Satellitenschüssel an Balkonbrüstung - sie soll wieder runter!

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von amanda82 29.04.10 - 09:22 Uhr

Hallo!

Kurze Vorgeschichte:
Sind im Juli hier eingezogen. Hausmeister kam vorher, wir sollen Termin sagen, wegen Kabelanschluss. Als wir einzogen und Fernseher an - Kabelanschluss gegeben und im Mietvertrag steht es bei uns aufgeführt unter den Nebenkosten. Nun sitzen wir vorgestern Nachmittag vorm Fernseher und plötzlich - Gegrissel!

Auto von der Primacom steht vor der Tür, dachte, die über uns werden angschlossen, weil ziehen grad neu ein. Wie auch immer. Wir bei der Primacom angerufen: "Nee, Techniker hat abgeklemmt, es gibt keinen gültigen Vertrag!" Wir gingen ja bisher davon aus, dass die Verträge über die Hausverwaltung laufen, weil es im Mietvertrag steht und Gegenteiliges wurde uns nie zugetragen. Nun meint die Primacom wir sollten gefälligst die restlichen 9 Monate nachzahlen plus Neuantrag mit Anschlussgebühr und monatlich 15 EUR für Kabelanschluss. Einen anderen Anbieter gibt es hier nirgendwo, weil Primacom hier das Monopol hat bzw. allenfalls Verträge mit der Stadt oder anderen Anbietern hat - im Ende ist aber alles Primacom!

Sehen wir nicht ein, weil wir gezahlt haben und deshalb haben wir uns nun eine Schüssel (ne kleine Campingschüssel) gekauft und diese an der Balkonbrüstung mit Hilfe einer Schraubzwinge angebracht. Leider geht es nicht anders, weil die Wohnung so blöd liegt, dass wir nirgendwo anders sonst die Schüssel so ausrichten könnten, dass wir das Signal empfangen können. Haben sie extra recht fassadennah angebracht und wollten Blumenkästen daneben machen. Einen Hauseingang weiter hat dies jemand ganz genauso. Deshalb (und weil auch der Sat-Franz nix anderes gesagt hat) haben wir uns sicher gefühlt und nun seit gestern Abend endlich wieder Fernsehen.

Nun kam eben der Hausmeister und meinte in richtig ekligem Ton, die sollte sofort runter. Ich hab als Argument gebracht, dass es andere Bewohner gibt, die die Schüsseln auch auf dem Balkon angebracht haben und er meinte, die Dame hätte ne Sondergenehmigung und wir sollten die Schüssel unten hinstellen, was aber leider nicht geht, weil dann entweder die Fassade oder die Balkonbrüstung davor wäre und somit auch kein Signal empfangen werden könnte.

Wisst ihr, wo ich eine solche Sondergenehmigung bekomme? Was besagt diese denn? Der Hausmeister hatte einen so blöden Ton drauf, dass ich mich nicht beherrschen konnte und meinte, er solle doch bitte nicht in diesem Ton mit mir sprechen. Darauf meinte er, wenn ich die Schüssel nicht abmache, macht er das! #schock Das darf er doch sicher nicht! Wir würden sie ja woanders hinstellen, wenn es denn nur ginge. Aber es geht wirklich nicht, diese Möglichkeit ist die Einzige - sagte auch der Techniker, der sie anschloss und ausrichtete. Haben mehrere Möglichkeiten versucht - nur diese geht.

Ich könnte heut schon wieder. Hab echt ganz andere Probleme #schmoll

Bitte gebt mir mal nen Tipp #danke

LG Mandy und sorry für den langen Text #hicks

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 09:29 Uhr

Oh sorry, vergessen:

Der Hausmeister meinte, wir sollen uns gefälligst die Hausordnung durchlesen. Das haben wir vorm Kauf gemacht und da steht nix drin. Wir sind hier sowieso der Buhmann, weil wir zu denen gehören, die die Wohnung nicht besitzen, sondern nur mieten. Der Alte hat ständig was zu meckern - nahezu täglich und wir halten uns schon echt an der kurzen Leine, obwohl man einige Dinge 100% darf und wir sie dennoch nicht machen, weil wir keine Lust auf den alten Meckersack haben.

Der wollte letztens auch, dass wir die Nebenkosten direkt an die Hausverwaltung zahlen. Da aber im Mietvertrag was anderes steht, machen wir das nicht.

Denke deshalb teilweise, dass er eh immer nur auf der Suche ist nach der kleinsten Ungereimtheit, um uns dann mit Freude anzuschwärzen. #aerger Hier haben andere ganz andere Dinge an den Balkonen, nur wohnen die nicht wie wir im Erdgeschoss #schmoll

Och Mann ... #hicks

Beitrag von daddy69 29.04.10 - 09:50 Uhr

Hi,

in diesem Fall kann er das nicht verbieten, da ja ansonsten keine andere Möglichkeit besteht, Fernsehen zu empfangen.

http://www.cnet.de/digital-lifestyle/kaufberatung/39193971/wenn+der+vermieter+zickt+ultraflache+sat_empfaenger+und+andere+tricks.htm

Alternative wäre DVB-T

LG
Peter

Beitrag von bezzi 29.04.10 - 14:08 Uhr

"in diesem Fall kann er das nicht verbieten, da ja ansonsten keine andere Möglichkeit besteht, Fernsehen zu empfangen"

Das sehe ich anders: Sie haben doch Kabelfernsehen ! Es geht nur darum, wer bezahlt.

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 14:17 Uhr

Nee, geht es nicht. Wir haben gezahlt und haben damit auch null Problem ... würden auch weiterhin zahlen, aber wenn ich das mit den Nebenkosten zahle und unser Vermieter das monatlich an die Hausverwaltung überweist, die aber verpeilt hat, den Vertrag mit der Primacom auf uns umzuschreiben, ist das nicht unser Problem. Dafür zahle ich keine 9 Monate Gebühr nach, denn ICH habe gezahlt!!!!

Diese Sache sollte geklärt werden und wenn die Herrschaften da nicht einige werden, hab ich ne andere Möglichkeit gefunden ... Vermieter ist auf unserer Seite ;-)

Beitrag von bellababy 29.04.10 - 16:36 Uhr

hmm ich denke Ihr habt da was falsch verstanden. Ich kenne es zum Beispiel bei Unity Media so das man dort auch extra einen Vertrag abschließen muss. Das was Du in den Nebenkosten hast ist evtl. die normale Hausantenne. Damit empfängst Du ARD,ZDF... das wars dann auch leider schon. Lies nochmal genau Deinen Mietvertrag. Bekannte hatten das Theater nämlich auch schon.


liebe Grüße
janine

Beitrag von tunez 29.04.10 - 10:05 Uhr

Hallo

Wir dürfen auch keine Satellitenschüssel auf dem Balkon oder überhaupt!!
Eigentlich darf man das, ich habe mal was gelesen, aber was soll man machen!?? Ärger will man ja auch nicht gerade haben....

Beitrag von wemauchimmer 29.04.10 - 10:10 Uhr

Hi Mandy,
leider ist ja nicht genau klar, was Du in Deinem Mietvertrag stehen hast. Nur wenn da klar drinsteht, daß die Kabelgebühren in den Nebenkosten enthalten sind, bist Du im Recht bzw. der Vermieter muß klären, daß Du Dein Kabelfernsehen bekommst.
Ich vermute aber, da steht nur, daß Du einen Kabelanschluß hast. Du bist quasi verpflichtet, ihn zu mieten, denn die Kosten berechnen sich nach der Anzahl der Teilnehmer. Da kann es schon sein, daß das Anbringen einer Schüssel untersagt wird: Du hast ja eine Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen. Nur weil es billiger ist, kannst Du Dich dann nicht um die Kabelkosten drücken, es sei denn (wie in dem verlinkten Artikel beschrieben), Du bekommst nur über Satellit irgendwelche Programme, die Du sehen musst (z.B. weil Du kein Deutsch kannst oder so). Deshalb kann es auch sein, daß andere Bewohner eben eine Schüssel haben dürfen und Du nicht. Ehrlich gesagt würde ich micht deswegen nicht groß rumstreiten. Rede mal mit dem Vermieter, der Hausmeister hat ja nichts zu sagen, und wenn der Vermieter es so sieht wie der Hausmeister, dann nimm halt den Kabelanschluß und fertig. Und zahl natürlich die Gebühren nach, Du hast den Anschluß ja auch genutzt, es war ja (vermutlich) nur ein Irrtum deinerseits, daß es nichts weiter kostet...
LG

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 12:29 Uhr

Nein, im Mietvertrag steht die Auflistung der Nebenkosten und dort steht: Antenne/Kabelanschluss! Deshalb gingen wir ja die ganze Zeit davon aus, dass es in den Nebenkosten enthalten ist und auch gezahlt wird!

Der Hausmeister hat uns ja auch nicht untersagt, eine Schüssel zu haben und darüber zu empfangen, er wollte nur, dass wir sie runter stellen! Das jedoch geht nicht, weil ich dann nicht empfangen kann! Darum gehts ...

Und außerdem, Fernsehanschluss war auch da. Dann müssen sie abklemmen, wenn keiner in der Bude wohnt und selbst wenn das nicht der Fall war, dann können sie es durchaus auch schon früher gemerkt haben, dass jemand vertragsfrei diesen Anschluss nutzt und nicht erst wortlos ein dreiviertel Jahr später! Hätten wir vorher keinen Anschluss gehabt, hätten wir automatisch nen Vertrag gemacht. Wir wussten aber nciht, dass dies notwendig ist, weil eben im Mietvertrag steht, dass wir das in den Nebenkosten zahlen und weil eben der Hausmeister gefragt hat, wann wir einziehen, wegen Freischaltung des Anschlusses ... naja und wenn dann der Anschluss freigeschaltet ist, wenn wir einziehen, gehe ich davon aus, dass das alles seinen geregelten Gang geht ...

Beitrag von wemauchimmer 29.04.10 - 14:34 Uhr

Also, klärs doch mal mit dem Vermieter, wenn möglich...

Beitrag von goldtaube 29.04.10 - 10:21 Uhr

Man müsste wissen was in deinem Mietvertrag genau steht.

Wir haben auch Kabelanschluss (analog) über den Vermieter. Die Gebühren dafür sind in der Betriebskostenabrechnung aufgelistet.

Was steht denn genau im Mietvertrag zum Kabelanschluss und sind die Gebühren in den Nebenkosten enthalten? Wenn ja, dann müsst ihr euch an den Vermieter wenden und der muss dafür sorgen, dass ihr euren Anschluss bekommt.

Wenn nur drin steht, dass ein Kabelanschluss vorhanden ist und die Gebühren nicht in den Nebenkosten sind, ihr somit nicht bezahlt, müsst ihr euch selber beim Kabelanbieter anmelden und direkt an ihn zahlen.

Wegen der Satellitenschüssel, da müsst ihr euch an den Vermieter wenden. Wenn im Mietvertrag steht, dass eine Schüssel nicht erlaubt ist, habt ihr keine Chance. Außer der Vermieter gibt euch eine Sondergenehmigung und das wäre reine Kulanz.
Wenn eine Satellitenschüssel laut Mietvertrag untersagt ist und er euch keine Genehmigung geben will habt ihr keine Chance.
Eine größere Chance haben da nur Ausländer.

http://www.123recht.net/article.asp?a=14635&ccheck=1

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 12:53 Uhr

Die Schüssel ist weder im Mietvertrag untersagt, noch ist die Anbringung in Hausordnung oder Ähnlichem geregelt. Kein Wort steht darüber irgendwo!!!

Im Mietvertrag steht zum Kabelanschluss, dass wir diesen nutzen sollen - das stimmt soweit, aber es steht auch da, dass die Kosten in den Nebenkosten enthalten sind und somit auch von uns gezahlt wurden!!! Klemmen die uns den Anschluss ab und wir können nicht mehr fernsehen, muss ne Alternative her. Wir haben versucht, das mit der Primacom zu klären, wären auch nie auf die Idee gekommen eine Schüssel zu installieren - waren ja immerhin gewillt, den Anschluss zu nutzen - aber die Tussi im Callcenter hat sowohl mich als auch meinen Mann am Telefon runter geputzt und wir sind auch beim 2. Anruf wieder bei ihr gelandet. Sie hat einfach aufgelegt!!! Wir haben auch mehrmals versucht, den Vermieter zu erreichen oder die Hausverwaltung, wegen der Lösung des Problems. Es war natürlich wieder mal keiner erreichbar, also haben wir uns eine günstige Alternative besorgt und diese auch nciht fest installiert.

Dem Hausmeister ging es augenscheinlich auch nciht darum, überhaupt eine Schüssel zu besitzen, sondern lediglich darum, dass diese wohl die Fassade stört. Da allerdings finde ich es blödsinnig, weil andere auch Schüsseln haben in unserem Komplex!!! Daran kann es ja dann nun auch nciht liegen. Es gibt nur leider keine andere Möglichkeit, die Schüssel zu installieren!



Beitrag von whopi 29.04.10 - 10:28 Uhr

Hallo,

wir haben unsere Schüssel damals einfach auf dem Balkon gestellt, hatten auch eine höhere Brüstung. Haben einfach nen großen Kübel genommen, den mit Zement ausgegossen und eine hohe Eisenstange reingestellt, da haben wir dann die Schüssel dran befestigt.

LG

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 12:56 Uhr

Würden wir auch so machen, haben auch eine Fensterhalterung, die man theoretisch an die Brüstung machen könnte, aber leider ist dann die Fassade im Weg. Kann ich blöd erklären. Unser Balkon ist nicht nach 3 Seiten offen, sondern nur nach 2 Seiten und ausgerechnet die Seite, die wir bräuchten, ist geschlossen. Fenster in diese Richtung haben wir auch nicht!!! Wir müssen die Schüssel also etwas versetzt auf der Balkonbrüstung anbringen, so wie es eben andere auch haben ... #schmoll

Beitrag von manavgat 29.04.10 - 11:21 Uhr

Der Hausmeister hat nichts zu melden.

Sag ihm, Du nimmst solche Anweisungen nur vom Vermieter entgegen.

Sollte von da was schrifliches kommen, widersprichst Du mit Begründung. Schildere den Fall und teile mit, dass Du dies Ding nicht entfernen wirst.

Dann müssten sie dich verklagen und das werden die wegen solcher Peanuts nicht tun.

Gruß

Manavgat

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 13:09 Uhr

#danke für deine Antwort. Tat echt gut :-p

Hab das dem Hausmeister auch schon gesagt, der hier ständig wegen irgendwelcher Dinge ankommt und der Meinung ist, er wäre der Gott in Person - so führt er sich nämlich auf, ist allerdings bestimmt schon 70 und wir unter der Hand bezahlt. #aerger

Den Vermieter haben wir leider noch nicht erreicht, aber der hat da sicher auch nix dagegen ... wir versuchen ihn dennoch weiterhin zu erreichen ... das Problem wird hier nur sein, dass es viele Eigentumswohnungen gibt und unser Vermieter ein Wohnungseigentümer ist, der die Wohnung an uns weiter vermietet hat ;-)

Naja, wir fragen ihn mal ...
#danke nochmal

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 14:07 Uhr

Hab eben mit ihm telefoniert. Er ist auf unserer Seite und meinte, er hätte genauso gehandelt und er bestätigte uns auch nochmal, dass wir Primacom über Nebenkosten zahlen und er das monatlich auch an die Hausverwaltung überweist ... er würde es auch nicht einsehen und meinte, er drückt das mit der Schüssel durch ... sagt uns dann morgen Bescheid :-)

LG Mandy

Beitrag von bezzi 29.04.10 - 14:31 Uhr

"und er bestätigte uns auch nochmal, dass wir Primacom über Nebenkosten zahlen und er das monatlich auch an die Hausverwaltung überweist "

"er würde es auch nicht einsehen und meinte, er drückt das mit der Schüssel durch"


Kapiere ich nicht #kratz

Wieso will er das mit der SChüssel durchdrücken, wenn ihr bzw. er die Gebühren für den Kabelanschluss zahlt ? #gruebel

GENAU DA muss man doch ansetzen ! Was passiert mit dem Geld ? Warum weigert sich der Kabelanbieter Euren Anschluss freizuschalten ?
Entweder der Vermieter sagt nicht die Wahrheit oder die Hausverwaltung hat's verpennt (dann dürfte aber keiner Kabelfernsehen haben) oder der Kabelanbieter.

Das zu klären ist Aufgabe des Vermieters !

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 15:02 Uhr

An wem es liegt, weiß ich nicht ... Fakt ist, wir zahlen monatlich und der Vermieter (erhält die Komplettmiete inkl. Nebenkosten) überweist wohl auch monatlich an die Hausverwaltung das Geld. Nun meinte aber die Primacom, dass eigentlich jeder Mieter selbst Verträge dort hat ... da kann ich aber nix für, wenn ich das mit den Nebenkosten zahle. Wir wussten ja gar nicht, dass alle anderen Mieter nen Einzelvertrag mit der Primacom haben ... wir gingen vom Mietvertrag aus ... das ist das Problem!!!

Beitrag von wasteline 29.04.10 - 19:52 Uhr

Wenn es Eigentumswohnungen sind, dann drückt der Vermieter da mal eben gar nichts durch. Er hat sich an das zu halten, was auf den Eigentümerversammlungen abgesprochen wurde. Und wenn es einen Beschluss gibt, dass SAT-Schüsseln verboten sind, dann wird der Eigentümer das nicht mal eben ändern können.

Ich schließe mich bezzi an. Der Vermieter sollte sich vorrangig darum kümmern, wo Euer Geld geblieben ist.

Beitrag von tine_frank 29.04.10 - 13:24 Uhr

Der Hausmeister hat leider recht. Dem Mieter ist es nicht erlaubt, einfach eine Sat-Schüssel irgendwo hinzuhängen ohne vorher zu fragen. Das steht sogar in Gesetzen so festgeschrieben. Wenn Kabelanschluß anliegt, ist der Vermieter auch nicht gezwungen eine Schlüssel an der Fassade/Balkonbrüstung seines Hauses zu dulden. Ich habe bei einer Huasverwaltung gearbeitet und habe Mietrecht studiert.

Beitrag von amanda82 29.04.10 - 14:13 Uhr

Mit unserem Vermieter haben wir eben gesprochen und ihm die Sachlage geschildert. Er ist mit unserer Lösung komplett einverstanden und meinte, er hätte genauso gehandelt. Er klärt die Sache mit der Hausverwaltung, weil die Eigentümervereinigung keine einheitliche Regelung darüber getroffen hat und andere Eigentümer es ihren Mietern auch genehmigen. Er erteilt uns die Genehmigung und nun brauchen wir nur noch die Sondergenehmigung, dass wir die Schüssel anbringen dürfen, weil keine andere Ausrichtungsmöglichkeit besteht ;-)

Beitrag von cunababy 29.04.10 - 15:36 Uhr

Da gibbet eine ganz einfach Lösung,

schreibt der Hausverwaltung einen Brief, dass ihr die Schüssel so lange hängen lasst, bis ihr wieder normalen TV Empfang habt.
Und schreibt ihm, dass ihr mit sofortiger Wirkung die Nebenkosten um die TV Gebühren kürzt, da diese im Vertrag aufgeführt sind, ihr aber leider keinen Empfang mehr habt, weil er seiner Zahlungspflich nicht nach gekommen ist.

Dann würde ich mich gleich noch über den Ton des Hausmeisters beschweren.

So das ganze per Einschreiben und aus die Maus.

Mal ernsthaft. Was will er denn machen??? Sagen dass ihr böse Menschen seit? Na dann soll er doch, was kümmerts euch?


PS: wir haben auch eine Eigenen Schüssel aufm Balkon, allerdings auch nur, weil man mit der Schüssel vom Vermieter bei Regen schon keinen Empfang mehr hat. Wir haben einfach nen Loch in die Wand gebort und Kabel durch. Nach über nem Jahr ists im aufgefallen. Es war im völlig egal.
Wir ziehen jetzt eine Etage tiefer ins EG und haben bereits die "Lizenz" zum bohren =)

Fazit: wenn du net grad son nen Glücksgriff beim Vermieter landest wie wir, dann musst du deine Forderungen und Rechte klar formulieren. Du musst da zu stehen und sie durchsetzen.

LG Cunababy

Beitrag von accent 29.04.10 - 15:52 Uhr

Hallo, Mandy,
hau mal Deinem gescheiten Hausmeister das Urteil um die Ohren:

Der Mieter darf eine mobile Parabolantenne (Satellitenschüssel) auf dem Balkon auch ohne Einwilligung des Vermieters installieren.

Voraussetzung ist, dass keine unverhältnismäßigen optischen Beeinträchtigungen der Hausfassade entgegen stehen und dass die Mietsache nicht beschädigt oder gefährdet wird, entschied jetzt das Landgericht Hamburg (307 S 132/02) nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB).

Das Gericht betonte außerdem, dass es nicht darauf ankäme, ob der Vermieter der Anbringung der Parabolantenne zugestimmt habe oder nicht. Soweit im Mietvertrag entsprechende Vorbehalte oder Zustimmungsklauseln vereinbart seien, könnten diese nur für die feste Installation von Parabolantennen gelten, die zu einem tatsächlichen Eingriff in die Gebäudesubstanz führten.

(http://www.pro-wohnen.de/Mietrecht_Satellitenschuessel.htm)

Linda