr DAS Programm zu bieten.....
Ich wollte auch erstmal "schauen" obs klappt. Aber es hat geklappt. Vom ersten Tag an.Super. Bis mittags um 12. Also nicht sooo lange. Sie hatte nach Wochen mal ne Phase wo sie weinte. Aber da konnt ich sie dann nicht einfach wieder rausnehmen, da mussten wir "durch" #schwitz
Rebekka hat dann total schnell gelernt. Und als sie 2 wurde, hat sie schon volles Programm gefordert. Ich wollte auch wieder 2 Tage mind. arbeiten gehen und "versuchte" es auch mit der Krippe. Sie hat einige Zeit zum Eingewöhnen gebraucht. Da war ich aber dabei. Nach 2-3Wochen hats gut geklappt.
Nach einiger Zeit hab ich dann auf einen Essensplatz aufgestockt. Und heute (Helena bald 4, Rebekka 2,5) wollen die Kröten gar nicht mehr heim wenn ich sie abholen will #aerger

Und wenn ich nicht arbeiten gehe, genieß ich den freien Vormittag oder mache eben zuhause den Haushalt. So kann ich dann ab mittags irgendwas mit den Kids machen.

Lg b2

Beitrag von salem511 29.04.10 - 19:07 Uhr

Gefühle kann man schlecht steuern....

Bei mir ist es andersrum. Ich kann es gar nicht abwarten, dass meine beiden endlich so richtig schön gross werden. Ich hab drei dicke Kreuze gemacht, als ich den Bescheid vom Kiga hatte. Endlich wieder den Vormittag für mich..#huepf

Manchmal - aber wirklich nur manchmal - halte ich mich selber für eine Rabenmutter, weil ich meine Kleinen schon mal weniger betüddel als es vielleicht andere machen.

LG
Salem

Beitrag von .roter.kussmund 30.04.10 - 00:07 Uhr

als ich meinen sohn, damals war er 1 jahr und 5 monate alt, das erste mal für einige stunden zur eingewöhnung in der krippe abgegeben habe.. habe ich beim treppe runtergehen rotz und wasser geflennt.. #heul das war im januar 85 und als ich ihn im februar (morgens 06.45 uhr) das erste mal abgeben mußte, um anschließend auf arbeit zu flitzen.. wars noch schlimmer. ich konnte mich gar nicht richtig konzentrieren und dachte immer nur, wie es ihm wohl jetzt (er)geht.
ich war froh, als ich ihn endlich gg. 16.30 uhr abholen konnte.. um wieder zum bus zu flitzen... abends um 17.30 uhr waren wir dann zu hause. morgens gings immer um 05.50 uhr los ab zur bushaltestelle... wagen durch den schnee schieben... #schwitz so ein stress.