Nach Elternzeit - Vollzeit oder Teilzeit?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jenny133 29.04.10 - 10:58 Uhr

Hallo

im Moment bin ich mit zweieinhalbjährigen, Haushalt und zweimal die Woche arbeiten total ausgelastet #schwitz
Wenn Nico in den Kindergarten geht will ich wieder in meine alte Firmal zurückwechseln.

Aber irgendwie hab ich das Gefühl, das ich Vollzeit dann nicht mehr packe :-( Wir werden demnächst von einer Dreizimmerwohnung in unser neues Haus umziehen. Mein Mann hat einen neuen Job, der in so sehr fordert, das er von sich aus sagt, das er im Haushalt nicht mehr viel helfen kann und mag... Und ausserdem wollen wir dann auch (oder sind schon dabei) mit dem üben für´s zweite anfangen und in der SS halte ich das ja erst recht nicht durch?!

Wie habt ihr das nach Elternzeit gemacht? Und sieht es vielleicht jetzt nur sooooo rießig stressig aus und ist dann im Alltag vielleicht doch einfacher?
Um Teilzeit möchte ich mich gerne bemühen, aber die Strecke ist sehr weit (45 km einfach) das lohnt sich nicht um jeden Tag vier Stunden zu arbeiten. Es würde nur gehen, wenn meine Firma mich dann zwei bis drei volle Tage arbeiten lässt in der Woche. Denke dann klappts auch mit dem Haushalt gut, weil Nico ja trotzdem jeden Tag im Kindergarten ist...

Freu mich auf eure Meinungen!

LG
Melanie

Beitrag von marion2 29.04.10 - 11:08 Uhr

Hallo,

Wäre die Kinderbetreuung überhaupt gesichert, wenn du Vollzeit arbeiten würdest und pendelst? Bei mir würde sich dies schwierig gestalten.

Die Ausrede deines Mannes würde ich nicht akzeptieren.

Gruß Marion

Beitrag von jenny133 29.04.10 - 11:15 Uhr

Hallo Marion

hm das ist auch so eine Sache.
Meine Eltern wohnen dann direkt neben uns. Meine Mum betreut Nico jetzt schon wenn ich arbeite und gerade im Moment ist sie auch wieder mit ihm einkaufen gelaufen.
Aber ich merke zunehmend, das sie ihn lieber weniger nehmen würde um mehr Zeit für sich zu haben. Mit Vollzeit müsste er dann jeden Tag von acht bis 16.00 Uhr in den KiGa und danach nimmt ihn meine Mum bis ich heimkomme. Meine Eltern haben uns zum Bau zugeredet und gesagt, sie werden uns immer unterstützen. Vom finanziellen ist natürlich Vollzeit nochmal ein Bonus (obwohl uns Teilzeit auch ausreichen würde). Deshalb würde meine Mum da auch auf den kleinen aufpassen. Für mich steht noch dazu die Frage im Raum, wenn ich doch schon ein Kind bekommen habe, dann doch nicht nur um es an und auszuziehen und zum Abendessen, weil ich zu mehr keine Zeit habe #kratz Wäre ja aber nur zeitweilig, bis das zweite Kind kommt...

Das mit meinem Mann ist jetzt mal Nebensache, denn er muss alle zwei Wochen auf Aussenmontage und ist dann ja sowieso nicht da um mich im Haushalt zu unterstützen. Das wäre dann immer nur in der Woche wo er eben da ist - und da gibts schon eigentlich andere Dinge ausser Hausarbeit die ich mit ihm machen möchte #hicks

Beitrag von myimmortal1977 29.04.10 - 11:36 Uhr

Du hast Dir die Antworten doch schon selbst gegeben. Sofern es finanziell reicht, würde ich TZ arbeiten.

Die Entwicklung des Kindes geht so fix. Ich würde nur VZ arbeiten, wenn wir uns in einer finanziellen Notsituation befinden würden, aber nicht, um (unnötig) das Konto voll zu schaufeln und dabei alle anderen schönen Dinge des Lebens außer Acht zu lassen

#liebdrueck

Beitrag von jenny133 29.04.10 - 11:47 Uhr

Danke

ja hab ich. So hab ich es ja eigentlich auch vor. Bin aber doch nicht sicher, ob mein AG es auch so mitmacht. In einer Filiale in der Nähe wird zudem noch eine Vollzeitstelle bis dahin frei - die nehmen aber niemand auf Teilzeit in dieser Filiale.

Wenn das Gespräch mit dem Gebietsleiter auf mich zukommt, will ich mir über solche Sachen eben schon Gedanken gemacht haben...

Beitrag von muffin357 29.04.10 - 13:42 Uhr

hi,

genehmigt dir dein AG überhaupt eine Teilzeitstelle? - das muss er ja u.U. gar nicht nach der EZ.

also es ist sicher veranlagung und natürlich auch jobanforderungsbedingt, ob man es packen kann. - da tickt glaub ich jeder anders ... - ich würds glaub ich nicht packen bzw. nicht so, wie ich es will oder es an die nerven kriegen ...

also ich persönlich finde, wenn man finanziell die WAHL hat und es sich leisten kann, dann stellt sich nicht die frage, und man bleibt die zeit zuhause, in der das kind auch zuhause ist.

lg
tanja

Beitrag von poody 29.04.10 - 16:23 Uhr

Also bei uns war das nicht wirklich ein Problem...
der Kleine ist seit er 11 Monate ist bei der Tagesmutter - diese wird hier im Landreis bezuschusst, so dass sie uns nur 1,25€ pro Stunde kostet. Ich gehe mittlerweile wieder über 30 Std. arbeiten (mein Sohn ist 2 1/2, er ist dann bis 15.30 bei der Tagesmutter und ab dann holt ihn mein Mann ab). Ich arbeite diese Stunden an 5 Tagen, 2x voll und 2x halb. Mit dem Haushalt... na ja, kommt halt drauf an, wie man es damit hält. Für uns ist das nicht die Priorität, wir machen das am WE meist zusammen oder jeder wenn er Zeit hat.

LG Silke

Beitrag von gr202 29.04.10 - 18:50 Uhr

Da ich auch eine weitere Strecke ins Büro fahre (50 km eine Strecke), arbeite ich nur 2 bzw. 3 Tage die Woche, die dann aber von 8 bis 17 Uhr. Das mache ich jetzt schon seit 4 1/2 Jahren.

Mein Mann ist einigermaßen früh (17 - 18 Uhr) zu Hause und macht auch viel im Haushalt, ist aber auch Trainer in einer Jugend-Fußballmannschaft und hat abends viele Termine.

An meinen freien Vormittagen (unser Sohn ist jetzt im 1. Schuljahr) gehe ich zum Sport, Shoppen, Einkaufen, mache hier Ordnung oder mache auch manchmal gar nichts.

Da ich allerdings sehr gerne arbeiten gehe, überlege ich, ob ich nicht an den jetzt freien Tagen 2 oder 3 halbe Tage (so 6 Stunden) doch ins Büro fahre. Mal sehen...

Gruß
GR