Elterngeld (12 od. 24 Monate)

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von ml79 29.04.10 - 08:04 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich weis, wie man das Elterngeld berechnet....
....auch das es keine 24 Monate sind wenn man es sich teilt.

Meine Frage aber:

Wenn ich mir das Geld für 1 Jahr auszahlen lasse bekomme ich ja 67%.

Wenn ich mir das Geld auf "2 Jahre" auszahlen lasse bekomme ich ja die Hälfte von den 67%.

Meine Frage ist hoffentlich zu verstehen,...
hat es Vorteile, wenn ich mir das Geld auf 1 Jahr auszahlen lasse (die hälfte vielleicht immer auf´s Sparbuch) und mich im 2. Jahr selbst auszahle....?

Bitte um Tipp´s

LG
ML79

Beitrag von romeja 29.04.10 - 08:26 Uhr

Hallo,

ich weiß ja nicht wie es bei dir ist, aber meistens ist es doch so , dass man das Geld dann nicht immer aufs Sparbuch packt. Ich würde es mir auf 24 Monate auszahlen lassen.
Meine Kollegin hat es sich nur auf 12 Monate auszahlen lassen und es bitter bereut.

LG Melanie

Beitrag von -engel1204- 29.04.10 - 08:33 Uhr

Also soweit ich informiert bin, verliert man da nix an Geld etc....

Denke die 67 % werden für das Jahr ausgerechnet und dann auf die 24 Monate verteilt..hast du mal online gerechnet?!?!

Beitrag von sofie8 29.04.10 - 08:37 Uhr

Guten Morgen, #tasse

ich würde die 24 Monate-Auszahlphase wählen, wenn Du angestellt bist. Denn das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld angerechnet, so dass Du die ersten 2 Monate höchstwahrscheinlich gar nichts ausgezahlt bekommst.
Somit "rettest" Du einen Teil Deines Elterngeldes.

Und die Zinsen auf Sparbücher oder Tagesgeld sind schon länger zu niedrig, als dass es sich lohnt, das Geld anzulegen.

P.S.: Weitere Fragen beantworten wir Dir gerne im Club "Alltagsgeschichten". Auch Deine Erfahrungen und Erlebnisse kannst Du dort schildern.

VG
sofie8

Beitrag von zwillinge2005 29.04.10 - 09:20 Uhr

Hallo sofie,

nur die Monate in denen auch Elterngeld bezahlt wird werden geteilt.

Hat man gearbeitet und Mutterschutzgeld erhalten werden diese beiden Monate leider auch bei der Teilung nicht berücksichtigt.

Also bekommt man nur 20 Monate Elterngeld.

Man "rettet" datdurch leider gar nichts.

Oder kannst Du Deine Aussage belegen?

LG, Andrea

Beitrag von emilylucy05 29.04.10 - 08:42 Uhr

Hallo!

Für mich wäre die frage ob man es wirklich aus das Sparbuch einzahlt und dann auch noch unangetastet läßt. wir hatten auch den gedanken habne es aber nicht gemacht denn ichdneke wenn mal ein engpass ist würde man dran gehen. Ich brauchte die sicherheit 2 Jahre zuhause bleiben zu können. Vorteil für 24 Monate ist auchnoch das man im 2. jahr arbeiten gehen kann ohne das der verdienst angerechnet wird weil dir das Elterngeld ja noch zu steht und es sich nur um eine andere Zahlungsvariante handelt. So wurde es mir auf der EG stelle gesagt.
Wenn du was auf´s Sparbuch legst hast du aber was zur hand wenn es um die Steuernachzahlung geht. Denn Elterngeld ist zwar steuerfreiaber unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Heißt euer Einkommen wird mit einem höheren Prozentsatz besteuert. Ich kenne viele die hunderte von euro nachzahlen mußten. Unser Steuerberater meinte 2 jahre wären vorteilhafter. Wir haben 300 euro nachzahlen müßen. Normalerweise haben wir immer so um die 400 wieder bekommen! Erkundigt euch da mal.

LG emilylucy

Beitrag von -engel1204- 29.04.10 - 08:46 Uhr

Mal eine andere Frage...bekomm ich noch was anders an Geld außer das Elterngeld?!

Meine Schwägerin sagte was von 300 Euro und das Elterngeld?!?! Ich weiss allerdings nicht was das sein soll....

LG

Beitrag von bienja 29.04.10 - 08:56 Uhr

vllt meinte sie nach dem elterngeld das landeserziehungsgeld was man noch bekommen oder beantragen könnte.....

Beitrag von goldie99999 29.04.10 - 10:27 Uhr

Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt- es kann sich also steuerlich durchaus lohnen, es sich auf zwei Jahre auszahlen zu lassen...

Beitrag von kra-li 29.04.10 - 10:35 Uhr

nur wenn du auch zinsen bekommst und das geld wirlich, wirklich nicht ausgibst...
weiß ja nicht ob du oder ihr damit leben könnt.
gibt es hartz 4 dazu wenn man weniger elterngeld kriegt wg. der zwei jahre?? Müsste man mal prüfen...

Beitrag von miau2 29.04.10 - 11:13 Uhr

Hi,

die Auszahlung im "normalen" Zeitraum (bis zum 1. Geburtstag) hat dann Vorteile, wenn man
- eh nur ein Jahr in EZ gehen will
- wirklich konsequent die Hälfte beiseite legt...Sparbuch ist wohl noch die ungünstigste Variante, unser Tagesgeldkonto zahlt aktuell 2,2% Zinsen. Die würde man beim Staat (bei gesplitteter Auszahlung) natürlich nicht bekommen.

Nachteil: nicht jeder kann so konsequent sein...viele geben Geld, das sie haben auch aus und fragen dann pünktlich zum ersten Geburtstag, wie es bloß weitergehen soll...

Vorteile der gesplitteten Auszahlung:
- man kann das Geld eben nicht ausgeben, weil man es nicht hat (wobei...bei der Neigung einiger zur Verschuldung ist das natürlich auch mit Vorsicht zu genießen...)
- es kann steuerliche Vorteile haben, das sollte man sich selbst ausrechnen
- in einigen Bundesländern (nicht in allen!) gibt es bei Frauen, die über das Elterngeld beitragsfrei versichert sind eine Verlängerung dieser Zeit bei Splittung. In Hessen ist das nicht der Fall, für andere Bundesländer sollte das jeder selbst nachforschen, wenn dieser Punkt von Interesse ist.

Viele Grüße
Miau2