KM Gelderstattung Arbeitgeber - Problem mit Arge

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von sunflowers2010 29.04.10 - 14:25 Uhr

Guten Tag zusammen,

wir haben folgendes Problem. Wir beziehen zur Zeit ergänzendes ALG II, mein Lebensgefährte arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirma und erhält von denen mit der monatlichen Gehaltsabrechnung pro gefahrenen KM 0,16 € erstattet. Dieses KMGeld wird von der Arge normalerweise nicht berücksichtigt.

Da sein Gehalt nie gleichbleibend ist bekommen wir von der Arge einen vorläufigen Bewilligungsbescheid über 6 Monate, wenn diese dann rum sind wird anhand der tatsächlichen Gehaltsabrechnungen für diese Monate abgerechnet.

In der Abrechnung für den Oktober 2009 wird ein Teil der Kilometergelderstattung als steuerpflichtig ausgewiesen, normalerweise ist das Kilometergeld steuerfrei. Die Arge hat nun diesen Betrag in Höhe von 210 ,-€ da diese als steuerpflichtig ausgewiesen wurden mit im normalen Nettogehalt berücksichtigt, so dass sich unser durchschnittsnettolohn um 35 € für die letzten 6 Monate erhöht, das hat zur Folge das wir diesen Betrag in Höhe von insgesamt 210,- € nun nachzahlen sollen.

Leider sind wir erst jetzt darüber gestolpert das in dieser Gehaltsabrechnung das Kilometergeld so abgerechnet wurde. Bei Nachfrage beim Arbeitgeber gibt dieser an das für den Monat Oktober von 2 Wochen die Kilometergelderstattungsbelege die mein Lebensgefährte ausfüllen muß gefehlt haben und sie das somit als steuerpflichtig abrechnen mußten. #kratz was totaler quatsch ist da das Kilometergeld immer mit den Stundenzettel zusammen vorgelegt wird und Stundenzettel für 2 Wochen fehlen natürlich nicht :-[

Kennt sich jemand von Euch damit aus, müssen wir jetzt wirklich für den Oktober das Kilometergeld an die Arge abtreten???

Danke & Schöne Grüße
Sunny

Beitrag von king.with.deckchair 29.04.10 - 15:05 Uhr

Meines Wissens hätte die KM-Erstattung von Anfang an und immer berücksichtigt werden müssen, denn im Freibetrag ist ein Anteil an Werbungskosten bereits enthalten. Würde man dann das KM-Geld nicht berücksichtigen, würde man ihn schlechter stellen als einen ALG II-Aufstocker, der so etwas nicht erhält.

Beitrag von sunflowers2010 29.04.10 - 15:20 Uhr

wir waren eigentlich immer ganz froh das der arbeitgeber das so erstattet und unsere Arge das dann nicht in irgeneiner art berücksichtigt hat...

denn wenn wir jetzt das vom arbeitgeber nicht bekommen würden und die arge das dann bei den freibeträgen mit reinnehmen würde, würden wir nur die kilometer von zuhause bis zur Anschrift der zeitarbeitsfirma erstattet bekommen und nicht bis zum eigentlichen arbeitsort...

das würde für uns bedeuten das wir mit dem kilometergeld der arge die tatsächlichen benzinkosten gar nicht decken könnten...

Beitrag von king.with.deckchair 29.04.10 - 17:36 Uhr

#kratz

Ich denke mal, wenn die ARGE die KM-Erstattung anrechnet, dann müsste sie sie umgekehrt auch berücksichtigen bei der Freibetragsermittlung. Denn der erhöht sich unter Umständen bei entsprechenden Fahrkosten.

Ich denke aber, dass diese Fahrkosten, die eine ZA-Firma für die Fahrt von der Zentrale der Firma zum Einsatzort zahlt, haben bei der Anrechnung außen vor zu bleiben, ob nun versteuert oder nicht. Sicher bin ich mir allerdings nicht.

LG
Ch.

Beitrag von sunflowers2010 29.04.10 - 21:01 Uhr

Schade das du das auch nicht genau weißt...

ich muß dann wohl nochmal weiter forschen... es kann ja irgendwo nicht sein das uns das KM Geld des halben Monats abhanden kommt obwohl wir das definitiv nicht verschuldet haben.... zumal wir mit den 200 € auch keinen flockigen Wochenendausflug gemacht haben, sondern das Geld wirklich vertanken... #augen ...